Auch wenn es für viele mehr nach Urlaub als nach Arbeit ausgesehen hat, habe ich zu 80% meiner Zeit in Australien gearbeitet. Und wenn ich gerade nicht gearbeitet habe, habe ich mir Gedanken gemacht was ich tun kann, um beruflich voran zu kommen.

Dadurch waren die 6 Wochen in Sydney zwar recht produktiv, aber auch ziemlich intensiv und auch kräftezehrend.

Das Schöne ist, dass es mir wirklich nichts ausgemacht hat die meiste Zeit am Laptop zu sitzen, anstatt am Strand zu liegen und das Wetter zu genießen. Denn ich hatte stets ein klares Ziel vor Augen und wusste, wofür ich es tue.

„Do what you love, love what you do.“

Ich liebe meinen Beruf und arbeite daher unheimlich gern und auch viel. Dadurch passiert es mir jedoch schnell, dass ich kein Ende finde und sowohl die Zeit als auch mich selbst vergesse.

Das merke ich jedoch leider oft zu spät. Denn das Gefühl eine neue Idee, ein Konzept oder ein Projekt anzugehen und am Ende erfolgreich umzusetzen, vitalisiert und erfüllt mich und macht mir unheimlich viel Freude.

So nehme ich es zunächst nicht wahr, dass ich dafür all meine Zeit und Energie investiere und dabei vor allem letzteres verbrauche. Bis mein Nervenkostüm immer dünner wird und meine Belastbarkeit immer geringer. Erst dann bemerke ich den enormen Kraftaufwand den ich betreibe, und den damit einhergehenden Stress, der mir zusetzt.

Und so weichen meine Power und mein Enthusiasmus bald der Müdigkeit und Erschöpfung. Meine Motivation lässt immer mehr nach und nichts geht mir mehr so leicht von der Hand. Schnell macht sich dann eine gewisse Unzufriedenheit in mir breit und ich fühle mich schließlich völlig unausgeglichen.

„Einige Minuten Ärger und Stress kosten uns mehr Energie als ein ganzer Tag körperlicher Arbeit.“

Ja, Stress kennen wir in unserer schnelllebigen Gesellschaft alle nur zu gut. Er zeigt sich in unterschiedlichen Situationen und macht sich dabei in verschiedenen Formen bemerkbar.

Doch eines bleibt dabei immer gleich;

 

Negativer Stress tut uns nicht gut und kann uns auf Dauer krank machen. Wenn wir nicht auf uns aufpassen und anfangen, uns gut um uns selbst zu kümmern.

„Erst wenn dein Körper streikt und dich zur Ruhe zwingt, wirst du aufwachen und merken, was für dich wirklich wichtig ist. Gesundheit kann man für kein Geld der Welt kaufen. Pass auf dich auf!“

In Australien habe ich daher relativ schnell gemerkt, dass ich einen Ausgleich brauche, um wieder mehr Ruhe und Gelassenheit in meinen Alltag zu bringen und mein Stresslevel zu reduzieren.

 

Denn nur wer seine Akkus auflädt, kann dauerhaft effektiv und produktiv arbeiten und wird langfristig ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen.

 

So habe ich mir eine Morgenroutine geschaffen die mich in Balance hält, indem sie mir genau das ermöglicht. Sie hilft mir, schon morgens mit mehr Ruhe und Gelassenheit in den Tag zu starten. Und ihn mit guter Laune, sowie Tatendrang anzugehen und zu gestalten.

Seitdem fühle ich mich weniger gestresst und bin stattdessen viel glücklicher, positiver und vor allem achtsamer für mich, aber auch meinen Körper geworden.

„Harmony is a beautiful balance between mind, body and soul measured in tender peaceful moments.“

Falls du dir für dich und deinen Alltag ebenfalls mehr Ausgleich und Harmonie wünscht, und dich zukünftig nicht mehr von deiner Energie kontrollieren lassen möchtest, sondern sie ab sofort für dich nutzen willst, findest du im Folgenden 5 wertvolle Anregungen zur Gestaltung deiner ganz eigenen, individuellen Morgenroutine. Sage Stress und Erschöpfung ´Adé´ und komme endlich in deine volle Power, um jeden Tag so zu erleben, wie du es dir wünscht.

„Alles ist Energie, gleiche dich der Frequenz der Realität an, die du möchtest und du kreierst diese Realität. Das ist keine Philosophie, das ist Physik.“

 

Schaffe dir dafür eine Routine, die sich einfach und bequem in deinen Alltag einbringen und umsetzen lässt. Die individuell auf dich und deine berufliche und private Situation abgestimmt ist, und auf die du dich jeden Morgen freust. Weil du weißt, dass sie dir Power gibt und dir hilft, deinen Alltag entspannter und mit mehr Leichtigkeit anzugehen0

 

Ich empfehle dir, dein Handy immer erst nach deiner Morgenroutine zu benutzt. Denn der große Informationsfluss, der uns schon morgens mit dem Blick aufs Handy erwartet, löst unbewusst Stress in uns aus und lenkt unsere Aufmerksamkeit direkt auf alles andere, als auf uns selbst.

Tipp 1.

Mache dir mindestens 3 Dinge bewusst für die du heute dankbar bist.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren die glücklich sind.“

Um schon morgens in ein positives Mindset zu kommen und meinen Tag mit guten Gedanken und Gefühlen zu starten, mache ich mir direkt nach dem Aufwachen 3 Dinge bewusst, für die ich an diesem Morgen dankbar bin. Das kann alles Mögliche sein und kann daher täglich variieren. Manchmal sind es situationsbedingte Dinge und manchmal welche, die wir nur all zu gern für selbstverständlich nehmen. (Wie z.B. Dankbarkeit für eine ganz bestimmte Person in deinem Leben, deine Gesundheit oder, dass du einen weiteren Tag geschenkt bekommen hast, um dein Leben so zu gestalten wie du es dir wünscht.)

Indem wir uns täglich daran erinnern, wofür wir dankbar sind lenken wir unseren Fokus auf das Gute und bringen unsere Gedanken schon morgens auf eine positive Energiefrequenz. Welche sich dann auf unseren restlichen Tag und langfristig auf unser ganzes Leben  auswirken kann.

Kleiner Tipp: Lächle dabei, um dein Gehirn zu informieren, dass es dir gut geht. Schließe die Augen oder lasse sie geöffnet und mache dir deine Dankbarkeit bewusst.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Tipp 2.

´Keep calm and drink tea´

„Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.“

Nachdem ich mir bewusst gemacht habe, wofür ich an diesem Morgen dankbar sein darf, stehe ich auf und mache mir erstmal eine Tasse Tee. Entweder trinke ich einen leckeren Ingwer Tee oder eine heiße Zitrone und mache es mir damit auf der Couch oder gern auch noch mal im Bett gemütlich. Das entspannt mich und lässt Gedanken besser fließen.

(Ingwer und Zitrone geben dir nicht nur einen ordentlichen Energiekick, sondern stärken auch dein Immunsystem. So tust du dir und deiner Gesundheit direkt am Morgen schon was Gutes und kannst zudem kraftvoll in den Tag starten.)

Meist nutze ich die Zeit, um schon mal grob meinen Tag durchzugehen und mir gedanklich einen Überblick darüber zu verschaffen, was alles ansteht.

Dabei fokussiere ich die Dinge die ich gern erreichen möchte und lasse den Tag vor meinem inneren Auge ablaufen.

Kleiner Tipp: Das kannst du wunderbar nutzen, um bestimmte Dinge ganz bewusst zu manifestieren. (Du wünscht dir eine Sache z.B. ganz besonders anzugehen/zu erreichen? Siehe dich selbst, wie du sie an diesem Tag/in naher Zukunft erfolgreich umsetzt und empfinde das Gefühl nach, welches dadurch in dir ausgelöst werden würde.)

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Tipp 3.

Nimm dir Zeit zum Meditieren

„The thing about meditation is, you become more and more you.“

In einem vorherigen Blogpost habe ich bereits angeschnitten, was für einen positiven Effekt Meditation auf dein Leben hat.

Sich regelmäßig nach innen zu kehren und die eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu empfinden und zu beobachten, tut deinem Körper und Geist unheimlich gut. Denn Meditation senkt nachweislich den Cholesterinspiegel und stärkt die emotionale Stabilität und das positive Denken. Gleichzeitig steigert sie die Achtsamkeit und Geduld und stärkt zudem unser Immunsystem.

Probiere es mal aus, du wirst sehen wie gut es dir und deinem Körper tut, sich täglich für 15-20 Minuten nur auf dich, deine Gedanken und Gefühle zu konzentrieren.

Kleiner Tipp: Es gibt mittlerweile viele tolle Apps, Podcasts oder auch Tutorials, die dich durch die Meditation führen und es dir dadurch leichter machen fokussiert zu bleiben.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Tipp 4.

Bewege dich und treibe Sport

„Motion creates emotion.“

Ja es ist nicht leicht sich direkt morgens dazu aufzuraffen und sich körperlich zu betätigen. Aber wenn du es erstmal geschafft hast und den Sport fest und regelmäßig in deinen Alltag integrierst, möchtest du es nicht mehr missen.

Ich zähle Sport mittlerweile fest zu meiner Morgenroutine und freue mich abends sogar immer schon wie ein kleines Kind auf meine morgendliche Yoga Session. Das frühe Aufstehen macht mir nichts mehr aus, denn ich weiß ich tue mir und meinem Körper etwas Gutes. Denn es hilft mir nicht nur besser in den Tag zu kommen, sondern schenkt mir auch jede Menge Energie und Kraft, die ich für den Tag gut gebrauchen kann.

Ob Yoga, Joggen, Schwimmen oder Gewichte stemmen, finde deinen Sport und bauen ihn fest in deine Morgenroutine ein. Du wirst sehen, dass du dich langfristig viel vitaler, ausgeglichener, fitter und vor allem glücklicher fühlst.

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Tipp 5.

Zeit für dich

Nach dem Sport habe ich meist noch 20- 30 Minuten bis zur Arbeit. Diese Zeit nutze ich oft unterschiedlich. Entweder für ein leckeres und gesundes Frühstück oder aber auch dafür, um aufzuschreiben was mir an dem Tag besonders wichtig ist. Letzteres hilft mir, um meinen Tag zu strukturieren und bestimmte Aufgaben etc. zu priorisieren. So erspare ich mir jede Menge Stress und Chaos, da ich eine klare Linie habe, wie ich was und wann am Besten umsetzen.

Manchmal schnappe ich mir aber auch ein Buch und lese noch ein paar Zeilen, bevor ich für den Rest des Tages womöglich nicht mehr dazu komme. Dadurch tauche ich noch mal für kurze Zeit in meine ganz eigene Welt ein, tue was für meinen Intellekt und beschäftige mich mit Themen, die mich wirklich interessieren, anstatt mich von äußeren Einflüssen wie dem TV ablenken und berieseln zu lassen.

Falls du dich wunderst, dass mein Frühstück kein eigener Punkt geworden ist. Und ich nicht predige, dass wir unseren Körper schon morgens unbedingt mit vielen tollen Vitaminen füllen sollen, damit es uns gut geht:

Das liegt daran, dass ich morgens eben nicht immer hungrig bin und daher auch manchmal erst am Mittag esse. Denn ich möchte meinem Körper dann Energie liefern, wenn er sie braucht und nicht, weil die Uhr es mir sagt. Das hat mich für mein Körper und Hungergefühl sensibilisiert und achtsamer dafür gemacht, was und welche Nahrungsmittel mein Körper tatsächlich braucht. Essen aus Langeweile oder Stress kann dir so nicht mehr so einfach passieren und gehört schon bald der Vergangenheit an.

Falls dich das Thema ebenfalls interessierst, kannst du hier mehr dazu erfahren.

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.
 

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Morgenroutine ein paar wertvolle Anregungen geben, wie auch du zukünftig mehr Ausgleich und Ruhe in deinen Alltag bringen kannst.

Damit du einen langfristigen und dauerhaften Effekt erzielst, solltest du deine ´Morgenroutine´ auch wirklich Wort wörtlich nehmen und sie zu einem festen, morgendlichen Bestandteil deines Tages machen.

Nur so kannst du Stress präventiv entgegen wirken und dich Sorgen und Problemen gegenüber weniger ausgeliefert fühlen.

Fange stattdessen an dich, in dir und mit dir, ausgeglichen und wohl zu fühlen. Werde zufriedener und glücklicher und schaffe dir ein völlig neues Lebensgefühl.

„Positive mind- positive vibes- positive life.“

Hier findest du ein paar schöne Anregungen, um auch deinem Erscheinungsbild/deinem Körper regelmäßig etwas gutes zu tun.

 

Hast du deine Morgenroutine bereits gefunden und kennst weitere, wertvolle Tipps und Anregungen, für mehr Balance im Alltag? Dann hinterlasse mir hier gern einen Kommentar dazu.

Falls eine Morgenroutine sich einfach nicht in deinen Alltag integrieren lässt, kannst du dir natürlich auch eine Abendroutine/Mittagsroutine schaffen. Schaue einfach, was sich für dich gut und am Besten anfühlt und dann setze es individuell für dich um. Wichtig ist nicht, wann oder wie du dir den Ausgleich zum stressigen Alltagsgeschehen schaffst sondern, dass du ihn dir schaffst!