Plötzlich Millionär! Folge deinem Herzen und werde Schöpfer deines Lebens.

Plötzlich Millionär! Folge deinem Herzen und werde Schöpfer deines Lebens.

Stell dir vor, jemand schenkt dir 1.000.000 Euro.

Was könnte man damit nicht alles tun?

Wunderbar und überglücklich würde man sich fühlen, oder nicht!?

Man könnte sich ein Haus kaufen. Ein riesengroßes, eines von dem man vielleicht schon immer geträumt hat. 

Man könnte aufhören zu arbeiten und endlich sein eigenes Startup Unternehmen gründen. Und die Idee umsetzen, die das Herz höher schlagen lässt und einem daher schon so lang im Kopf rumschwirrt.

Man könnte sich die tolle Designertasche kaufen, die man schon so lang im Auge hat aber sich bisher nie leisten konnte. 

Oder man könnte das Geld nehmen, sich sein kleines Köfferchen schnappen, die Schwimmsachen und ´ne Sonnenbrille einpacken und sich auf machen. Einfach losziehen um die Welt zu bereisen. So, wie man es sich schon immer gewünscht hat.

Letzteres wäre definitiv meine Wahl!

Ferne Länder bereisen, andere Kulturen kennenlernen, den Lebensstil der Locals studieren und neue Eindrücke sammeln. Eine Bandbreite an wahnsinnig spannenden und neuen Erfahrungen machen und endlich mal wieder Abenteurer und Entdecker sein.

Wieder mehr Kind sein und die Welt mit anderen Augen betrachten. Weil man so fasziniert und beeindruckt ist, von ihrer einzigartigen Schönheit und der Fülle die sie uns bietet.

Fülle an Leben, Fülle an Liebe, Fülle an Möglichkeiten und all ihren Gegebenheiten. Fülle an außerordentlichen Eindrücken und Fülle an Erfahrungen, die uns voller Demut erkennen lassen;

Wie gut wir es haben auf einem Planeten zu leben, der uns so viel bietet und voller Wunder steckt. 

„Oh, what a wonderful world.“

Ein Planet dessen Naturspiel oft so schön ist, dass es uns die Sprache klaut. Und wir nicht anders können, als völlig fasziniert, ja fast schon paralysiert und wie angewurzelte dazustehen. Um den Moment zu genießen, der uns geboten wird.

Weil er unser Herz berührt. Und Gefühle in uns weckt, die so viel Urvertrauen und Weisheit in sich tragen, dass wir uns irgendwie vollkommen fühlen. Ja, fast schon als Teil einer höheren Macht. Und für einen Augenblick erkennen wir, dass auch wir so viel mehr sind als wir denken. 

Kennst du diese Momente?

In denen ein wunderschöner Sonnenuntergang oder beeindruckende Wasserfälle und riesige Berggebilde, besetzt mit hunderten von Pflanzen und Blumen, deinen Blick fesseln. Und genau das in dir auslösen?

Und plötzlich all deine Aufmerksamkeit, für einen Moment, einfach nur im Hier und Jetzt ist?

Und dir gleichzeitig und beinahe automatisch Klarheit über dich und deine Fähigkeiten gibt. Weil du dich so Verbunden fühlst, mit der Welt und allem was ist. So echt und sicher in dir. 

Weil du das Wunder erkennst, das uns umgibt, kannst du es endlich auch in dir sehen. Und nimmst wahr, dass auch du eines bist.

„Du bist WUNDERvoll, vergiss das nie.“

Deshalb liebe ich das Reisen so sehr! Denn ich liebe diese Momente.

Wenn ich plötzlich im völligen Einklang mit mir und der Welt bin. Und weiß, dass ich bereits alles bin.

Es ist schwer dieses Gefühl/dieses Empfinden anders zu beschreiben. Denn man kennt es oder man kennt es nicht. Man weiß was dabei in einem passiert oder man weiß es nicht.

Doch ich bin mir sicher, dass wir alle schon mal solche, oder ähnlich Momente hatten. In denen wir bewusst oder unterbewusst, genauso empfunden haben. Und deshalb weißt du sicher was ich meine.

Bei mir ist es das Reisen, was mir hilft wirklich wahrzunehmen. Nicht meine Realität wahrzunehmen, sondern den tatsächlichen Ist- Zustand zu erkennen. Welcher so wunderschön ist, wenn man nur hinschaut!

Bei anderen ist es vielleicht Musik oder Reiten. Ein Hobby, welches die Sinne anregt und plötzlich das Bewusstsein schärft.

Viel mehr noch das Unterbewusstsein hervorruft, welches sonst wie von einem Schleier bedeckt ist und uns plötzlich aber so klar erscheint.

Wieso benötigen wir oft einen anderen Katalysator, um uns genauso zu fühlen!? Ganz, richtig und als Wunder.

1.000.000 Euro, was könnte man damit nicht alles tun. 

Vieles, definitiv!

Doch Gefühle und Glück allein, bringen sie uns nie. Nicht, wenn wir nicht erkennen, dass es nicht das Geld ist, um das es geht.

„Nicht Geld bringt uns Freude und Glück im Leben, sondern das, was es uns ermöglicht.“

Was kam dir als erstes in den Sinn, als du diese Frage gelesen hast?

Denke noch einmal daran und mache dir folgendes bewusst; Geld selbst ist nie, wirklich nie, der Antreibe für Reichtum oder finanzielle Unabhängigkeit. Es sind immer die Dinge, die wir uns damit ermöglichen können, die unser Herz springen, -und unsere Augen leuchten lassen. 

Denn Geld allein hat keinen Wert. Sondern immer nur den, den du ihm gibst.

Im Grunde ist Geld nichts, als eine wertlose Materie. Die ihren Wert erst durch uns & unsere Gesellschaft erhält.

Denn würde ich dir 1.000.000 Euro schenken, die du jedoch nicht anrühren dürftest und sie bis in alle Ewigkeit auf deinem Konto einstauben würde. 

Was hätte all dieses Geld dann noch für einen Wert für dich? 

Viel wichtiger, welches Gefühl würde es in dir erzeugen?

Richtig, gar keines!

Denn again, Geld allein ist machtlos. Es ist eine Energie, ja. Aber allein kann es keine Emotionen in uns wecken. 

Außer du denkst an das, was du mit dieser schönen Summe alles tun und dir erlauben, oder erfüllen, könntest.

Deinen Traum oder einen Wunsch, den du schon so lang hegst. Weil er dein Herz zum strahlen bringt. Dann passiert schlagartiges etwas in dir;

Gefühle von Freude und Glück machen sich in dir breit und lassen deinen Augen leuchten. Vielleicht zaubern sie auch ein freudiges Lächeln in dein Gesicht. In jedem Fall fühlst du dich positiver, energiegeladen und plötzlich beflügelt. 

Denn diese Dinge gehen direkt ins Herzen und erzeugen Emotionen und eine Energie in dir, zu denen der Verstand gar nicht in der Lage wäre. Kein Wunder denn, das magnetische Feld des Herzens ist 5000-mal stärker als das des Gehirns. Fun fact und super spannend!

Schau unbedingt mal vorbei um mehr über die Kraft des Herzens zu erfahren.

Wenn du dich nur ein wenig mit Energien und Schwingungen auskennst. Und schon einmal etwas vom Gesetz der Anziehung gehört hast, weißt du was das für dich bedeutet.

Es bedeutet, dass dein Herz die Power hat alles in dein Leben zu ziehen, was du dir wünscht. Wirklich alles. Aber dazu braucht es deine Hilfe.

 

 

Stell es dir als eine riesige Powerbank vor. Mit einem enormen Speicher in Form von Energie, welche durch Liebe und positive Emotionen entsteht.

Und jedes Mal, wenn du positiv denkst, fühlst und entsprechend handelst, lädst du es noch mehr auf. Du stärkst es und es erweitert seinen Speicher noch mehr.

Während du es auflädst, gibt es gleichzeitig Energie an dich ab. Diese wiederum kräftigt dich, du bist voller Power, selbstsicher und fühlst dich gut & absolut richtig.

Du wirst mutiger, bist voller Vertrauen und glaubst an deine Fähigkeiten und das was du kannst.

Ihr seid dann wie ein Team, was sich gegenseitig antreibt und unaufhaltbar macht. Und plötzlich fällt dir alles ganz leicht und macht so viel Sinn. Und das was du willst, das gehst du an.

Denn die Frage ob du solltest oder kannst stellt sich gar nicht erst, weil die Antwort auf der Hand liegt.

Natürlich kannst du!

Denn du bist. Und allein das ist dein Antreiber, um an dich zu glauben und loszugehe, mit all den Ressourcen die du bereits in dir trägst.

Das schafft dein Herz, wenn du ihm hilfst und es richtig fütterst. Mit der ´Nahrung´die es wirklich braucht, der Liebe. Und damit der Liebe zu dir selbst, welche dir Vertrauen schenkt und dein Wesen positiv stärkt.

Wenn du loskommst vom Verstand. Und verstehst, dass das der Schlüssel zu allem ist, was du je wolltest. Werden sich dir Türen öffnen, die dir sonst ein Leben verborgen blieben.

Denn nur als Vergleich: Der Verstand/ dein Gehirn, hat einen wesentlich geringeren Energiespeicher, als dein Herz.

