Was mache ich hier eigentlich den lieben langen Tag?

Manche denken ich arbeite schon vollzeit, andere wiederum denken ich liege nur am Strand und genieße das Leben.

Ich sage, ich lebe einen Mix aus beidem.:)

Naja, zumindest so ähnlich.

Ich bin nun schon fast 4 Wochen hier und kann kaum glauben, wie schnell die Zeit vergeht.

Aber wir schöpfen sie auch wirklich voll aus und machen so viele schöne Dinge, dass sie umso mehr verfliegt.

Erst kürzlich sind wir im Sky Zone gewesen.

Eine riesige Halle, mit mehreren verschiedenen Trampolinanlagen.

(Nein, wir waren nicht die einzigen Erwachsenen, haha.)

 

Es hat so viel Spaß gemacht, sich auf den unterschiedlichen Anlagen auszutoben und mal wieder richtig Kind zu sein!

Rumhüpfen, Saltos schlagen, sich ins Becken voller Schaumwürfel werfen und fangen spielen. Was gibt es schöneres?

 

Vor knapp zwei Wochen waren wir außerdem für drei Tage in Byron Bay, um hier ein verlängertes Wochenende zu verbringen.

Byron Bay ist eine wunderschöne kleine Hippie Stadt, in die ich mich absolut verliebt habe.

 

Da Pauls Mutter im Nachbarort ein Apartment besitzt, war für die Unterkunft bereits gesorgt. Und so mussten wir uns nur noch um ein Auto kümmern, um vor Ort dann auch mobil zu sein.

Nachdem Byron seit Jahren auf meiner Bucketlist stand, bin ich froh nun endlich hier gewesen zu sein.

Denn die Stadt hat wirklich ihren ganz eigenen Charme und diesen muss man mal erlebt haben.

Egal wie gestresst du auch bist, in Byron bist du es nicht mehr. Hier stehen Ruhe und Gelassenheit an der Tagesordnung und das von Minute 1.

„Probiers mal mit Gemütlichkeit

Mit Ruhe und Gemütlichkeit

(…)

Und wenn du stets gemütlich bist…“

Oder wie war das?!;)

Das haben wir uns an diesem Wochenende auch genauso zu Herzen genommen und haben daher einfach mal entspannt und es uns gut gehen lassen.

Wir haben uns am Strand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sind zu einem wunderschönen Wasserfall gefahren und haben einen kleinen Abstecher nach Nimbin gemacht.

Killen Falls Byron Bay

Nimbin ist die Hippie Hochburg schlechthin und dafür bekannt das… schau es dir am Besten einfach selbst an.;)

Ansonsten haben wir in Byron Bay so ziemlich jedes Restaurant und Café getestet, das es dort gibt.

Denn das Essen dort ist einfach so unfassbar lecker, dass man (wie die Raupe Nimmersatt) einfach alles probieren muss.

Das Beste ist, viele der Gerichte sind vegan, vegetarisch oder auch glutenfrei  und daher auch super gesund!

Ich liebe ja die vegane Küche. Und da wir in Deutschland noch nicht wirklich darauf ausgerichtet sind, und ich die leckeren Gerichte aus Kapstadt schon ziemlich vermisst habe, war ich froh hier wieder voll auf meine Kosten zu kommen.

Am letzten Tag, unseres kleinen Trips, sind wir dann noch zum Byron Bay Leuchtturm gefahren.

Von hier oben darf man eine traumhafte 360 Grad Aussicht auf Land und Natur genießen, die einfach unbezahlbar ist.

(Gut, abgesehen von einer ´kleinen´ Parkgebühren von 8 Dollar.)

Zurück in Bondi, waren wir die vergangene Woche in Alexandria klettern.

Ich liebe Klettern, denn man braucht Power, Konzentration, Ausdauer und Köpfchen, um am Ende bis nach ganz oben zu kommen.

Und diese Art von Herausforderung, ist ja genau meins!

 

Zudem habe ich endlich eine Sportart gefunden, in der ich besser bin als Paul.- Yeay!

Auch wenn mich nach 2 Stunden die Kraft verlassen hat und ich zum Schluss nur noch Wackelpudding in den Armen hatte, hat es jede Menge Spaß gemacht und uns einen tollen Abend beschert.

Vergangenen Sonntag waren wir dann erst ziemlich unproduktiv. 

Bis wir uns irgendwann selbst genervt haben und uns die Decke auf den Kopf gefallen ist.

Nachdem wir vor lauter Langeweile schon ´Lava´ gespielt haben (die 90er Kinder kennen das Spiel.:D) und immer alberner wurden, haben wir uns irgendwann aufgemacht und sind endlich rausgegangen.

-Um zu einem Indoor Play Place zu fahren.-

Ja ich merke es auch. Unsere Erlebnisse und Aktivitäten sind eher weniger alterstypisch.

Aber mal ehrlich, irgendwie macht Kind sein doch auch viel mehr Spaß oder nicht?

Verantwortungen gehen wir ohne hin schon zu genüge nach, da darf und sollte man sich einen Ausgleich in den Alltag holen.

„Lass uns Spaß haben, das Leben ist ernst genug.“

Also haben wir Air Hockey gespielt, sind Autorennen gefahren und haben in ´Jurassic World´ Dinos bekämpft.

 

Ja, so halten wir zur Zeit die Balance zu unserem ansonsten sehr normalen Arbeitsalltag.

Denn sonst passiert nicht viel Spannendes.

Wir stehen morgens gegen 6 Uhr auf, gehen zum Sport und danach trennen sich unsere Wege auch schon.

Paul geht zur Arbeit und ich schnappe mir meinen Laptop und arbeite entweder von zuhause aus oder gehe dafür in eines der umliegenden Cafés in Bondi.

( Einfach für einen Tapetenwechsel und weil ich mich gern vom Geschehen um mich rum berieseln lasse, während ich arbeite. So fühle ich mich nicht so allein, wenn ich schon nur am Pc sitzen.)

Nachdem ich die ersten zwei Wochen hier einen kleinen Hänger hatte, bin ich nun wieder ziemlich fleißig und produktiv.

Ein Fotoshooting habe ich hier bereits gehabt und aktuell plane ich noch zwei weitere. Bevor es dann in zwei Wochen schon wieder zurück nach Deutschland geht.

Und auch wenn ich hier für meine Arbeit leider noch nicht bezahlt werde, fühle ich mich mit jeder Sekunde, die ich was schaffe, reicher. Denn ich investiere in meine Zukunft.

Dadurch ergeben sich immer mehr, tolle und spannende neue Dinge und Kontakte, die mich immer weiterbringen und bereichern.

Ich freue mich auf die weitere Zeit  in meiner Lieblingsstadt, Sydney. Und darauf, was ich euch dann nächste Woche alles, neues erzählen kann.

Aktuell gibt es da zum Beispiel kleine Fortschritte in Sachen Visum.

Also;

-stay tuned-