Kennst du das, wenn du so viele Projekte gleichzeitig laufen hast, dass du das Gefühl hast keinem so richtig gerecht zu werden?

Wenn du abends im Bett liegst kannst du nicht abschalten, geschweige denn einschlafen. Und wenn du morgens aufwachst hoffst du am Tag möglichst viel zu schaffen, um endlich voran zu kommen, damit der ganze Stress ein Ende nimmt und du wieder durchatmen kannst.

Stattdessen füllt sich deine To-Do-Liste jeden Tag mit weiteren Dingen, sobald du eine abgehakt hast. Und je nachdem wie dick dein Nervenkostüm ist, geht das Ganze gute 1-2 oder vielleicht sogar mehrere Wochen lang so.

Bis du irgendwann einfach nur noch erschöpft bist und realisierst, dass du total überfordert bist und nicht mehr kannst.

Aber jetzt alles hinzuschmeißen und eine Pause zu machen, oder gar Aufgaben bei Seite zuschieben, kommt gar nicht in Frage. Du musst schließlich vorankommen. So schlimm ist es doch auch gar nicht, oder?! Andere schaffen das doch auch! Also machst du weiter.

„Ich ändere einfach meine Strategie, um dies und jenes effektiver anzugehen und dann wird das schon“, denkst du dir.

Würdest du jetzt in den Spiegel schauen, würde dich dein Spiegelbild wohl an den kleinen, verrückten Hasen aus Alice im Wunderland erinnern. Aber auch das unkontrollierte und leicht verrückte Zucken deines Auges würden dich wahrscheinlich noch nicht überzeugen, dass du aufhören musst so weiter zu machen wie gehabt.;)

 

 

 

Wir sind ziemlich gut darin auf der Überholspur unterwegs zu sein. Gerade in unserer ´ höher, schneller, weiter´ Generation. Aber eine gesunde Work-Life Balance lebt wohl kaum einer von uns.

Nachdem ich mich vor knapp 3 Jahren selbstständig gemacht habe, habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass man einen regelmäßigen Ausgleich zum oft stressigen Arbeitsalltag braucht. Oft reichen schon 30-60 Minuten täglich, um aufzutanken, Abstand zu gewinnen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen.

Wenn du das Problem kennst, aber deine Balance noch nicht gefunden hast, möchte ich dir im Folgenden ein paar wertvolle Tipps geben. Diese werden dir zukünftig helfen in stressigen Zeiten, von vorne herein, ruhiger und gelassener zu bleiben.

 

1. Erinnerst du dich daran, wie du dich als Kind am liebsten beschäftigt hast?

Hast du vielleicht gern gemalt, gebastelt, ein Hörspiel gehört oder bist schaukeln gegangen? Finde heraus welcher Beschäftigung du gern nachgegangen bist, wenn du dich nur mit dir selbst beschäftigt hast. Und dann tu es!

Du wirst dir am Anfang vielleicht komisch vorkommen, da du doch jetzt erwachsen bist und ´ein ganz anderer Mensch, mit anderen Bedürfnissen´ bist. Aber so anders wie du glaubst, bist du gar nicht.

Ich zum Beispiel male unheimlich gern Mandalas aus und höre dabei Musik, wenn ich einen super stressigen Tag hatte. Indem ich mich dann nur darauf konzentriere, entspanne ich und komme super schnell wieder runter.

 

2. Gehe spazieren. Allein, ohne Handy und ohne Ablenkung.

Das ist doch total langweilig, oder nicht? Nein, überhaupt nicht!

Du musst ja nicht gleich einen ganzen Tagesmarsch machen. Aber 10-20 Minuten an der frischen Luft, sind unheimlich beruhigend und können wahre Wunder bewirken. Probiere es doch mal aus und schaue, wie du deine Gedanken langsam sortierst und wieder ganz bei dir ankommst. Du wirst dich danach deutlich ausgeglichener und besser fühlen.

Denn ´Motion creates Emotion´ wie Tony Robbins so schön sagt.

Womit wir auch schon beim dritten Tipp wären.

 

3. Treibe regelmäßig Sport!

Am besten schon direkt morgens. Ob du gern Joggen gehst, eher der Schwimmer bist, oder einen Kurs im Gym besuchst. Wichtig ist, dass du dich bewegst und deinen Körper forderst. Denn dein körperliches Wohl hat einen starken Einfluss auf deine Psyche. Indem du aktiv bist und Sporttreibst, werden in deinem Körper Hormone produziert, die positive Emotionen kreieren und dadurch dein Energielevel steigen lassen.

 

4. Lese ein Buch

Ich weiß, es ist unheimlich verlockend nach einem stressigen Tag einfach nur den TV anzuschmeißen, oder deine Lieblingsserie auf Netflix zu schauen. Aber geht es dir danach wirklich besser, oder fühlst du dich nur für den Moment beruhigt, weil du erneut beschallt wirst und du für eine Weile deine eigenen Sorgen und Probleme vergisst?

Schnappe dir stattdessen lieber ein Buch, was dich interessiert und durch seinen Inhalt vielleicht sogar einen Mehrwert für dich schafft. So erlaubst du es deinem Körper und Geist runter zu kommen und forderst gleichzeitig deinen Intellekt. Dadurch kannst du nicht nur besser einschlafen, sondern tust dir auch gesundheitlich einen großen Gefallen.

 

5. Fange an zu meditieren

Wenn deine Gedanken mal wieder überall sind, außer dort wo sie sein sollen, ist Meditation eine tolle Möglichkeit, um wieder mehr Achtsamkeit und Bewusstsein im Hier und Jetzt zu schaffen. Langfristig gesehen wirkt sie sich positiv auf deine Lebensqualität aus. Wodurch du dich entspannter, ausgeglichener, ruhiger sowie gelassener fühlst und deine Energie auf ein ganz neues Level bringst. Falls du Meditation immer schon mal ausprobieren wolltest, aber nicht weißt wie es geht, hast du hier die Möglichkeit, dich zum Einstieg leiten zu lassen und so erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen.

Ich hoffe, dass mindestens einer dieser Tipps dir zukünftig dabei hilft, mehr Ausgleich in deinen Alltag zu bringen. Und dich inspiriert, dir eine Routine zu schaffen, die Stress und unnötig- negative Emotionen reduziert.

 

Was sind deine Erfahrungen zum Thema Stressabbau? Hast du deinen Ausgleich bereits gefunden, oder konnte ich dich inspirieren? Hinterlasse mir doch gern einen Kommentar mit deiner Meinung zu diesem Thema.