„Time really flies when you are having fun“

Wenn du mir auf Instagram folgts weißt du ja bereits, was ich in Australien so erlebe und dass es mir unfassbar gut geht und ich sehr glücklich bin!

Aber Instagram gewehrt ja auch immer nur einen kleinen Einblick in das Privatleben eines Menschen und vor allem auch nur den, den man zeigen will.;)

Daher möchte ich dir heute gern genauer von meinen Erlebnissen der letzten Tage berichten. Auch wenn ich überwiegend gearbeitet habe,  habe ich meine Freizeit voll ausgeschöpft und mit schönen Dingen gefüllt.

Meine Strategie:

Sehr früh aufstehen , 8-10 Stunden arbeiten und dafür, nach Möglichkeit, den Rest des Tages frei nehmen.

Aber genug davon und mehr von meinen Erlebnissen der letzten Woche.

Ich muss sagen, Australien wird mir den baldigen Abschied nicht leicht machen, denn ich habe hier super Anschluss gefunden und echt tolle Menschen getroffen, mit denen ich den Großteil meiner Freizeit verbringe und die mir meine Zeit in Sydney noch schöner machen.

Wer selbst schon in Australien war oder generell viel und lang allein reist, der weiß wie anders aber schnell man neue Freundschaften knüpft. Hier ist es ganz normal, dass man sich durch z.B. Facebook-Gruppen oder Instagram anschreibt und sich auf einen Kaffee für ein erstes Kennenlernen trifft.

Das kannte ich so auch bereits und bin dadurch, seit meinem ersten Aufenthalt in Australien, total offen und aufgeschlossen dafür. Und so habe ich vor knapp zwei Wochen Olivia kennengelernt und bin seitdem fast jeden Tag mit ihr unterwegs. Wir haben ein paar ´Locals´ getroffen, mit denen wir seitdem viel Zeit verbingen und uns super verstehen.

Erst gestern sind wir, anstatt wie geplant surfen zu gehen, spontan zu den ´Icebergs´ in die Sauna gegangen. Denn es war einfach viel zu windig und deshalb haben wir aus dem geplanten ´active Sunday´, kurzerhand einen ´relax & spa Sunday´ gemacht. Die Icebergs nennt man den wunderschönen Pool direkt am Bondi Beach.

 

Ich bin zwar schon gefühlt 100 Mal bei den Icebergs gewesen, jedoch war ich gestern tatsächlich das erste Mal darin schwimmen. Es war der Wahnsinn!

Das Wasser dort ist richtiges Meereswasser, welches regelmäßig durch Wellen in den Pool schwappt und ihn mit frischem Salzwasser füllt. Wenn man dann nach einer kurzen Erfrischung wieder in die Sauna geht, merkt man richtig wie die Hitze und das Salz auf der Haut aufeinander reagieren. Das Beste ist wohl, dass man von der Sauna aus einen unfassbaren Ausblick auf das Meer hat.

Relax-Mode 1000!

Aber nicht nur die Icebergs kann ich jetzt von meiner Bucketlist streichen, sondern auch den berühmt berüchtigten Luna Park, direkt neben der Sydney Harbour Bridge. Denn vor zwei Tagen wurde ich dorthin überraschender Weise eingeladen und habe mich riesig gefreut.

Endlich mal wieder Kind sein!

Der Luna Park ist zwar klein, hat aber super coole Fahrgeschäfte und ist echt süß gemacht. Außerdem ist die Aussicht auf die Harbour Bridge und den Hafen einfach phänomenal.  Der Freefall Tower war mein absolutes Highlight und hat mir im wahrsten Sinne des Wortes den Atem geraubt, als es nach der wohl besten Aussicht auf den Hafen, im freien Fall wieder zu Boden ging. Nach jeder Menge Spaß und Lachanfällen ging es im Anschluss noch, auf einen Wein, in eine Rooftop Bar, mit Ausblick auf das Opera House.

Was für ein gelungener Abend!

The Glenmore Hotel Sydney

Neben all den tollen Aktionen und Erlebnissen, sind wir außerdem oft am Strand oder gehen in Bars die wir, oh Wunder, meist auch noch nicht kennen. Erst vor knapp einer Woche habe ich so eine total coole asiatische ´dumpling´ Bar direkt in der Stadt kennengelernt. (Dumplings sind kleine, gefüllte Knödel mit z.B. Garnelen, Huhn oder Gemüse)

An dieser bin ich schon x Mal vorbeigelaufen, aber allein hätte ich niemals den etwas versteckten Eingang gefunden. Wenn man die Bar betritt kommt man sich tatsächlich im ersten Moment vor, als wenn man ein Freudenhaus betritt. Alles ist dunkel und lediglich ein paar rote Lichter erhellen den Raum. Aber die Atmosphäre ist einfach nur cool und die vielen besetzten Tische sprechen für sich.

Am Besten sind die ´sharing´ Cocktails, die einfach in einem Teepot serviert werden und man sich für einen kurzen Moment fragt, was zum Teufel man da bestellt hat.

´It´s tea time, cheers!´

Es ist wirklich nur von Vorteil sich mit Einheimischen anzufreunden, denn sie kennen die besten Sehenswürdigkeiten, Orte, Bars, Restaurants oder Strände, die man sonst kaum oder nie sieht, weil man einfach zu touristy unterwegs ist.

Ja ich komme hier gut rum und lerne jede Menge neue tolle Orte und Plätze kennen. In den letzten zwei Wochen habe ich den ´aussi´ Lifestyle noch mal ganz anders kennen und lieben gelernt. Ich kann mich einfach so gut mit dem Lebensstil hier identifizieren und mag daher gar nicht mehr zurück.

Allein was die viele Sonne und das schöne Wetter für einen Unterschied in der Lebensqualität machen, ist der Wahnsinn. Hier bin ich viel aktiver und voller Tatendrang auch nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag noch etwas zu unternehmen.

Denn wenn man weiß, dass man nach der Arbeit z.B. einfach an den Strand fahren kann, um noch 1-2 Stündchen zu relaxen und abzuschalten, fällt einem die Arbeit doppelt so leicht. Das Strandleben ist einfach wunderschön!

Außerdem ist es hier einfach so schön, dass man sich am liebsten nur draußen aufhalten möchte und seine Freizeit mit outdoor Sport, oder in netter Gesellschaft beim Barbeque oder in Parks verbringen möchte.

Ja Sydney und das Leben in Australien, haben mich endgültig überzeugt, dass ich nun alles in Gang setzen werde, um schon bald hier zu leben und zu arbeiten.

Und auch wenn nicht alles nur ´happy Sunshine´ ist und es wahrscheinlich noch einige Steine auf meinem Weg geben wird weiß ich, dass ich es will.

WIE ich das Ganze schaffe und angehe weiß ich noch nicht, aber das WARUM kenne ich dafür ganz genau! Und der Rest wird sich schon ergeben. Da bin ich ganz zuversichtlich.

„Go catch your dreams.“   

Erfahre hier mehr über meine beruflichen Herausforderungen, Erfolge und Misserfolge der letzten Woche.