Erwischt du dich auch viel zu oft dabei, wie du dich und dein Leben mit dem der anderen vergleichst?

Wie du versuchst Kontrolle über Situationen, Dinge und Menschen zu haben, weil du denkst nur dann läuft alles nach (deinem) Plan?

Und bist du auch unfassbar gut darin dich selbst und deine Fähigkeiten schlecht oder kleinzureden, weil man ja immer ´noch besser´ sein könnte?

Der Großteil von uns ist ziemlich gut darin sich das Leben, durch Selbstsabotage, schwer zu machen.

 

Doch egal ob bewusst oder unbewusst, es tut uns nicht gut, raubt uns unser Glück und ist meist auch noch völlig unnötig.

 

Denn mal im Ernst, hat es sich jemals gelohnt sich komplett verrückt über eine Sache zu machen, die am Ende dann doch ganz anders lief als gedacht?

Oder hat es dir jemals gute Laune und Gefühle verschafft, wenn du dein Leben mit dem Leben einer anderen, vermeintlich glücklicheren, erfolgreicheren oder schöneren, Person verglichen hast.

Eher nicht, oder?!

Eine gesunde Selbstkritik ist toll. Und noch toller ist es, wenn man sich regelmäßig selbst reflektiert und sich fragt, ob man denn noch der Mensch ist, der man sein möchte/ an der Stelle ist, an der man sein möchte.

Es ist allerdings überhaupt nicht gesund, sich selbst und sein Leben zum eigenen Feind zu machen.

Daher möchte ich dir 3 wertvolle Ratschläge geben, die du ab sofort beherzigen solltest, wenn du dich bis hierhin wiedererkannt hast und dir im Leben wieder mehr Gelassenheit und Glück, statt sabotierende Glaubenssätze wünscht.

Viel zu oft lassen wir uns, durch diverse Einflüsse manipulieren, ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst sind. Dabei wäre unser Leben viel einfacher und wir viel glücklicher, wenn wir aufhören würden uns selbst zu sabotieren. Und stattdessen anfangen würden, unser volles Potenzial zu leben.

Um diesen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, werde ich mich heute zunächst nur, dem für mich, größten Thema widmen. Und die anderen beiden Ratschläge, in der nächsten Woche, als Teil 2 veröffentlichen.

Tipp 1.

Höre auf dich zu vergleichen

„Jeder würde sein eigenes Leben gleich viel schöner finden, wenn er aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.“

Sich und das eigene Leben mit dem von anderen zu vergleichen ist nicht immer und zwangsläufig schlecht. Es kann auch motivierend und durchaus hilfreich in der eigenen Entwicklung sein.

Doch meist vergleichen wir uns nicht zu unserem Vorteil, sondern zu unserem Nachteil und das bringt oft unangenehme Gefühle und Gedanken mit sich. Denn wir fangen an, uns schlecht zu fühlen und unser Leben nicht für das zu schätzen, was es uns bereits gibt.

Wir vergleichen uns mit Menschen, die vermeintlich ´besser´ sind als wir und streben einen Erfolg an, den wir so nie für uns selbst definiert haben. Durch diese Richtlinie meinen wir, einem gewissen Ideal entsprechen zu müssen, um liebenswert und ´genug´ zu sein. Dabei merken wir oft erst spät oder gar nicht, wie sehr wir selbst und unser Selbstwertgefühl darunter leiden.

 „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Ich weiß wie leicht es ist, sich im eigenen Können und Sein, verunsichern und beeinflussen zu lassen.

Instagram & Co machen uns dies auch nicht gerade leichter!

Es wird verherrlicht was das Zeug hält.  Denn jeder rückt sich und sein Leben in ein Licht, welches toll und beneidenswert wirkt, aber meist einfach nicht die Realität wiederspiegelt. Kaum einer zeigt sein wahres Ich. Stattdessen bleiben schlechte Gedanken und Gefühle verborgen und es wird eine heile Welt kreiert. Wodurch wir den Eindruck bekommen, dass bei anderen alles am Schnürchen läuft und Probleme und Sorgen nicht existieren.

Wir schauen uns all die tollen Bilder von ´glücklichen´Menschen an, und fragen uns was wir falsch machen.

Wieso sind wir nicht so glücklich? Was machen diese Menschen anders? Was haben sie, dass wir nicht haben und was können wir tun, um genauso zu sein?

 

Wir streben alle danach glücklich zu sein und suchen dabei an der falschen Stelle.