Würdest du versuchen, nur durch positive Gedanken zu deinem Ziel zu kommen. Wäre das ungefähr so, als würdest du im Outback telefonieren wollen. Zwischendurch mag mal ein Balken auftauchen. Doch du wirst niemals jemanden erreichen. Warum? Weil du keinen Empfang hast. Du hast nicht genügend Empfang, also wird sich dein Handy nicht verbinden können.

Du kannst so nicht zu deinem Ziel komm.

Bitte lese hier unbedingt mehr dazu, falls du nicht ganz verstehst, was ich damit meine. Denn eine genauere Beschreibung würde den Rahmen des Artikels mehr als sprengen.;) Doch es lohnt sich und ist so unfassbar interessant!

Wir alle wünschen uns auf unsere Art und Weise, Glück, Freude, Liebe und Freiheit in unserem Leben. Um ein erfülltes und einzigartiges Leben zu führen.

Ist es nicht so?

Doch dafür musst du anfangen auch nach genau diesen Werten zu leben.

Und musst aufhören, falschen hinterher zu jagen. Nur weil dir beigebracht wurde, dass sie dir geben was sie angeblich ´versprechen´. 

Nicht nur denken, sondern fühlen und sehen! 

SEIN

Sei der Mensch, den du siehst wenn du an 1.000.000 denkst. Sei die Person die so glücklich strahlt und sich wie ein kleines Kind über die Reise freut, die es sich dadurch erfüllen kann.

Verhalte dich schon jetzt so, wie du es wohl tun würdest, wenn es tatsächlich real wäre.  Und zwar jeden Tag. Und komme immer wieder in den Bewusstseinsmodus, dass dein Herz dein Motor ist. Nicht nur physisch sondern auch mental.

Wenn es bislang also Geld war, was du dir gewünscht hast um reich zu sein. Und du bisher der Überzeugung warst, dass Geld allein dir dieses Glück und die Freude in deinem Leben bringen wird, die du dir eigentlich wünscht. Dann mache dir all das noch einmal bewusst. Und fange an zu sehen und danach zu handeln, um was es wirklich geht. 

Fange an die Dinge mit dem Herzen zu fühlen. Sehe sie vor deinem inneren Auge und durchlebe sie, als wären sie bereits real.

Wir haben die einzigartige Fähigkeit unsere Vorstellungskraft zu nutzen, um damit die Zukunft zu bestimmen. 

Nutze sie!

„Was du Fantasie nennst, kann Realität werden, wenn du dich nur darauf einlässt.“

Wenn du dir also beim nächsten Mal etwas wünscht, denke daran und fange an zu fühlen.  Achte nicht auf die $-Noten, sondern auf das, um was es dir wirklich geht. Die Emotionen und Gefühle der wunderschönen Bilder von Dingen, Erfahrungen und Erlebnissen in deinem Kopf.

„You are rich already.“

Sehe es, fühle es, lebe es.

Farina xx

Wie du wirklich glücklich und zufrieden wirst.

Wie du wirklich glücklich und zufrieden wirst.

„Sag mir was hast du vor mit deinem einen, wilden, kostbaren Leben.“

Wann hast du dich das letze Mal richtig frei gefühlt? Ich meine so richtig frei!?

Frei in dir, frei in deinen Entscheidungen, frei von allen Sorgen und Ängsten, frei von Selbstzweifeln, frei von Vorurteilen oder deinem eigenen Urteil, über dich und das Leben. Frei von allem was dich beschwert und dir nicht erlaubt in dein volles Potenzial zu gehen, um deine wahre Essence zu leben. 

Wann hast du dich das letzte mal völlig unbeschwert und glücklich gefühlt. Glücklich mit dem was du hast und dem was und vor allem wer du bist. Und wie hat sich das angefühlt?

War dieses Gefühl nicht einfach wunderschön? 

 

Wann warst du das letzte Mal einfach nur du, durch und durch so wie du bist. Mit allen Fehlern, Macken und all den wunderschönen Eigenschaften und Charakterzügen die dich ausmachen.
Und wieso fällt es dir so schwer dich genau an diesen Moment zu erinnern?

Ist es schon viel zu lang her oder ist es die Tatsache, dass du es dir gar nicht erst erlaubst?

Weil du viel zu beschäftigt mit all den anderen ´wichtigen´ Dingen in deinem Leben bist, die dir kaum die Zeit geben Dich wirklich zu leben.

DEIN Leben zu leben, um genau diese Dinge zu er-leben.

Das ist aber auch nicht so einfach oder?

Ich meine neben all den Aufgaben, Verpflichtungen und der Verantwortung die täglich, in verschiedenster Form, auf uns warten und unsere Aufmerksamkeit und Energie erfordern, hat man für alles andere meist gar keine Zeit, geschweige denn Lust mehr.

Ist man am Ende des Tages, der Woche, des Monats oft müde und ausgelaugt und freut sich auf den Feiertag, das Wochenende, den Urlaub. Um endlich einfach mal wieder nichts zu tun und sich auszuruhen. Runter zu kommen und zu entspannen, um neue Energie zu schöpfen und aufzutanken. 

Außerdem ist es ja nicht so, dass man sich nichts erlaubt, was einem Glück und Freude bereitet. Oder man ein schlechtes Leben führt.

Schließlich gönnt man sich hier und da immer den ein oder anderen Luxus, lässt es sich gut gehen oder erfüllt sich gelegentlich den ein oder anderen Wunsch. Und fühlt sich dann, für diesen Moment, glücklich und erfülllt.

 

Und wenn das immer so wäre?

´Das geht doch nicht!´

Aber wieso denn nicht!?

Wann wollen wir begreifen, das Glück und Freude viel mehr ist als Materielle Dinge uns je bieten können.

Von ganz woanders kommt, als jeder berufliche Erfolg uns je bringen könnte und viel mehr ist., als jeder noch so tolle 2 wöchige Ibiza Urlaub den wir uns einmal im Jahr gönnen, um uns von unserem sonst so stressigen Alltag zu erholen. 

Und dann wieder zurück gehen, in den grauen, tristen Alltag, den wir unser Leben nennen. Wo Glück und Freude eine Rarität sind und eine Besonderheit statt ein Standard.

Wo Lachen nicht zum Alltag gehört, sondern nur für besondere Anlässe reserviert ist. Und wo die viel zu seltenen Treffen mit unseren Freunden und unserer Familie eine Ausnahme, statt Regel sind.

Ich möchte nichts verallgemeinert und das gilt sicher nicht für jeden. Zumindest vielleicht nicht so, nicht in diesem Ausmaß.

Und doch erkennen wir uns alle in dem ein oder anderen Muster wieder. Und können mitreden, weil wir wissen worum es geht.

„Wir alle streben nach dem Glück im Leben, doch finden tun es die wenigsten.“

Stelle dir vor deinem inneren Auge einmal eine riesige Leinwand mit vielen kleinen Bildern verschiedenen, für dich bewegenden Ereignisse vor, die dir in deinem Leben widerfahren sind. Und die dir wichtig waren und dich geprägt haben.

Denke an all die wunderschönen und tollen Erlebnisse und Erfahrungen die du bereits machen durftest. Die Momente in denen du erfüllt von Glück und Dankbarkeit warst.
Ich meine wirklich erfüllt von purem Glück und von Dankbarkeit.

Was siehst du? Und wie fühlt es sich an?

Der Spaß, die Freiheit, die Freude, das Lachen, die Liebe und das Glück. 

Vielleicht sind es nur ganz kurze Momente oder kleine Ereignisse. Vielleicht sind es sehr große und einschneidende. 

Aber nimm sie jetzt einmal ganz genau wahr und schau mal, was sie mit dir machen. Fühle dich  einmal so richtig in sie hinein. 

Wie ist das? Musst du lächeln, läuft dir vielleicht sogar eine kleine Freudenträne die Wange runter, oder hast du Gänsehaut? 

 

Und gibt es da nicht eine Sache, die deine Aufmerksamkeit besonders anzuziehen scheint? Ein Moment oder eine Erfahrung, die immer wieder aufpoppt und sich bemerkbar macht?
Konzentriere dich jetzt einmal genau nur auf diese/n und achte darauf, was in dir passiert.

Wird dein Herz warm, musst du grinsen, fühlst du dich glücklich oder ist es gleich alles auf einmal?

„Glück entsteht in dir.“

Kannst du jetzt wieder klarer erkennen, wie Glück sich anfühlt, woher es kommt und wie es entsteht ?! 

Siehst du wie viel Glück, Freiheit und Liebe du bereits  in dir trägst,- und zwar jeden Tag, zu jeder Zeit? Wenn du dir nur erlaubst mal genau hinzuschauen, in dich hinein zu horchen um es auch wahrzunehmen!

„Wenn wir achtsam und dankbar sind, erkennen wir das Glück, die Liebe, die Freiheit und Freude, die bereits in uns steckt.“

All die schönen Erfahrungen und Erlebnisse, die du bereits machen durftest. Die wundervollen Menschen, die dir begegnet sind und Teil deines Lebens sind. All die Ressourcen, die bereits in dir stecken und dir bis hier hin genau das Leben ermöglicht habe, welches du führst. 

Du brauchst nichts mehr. Du brauchst nichts aus dem Außen. Denn alles was ist, alles was du mitbringst, ist bereits genug.

Alles was du tun musst, ist dich immer wieder dafür zu entscheiden, genau das wahrzunehmen. 

Die Fülle, die du bereits in dir trägst.

Manchmal sind es die selbstverständlichsten und kleinen Dinge, die uns all dem wieder näher bringen. Die uns helfen, das Glück zu sehen, welches uns bereits umgibt.

Deine Gesundheit, dein Dach über dem Kopf, das Gerät, mit dem du diesen Artikel gerade liest.

All das ist nicht selbstverständlich, es ist ein Geschenk. Welches du dankend anerkennen kannst.

Es ist toll mehr zu wollen denn das zeigt, dass du noch lebenshungrig bist. Du willst deinen Horizont erweitern, willst wachsen und das Beste und meiste aus dir und deinem Leben herausholen.

Und daher sind Ziele, Träumen, Ideen, Pläne & Wünsche so wichtig.

 

Aber vergiss das Hier und Jetzt nicht.

Vergiss nicht, auf deinem Weg noch nach links und rechts zu schauen und anzuhalten. 

Vergiss nicht dankbar zu sein, für das was du bereits hast. Und vergiss vor allem nicht, wer du bereits bist.

Wie schnell jagen wir etwas hinterher von dem wir meinen, dass es uns Glück und Freude bringt wenn wir es erst besitzen und in unserem Leben haben.

Und sind bereit, alles und noch viel mehr dafür zu geben, durch Mühe, Schweiß und harte Arbeit. Weil wir wissen, nichts kommt von ungefähr und :

„Wer die Bergspitze erklimmen, will muss auch durch tiefe Täler gehen.“

Tage, Wochen und manchmal Monate tragen wir es dann in uns, das Bild vom Glück.

Ohne es bis dato auch nur einmal zu fühlen. Weil wir denken das es, als eine Art Trophäe, am Ende unseres Weges auf uns wartet.

Das Glück, nach dem wir alle streben, wofür wir alle hier sind, welches wir uns so sehr wünschen. Weil wir wissen, dass es die schönsten Gefühle in uns hervorruft. Und wir uns endlich erfüllt fühlen, endlich ganz, endlich richtig, endlich angekommen.

Doch ist es dann erreicht, hält es meist nicht lang an. 

Vielleicht für einen Moment, oder auch zwei. 

Und dann ist es weg, verschwunden und muss erst wieder gesucht werden, um sich zu zeigen. 

„Es ist schwer das Glück in uns zu finden. Und es ist ganz unmöglich es anderswo zu finden.“

Wir verbringen so viele Jahre damit, das Glück im Außen zu suchen. In all den Dingen von denen wir wissen, dass sie uns, für eine Weile oder den Moment, glücklich machen.

Wir streben eine erfolgreiche Karriere an, für einen höheren Pay Check, für die Anerkennung und Bewunderung von Freunden und Familie. Vor allem aber die von uns selbst. Und wir sind glücklich, weil wir uns wertvoll, bestätigt und liebenswert fühlen.

Wir arbeiten jeden Tag hart daran unseren Traum irgendwann wahr werden zu lassen. Den Traum vom eigenen Haus, der Traumfigur, oder dem schicken Auto welches wir schon immer haben wollten.

Und irgendwann stehen wir davor. Ganz aufgeregt und voller Freude, erfüllt von Glück und innerer Zufriedenheit, dass wir es tatsächlich geschafft haben. Und wir sind stolz !

Oh wie wir strahlen und wie wir lachen.

Bis der Groschen fällt.

Bis wir merken dass es, kaum das es da ist, schon wieder geht. Und uns immer nur ein kleines Zeitfenster offen steht, welches sich innerhalb eines Augenblicks wieder schließt.

Und da stehen wir dann. Mit der Nase fest gegen die Scheibe gepresst und noch völlig benommen vom Gefühlscocktail, den wir da gerade zu uns genommen haben.

Kleine Augenblicke kurzer Einblicke, in denen wir fanden, was wir suchten. 

Das Glück

Um immer wieder zu erleben was wir da fühlen, geben wir alles um das Glück, egal in welcher Form, zurück zu holen.

Nur um am Ende wieder, mit gepresster Nase, am geschlossenen Fenster zu stehen und dem Glück sehnsüchtig nachzuschauen.

„GLÜCK BEGINNT IN DIR“

Erkennst du dich wieder?

Ich selbst bin ein Meister darin, mir Impulse von Außen zu holen, um glücklich zu sein. Es ist ja auch so logisch, denn es funktioniert ja!

Doch was ist der Preis? Und sind wir bereit ihn ein Leben lang zu zahlen?!

Ich bin es nicht und will es auch nicht länger sein. Ich will sie aus meinem Leben streichen diese, ´Wenn-Dann Konstruktion´ , die mich abhängig macht.

„Zufriedenheit und Glück kannst du nur in dir selbst finden.“

Viele von uns leben in einer ständigen ´Wenn-Dann Konstruktion´, weil sie ihr wahres Glück und die Freude noch immer nicht erkannt haben.

Weil sie stattdessen dem der anderen folgen.

Dem Glück der Gesellschaft und der Freunde der Anderen. Und sie wundern sich, warum es sie am Ende immer wieder verlässt. Und sie es nicht bei sich halten können.

Doch wenn wir unser Glück von Dingen, Geschehnissen, Ereignissen und Menschen im Außen abhängig machen, werden wir nie genug Aufmerksamkeit für das Glück aufbringen können, was bereits in uns liegt,

„Das Glück bedarf guter Antennen.“

Fange wieder an dich daran zu erinnern, was dein Glück ist.

Und fange an da zu suchen, wo du es nie vermuten würdest;

In DIR!

Farina xx

Warum 2018 das bisher beste Jahr meines Lebens war!

Warum 2018 das bisher beste Jahr meines Lebens war!

Vor kurzem habe ich eine Nachricht erhalten, die mich doch etwas getroffen hat.

Und mich hat hinterfragen lassen, ob ich in meinen Blogposts und Videos ein falsches Bild von mir, meinem Leben und den Erlebnissen und Erfahrungen, die ich mache und mit euch teile, vermittle.

Denn bis dato dachte ich, dass ich ganz gut zum Ausdruck bringe, wie ich lebe und warum. Wieso ich manche Entscheidungen fälle und was meine Message hinter all dem ist.

 

Be fearless in the pursuit of what sets your soul on fire. Cause in the end we only regret the chances we didn’t take. So go for what your heart desires and trust the universe, that’ll guid you and always has your back.

Wenn du meine Beiträge kennst und mich die letzten Monate, bei YouTube oder Instagram, verfolgt hast, dann weißt du, dass ich stets nach Pipi Langstrumpfs Motto,

„Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.“

,lebe.

Ich liebe es mich auszuprobieren, neugierig zu sein und Dinge oder die Welt für mich zu entdecken. Die verrücktesten Ideen und Plane umzusetzen, weil sie Abenteuer und neue Erfahrungen versprechen.  Oder spontan einem Gefühl nachzugehen, und dafür alles in meinem Leben auf den Kopf zu stellen, nur weil es mir zuflüstert:

 

´Go for it, its the right thing to do.´

Veränderungen gefallen mir und ich bin gern und in vieler Hinsicht unheimlich dynamisch, weil nichts für mich schlimmer ist als zu stagnieren.

Ich bin hier um zu wachsen, um meinen Horizont zu erweitern.

Um Erfahrungen und Erlebnisse zu sammeln die mich erfüllen, mich stärker machen und mich meiner wahren Essence näher bringen. Und wenn es dazu gehört auch mal schwierige oder schlechtere Erfahrungen zu machen, dann nehme ich auch diese an.

Nicht immer gleich jubelnd und vor Freude strahlend. Doch ich weiß, dass auch diese am Ende immer eine Bereicherung für mich und mein Leben sind. 

Daher gehören sie dazu und sind sogar nötig. Denn ich weiß,  nur diese lassen mich Fortschritte machen, lassen mich besser werden und schenken mir wieder eine Portion Selbstvertrauen dazu, die ich in der nächsten Lebenssituation gut gebrauchen kann.

Aber was war es, dass mir gesagt wurde, was mich hat stutzig werden lassen?

Durch meine Videos bekomme ich des öfteren auf Instagram Nachrichten von Frauen und Mädchen, die meine Leidenschaft für Australien teilen und sich dann, mit Fragen und machmal nur ein paar lieben Worten, zum Austausch an mich wenden.

Ich freue mich immer, von ´Gleichgesinnten´ zu hören und zu erfahren, was ihre Story ist und was genau diese Frauen mit dem Land verbindet.

Nichts ist schöner als Menschen dabei zu zuhören und zu lesen, wie sie von einer Sache berichten die sie lieben. Denn dabei kann man die Leidenschaft und die Freude, die sie empfinden, förmlich spüren.

Dieses Mädchen schrieb mir also, weil es auch ihr größter Traum ist, einmal in Sydney zu leben. Und so war sie auf mich und meine Videos gekommen und hatte noch 1-2 Fragen zum Thema ´Leben in Australien´. Am Ende ihrer Nachricht schrieb sie dann:

´Ich hoffe 2019 wird besser, schöner und erfolgreicher als letztes Jahr! Alles liebe (…)´

Ich weiß, dass ihre Worte nur lieb gemeint waren und sich keine weitere Intension dahinter verbarg.

Und doch hatte sie damit einen Nerv bei mir getroffen.

Wieso nahm sie all das an?

War 2018 ein schlechtes Jahr gewesen? Waren die Erfahrungen, die ich gemacht hab unschön gewesen und war ich vielleicht sogar erfolglos gewesen?

Du musst wissen, dass ich mich immer sehr stark mit mir selbst auseinandersetze und stets reflektiere, was in meinem Leben passiert, wieso und welchen Einfluss das auf mich hat.

Und daher hatte ich mich natürlich auch Ende 2018 mehr als genug damit auseinander gesetzt, was ich in diesem Jahr alles erlebt habe, was ich für mich mitnehme. Und welchen Einfluss vor allem meine Auswanderungspläne auf das Fazit hatten, mit dem ich das Jahr hinter mir ließ.

Wie du aus einem vorherigen Artikel bereits weißt, ist es nicht leicht gewesen einen so großen Traum hinter sich zu lassen, obwohl man merkt, dass er eben nur noch das ist,-ein Traum.

Wenn man sich eingestehen muss, dass die Vorstellung eine andere, wohl viel schönere wahr, als die letztlich Realität. 

Und wenn man feststellt, dass das Herz, was einem so lang gesagt hat es endlich zu wagen, nach nur kurzer Zeit entscheidet:

´Nö, doch nicht! ich will was anderes.´

Dann steht man erstmal ziemlich blöd da und versteht die Welt nicht mehr.  Und kurz darauf fängt man an alles und sich selbst zu hinterfragen.

Man hinterfragt seine Entscheidung, sich selbst und das bisherige Leben. Und man fragt sich, wie ernst man sich eigentlich selbst noch nehmen kann, wenn man zuletzt so Sprunghaft ist wie ein kleines Reh.

Und die Fragen die man sich stellt kommen direkt vom Ego, welches einem auch noch einreden will versagt zu haben. Schließlich hat man nicht genau das umgesetzt, was man sich vorgenommen hat.

´Du bist ein Versager, du hast nicht genug gegeben. All das war nichts als reine Zeitverschwendung und du hättest es besser machen können. Hättest durchhalten sollen, um wirklich erfolgreich sein zu können. Und sagen zu können, du hast es geschafft. Du hast etwas geschafft, wovon andere ihr Leben lang nur Träumen, denn du hast deinen Traum umgesetzt. Doch jetzt hast du nichts, denn du bist gescheitert, schließlich bist du zurück. Das Jahr hat so gut angefangen, doch was ist das jetzt schon wert.´

Eh Verzeihung aber gehts noch ?!

Was fällt dieser ekeligen kleinen Stimme in einem da eigentlich ein, solch ein vernichtendes Urteil zu fällen.

Und wieso hört man die meiste Zeit auch noch zu und nimmt es sich zu Herzen? 

Wer schlau genug ist bemerkt es frühzeitig genug und ruft innerlich laut ´STOP!´, um dem Ganzen ein Ende zu setzen. 

Aber die Meiste Zeit nehme wir uns diese Worte ja auch noch an und lassen uns, unbemerkt, von ihnen klein machen. Weil wir denken sie wären wahr.

„ Du bist der Schöpfer deiner eigenen Wahrheit.“

Ja genau diese Art von Monolog, habe auch ich mir von meinem Ego angehört. Und habe mich daher oft gefragt, ob es stimmt was es mir da sagt. Und so kamen  schon damals die gleichen Fragen auf die mir auch jetzt wieder, beim Lesen der Nachricht,  in den Kopf schossen.

Bin ich gescheitert und habe versagt? Ist all das, nichts als eine schlechte Erfahrung, die mir nichts als Leid und Kummer gebracht hat? Und muss ich nun mit gesenktem Kopf und voller Schamgefühl ins neue Jahr gehen?

Ja hallo, doch wohl mal sowas von nicht!!!

Das letzte Jahr war, ja ich kann und muss es so sagen, das bisher geilste in meinem ganzen Leben.

Denn ich habe alles, wirklich alles umgesetzt, was ich mir vorgenommen und wovon ich geträumt habe.

Und wie viele können das tatsächlich von sich behaupten?

Ich war ja selbst nicht immer so und habe Dinge aufgeschoben und vertagt weil sie mir zu groß erschienen und mir Angst gemacht haben. Oder ich hatte eine andere Ausrede, weshalb ich sie am Ende sein lies. Und klar, ab und an habe ich das immer noch. 

Doch 2018 habe ich alles gegeben und war so erfolgreich wie noch nie zuvor!

