Erkenne das Licht, die Schönheit und unendliche Kraft in dir.

Erkenne das Licht, die Schönheit und unendliche Kraft in dir.

„Weißt du eigentlich wie einzigartig und wunderschön du bist. Wie wertvoll zugleich und dass ich dich, aus einem bestimmten Grund, auf diese Erde geschickt habe.
 
Dass ich mir etwas dabei gedacht habe und du wichtig bist!
 
Wann hast du angefangen zu glauben, dem wäre nicht so. Dass du anfingst dich selbst zu hinterfragen und das Urteil anderer, über deinen ,eigenen, Wert gestellt hast?
 
Wann hast du angefangen, deinen Gedanken Glauben zu schenken, anstatt sie zu prüfen und stets zu hinterfragen. Weil du weißt, du bist nicht sie und dass sie, manchmal, auch ganz hässlich sein können.
 
Als du auf diese Welt gekommen bist und zum ersten Mal deine Augen geöffnet hast, um den Engeln, die ich dir als deine Eltern an die Seite gestellt habe, in die Augen zu blicken, da war alles so klar.
 
Du selbst so rein und dir selbst so sicher. Du wusstest wer du bist und was du kannst. Wofür du hier bist und dass, dein Wert unantastbar ist.
 
Wusstest, Liebe ist alles und du, bist die Quelle von ihr.
 
Doch irgendwann auf deinem Weg fingst du an, diesen Spirit zu verlieren. Der Spirit der so tief verankert in dir war.
 
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass er nie ganz verloren ging, sondern du ihn nur stark begraben hast in dir.
 
Aus Angst, Sorge und Zweifel, dein Licht könnte nicht gewünscht, gar zu grell für andere sein, fingst du an dich zu verstecken und machtest dich ganz klein. 
 
Bis du kaum noch zu sehen warst und hofftest, endlich richtig und passend für andere zu sein.
 
Heute, ist deine Hülle noch da, doch wo bist du? Ich sehe dich nicht mehr.
 
Wo ist das Licht, wo ist der Glanz, wo ist der Spirit und WO bist da noch DU,
-mein Kind.
 
Ich hab dich ausgestattet, du bist schon perfekt, ist dir das klar?
Ich gab dir all das mit, was du so vergebens suchst in dieser Welt.
Doch versteh doch endlich, der Schatz, er liegt in dir!
Erkenne die Fülle, die in dir liegt, sieh die Schönheit und das Leuchten in dir.
Fange an der Stimme wieder glauben zu schenken, die dich so sicher durchs Leben führt.
 
Der Weisheit in dir.
 
Dein innerer Kompass, den ich dir mitgab, um nie die Route zu verlieren.
 
Sodass du deinen Seelenweg gehen und leben darfst, als Mensch auf dieser Welt.
 
Du dein Licht teilst und es wieder heller werden lässt, bis es jeden Schatten, endlich, schwinden und dich noch viel größer werden lässt.
 
Und du dich wieder siehst, so wundervoll und wertvoll wie du bist.
 
So einzigartig, liebevoll und unersetzlich, wie du bist.
 
Du bist vollkommen, schon jetzt und hier. 
 
Dazu brauchst du nichts, außer den Zugang zu DIR.
 
“ Remember WHO you are.“
 
In Liebe,
die Kraft in DIR.“
 
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Eine Reise um die Welt. Und wie sie, in nur 2 Monaten, unser Herz geöffnet und unsere Seele bereichert hat.

Eine Reise um die Welt. Und wie sie, in nur 2 Monaten, unser Herz geöffnet und unsere Seele bereichert hat.

Jeden Morgen, wenn wir unsere Augen öffnen und den Tag beginnen, haben wir die Wahl.

„Durch welche Brille willst du sehen, was möchtest du mitnehmen, wohin willst du gehen?“ F. Mariposa

Nutzen wir diesen Tag für uns und geben alles, was wir können. Öffnen wir unser Herz und zeigen uns der Welt, genau so wie wir sind. Erinnern wir uns an unsere Träume, stehen endlich für sie ein und kämpfen auch dafür!

Oder geben wir auf, bevor unserer Seele überhaupt erlaubt zu haben, durchs Leben zu tanzen?

„Du musst wissen was du im Leben willst. Es gibt nur eine Sache, die deine Träume und Vision unmöglich macht.- Die Angst zu versagen.“

Als wir uns vor, etwas über, 8 Wochen aufgemacht haben um, für 14 Monate, in die große weite Welt zu ziehen, hatten wir ja keine Ahnung was wir, nach nur so kurzer Zeit, alles erlebt haben würden. 

Wie sehr uns diese Reise bereichern wird. Und was sie, gleichzeitig, für einen Einfluss auf die Menschen haben wird. Die uns, auf unserem Abenteuer, begegnen werden und dieses, auch online täglich und gespannt, verfolgen würden.

Denn vor einem Jahr, wollten wir einfach nur eines:

Einfach mal raus.

Für eine Weile aus dem System ausbrechen und unsere Jobs, als Baufinanzierungsberater in einer Bank und selbstständige Hair & Makeup Artist, pausieren.

Weil wir spürten, dass da draußen noch so viel mehr sein muss, als wir in unserer kleinen ´Bubble´-zurück in Sprockhövel, ermöglicht bekommen würden.

Wir wollten die wahre Welt kennenlernen. Und waren bereit, dafür alles hinter uns zu lassen, was wir uns über Jahre hinweg aufgebaut hatten.

Zwar hatte ich mir immer schon ermöglicht, so flexibel und frei wie möglich zu sein, da mir Freiheit stets mein höchstes Gut war, doch hatte ich, über die letzten 5 Jahre, mein eigenes Business aufgebaut. Welches mich viel Mühe, Zeit, Geld und Arbeit gekostet hatte und für mich, daher nur schwer aufzugeben war.

Und Maik, der einen anerkannten Job und eine gut gestellte Position, in der Bank, hatte. Die, seit 8 Jahren, ein großer Teil seines Lebens war. Und damit all das, was so lang erstrebenswert für ihn war.

Ja, unsere Jobs liefen gut, sogar ziemlich erfolgreich. Doch irgendwie fehlte uns etwas. 

Und wir merkten, dass es in all unserer Sicherheit, das Abenteuert war, welches uns im Alltag abhanden gekommen war. 

Weil unser Leben, ein abgespultes Standardprogamm geworden war, dessen sich keinerlei Herausforderung mehr bot.  

Job – Sport – Freunde treffen – TV – Essen – Schlafen – & Repeat. 

Und wir, risikofreudig, neugierig und lebenshungrig, wie wir sind, die bunte & verrückte Seite des Leben vermissten.

Die wir uns, endlich, wieder mehr erlauben wollten.

Am 23.11.2019, zogen wir, nach nur 6 Monaten Planung, endlich los.

In die große weite Welt. 

Um endlich das Leben zu leben, von dem wir so lang geträumt hatten.

Doch von Anfang an war mir dabei wichtig, diese Reise zu nutzen, um einen Unterschied zu machen.

Zurück zu kommen und mehr bewegt zu haben, als unsere eigenen Interesse zu verfolgen.

Schon lange hatte ich gespürt, dass ich Zuhause, und mit dem was ich mache, nicht erfüllt war. Mein Beruf, mir oft zu oberflächlich und in vielem ´zu wenig´ war. Nicht tiefgründig genug und ohne größeren Sinn und Mehrwert vielleicht.

Weshalb ich meine innere Stimme, immer wieder, flüstern hörte:

„Da ist noch so viel mehr für dich. Mach dich auf und finde, was längst in dir liegt.“

Ich wollte nicht nur für meinen eigenen Wohlstand arbeiten, sondern meine Zeit nutzen, um wirklich etwas zurück zu geben. Und zwar da, wo meine Hilfe wirklich gebraucht werden würde und ich für andere einen Unterschied mache.

Für Kinder, Tiere, die Welt und die, die selbst keine Stimm haben. Oder einfach zu wenig Mittel, um diese für sich einzusetzen.

Ich wusste nicht wie und auch nicht wo, aber ich wusste es ist was ich will.

 

Um einfach mal zu geben, statt nur zu nehmen.

Als ich Maik davon erzählte und meine Idee mit ihm teilte, reagierte er zunächst so, wie wohl viele es tun würden.

„Warum soll ich denn meine Zeit für andere hergeben. Unbezahlt arbeiten, statt am Strand zu entspannen. So hart haben wir für diesen Traum gearbeitet und niemand, soll uns das so schnell nehmen.“

Ich konnte ihn verstehen, denn so lang war er, pflichtbewusst, dem nachgegangen, was sein Leben für ihn war.

Doch ich wusste, wenn wir erstmal auf Reisen sind, wird er verstehen. Und sich seine Sicht, auf all das und meine Idee, ändern.

„Ich wünschte jeder machte diese Erfahrung. Zu gehen, um zu sehen, zu leben, um zu fühlen, zu reisen, um zu erfahren. Manche müssen das nicht, aber viele haben es bitter nötig.“- F. Mariposa

Mit Indien, als ersten Stop, schmissen wir uns selbst direkt ins kalte Wasser. Und erlebten, bewusst, den wohl größten Kulturschock unseres Lebens.

Lernten das Land und seine Menschen kennen, fielen, zu Beginn, ziemlich oft auf Betrüger rein. Und erfuhren zum ersten Mal, was Armut wirklich bedeutet!

Erschraken und waren, gleichzeitig, fasziniert, von dem was wir sahen. Und waren, plötzlich, täglich konfrontiert von Dingen, die wir sonst nur aus dem Fernsehen kannten.

Da waren Kinder, die so klein wie mein 4 jähriger Neffe waren, welche auf der Straße bettelten. 

Sich durch, den viel zu wilden Verkehr und, riesige Menschenmassen kämpften, barfuß und dreckig, von Kopf bis Fuß. Um uns Dinge zu verkaufen, die ihr nacktes Überleben waren. 

Kinder, die dich anschauen, so unschuldig, klein und hoffnungsvoll, wie sie sind. 

Mit ihren großen, reinen Augen. Die nicht wissen, dass die Welt noch so viel mehr sein kann, als das, was sie ihren Alltag nennen.

Wenn du das siehst und zum ersten Mal wahrhaftig erlebst, was sonst so weit entfernt von dir war, zerreißt es dein Herz.

Tut es so weh, dass du sie am liebsten alle auf einmal retten willst. Um ihnen mehr zu ermöglichen, als das was sie ihr Leben nennen.

Mit dieser Erfahrung war für uns klar, hier wollen wir helfen. Und endlich wussten wir auch wie!

Das erste Mal besuchten wir Organisationen, die Frauen und Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen, indem sie ihnen schreiben und lesen beibringen. Ihnen Zeit und Liebe schenken und vor allem auch, ein völlig neues Selbstwertgefühl. 

Welches ihnen, eine neue Rolle in ihrer Gesellschaft gibt.

Wir gaben nicht nur Geld, sondern vor allem unsere Zeit. In der wir mit ihnen lachten, lernten und so viel erlebten.

Etwas, was uns für immer prägen wird.

„Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit und Bildung, sind so viel wertvoller als du denkst. Und mehr, als jeder materielle Luxus es je sein kann.“ 

Wie schön es war, das Strahlen der Frauen zu sehen und die Kinder, so glücklich und frei. Und zu erkennen, wie erfüllt sie, mit so viel weniger, sind, als wir es bis dahin gewohnt waren.

Dann kam Bali. Und damit richtete sich unser Fokus, von den Menschen, auf unsere Welt.

„Bali ist ein Traum, nur manchmal eben auch ein Albtraum.“ F. Mariposa

Wir besuchten Strände und Wasserfälle die uns staunen ließen, weil sie so schön und dreckig zu gleich waren.

Überall, lag Plastikmüll herum. Waren die Straßen und Flüsse verdreckt, weil der Konsum wichtiger, als die Gesundheit unserer Erde, ist.

Ein Strand blieb uns dabei besonders im Kopf. Ein so schöner Ort, zu dem wir gekommen waren, um Natur, Meer und das Farbspiel der Sonne zu genießen. Die uns hier ,pünktlich zum Sonnenuntergang, verabschieden sollte, um unterzugehen.

Da saßen wir also, an diesem bezaubernden Ort, der perfekter nicht hätte sein können. 

Während das Meer und die Flut, den Plastikmüll anspülte, der meterlange Pfade, am Strand, entstehen ließ. 

Und leise und prägnant, die Schönheit des Moments klaute.

„Ein Traum von Welt. Und dann, kam der Mensch und nahm die Schönheit der Erde, indem er achtlos liegen ließ, was ihm nicht länger dienen sollt´.“ F. Mariposa

Und irgendwie schien es jedem egal, denn die Meisten nahmen gar nicht wahr was sich hier, direkt vor ihren Augen, zeigte. Und ignorierten gekonnt was, durch uns alle ,war.

Wir entschieden uns, es ihnen nicht gleich zu tun. Und fingen an aufzusammeln, was uns, auf unseren täglichen Abenteuern, begegnen würde.

Schnappten uns an Heiligabend, auf Gili Air, einen riesen-großen Müllbeutel und spielten Weihnachtsmann.

Weil wir uns dachten:

Warum nicht einfach mal anders rum und all die Geschenke einsammeln, die Menschen so liegen lassen, statt noch mehr zu verteilen?!

Wir sammelten all das auf was uns, auf dem Weg von unserer Unterkunft zum Strand, begegnete.

Und staunten nicht schlecht als der Sack, nur 1,5h später und gerade mal 2km weiter, gefühlt war.

Mit Plastikbechern, Plastiktüten, Plastikstrohalmen und jeder Menge, alter Flip Flops. Einer halben Barbie-Puppe und all den Dinge, die man sonst nur auf einer Müllkippe vermuten würde.

Es war traurig und schön zu gleich, denn wir wussten, dass wir etwas bewegen. Wie klein dieser Schritt auch war.

Und dann kamen wir nach Australien, dem brennenden Kontinent.

Und landeten am 29.12.2019 in Perth.

Wir staunten nicht schlecht, als wir hier so gar nicht vorfanden was wir, von Medien und Bildern im TV, längst gewohnt waren.

Alles war so idyllisch und normal, fast schon zu perfekt.

Natürlich sind wir nicht direkt da, wo aktuell alles verbrennt. Doch selbst in Deutschland, hatte man mehr von den Bränden mitbekommen, als jetzt vor Ort.

Und hätten wir es nicht besser gewusst, hätten wir die Katastrophe nie vermutet. Die sich da, nur 6 Flugstunden weiter östlich von uns, im selben Land abspielte.

Einheimische und andere Einwohner, die wir kennenlernten, erzählten uns:

Buschfeuer seien in Australien, zu der Zeit, ganz normal.

Doch nie war es so schlimm. Brannte der halbe Kontinent und starben so viele Tiere und Menschen dabei, wie aktuell.

Und irgendwie fiel es uns schwer, all das zu begreifen. 

Weil wir das Leid nicht mehr direkt vor unseren Augen sahen, traf es uns nicht mehr mitten ins Herz. 

Anders als in Indien und Bali lebten wir hier, in einer wahr gewordene Truman Show. 

Denn der Himmel war blau und klar, die Sonne warm und angenehm. Und die Nachbarschaft und Gegend, war so akkurat und sauber, dass sie uns fast schon unheimlich perfekt erschien. 

Das Leid, direkt vor unseren Augen war also weg, aber änderte es etwas daran, was wir gesehen und erlebt hatten?

„ Du musst hinterfragen, um die Wahrheit zu verstehen.“- F. Mariposa

Einmal dann, erlebten wir die Brände selbst. 

Als ein Feuer außer Kontrolle geriet und, nur eine knappe Stunde entfernt von uns, wütete. 

Wir konnten riechen und sehen, was die Flammen verbrannten. Und hatten zum ersten Mal Angst.

Googelten und informieren uns schnell, um uns in Sicherheit zu wissen und einzuschätzen, was da gerade passiert.

Online konnten wir sehen, dass die Brände bereits rot markiert und stark ausgebreitet waren. 

Mit diesem Wissen, gingen wir ins Bett. Und hofften darauf, dass die Feuerwehr das Ganze bald im Griff haben wird. Und unsere Reise, hier, noch nicht vorbei seien soll.

Wir fanden es immer komisch, dass unser Gastgeber, bei dem wir zu der Zeit übernachteten, selbst bei der Navy war. Und, jahrelang, für die Army gearbeitet hatte, noch  immer für ´Fall X´ übte, statt vor Ort zu sein. Und die freiwillige Feuerwehr abzulösen, die im Feuer, jeden Tag, ihr Leben riskierte.

Dass er beruflich nach Indien geschickt wird, während Amerika zur Hilfe anrückt, konnte (oder wollte) er uns auch nicht beantworten. 

Und als ein Freund von uns, unter einem unserer Instagram Posts kommentierte, was es mit den Brände tatsächlich auf sich haben soll. Und daraufhin, keine 24 Stunden später, samt Kommentar, gelöscht wurde, fiel es uns schwer zu glauben, dass die Brände, tatsächlich, allein dem Zufall und Klimawandel zu zuschreiben waren.

Und der Schnellzug, der seit Jahren in Planung steht, nichts damit zu tun haben soll. 

Während genau die Teile des Landes brannten, die Farmer lange nicht aufgeben und verkaufen wollten.

Und nun, durch eine ´Naturkatastrophe´ ausgelöst, alles verlieren sollten, was man ihnen ohnehin nehmen wollte.

Als wir unsere Reise starteten, wollten wir die nackte Wahrheit und die echte Welt. Wollten wir über den Tellerrand hinausblicken und waren bereit, uns dafür auf alles einzulassen, was das Leben uns zu bieten hatte. 

„ Mit dem Guten, kommt immer auch das Schlechte. Doch es liegt an dir, was du daraus machst.“

Uns war bewusst  wie schrecklich die Lage war, doch wir entschieden uns, uns auf das zu konzentrieren, was Indien und Bali uns gelehrt hatten.

Hass mit Liebe zu begegnen und dem Bösen, mit einem warmen Herzen.

Nicht, weil wir ignorieren wollten. Sondern weil uns bewusst war, dass es, auch hier, das einzig Richtige war.

„ Wut und Trauer bringen nichts, weil sie dich runter ziehen und kleiner machen als du bist. Doch ändern, tun sie nichts. Du musst aufstehen, um einen Unterschied zu machen. Und selbst ein Zeichen setzen, um gehört zu werden.“ 

In nur 2 Monaten, hatten wir also 3 Länder bereist.

Sahen in Indien das Leid von Menschen und entschieden uns, zu helfen. 

Sahen die Auswirkung unseres Konsums, auf unsere Erde und Natur. Und entschieden uns, zu helfen.

Waren nun in Australien, hatten die Katastrophe nicht vor Augen, doch entschieden uns, zu helfen.

Eine Milliarden Tiere, sind in den Feuern bereits um ´s Leben gekommen. Tiere, die keine Ahnung hatten, was da, um sie herum, passiert.

Sie rannten ins Feuer, waren umzingelt oder fanden keinen Ausweg mehr, als im lodernden Feuer, qualvoll zu sterben.

Manche von ihnen hatten Glück, wurden gerettet und ´nur´ verletzt. Viele, haben ihre Familie und Artgenossen verloren. Und müssen nun wieder aufgepäppelt werden, um zurück in ihren natürlichen Lebensraum zu können, sobald die Lage es zulässt.

Am 24.02.2020, werden Maik und ich, für 2 Wochen, auf einer Zufluchtsstation für Wombats, in Major Creek bei Canberra, helfen. Um genau das zu tun.

Wir werden Waisen und verletzten Wombats, die Liebe, Zuneigung und medizinische Versorgung schenken, die sie brauchen. Werden mit aufbauen, was aufzubauen ist, aufräumen und sauber halten, was in Stand gehalten werden muss. Und die Kleinen so viel kuscheln, wie es nur geht. Damit sie schnell groß und gesund werden.

Denn, nachdem wir lang überlegt und recherchiert haben, wo wir, den verletzten Tieren in Australien, aktiv helfen können. Haben wir eine kleine, privat geführte, Organisation gefunden, die von Bill und seiner Frau Les betrieben wird.

Auf ihrem eigenen Grundstück ziehen die beiden, mit Hilfe von Volunteers, seit Jahren Wombats groß, die allein nicht überleben würden. Oder helfen ihnen, durch Medizinische und liebevolle Versorgung, wieder fit und gesund zu werden.

Als wir ihre Seite gefunden haben, waren wir direkt angetan. Weil es oft so schwer ist, großen Organisationen zu trauen. Oder zu verfolgen, wo genau die eigene Spende denn dann hin fließt. 

Landet sie wo sie soll, kommt sie auch an? Man weiß es nicht.

Deshalb entschieden wir uns, eine kleine Organisation zu unterstützen, die völlig transparent und noch so viel menschlicher dabei ist.

Wo die Gründer selbst vor Ort, und aktiv, helfen. Und ihnen, jedes einzelne Tier, besonders am Herzen liegt.

Weil Bill und Les sonst alles allein machen, sind sie auf Hilfe, in Form von Spenden und freiwilligen Arbeitern, angewiesen.

Und haben sich riesig gefreut, als wir uns genau hierfür gemeldet haben.

Als wir mit Bill telefonierten und hörten, dass die Station bereits zweimal evakuiert werden musste. Und er uns erzählte, wie verheerend die Feuer waren und wie müde und erschöpft er selbst, mittlerweile, auf Grund der unsicheren Lage, sei. War uns klar, wir kommen nicht mit leeren Händen. Sondern möchten ihn, Les und die kleinen Wombats auch finanziell unterstützen, die Zufluchtsstation wieder ans Laufen zu bekommen.

Um den Kleinen eine sichere und gesunde, Zukunft, sowie ganz viele kleine Wombat Babys zu ermöglichen.

Also gründeten wir unsere eigene Spendenkampagne, was alles anders als leicht war.

Denn, wie geht sowas und was muss man beachten?!

Auch hier setzten wir uns über, Tage hinweg, hin, um genau das herauszufinden.

Und lernten, dass wir als Privatpersonen dazu berechtigt sind, Schenkungen im Wert von bis zu 20.000€, pro Person, zu erhalten.

Wir können so zwar keine Spendenquittungen ausstellen, aber können unser Vorhaben dennoch durchziehen und somit großen schaffen!

Und es ist der Wahnsinn was sich, durch dieses, bereits schaffen ließ!

Denn unser Ziel war es 6500€, bis zum 23.02.2020, zu sammeln. Wer jetzt sagt das ist utopisch und verrückt, erlaubt sich nicht groß genug zu träumen.;)

Denn genau das, hat uns ermöglicht, in nur 3 Wochen, sage und schreibe 3423,59€ Spendengelder zu sammeln. Die wir mit der überwältigenden Hilfe von Freunden, Verwandten und Bekannten, erzielen konnten.

Und wie schön das ist!

So viele Menschen wollen uns helfen und unterstützen und vertrauen uns, dass ihre Spende sicher, und an der richtigen Stelle, ankommt.

„Wenn du bereit bist groß zu träumen, wirst du deine Träume auch erreichen. Denn das Leben, ist immer für dich und öffnet dir plötzlich Türen die du, zuvor, nie in Betracht gezogen hättest,“

Menschen, dir wir teilweise nicht einmal kennen, helfen uns diesen Traum in die Welt zu tragen. 

Teilen die Kampagne, sprechen davon und spenden, wo und wie viel sie können. 

Weil sie sich mit uns und den Menschen und Tieren in Australien verbunden sehen.

Und ihre Herzen spüren, dass es das Richtige ist. 

 

 

Wir wollen uns hiermit bei jedem einzelnen von euch bedanken, der dazu beiträgt einen Unterschied zu machen.

In diesem Fall für Bill, seine Frau Les und die kleinen Wombats. Die in Australien schweres durchlebt haben, aber durch eure Hilfe die Chance auf Besserung und Genesung bekommen.

Ihr tragt nicht nur Gutes in die Welt, sondern könnt auch aktiv teil daran haben, wo eure Hilfe hingeht.

Denn, gern nehmen wir euch bald auf Instagram mit, um unseren Alltag auf der Zufluchtsstation mit euch zu teilen. Euch, Bill, Les und die kleinen Wombats vorzustellen und somit wissen zu lassen, wo genau, und wem vor allem, ihr helft!

Wer dabei sein möchte, kann uns sehr gern auf unserem Account @maikandfairy folgen. Und die Kampagne über folgende Möglichkeiten Unterstützen.

 

Auf betterplace.me , könnt ihr einen Teil der Einnahmen verfolgen. Und per Paypal, sowohl als auch über die Kampagne direkt, spenden.

Durch die Plattform wird eine kleine Gebühr behoben, die eventuell nicht jeder Zahlen mag.

Daher haben wir zusätzlich ein Spendenkonto eingerichtet, welches eure Spende, ohne jegliche Abzüge, ankommen lässt.

Empfänger Farina Witt IBAN: DE54 4526 1547 0143 5639 01 Verwendungszweck: Hilfe für Wombats  Betrag: Egal, alles kommt an 🙂

Jeden Morgen, wenn wir unsere Augen öffnen und den Tag beginnen, haben wir die Wahl.

„Durch welche Brille willst du sehen, was möchtest du mitnehmen, wohin willst du gehen?“-F. Mariposa

Nutzen wir diesen Tag für uns und geben alles, was wir können. Öffnen wir unser Herz und zeigen uns der Welt, genau so wie wir sind. Erinnern wir uns an unsere Träume, stehen endlich für sie ein und kämpfen auch dafür!

Oder geben wir auf, bevor unserer Seele überhaupt erlaubt zu haben, durchs Leben zu tanzen?

„Du musst wissen was du im Leben willst. Es gibt nur eine Sache, die deine Träume und Vision unmöglich macht.- Die Angst zu versagen.“ 

DANKE von Herzen!

Maik & Farina 

10 Dinge, die dir keiner erzählt, wenn du als Paar auf Weltreise gehst.

10 Dinge, die dir keiner erzählt, wenn du als Paar auf Weltreise gehst.

(29.12.2019)

Liebes Tagebuch,

Ich sitze am Elizabeth Quay in Perth, beobachte die Menschen um mich herum und genieße den Zauber Australiens.

Es ist warm, die Sonne scheint und der Wind pfeift um meine Ohren.