Wir suchen bei anderen, wir suchen im Außen. Wir fangen an zu kopieren, weil wir denken so gelangen wir zum Ziel, so würden auch wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Doch woher weißt du denn, ob diese Menschen tatsächlich glücklich sind? Wirken wir auf Social Media nicht alle glücklich und zeigen wir uns im Alltag nicht alle gern von unserer schönsten Seite?

Auch ich kann mich davon nicht freisprechen. Denn ich poste selbst unheimlich gern schöne Bilder auf meiner Seite, um euch mit auf meine Reise zu nehmen oder meine Arbeiten zu zeigen. Man freut sich über eine Sache/ Reise/ Arbeit ganz besonders, ist glücklich oder auch mal stolz und möchte es mit anderen teilen.

Aber wie oft ich zuhause sitze, mit beiden Händen über den Kopf zusammengeschlagen vor einem Haufen Arbeit und Herausforderungen denen ich mich nicht gewachsen fühle und völlig überfordert und gestresst bin, das bekommen nur meine Freunde und Familie mit.

(Wenn du meine Reise bis hier hin verfolgt hast, weißt du ja bereits was aktuell alles bei mir ansteht und sich in meinem Leben zur Zeit tut.)

Dabei kennt jeder Tage und Momente, an denen man zu kämpfen hat, einem zum Heulen zu mute ist, man private Probleme hat und nichts so leichtfällt, wie es nach außen hin wirkt. Aber posten tut man darüber nichts.

Und wieso?!

Aus Unsicherheit, Angst vor Ablehnung oder Scham? Oder weil es unangenehm ist und man denkt, dass es keiner sehen will?

Wahrscheinlich ist es ein Mix aus allem. Die eigene Verletzlichkeit zu zeigen und Fehler und Macken preiszugeben macht uns angreifbar. Und das wollen wir vermeiden. Wir wollen dazugehören und denken, dass wir das tun indem wir uns anpassen und einfach mitlaufen.

Und so schweigen wir über diese Dinge und beschäftigen uns lieber mit dem Glück von anderen, als unser eigenes zu finden.

„Es ist nicht leicht Glück in sich selbst zu finden, aber unmöglich es anderswo zu finden.“

Hör daher auf zu schauen was andere haben und du nicht und kehre den Blick regelmäßig nach innen. Anstatt dich im Außen Vergleichen zu unterziehen, die dich nicht weiterbringen und in dein Selbstbild schwächen.

 

Fange an wahrzunehmen, wie reich du bereits bist und sei dankbar für die vielen Momente, Menschen und Bereicherungen die dir in deinem Leben bereits geschenkt wurden.

 

Sehe wirklich einmal den Menschen der DU bist und schätze die vielen tollen Eigenschaften, die DU hast. und erkenne dich dafür an!

„Verliere nicht dein dir gegebenes Potenzial an besonderen Gaben und Talenten, indem du dich mit anderen vergleichst. Der Vergleich raubt dir augenblicklich jegliche Kraft und den Glauben an DICH.“

Es wird immer jemanden geben der sportlicher, schlauer, schöner oder reicher ist als du, aber darum geht es nicht. Vielmehr geht es darum zu erkennen, wer DU bereits bist und wer DU sein möchtest.

„Unterschätze dich nicht, indem du dich mit anderen vergleichst. Es sind die Unterschiede die uns einzigartig machen und uns zeigen, wie besonders wir sind.“

Würdest du alle Vergleiche bei Seite lassen und mal wirklich nur auf dich und DEINE Bedürfnisse und Wünsche achten, wie würde dein Leben dann aussehen?

 

Wie viele der Entscheidungen die du bisher in deinem Leben getroffen hast, würdest Du wieder treffen?

Oder viel mehr, was kannst Du heute dafür tun, um das Leben zu führen was Deinen Vorstellungen entspricht?

 

Indem du deine ganz eigene Definition von dir, deinem Leben und deinem Erfolg hast, schaltest du alle anderen Meinungen und Einflüsse automatisch aus, weil sie nicht mehr relevant für dich sind. Denn du weißt bereits, wer du bist und was du willst.

Halte den Fokus bei dir und du wirst merken, wie viel einfacher du dir damit dein Leben machst. Und vor allem, was sich dadurch alles ändert.

„Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemanden überholt werden.“

Was schätzt DU an dir? Was machst DU gern/ was macht DICH glücklich? Wer möchtest DU sein und wie möchtest DU dein Leben gestalten

Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels.