20 something, Millennials oder einfach, die Generation, die nicht wusste was sie wollte.

Wenn man auf die letzten 100 Jahre zurückblickt und das eigene Leben, mit dem der Generationen vor uns, vergleicht. Merkt man schnell, dass nichts mehr ist wie es einmal war.

Die Dinge haben sich geändert, grundlegend. Und in so vieler Hinsicht. 

Technology hat Überhand gewonnen und eröffnete uns, erst vor 3 Dekaden, eine völlig neue Welt. Die heute so normal für uns ist.

Die Gesellschaft, Beziehungen, Jobs und alle damit einhergehenden Ansprüche und Erwartungen, haben sich geändert. Und erlauben uns groß zu träumen.

Ruhig verrückt zu sein und zu spinnen.

Jeder Zeit zu tun, was wir wollen. Wann wir wollen, wie wir wollen, weshalb und warum.

Ein Studium, samt Auslandssemester in Budapest? Easy, es kostet nicht mal viel.

Neuer Job, neue Stadt? Kein Problem! Such dir eine aus und dann los.

Wenn du magst, wandere doch gleich aus. Ich meine, die Welt steht uns offen.

Wir müssen nicht mal tief in die Taschen greifen, geschweige denn vor Ort Wohnungen suchen und hoffentlich auch bekommen.

Panik haben, dass wir keine Freunde finden oder uns für immer Verlaufen. Eben weil wir uns nicht auskennen und naja, sowas mal passiert.

Denn wir haben ein Tool in der Hand, was uns täglich die Antwort auf all unsere Fragen ermöglicht.

Es zeigst uns die günstigsten Wohnungsangebote, ermöglicht uns schnelle Kontaktaufnahme, sogar bis ans Ende der Welt! Und navigiert uns sowohl durch unsere neue Heimat, als auch durchs Leben.

Es ist wie ein Zauberstab, der uns das Leben ungemein vereinfacht und so leicht wie nie zuvor macht.

Und die meisten ahnen nicht einmal, welche Fähigkeiten ihnen das verschafft. Was für einen Einfluss sie dadurch auf das eigene Leben und das von so vielen anderen haben können, im positiven Sinne. 

Und dass sie durch den alleinigen Besitz, eines solchen Magic Wands, bereits reicher als 75% der Weltbevölkerung sind.

Na, wovon rede ich? Richtig, von deinem Handy.

Wir haben also die Wahl, jeden Tag! Wir müssen sie nur noch treffen.

Kuala Lumpur, Bali, Neuseeland oder doch Thailand?

I don´t know, just pick one. Or chose all together!

Aber was ist, wenn ich die falsche Wahl treffe. Mich Fehlentscheide und am Ende bereue zu erst nach Neuseeland und dann nach Bali gereist zu sein?

Dann hätte ich wohlmöglich Zeit und Geld verschwendet. Und eine weniger aufregende Zeit gehabt, als es möglich gewesen wäre.

Was sagen dann meine Freunde zu Hause und was kann ich tun, um diesen Fehler von vorne herein zu umgehen?!

„ Die Welt liegt uns zu Füßen, denn wir gehen drauf.“

Wir leben also in einer Zeit, wo es uns so gut geht wie lange nicht.

Wir haben genug zu Essen, ein Dach über dem Kopf, dürfen uns wertvollen Luxus erlauben und leben in einem der sichersten Länder der Welt.

Wir sollten vor Glück und Dankbarkeit platzen und jeden Tag Feuer und Flamme sein. Für all die Möglichkeiten und Optionen, die sich uns dadurch bieten.

Warum also fällt es uns überhaupt noch so schwer, uns zu entscheiden?

Weil wir undankbar sind und keine Ahnung haben, wie gut es uns eigentlich geht. 

Und es uns gut tun würde, auch nur einen Tag in die Vergangenheit zu reisen. Oder eine völlig andere Welt, auf unserer Welt, kennenzulernen.