Denn nicht nur sitze ich am Harbour, sondern auch, in der zweit windigsten Stadt der Welt.

Ein Jahr ist es her, dass ich ´Zuhause´ verlassen habe, um zurück nachhause zukehren.

Aus meiner Wahlheimat Australien, wieder zurück nach Deutschland.

Um hier, MIT meiner großen Liebe zu leben und nicht mehr, IN ihr.

 

Und auch, wenn es nie leicht für mich war, Australien zu verlassen, empfand ich es jedes Mal als fairen Tausch, wenn ich mich umsah und in Maik´s Gesicht blickte.

Ein ziemlich guter Tausch! Weil es, neben all den Erlebnissen & Erfahrungen, vor allem die Menschen, die wir lieben, sind, die unser leben bereichern. 

Und doch konnte ich, nach meiner Rückkehr,  eine Sache nie so ganz überhören…

Meine Schwester Amy, hat es einmal so schön gesagt.

„ Ich trage zwei Herzen in einer Brust.“

Ein Herz, das für Maik, meine Freunde und Familie in Deutschland schlägt. Und damit für die Menschen, die ich über alles liebe. 

Und das andere Herz das, seit meinem ersten Aufenthalt 2011, für Australien schlägt.

Und mich, täglich und mit jedem Gedanken, an die Freiheit, Verbundenheit und Liebe, erinnert, die ich für das Land empfinde.

Aber darum, soll es heute gar nicht gehen, denn du kennst meine Story ja bereits. Und ich habe so viele andere, spannende, schöne und tolle Dinge mit dir zu teilen.

Die wir und ich, in den letzten 5 Wochen unserer großen Reise, erleben durften.

Wie schnell die Zeit doch rast und wie bunt und erfüllt das Leben wird, wenn man seinen gewohnten Alltag verlässt. Und einen völlig neuen lebt.

Plötzlich fühlst du dich wieder wie ein kleines Kind, das jegliches Zeitgefühl verliert. Weil ihm Tage, wie Wochen vorkommen und Monate, wie Jahre.

Denn nichts, ist mehr gleich und jeder Tag so anders. Du erlebst und erfährst, wächst und reifst.

Und jede einzelne Stunde, ist wieder erfüllt von Freude, Spaß und Abenteuer. 

„ Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr leben.“

Seit 5 Wochen leben wir unseren Traum und leben nach einem Motto dass wir, in unserem Alltag zuhause, ziemlich sehr vermisst haben. 

Eben weil alles so gleich, vorhersehbar und easy war, war es keine Herausforderung mehr und rasten die Tage, nur so an uns vorbei.

Jetzt waren wir in nur 5 Wochen, in 3 verschieden Ländern gewesen. Und was soll ich sagen:

Müssten wir morgen sterben, wäre das ok.:P

Weil wir gelebt haben!

In nur 5 Wochen, haben wir so sehr gelebt, wie in den letzten 10 Monaten, unseres Lebens zuhause nicht. 

Denn wir waren, zusammen und lebten die Freiheit. Wir lachten und weinten, stritten und liebten, eroberten und genossen. Und waren in jedem Moment vor allem eines, präsent.

Was eine Zeit, was eine wundervolle, aufregende und tolle Zeit!

Indien, Bali und jetzt Australien.

Herausforderungen, Erlebnisse und so viele Erinnerungen.

Von Indien weißt du ja bereits alles. Und von Bali werde ich dir im nächsten Eintrag mehr erzählen. 

Heute soll es aber um das gehen, wovon die wenigsten erzählen, wenn sie sich auf eine Reise um die Welt begeben.

Die Dinge, die dich persönlich beeinflussen und etwas mit dir machen. Während und vor allem vor der Reise.

Herausforderungen, Hindernisse und Schwierigkeiten, die auch deine Beziehung treffen und beeinflussen. Und wie man damit,  als Team und auch selbst, am Besten umgeht.

Dinge, die dich Tag für Tag konfrontieren und du daher lernen solltest, mit ihnen, statt gegen sie zu leben.

Denn eines ist klar:

Sie gehören dazu!

Weißt du, wenn ich heute so an meine alten Tagebucheinträge denke, lache ich, über all die belanglose Nichtigkeiten und schmerzenden Probleme eines typischen Teenies der frühen 2000 er.

Und doch waren sie damals meine Welt, geformt aus Hoffnungen und Erwartungen, Herausforderungen und Schwierigkeiten, vollgepackt mit Emotionen und Gedanken. 

Die mich zu der Frau machten, die ich heute bin. Und deshalb bedeuten sie mir, dennoch, so viel. Denn sie sind ich und das, macht mich stolz. 

Deshalb möchte ich dir, auch jetzt, von genau diesen Dingen berichten.

Aber eben anders, denn ich bin ja nicht allein unterwegs. 

Nicht mehr nur Fairy, sondern Fairy & Maik.

Und damit irgendwie Teil eines Teams, einer eigenen kleinen Familie.

-Ein schöner Gedanke, wie ich finde.

Und damit treffen sich, auf diesen Seiten, nun all die Erwartungen, Hoffnungen, Gefühle und Gedanken, Herausforderungen und Probleme, zweier Menschen.

Die sich, nach ´incredible India´ auf, nach Bali, machten. Um die Ruhe und Routine zu finden, der sie zuhause entflohen waren. 

„Life´s ironic.“- I know

Heute geht es also mehr um uns, -Maik und mich. 

Und was diese Reise mit uns als Person, aber auch mit unserer Beziehung macht.

Also das, was wohl die Wenigsten gern ausplaudern, zeigen und erzählen würden.

Eben weil alle nur noch darum bemüht sind, im wahrsten Sinne, das schönste und tollste Bild von sich zu zeigen. 

Aber das, ist einfach nicht die Wahrheit, zumindest nicht unsere. 

Weil man nicht 24/7 glücklich und erfreut durch die Gegend rennt, verliebt und voller Verständnis für den anderen ist. Und dabei zufällig noch, an den schönsten und einzigartigsten Locations & Orten, abgelichtet wird, die einem die Welt so zu bieten hat.

– Nein, auch als Weltenbummler nicht.

Naja, vielleicht gibt es ja solche Paare. Aber das, sind definitiv nicht wir!

Dafür, sind wir viel zu starke und wilde Charaktere. Etwas verrückt vielleicht und ziemlich eigensinnig, at times.

Aber das macht uns aus, so sind wir halt. Und wenn ich könnte, würde ich es dennoch, nicht ändern wollen. 

Weil es, neben Leben und Leidenschaft, eine ganz besondere Verbundenheit zwischen uns schafft.

Ja, wir lieben Spannung und Abenteuer.

Und wir brauchen, neben Harmonie und Beständigkeit, auch das, weil es uns sonst langweilig wird. 

Wer will schon nur Glück und Zufriedenheit? 

Klar jeder denkt sich so: „Yeayyy nie wieder unglücklich, alles soll stets schön und einfach für mich sein!“

Aber in Wirklichkeit würde einem das Ganze, ziemlich schnell auf den Keks gehen, denn:

„Einfach kann jeder!“

Oder?;)

Aber wer will schon wie jeder sein…

Der Mensch braucht Probleme und Sorgen, genau wie Glück und Liebe. So ist das halt, denn A kann ohne B nicht sein. – Gesetz der Polarität und so…

Roter Faden Fairy, roter Faden…

Anyways…

Wie war es also, für uns als Paar, diese ganze Reise überhaupt anzutreten.

Hab und Gut zu verkaufen und unterzubringen. Die Wohnung abzugeben und uns, nach 7 Monaten purer Planerei, wirklich und endlich auf zu machen.

Und sich damit, voll ins Abenteuer zu stürzen?

In nur 6 Wochen bereits Land 3 zu bereisen, von denen Nummer eins, ein absoluter Kulturschock war, der uns noch immer in den Knochen hängt. 

Und wir, nach Indien und Bali, nun quasi ins komplett andere Extrem gesprungen sind,- der sortierten, westlichen, ruhigen, uns viel vertrauteren Welt.

Scheiße schwer war es!

Das beschreibt es wohl ganz gut. 

Und nicht so easy und schön, wie wir wohl erwartet hatten.:D

Hahaha, ich muss selbst lachen wenn ich darüber so nachdenke…

Denn man meint immer, man reist um die Welt und lebt jeden Tag seinen Traum. Ist frei, wild und lebt nur noch, genau so wie man will. 

Schließlich hat man ja, ´endlich´, alles was man will. 

Die Freiheit, das Reisen, die Spannung und all die wundervollen Eindrücken der täglichen neuen Abenteuer.

Und all das, als Glück und Liebe vereint. Was will man mehr!?

„Sounds like a dream comes true.“

Aber das Ganze kann auch ziemlich schnell zum Albtraum werden, wenn man eine Sache nicht begreift:

„Alles darf sein!“

Und, wenn du nichts erwartest, kannst du auch nicht enttäuscht werden.

Ich weiß ich weiß, das klingt jetzt ziemlich ernüchternd und irgendwie gar nicht mehr so romantisch und schön. Aber ich will ja ehrlich sein.

Denn all die Erwartungen, Ziele und Pläne, die wir uns überlegt und ausgemalt haben, haben uns letztlich mehr Glück geraubt, als geschenkt.

Weil sie uns die Freiheit geklaut haben, für die wir losgegangen sind.

Wir hatten Gedanken und Bilder im Kopf, jeder für sich und gemeinsam Paar.

Aber dann, wurden wir erstmal ziemlich fest vom linken Haken der realen Welt getroffen. 

Die uns so, erschrocken, wütend und enttäuscht, wieder auf den Boden der Tatsachen geholt hat.

Aber lass mich dir erklären, warum es so war:

Es war einmal…

… ein einsames Haus, in einer ziemlich einsamen Straße am Hintern der Welt. In dem eine noch einsamere junge Frau, namens Farina, lebte.

Farina war gar nicht glücklich, dort wo sie lebte. Weil sie den Ort, in dem sie auch aufgewachsen war, einfach nicht leiden konnte!

Er war ihr zu klein und die Welt viel zu aufregend und groß, um hier zu versauern und ein 0815 Leben zu leben. Was sich, mal so gar nicht, nach ihrem anfühlte.

Arbeiten, aufs Wochenende warten, eine Familie gründen, einen Golden Retriever kaufen. Und dann, mit allen zusammen aufs Wochenende warten. 

Vielleicht 2 mal im Jahr in den, zweiwöchigen Urlaub fliegen und das für die nächsten 20 Jahre wiederholen. Bis die Kinder aus dem Haus sind und man selbst nicht mehr weiß, was man sich vom Leben denn eigentlich sonst noch verspricht. Weil man vergessen hat wer man, neben Mama sein und Familienalltag, denn eigentlich noch ist. 

Uhh ein schrecklicher Gedanke für Farina, denn sie wollte Spaß, Abenteuer und die Welt sehen. Ein freies, selbstbestimmtes und außergewöhnliches Leben leben.

Eines das nicht vorhersehbar, wie das der Hälfte der halbtoten Siedlung in der sie lebte, war.

Sie wollte raus und wieder ihrem eigenen, wilden, freien und etwas verrückten, Spirit folgen.

Und Gott sei dank hatte sie Maik.

Der zwar erst nicht wusste was er von ihrem Tatendrang und Willen zu gehen, ohne zu wissen wohin, halten sollte.

Aber doch relativ schnell an Bord war, um genau das anzugehen. 

Denn, obwohl er jahrelang eine beeindruckende Bänkerkarriere verfolgt hatte. Und sich erst kürzlich den Traum eines eigenen Haus´ erfüllt hatte, war er hin und weg von der Idee einfach mal frei zu sein.

Wahrscheinlich weil er insgeheim spürte, das der Stempel auf seiner Stirn, nicht ganz zu ihm passte. Und er eher Typ Spaß & Abenteuer, statt Anzug und Büro war.

Fairy und Maik malten sich also aus, wie cool es doch wäre und überlegten schnell, wie sie all das angehen könnten. 

Fingen an zu sparen, planten, organisierten und stritten plötzlich viel und ganz schön oft.

Denn das erste was dir keiner erzählt, wenn du auf Weltreise gehst

„…the hell, there´s so much to argue about!“

Nicht mal wegen der Wohnung und der Autos, von denen keiner weiß, ob man sie 

verkaufen, vermieten, oder einfach nichts damit machen soll.

Sondern viel mehr, weil man so unterschiedliche Vorstellungen von allem hat.

Zumindest war es bei Maik & Fairy so.

Maik, der ewige Planer und, liebevoll getaufter, Erklärbar. Der die Welt in Zahlen, Daten & Fakten begreift. Und Struktur und Ordnung liebt.

Weil sonst, geht einfach mal nichts!

But let me tell you, he´s the best at getting shit done!

Bitte ihn um einen Gefallen und er hat ihn schon vorgestern erledigt, -seriousely.

Und Fairy, die, im Vergleich dazu, ein wandelndes Chaos ist. Aber ihre Ideen, Vorstellungen und Ziele sich am Ende, dennoch, immer erfolgreich zeigen.

Nur vorab muss, meist, erst die Welt untergehen- weil..

Weil sie eben so funktioniert.

Sie weiß genau, was sie alles und vor allem, das sie alles kann! 

Wie und weshalb sie die Dinge anzugehen und zu erledigen hat. Und doch gehören zwischenzeitliche Breakdowns, als Zeichen der kurzfristigen Überforderung, dazu, um neue Energie zu schöpfen. 

Und das Ergebnis noch krasser, als erwartet werden zu lassen. 

Aber erwarte nicht, dass Gefallen vorgestern passieren. Auf Grund des hohen Energieeinsatz für maximalen Schöpfungsprozess (& gelegentlicher Breakdown Pausierung), dauert es ein paar Tage mehr als bei Maik.

Aber, gewissenhaft und verlässlich wie sie ist, wirst du immer bekommen wonach du fragst. Und vor allem niemals im Stich gelassen!

Maik & Fairy

Zwei Charaktere, die so unterschiedlich und doch so gleich sind, prallten nun also, tagtäglich, aufeinander.

Der eine plant, der andere lässt passieren. Einer tritt in Aktion, während der andere Vertraut, das schon alles kommt, wie es kommen soll. 

Und jeder bringt so viele unterschiedliche, alte Glaubensmuster und Learnings, aus vergangenen Tagen mit. Dass sie sich anfangs nur schwer vereinen ließen.

Vielleicht wäre es für uns selbst witziger gewesen, die Situation von außen und oben zu betrachten, so wie du jetzt, anstatt selbst drin zu stecken.

Aber dann hätten wir ja mehr gelacht, als daraus zu lernen. Und ich könnte diese wertvollen Erfahrungen, heute, nicht mit dir teilen. 

„What a pitty, hu!“

 

Hier kommen die Top 10 der DInge, während der Reise und auch heute noch oft, die meisten Probleme bereiten und bereitet haben.

Learning No. 1

 

Drama im Kopfkino

Am Anfang haben wir so oft, so einen krassen Film gefahren und uns ein totales Kopfkino ausgemalt. Weil die Situation einfach so neu war, dass wir nur theoretisch denken konnten. Und nicht wussten, das diese Gedanken nichts, aber auch gar nichts, mit der Realität zu tun haben.

Denn die Theorie ist einfach mal komplett anders als die Praxis. Und let me tell you, immer nur zum Vorteil. 

Weil all die, zuvor ausgemalten, Horrorszenarien, sich nie oder nur abgeschwächt, bewahrheitet haben. 

Heißt also, gerade am Anfang, machten wir, um vieles, viel zu viel Wind, um nichts!

 

Learning No. 2

 

Ängste Zweifel und Sorgen 

Wir hatten z.B so oft Geldsorgen. Und haben uns gefragt, ob das Geld, was wir sparen, reichen wird.

Ob wir genug tun um, für so eine Reise, wohl aufgestellt zu sein.

Und diese Ängste und Sorgen sind, auch heute, noch immer präsent.

Man lernt also mehr mit ihnen zu leben. Und sie so, nach und nach, abzuschwächen, anstatt immer größer werden zu lassen.

Und sich, durch sie, den Reisealltag zu zerstören

Learning No. 3

 

Leben wir noch unsere Wahrheit?

Oft haben wir uns z.B. auch gefragt, ( und tun es immer noch) 

WTF machen wir eigentlich hier!? 

Vor allem, wenn mal wieder nichts laufen wollte wie geplant. 

Und ja, auch das, geht nie ganz weg.

Denn es kommen immer wieder neue Situationen, die uns hinterfragen lassen, ob wir noch auf dem rechten Weg sind.

Ob wir noch, auf unserem Weg sind!

Denn dein Kopf ist permanent im Urteil. 

Deshalb:

„ Make sure to not be lead by your ego and mind, but listen to your heart more closely!“

Learning No. 4

 

Die Qual der Wahl.

Fun fact und vor allem, aktuell, wohl unser größtes Problem:

Die liebe Freiheit.

Wie sehr wir uns gefreut haben, einfach komplett frei zu sein.

Freiheit war unser größter Antreiber, überhaupt auf Reisen zu gehen. Um endlich jeden Tag nur noch genau das zu machen, was wir lieben.

Nur um genau das zu tun, und zu merken:

„Wer die Wahl hat, hat die Qual.“

Klingt so absurd, aber ist tatsächlich eine der größten Herausforderungen für uns. (Und wahrscheinlich typisch für unsere Generation. )

„Generation Y Sie könnten alles, doch wissen einfach nicht was sie wollen.“

Ist die Entscheidung, die man trifft, die Richtige für uns.

Oder machen wir hier gerade einen riesigen Fehler, den wir schon bald bereuen werden?

Sollten wir dies, müssten wir das und, was ist wenn…?

Die Lösung (wie so oft):

„ Trust to your gut feeling.“

Wenn Maik und ich uns so richtig reingefressen haben und nicht mehr wissen, wo oben und unten ist, dann ändere ich die Fragestellung.

Und frage, was sein/unser Gefühl ihm & uns rät, statt was das Logischste zu sein scheint.

Manchmal braucht es 1-2 Anläufe, aber diese Taktik hat uns wirklich noch nie im Stich gelassen!

PS: Always keep in mind:

Es gibt kein richtig oder falsch, weil jede Erfahrung eine Bereicherung ist und Wachstum verspricht.;)

#keepcalmandtrustlifeslesson

 

Learning No. 5

 

Schüler des Lebens.

Ein ziemlich großer und häufiger Grund, der uns Zuhause aus dem Gleichgewicht gebracht hat war, dass wir meist so überwältig von der neuen Situation waren, dass wir total unsicher und überfordert waren.

Und so oft in Stress geraten sind und nur noch im:

„ RUN, FIGHT OR FLIGHT.“,

Modus waren. Anstatt sich mit seiner Intuition zu verbinden und als Team zu agieren.

Wir haben den Anderen also schnell als Gegner gesehen der uns, zusätzlich zu der Situation, ein weiteres Hindernis, statt eine Hilfe, war.

Anstatt sich die eigene Unsicherheit selbst einzugestehen, haben wir auf Besserwisser gemacht. 

Um Kontrolle zu behalten, wo keine war.

Heute wissen wir, wir wissen gar nichts!

Scheiß drauf was du denkst, kannst, weißt und müsstest. 

Und gib einfach zu, dass du Schüler des Lebens bist. 

Und öffne dich damit für das, was das Leben dir an Wachstum bietet. Kommuniziere es und zeig dich verletzlich.

Weil deine Schwachstellen und Unwissenheit so viel sexier, und liebenswerter, ist, als du meinst.

Vor allem wird dein Partner, es dir gleich tun und sich dir öffnen.

Und das ist, langfristig, so viel größer, wertvoller und wichtiger für euch.

-trust me!

 

Learning No. 6

 

Empathy is the key.

Maik und ich durften, und dürfen, außerdem immer noch lernen, auf die Bedürfnisse des anderen einzugehen. Statt seine eigenen, auf biegen und brechen, durchsetzen zu wollen.

Denn so gleich wir in vielem auch sind, so unterschiedlich kann das, was wir brauchen, sein.

 

Der eine braucht Gewissheit und Planerei. Benötigt einen Ablauf, Struktur und seine Ordnung. 

Während der andere die kreative Freiheit und die Verbindung, zu seiner inneren Weisheit, braucht und liebt.

 

Einer ist mehr in sich gekehrt und macht Dinge mit sich aus, statt groß zu reden.

 

Der andere dagegen, muss reden, um Dinge zu begreifen und zu reflektieren.

 

Selten, und dennoch kam es vor, ging es dabei um das, was tatsächlich anstand. 

Wie z.B. Geld sparen, Dinge verkaufen, ´paper work´ erledigen und wichtige Angelegenheiten klären.

Wie oft wir uns trennen wollten und aneinander gerieten, weil wir uns selbst nicht auf dem Schirm hatten.

 

Nicht weil wir uns nicht lieben, sondern weil all das uns denken ließ, wir passen gar nicht zusammen.

Man hatte also das Gefühl man sei, jeweils, besser dran, wenn man ohneeinander wäre. 

Weil wir das Ganze nicht als Prozess und Wachstum sehen wollten und als Gemeinsame Aufgabe anerkannten. Sondern als Hindernis sahen, das wir nicht zu überbrücken wussten.

Und daher, viel zu schnell, ins Urteil fielen.

 

 

Learning No. 7

 

Der neue Alltag.

Und auch heute noch fällt es uns schwer unsere Bedürfnisse, im neuen Alltag, zu erkennen, auszusprechen und zu leben.

Denn anstatt sich zu nehmen was man braucht, haben wir oft das Gefühl, es dem anderen Recht machen zu müssen.

Ich, die viel mehr Ruhe und Routine, im geliebten Abenteuer und der Unbeständigkeit braucht. Denke oft, dass ich mit Maik´s Tempo mithalten muss, damit er glücklich ist und wir funktionieren können.

Dass ich mich dabei selbst übergehe, und meine Unausgeglichenheit sich auf unsere Beziehung auswirkt, merke ich meist erst im Nachhinein.

 

Learning No. 8

 

Auf ewig im Dauerurlaub?

Weil man diese Reise noch nicht ganz begriffen hat, denken wir also oft sie sei, wie Urlaub. 

Und im Urlaub, ist man ständig und immer zusammen, oder? 

Hat man das romantische Bild von, Harmonie und, ständiger Zweisamkeit im Kopf. Ob das nun richtig oder falsch für einen ist, sei mal dahin gestellt.

Wir dürfen also, auch nach 6 Wochen, noch begreifen, dass wir nicht im Urlaub sind.

Sondern einen neuen Alltag leben und dieser Alltag, sich nur in seiner Routine zum alten unterscheidet. 

Beutetet: Jeder ist immer noch Individuum und darf schauen, was er oder sie gerade braucht. 

Sport, Yoga, Laufen, Meditieren, Aktion, vegan oder Fleisch essen- do what makes you happy!

Und lerne, es neu zu integrieren, um gemeinsam statt einsam zu leben.

Learning No. 9

 

Blinder Aktionismus und die Liebe.

Wir verfielen, vor der Reise, viel zu gern in blinden Aktionismus. Und wollten, eigens kreierte Szenarien, von vorne herein umgehen. Um Mögliches zu verhindern, statt großes zu erleben.

Und dabei dachten wir nicht an eines meiner Lieblings Zitate, welches sagt:

„What if I fall? Oh darling, but what if you fly?“

Sondern ließen uns von der Angst, statt Liebe treiben.

Die uns weiß machen wollte, was alles passieren könnte, statt was möglich ist.

Da wir heute bereits viel schneller dahinter kommen und begreifen was passiert, war eines der größten Learnings vor der Reise:

Alles was ist und passiert, in liebe anzunehmen. Und das Gute darin zu sehen, statt sich zu verschließen. Und aus dem Mangel heraus zu handeln.

„ Alles was ist, ist liebe.“

Auch Angst, entsteht aus Liebe. Der Liebe zu etwas oder jemanden, weil man bestimmte Wünsche und Ideen hat.

Die man leben, und nicht verlieren, will.

Halte dir das also unbedingt im Kopf, weil es dir das Leben, & deine Beziehung, so viel leichter machen wird!

Learning No. 10

 

Reden, reden, reden…und  REDEN !

Last but not least:

Nichts ist wichtiger als Kommunikation.

Haben wir alle schon 10000 mal gehört, aber meist nie angewendet.

Weil,- ist anstrengend.

Noch viel anstrengender wird es allerdings, wenn man sich in einer Situation so sehr verfangen hat, das man nicht mal mehr weiß, wo man überhaupt noch ansetzen muss.

„Communication is key!“

Schreib dir das am Besten gleich hinter die Löffel.

Vor allem wenn du eher Typ, 

´ich mach alles mit mir aus, weil ich Kindheitstraumata habe, die ich nicht überwinden konnte und jetzt lieber auf Einsiedlerkrebs mache, statt noch mal verletzt zu werden!´ ,

bist.

Glaub mir, reden und seine Wahrheit zu sprechen, wird dich dauerhaft immer glücklicher machen.

Als zu schweigen und in seinen Gedanken zu versinken. Bis man sich so abgeschnitten fühlt, dass man keinen Zugang, zum anderen, mehr findet. 

( Ich gehöre übrigens zum Team, weiß also, wovon ich spreche!)

Fazit:

Du willst oder wünscht dir was? Sag es !

Der andere kann deine Gedanken und Bedürfnisse nicht lesen.

Und du wirst viel zu schnell im, unnötigen, Selbstmitleid versinken. Statt, lösungsorientiert und, zeitsparend zu handeln.

Außerdem rutscht man sonst viel zu schnell in die Falle des Egos, welches dir weiß machen will, dass du das ärmste Tucktuck der Welt bist. 

Und keiner dich versteht, sieht, geschweige denn respektvoll und verständnisvoll behandelt.

Ja, wie denn auch? Wenn du dich selbst nicht mal respektvoll genug behandelst und lebst und gibst, was du brauchst!

Was wir, aus all den Erfahrungen, also lernen durften ist: 

„Relax! Cause everything is going to be all right.“

Du stirbst nicht, sondern machst nur eine neue Erfahrung

Und auch wenn dein Ego das oft, ganz schön scheiße findet. Lerne, dich genau davon abzukapseln. 

Und bleibe in Fülle, statt in den Mangel zu verfallen.

(Für dich und deinen Partner.)

Ihr seid ein Team, ein WIR, eine Familie.

Und Familie, steht über allem, richtig!?

Mache dir also bewusst

„ Erfahrung, bedeutet Wachstum. Und Wachstum, bedeutet Veränderung. Und Veränderung, ist immer für dich.“

Das fühlt sich oft, und schnell, unschön an.

Aber würde der Schmetterling nicht, irgendwann, aus seinem viel zu engen Kokon krabbeln, würde er auch niemals fliegen können.

Geschweige denn, die Freiheit genießen, die ihm das Leben zu bieten hat. <3

Höre auch auf zu erwarten.

Klar ist das nicht leicht, aber wenn du dich das nächste Mal dabei erwischt, Hoffnungen und Erwartungen zu haben, nimm es liebevoll an.

Und erinnere dich daran, dass alles sein darf. 

Und neues nicht gleich schlecht sein muss.

Sondern immer auch positives mit sich bringt und dich wachsen lässt.

„ Ändere seine Perspektive und du änderst deine Welt.“

Also kleines Tagebuch,

so viel also zu unserem, wohl größten, gemeinsamen Abenteuer.

Was denkst du, haben wir schon gut was gelernt? Oder habe ich eine Erfahrung ausgelassen, die du mit mir teilen kannst?

Lass es mich unbedingt in den Kommentaren wissen. Weil deine Meinung uns interessiert und wir Schüler des Lebens sind.;)

Deine Fairy,

xx.

Incredible India. – Warum Indien dich packt und nie wieder loslässt.

Incredible India. – Warum Indien dich packt und nie wieder loslässt.

1:40 Uhr, wir sitzen im Flieger nach Kuala Lumpur, um von dort nach Bali zu kommen.

Vor 2h haben wir ein letztes Mal indischen Chai Masala getrunken, der uns jetzt, einfach nicht schlafen lassen will.

Nachdem er uns zuvor, völlig überdreht und aufgeweckt, einige, ziemlich witzige Momente geschenkt hat.

Die wir nach diesem Tag, bitter nötig hatten.

Denn Indien hat uns genauso verabschiedet, wie es uns empfangen hat, chaotisch und turbulent.

Aber fangen wir von vorne an.

Vor knapp zwei Wochen sind wir losgezogen, in die große weite Welt. Um uns den Wunsch einer Weltreise zu erfüllen.

Die Wohnung war aufgelöst und vermietet, die Jobs pausiert und soweit alles unter Dach und Fach gebracht, was vorher halt eben so ansteht. 

And let me tell you, it was a lot! 

All der Papierkram, all die Organisation und Verantwortung, für Dinge, an die man unbedingt denken musste. 

Haben uns oft nicht nur verzweifeln lassen, sonder auch hinterfragen lassen, warum wir das ganze eigentlich machen. Und ob es all das, wirklich wer ist?!

Heute sagen wir, JA! Definitiv ist es all das wert gewesen. Aber damals hatten wir ja keine Ahnung, sondern einfach nur jede Menge Hoffnung.

Auf bessere Zeiten und das, was kommt.

Damals wollten wir einfach nur los und endlich frei sein, von dem was uns in Deutschland zurückhielt.

Raus aus dem System, weg von all den Regeln, weniger Aufgaben tragen und Erwartungen erfüllen, um einfach nur zu sein.

Sich treiben zu lassen und das Leben zu genießen. Abenteuer zu erleben und dabei ganz wir selbst zu sein.

Wir waren jedoch so in unseren Rollen und Köpfen gefangen, dass es uns alles andere als leicht fiel, uns genau darauf dann auch einzulassen.

Das was wir uns so sehr wünschten, worauf wir uns so sehr freuten, war nicht das, was wir das letztes Jahr gelebt hatten. 

In dem es Regeln über Regeln gab. Und mehr ´du musst´, als ´du darfst´.

Und so brauchte es einige Tage, um das Abenteuer anzunehmen, auf das wir uns freiwillig und voller Vorfreude eingelassen hatten.

Warum wir uns für Indien, als unseren aller ersten Stop entschieden haben?

Warum nicht?

Wir hatten keine Ahnung, welches Land uns den schönsten Start schenken würde und drehten daher, irgendwann, einfach an der Weltkugel. Um das Schicksal entscheiden zu lassen.

Das zweimal, klar, Indien entschied.

Offen für das Neue und neugierig, auf die völlig andere Kultur, entschieden wir, all unseren Mut zusammen zu nehmen und all die Vorurteile, Horrorstories und gut gemeinten Ratschläge Bekannter und Verwandter, zu ignorieren. Um unsere eigenen Erfahrungen zu machen, denn:

„ Du wirst dir nie zu 100% sicher sein können, ob eine Sache, Handlung oder Entscheidung, die richtige für dich ist, wenn du sie nicht einfach ausprobierst.“

Jeder macht andere Erfahrungen, weil jeder seine ganz eigene Realität hat. Und das ist gut und völlig normal. Doch genau deshalb stand für uns fest, wir wollen das Land aus UNSER Perspektive und Realität erleben.

In unserem letzten Blogpost, haben wir bereits viele erste Eindrücke und Erfahrungen mit euch geteilt.

Heute, soll es um mehr gehen als das.

Nämlich darum, was Indien mit einem macht.

Denn egal wie lang oder kurz du bleibst, es packt und verzaubert dich.

Auf eine ganz besondere Art und Weise.

Weil es etwas in dir bewegt. Einen Anteil in dir, der dich daran erinnert wer du bist, was dir wichtig ist und wo du herkommst. 

Jeden Tag, lässt es dich in Mitten Extremen leben. Ob du willst und nicht!;)

„Incredible India.“

Es schenkt dir Begegnungen, die dich prägen. Die häufig negativ sind, aber dann, wenn sie es nicht sind, umso schöner und unfassbar rührend. 

Du wirst Bilder sehen, die dich packen und lang nicht loslassen. Dinge, dir dir wehtun und vor Leid fast erstarren lassen.

Menschen, die dich faszinieren und im Herzen niemals mehr gehen lassen.

Deine Seele wird lachen und weinen, erschöpft sein und tanzen. Schreien und ruhig sein, während sie Erfahrungen fürs Leben sammelt. 

Und diese dich verändern, – immer nur FÜR dich!

Warum das so ist? Vielleicht gerade weil es so anders ist. Weil es dich so trifft, mitten ins Herz. Und du dich, um nicht völlig überfordert zu sein, jeden Tag entscheiden musst, willst du Freude oder Leid?!

Durch welche Brille willst du sehen, was möchtest du mitnehmen, wohin willst du gehen?

Du siehst und vergleichst, du bewunderst und erschrickst. Du beobachtest und erstaunst und reflektierst jeden Schritt.

Doch warum es so ist, wirst du nie verstehen. Aber was es mit dir macht, wird nicht mehr gehen.

Jetzt sind wir also auf dem Weiterflug. Und lassen hinter uns, was 2 Wochen war.

Was wir, unser Zuhause nennen durften und uns all die spannenden Momente schenkte.

„ It was overwhelming at times, but oohhh how beautiful it was.“

Ich wünschte, jeder machte diese Erfahrung, weg zu gehen, um zu sehen.

Zu leben, um zu fühlen. Zu reisen, um zu erfahren.

Manche müssen das nicht, aber viele haben es bitter nötig!

Wie gut es uns geht, wie dankbar wir sein können.

Wie wertvoll die, für uns, alltäglichsten Dinge sind! Das, was wir in unserem Leben wissen dürfen, ohne uns oft, überhaupt bewusst darüber zu sein.

Wie Liebe & Zeit.

Wir müssen aufwachen. Für uns und das was ist. Das, was in dieser Welt geschieht. Das Gute und das Schlechte, das Schöne und das Schlimme.

Um einen Unterschied zu machen und endlich zu handeln.

Das Leben ist mehr als dein Job, die Welt ist mehr als deine vier Wände. Und du musst keine Angst haben, vor dem ´, was sich dahinter verbirgt.

Denn egal was es ist, du wirst damit klarkommen, wenn du dich öffnest. Und verstehst, dass wir eins sind und alles was ist, immer für dich ist.

Auch die großen Aufgaben, auch die Angst sich zu öffnen. 

„Wie anders das Land, wie unterschiedlich die Mensch und Kultur auch ist. Wir sind alle eins.“

Und wir dürfen lernen voneinander, einander verstehen. Uns helfen und besser machen, was ist.

Wenn ich an die Straßenkinder denke, die tagsüber Luftballons verkaufen, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Den Dreck, Staub und Lärm vor mir sehe, oder verwahrloste Hundebabies im Müll leben und auf der Straße spielen sehe, dann zerreißt es mein Herz.

Dann tut es so Weh!

Wie kann ich weg sehen, wie kann ich so tun, als wenn als das nicht wär. Um nicht fühlen zu müssen, was mich so stark konfrontiert!

Wenn ich wunderschöne Seelen treffen und von Einheimischen, stolz durch ihre Stadt geführt werde, als sei diese der schönste Ort der Welt. Und Abends beim Dinner ihre Familie kennenlerne, die alles tut um uns willkommen zu heißen. Die so viel weniger besitzt, als wir es gewohnt sind, und doch alles gibt, was sie hat. Glücklich ist und dieses Glück mit uns teilt.

Wie kann ich dann weg sehen und so tun, als wenn es mich nicht berührt. 

Und daran, dass das Glück, überall zu finden ist!

Dass ich, anstatt die Angst zu wählen und mich zu verschließen, die Liebe wähle und einen ersten Schritt mache.

Einen Unterschied mache und mich öffne, für das was mich umgibt.

“ Open your heart and the world will open up to you.“

Für das Schöne und Schlechte, das Böse und Gute.

Um mich zu entscheiden und groß zu machen, was ich mir wünsche. Um dann herauszutragen, was sein soll. 

Und zu leben was die Menschen, um uns herum, und die Welt in der wir leben, braucht.

Liebe, Verbundenheit, Vertrauen, Freundschaft, Dankbarkeit, Freude, Leichtigkeit, Hoffnung, Bewusstsein und Achtsamkeit.

Für einander und miteinander.

“ Stay full of love and hope.“

Niemals lassen uns die Bilder mehr los, die wir in Indien sehen durften.

Und lang noch, werden sie uns prägen.

Wir wollen die Reise nutzen, einen Unterschied zu machen. Unsere Herzen zu öffnen und den ersten Schritt zu machen.

Und freuen uns, wenn du ein Teil davon bist.

xx Farina

„Be kind, be conscious, be you.“

Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen und du kannst verstehen, wovon ich spreche. Ich freue mich immer über deine Meinung und Erfahrung. Vor allem, über den Ausstausch mit dir, also hinterlasse mir doch gern einen Kommentar oder schreibe uns bei Instagram.

Wie sehr lohnt sich eine Reise nach Indien?

Wie sehr lohnt sich eine Reise nach Indien?

„Lohnt es sich, nach Indien zu reisen ?“

Eben erreichte mich die Frage, ob ich Indien, als Reiseziel, empfehlen kann.

Ich musste nicht lange zögern, um zu antworten:

Ja, wenn man offen für Neues und Abenteuer ist. Wenn man bereit ist, eine völlig andere Kultur kennenzulernen. Und Hindernisse und Schwierigkeiten, genauso annimmt wie die schönen und einzigartigen Momente, und Erlebnisse, die einem hier geboten werden.

Denn wenn Indien eines ist, dann ist es vielseitig. 

Und eben alles, von allem. 

Hier bekommst du nicht das eine oder das andere. 

Im Gegenteil, hier findest du das Glück direkt neben deinem Pech. Das Wunderschöne, neben abgrundtief Hässlichem.

Die faszinierende, so andere Kultur, gepaart mit all ihren unschönen Seiten. Die wir Europäer gern, von vornherein ablehnen und verteufeln.

Als ich das erste mal indischen Boden betrat, spürte ich diese Gegenteiligkeit auch in mir.

Ich freute mich auf all die neuen Abenteuer und wundervollen Eindrücke Indiens. Die Kultur und darauf, Land und Leute kennenzulernen.

Und gleichzeitig, war ich voller Zweifel, Angst und Sorge, ob wir uns mit diesem Land, nicht zu viel zumuten. 

Ob wir unsere Reise nicht langsamer hätten angehen sollen. Im vertrauteren, gewohnteren Umfeld. Eben etwas westlicher, sicherere und schöner.

 

Zu viel hatte man gehört, zu präsent waren all die unschönen Geschichten und Erfahrungen, anderer Touristen und medialer Konsumenten, die vorab mit uns geteilt wurden.

Und was macht man, wenn man selbst keine Ahnung hat? Man glaubt und vertraut, oder man erlaubt sich selbst, völlig unbefangen, seine eigenen Erfahrungen zu machen.

Weil wir wussten, dass letzteres wohl die bessere Wahl ist, als den Geschichten vom Bruder, der Cousine, eines bekannten Freundes, zu vertrauen.

Natürlich ist das nicht leicht. Zu gern bleibt man in seiner Komfortzone und macht das, was einem ersten Moment am einfachsten scheint, nämlich nichts.

Man betrachtet und fällt ein Urteil, ohne auch nur einen Hauch eigener Erfahrung und Energie mit einzubringen.

„ Das Leben ist dazu da, um gelebt zu werden.“

Aber das ist nicht das Leben. Das wäre nur das stille Beobachten, aus der hintersten Ecke, der Tribüne des Lebens. In der Hoffnung von hier einen Blick auf das zu erhaschen, was einem selbst zu groß und riskant erscheint. Und dennoch fasziniert stauen und, nach mehr, verlangen lässt.

Die wundervolle Süße des Lebens.

Die dir im Austausch eines risikoreichen, abenteuerlichen und völlig anderen Lebens, die wunderschönsten Erfahrungen und Erlebnisse bietet. Die uns am Ende zum Storyteller werden lassen.

Und unsere Seele erfüllt.

Denn mal ehrlich, welche Momente deines Lebens hast du fest in deinem Herzen gespeichert?

Deine immer gleichen Routine, die du täglich abspielst. Welche dir keinerlei Veränderung und Wachstum, geschweige denn Herausforderung und Spannung bietet.

Oder sind es die Momente, die oft völlig unerwartet kamen. Vielleicht auch erst viel zu groß und unüberwindbar schienen. Oder Erfahrungen, für die du dich nie allein entschieden hättest, weil du eher Typ – Komfortzone bist. Und Angst hattest zu viel riskieren zu können. 

Und sie dir, am Ende, jedoch völlig neue Türen geöffnet haben.

Und dir gezeigt haben, dass das Leben dir so viel mehr zu bieten hat, als du bisher zu leben bereit warst. 

„ Life is about taking risks and stepping out of your comfort zone, to get to taste the true sweetness of life.“

Ich bin mir sicher, dass die meisten Frauen sich gegen eine natürliche Geburt entscheiden würden, hätten sie vorher gewusst wie schmerzvoll diese sein kann.

Und dennoch würden mindestens genauso viele, es wieder und wieder tun. 

Warum? 

Weil die bedingungslose Liebe zum Kind, die wohl größte Belohnung ist, die sie sich je hätten vorstellen können.

Sie würden also selbst den größten Schmerz erneut auf sich nehmen, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass der Einsatz, wie groß er auch scheint, nichts ist. Im Vergleich  zu dem, was sie im Gegenzug erhalten.

Die reinste und schönste Liebe der Welt.

So sehe ich auch diese Erfahrung.

Täglich erleben wir neue Abenteuer. Machen wir unschöne Erfahrungen, die anstrengend und kräftezehrend sind. Aber gleichzeitig, vor allem eines tun;

die schönsten Erlebnisse schenken.

Alles ist so nah beieinander in Indien.

 

Die Armut,

der Reichtum,

das Schöne,

das Schlechte,

das Traurige und Wunderschöne.

Aber das macht es so spannenden und faszinierend.

Eben weil es so anders ist, ist es so bereichernd.

Wenn man bereit ist, sich all dem hinzugeben.

Erwartet einem, im Gegenzug,

„The beautiful sweetness of life.“

Ob es dir das Wert ist, darfst du selbst entscheiden. 

xx Farina 

Was denkst du dazu. Und wärst du bereit das Risiko einzugehen ? 

Auf Instagram teilen wir all unsere Reiseeindrücke mit  dir. Hier findest du auch unseren aller ersten Indien Vlog, über Land und Leute.

Was Würdest Du Tun, Wenn Du Dein Leben Noch Einmal Leben Könntest? Briefe Von Meinem 90 Jährigen Ich

Was Würdest Du Tun, Wenn Du Dein Leben Noch Einmal Leben Könntest? Briefe Von Meinem 90 Jährigen Ich

Manchmal, müssen wir uns daran erinnern, dass uns alle Türen offen stehen. Und wir jeden Tag und jede Sekunde neu entscheiden können, was wir im Leben wirklich wollen.
 
Die heutige Folge, soll dich an deine Träume erinnern. Und dich motivieren, loszugehen für dich und das, was du dir im Leben wirklich wünscht.
 
Manchmal hilft es dabei, einen Brief an uns selbst, von unserem 90 jährigen Ich, zu schrieben.
Das uns daran erinnert, dass wir großes erschaffen können. Und das alles was wir dafür brauchen, wir selbst sind.
 
Und jetzt, lasse dich einfach nur inspirieren und hole dir eine Portion Motivation ab. Vor allem, wenn du sie heute ganz besonders brauchst.
 
Live it up & stay in your magic.
 
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr über eine 5 Sterne  Rezension bei iTunes, damit der Podcast noch mehr Menschen erreichen kann.
 
 
Und vor allem freue ich mich über dein Feedback, zur Folge, unter meinem letzten Post bei Instagram. Join the team-
 
 
xx Farina