Zum Beispiel in die Jugend unserer Großeltern, die sich mitten im Krieg abspielte. Wo tägliches Überleben auf der Tagesordnung stand, statt das schönste und beste Instagram Foto hochzuladen.

Wo es wichtig war, überhaupt etwas zu essen, statt wo und was!

Oder werfen wir doch mal einen Blick in die Dritte Welt die, just in diesem Moment, noch immer mit Wasserknappheit kämpft. Nicht weiß, wie sie den nächsten Monat überlebt, oder nicht genügend Mittel für Bildung hat.

Bildung, die wir umsonst bekommen und auch noch als lästig und unnötig ansehen.

Bildung die uns all die Türen öffnet, durch die wir nun noch hindurchgehen müssen.

Die Welt deiner Großeltern scheint so weit entfernt und dabei liegen keinen 100 Jahre zwischen ihrer und deiner Jugend. Und doch, ist sie so anders.

Die 3 Welt spielt sich, während du das hier liest, im echten Leben ab. In Echtzeit und auf dem gleichen Planeten, den du dein Zuhause nennst. Sie ist wahrscheinlich nicht mal so weit von dir entfernt, wie du annimmst. Und doch kommt sie dir so surreal vor.

Denn deine Leben, ist deine Realität, ist deine Wahrheit. 

Und du hast keine Ahnung, zu was für einem glücklichen Menschen dich das macht!

Denn du musst dieses Leid nicht leben und ertragen. Du hast eine Wahl. Wie gut es dir dadurch geht, oder?

Und doch sitzt du rum und jammerst Tag ein Tag aus über die immer gleichen, selbsterschaffen Probleme. Weil du nicht weißt was du willst und dich einfach nicht entscheiden kannst.

Nehme ich das Traumleben, oder mache ich ein upgrade für das Traumleben Deluxe?!

Well well well, what a hard decision to make!

Aber weißt du, bevor du mich jetzt erbost verurteilst und dir denkst, was für eine Blöde Kuh. Was denkt sie eigentlich wer sie ist?! Sie hat ja keine Ahnung, wie schwer mein Leben tatsächlich ist und das auch die vermeintlichen Luxus Probleme, echte Probleme sind.

Lass mich dir sagen;

Ich gehöre zum Club.

Ja, ich bin eine von euch und gehöre zum Team.

Das Team, der undankbaren mitt-20er, Generation X, Y, Z, Millenials, what so ever.

Die mit all ihren Möglichkeiten und den wunderbaren Chancen, in der wohl wirklich schwersten Zeit, der letzten 2 Jahrhunderte Lebt.

Denn anders als unsere Vorgänger, dürfen, Pardon, müssen wir uns selbst entscheiden. Und tragen auch noch die volle Verantwortung über das, was wir wählen.

Anders als Oma und Opa, müssen wir nicht parieren und funktionieren, um zu überleben. Und wir müssen auch nicht nehmen, was wir kriegen. Nein, wir können uns alles nehmen!

Wir können selbst entscheiden, wer wir sein wollen, was, wo und warum. Wann und wieso.

Völlig unabhängig von unserer Vergangenheit, dürfen wir in jedem Moment neu entscheiden:

 

Mache ich so weiter, oder ändere ich meine Situation?

Nicht nur Langfristig, sondern vor allem auch kurzfristig.

Sprunghaftigkeit und Spontanität begleiten uns durchs Leben. 

Und egal ob wir uns heute für einen Lebensstil entscheiden, wir können morgen einen völlig anderen wählen.

Ich glaube es ist an der Zeit, dass wir aufwachen und all das, endlich erkennen. 

Dass wir sehen, was wir haben. Und das Geschenk nutzen welches uns, zu beginn unseres Lebens, kostenlos in die Wiege gelegt wurde.

Dass wir aufhören uns selbst so wichtig und ernst zu nehmen und einfach machen, statt alles zu zerdenken.

Dass wir Verantwortung übernehmen über uns und das Leben. Das Leben was wir führen und darüber, dass wir manchmal echt beschissen gewählt haben. 

Aber wir erkennen, dass wir wieder neu wählen dürfen. Und dankbar sind, statt Angst zu haben, erneut falsch zu entscheiden.

Und dass wir anfangen aufzuhören, nur uns selbst zu sehen. 

Während wir nur ein winziger Stritz, in der Unterhose der Gesellschaft sind.

Und stattdessen helfen, anderen helfen und der Welt helfen.

Ich meine, wenn deine Probleme dich überfordern, leg sie bei Seite. Die Welt hat weitaus größere, wichtigere und andere. Die wesentlich dringender behoben werden müssen. Wirf doch mal einen Blick darauf. Und nutze deine Entscheidungslosigkeit, für das Wohl aller.

Vielleicht wirst du dir dann doch erstmal nicht das tollste Auto, die schönste Tasche oder die beste Reise ermöglichen. Aber mit Sicherheit, wird es dich glücklicher machen und deinem Leben einen tieferen Sinn geben.

Weil du aufhörst diesen in falschen Werten zu suchen. Und erkennst, wie wertvoll dein Dasein für andere und uns sein kann. Und was für einen immensen Mehrwert du dazu beiträgst, dass diese Welt, unser zuhause, zu einem besseren Ort wird.

Ja, vielleicht solltest du aufhören, immer nur dich selbst glücklich machen zu wollen.

Wenn du damit ganz offensichtlich überfordert bist. 

Dir das Brett vorm Kopf abnehmen, um wieder sehen zu können, was klar vor deinen Augen liegt.

Nämlich, dass Geben so viel mehr Glück und Freude schenkt, als nehmen. Und dass du selbst immer mehr gelächelt hast, wenn du die strahlenden Augen eines anderen Menschen gesehen hast.

Und dieses Strahlen, dann zu deinem wurde. Weil es dich erfüllt hat und dir, letztlich, den Sinn, das Glück und die Freude schenkt, die du verzweifelt suchst.

„ Maybe its not that far away. Maybe you are just walking in the wrong direction.“

Was kannst du heute tun, um dich selbst weniger wichtig und ernst zu nehmen. Und stattdessen einem anderen, das Leben zu erleichtern?

Was kannst du tun, um nicht länger Sinn suchend und unzufrieden zu sein, sondern reich an Erkenntnis und erfüllt.

Und was würde dir jetzt gerade Freude bereitet?

Ich meine, warum schwer wenn es auch leicht geht. Brich die großen Entscheidungen runter, denk nicht so viel. Mach nicht alles schon kaputt, bevor auch nur irgendwas begonnen hat.

Mach einfach das, was dir Spaß macht. Und der Rest, ergibt sich ganz von allein.

Und wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben perfekt und eine gerade Linie sein muss?`

Ist es nicht viel spannender, wenn es Berge und Täler hat, Steine und wunderschön ebene Pfade. Wenn es so wild und belebend wie eine Achterbahn ist.

Und dich am Ende der Fahrt denken lässt:

Wow, what a ride. Let’s do it again!

Das Leben ist kurz, wähle.

Es muss nicht schwer, sondern kann so einfach sein.

Du musst dich nur dafür entscheiden einfach loszugehen und das zu tun, was dir Freude macht.

Und wenn das mal nicht hilft, hilf anderen. Sie freuen sich immer und geben deine Selbstlosigkeit automatisch weiter. Wodurch du zu dem Stein wirst, der eine wundervolle Energie ins Rollen bringt.

„The law of giving is very simple: If you want joy, give joy. If love is what you seek, offer love. If you crave material affluence, help others become prosperous.“ – Deepak Chopra

xx Farina 

Wie stehst du zu dem Thema? Hinterlasse mit super gern deine Meinung, unten in den Kommentaren.