Ich liebe das Reisen und im letzten Jahr bin ich so unfassbar viel gereist, dass ich wohl noch ewig davon zehren werde. Wann, wie und so oft ich wollte und vor allem wohin ich wollte.

Einfach traumhaft!

Ich wollte immer schon mal in Australien leben und arbeiten und ich habe es umgesetzt und habe mir diesen Traum erfüllt.

Es ist total egal, ob es genau so kam wie erwartet oder nicht. Denn was zählt ist, dass ich es umgesetzt habe.

Und den Mut aufgebracht hab, es zu tun. Den Schritt gegangen bin, den viele noch nicht einmal gemacht hätten. Um nur kurze Zeit später einen weiteren, für mich noch viel größeren und einschneidenderen Schritt zu wagen und zu sagen:

´Ich habe fertig´ und komme zurück.

Und ich habe gelebt!

Von ganzem Herzen, habe ich jeden einzelnen Moment in diesem Jahr so sehr gelebt!

Bin gewachsen und gereift und habe meinen Horizont ungemein erweitert.

„Es geht nicht darum dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr leben.“

Und dafür bin ich so unheimlich dankbar und verdammt stolz auf mich! Denn das war nicht immer so. 

Doch ich habe gelernt, dass ich der Schöpfer meines Lebens bin und selbst die Verantwortung dafür trage, wie dieses Leben aussieht.

 

Dieses Jahr habe ich zu meinem gemacht, durch und durch!

Und die Erfahrungen die ich gemacht habe, waren alle für mich. Ja, auch die weniger schönen.

Und daher habe ich für mich geschlussfolgert, dass ich mir selbst nicht länger einrede, gescheitert zu sein oder versagt zu haben.

Nur weil das Leben scheinbar andere Pläne mit mir hat und die Dinge anders gelaufen sind als geplant.

Ich bemitleide mich selbst nicht, für ´die schwere Zeit´ Down Under, weil ich mich dafür entschieden habe das Beste draus zu machen und am Ende und alles in allem eine super schöne  und tolle Zeit hatte.

„Das Glück deines Lebens wird bestimmt von der Beschaffenheit deiner Gedanken.“

Ich bin dankbar und glücklich für und über jede einzelne Erfahrung, jeden Moment und jeden Augenblick, die/ der es mir erlaubt hat, mir selbst wieder ein Stück näher zu kommen und zu wachsen.

Und ich bin stolz, unendlich stolz auf das was ich da unten geleistet und erschaffen habe.

Ich war so erfolgreich, wie ich es in jedem einzelnen Moment sein konnte. Und das bedeutet für mich Erfolg.

Und wenn das nicht der Definition anderer entspricht, bedeutet das nicht meinen Misserfolg.

Ich bin glücklich, so wie es ist, mit allem was war. Und ich werde dieses letzte Jahr wohl noch die nächsten 10 Jahre feiern, weil es einfach großartig war!

Was ich dir damit heute mitgeben will ist, liebe dich selbst genug um immer das positive in allem zu sehen. Um dich auch nur für den kleinsten Versuch zu schätzen, etwas angegangen zu sein. Und stolz auf dich zu sein, für all das was du erreicht, und manchmal aber auch nicht erreicht hast.

Cause at least you tried!

You tried, and that’s not failure. 

Und selbst wenn du es so siehst, dann sie es mal so:

„ I can accept failure, cause everyone fails at something. But I can´t accept not trying.“

Etwas ist immer nur so gut oder schlecht, wie du es bewertest. Es liegt also in deiner Hand und an dir ganz allein, wie du auf etwas zurück blickst.

Entscheide dich für dich. Entscheide dich immer für den Gewinn, statt den eventuell vorangegangenen Verlust.

Entscheide dich dafür, immer mehr schöne Augenblicke in Erinnerung zu halten, also schlechte. Und siehe die Dinge vor allem so, wie sie wirklich sind.

Wir haben alle unsere eigene Realität, die wir durch frühere Erfahrungen und alte Glaubensmuster erschaffen. Und so sehen wir dann die Welt. Das ist jedoch nur die Welt, die wir sehen wollen. 

Doch dann gibt es da auch noch die tatsächliche Realität, so wie die Dinge wirklich sind, fernab von unseren Bewertungen.

Und diese Art von Realität ist es, zu der du nie den Kontakt verlieren solltest.  Denn sie ist neutral und frei von jeglichem Urteil. Und damit oft auch dem Urteil gegen dich selbst.

 

Du bist toll so wie du bist. Alles was ist, ist richtig wie es ist und du kannst stolz auf all das sein, was du in deinem Leben bereits geschafft und erschaffen hast. Egal wie die Dinge scheinen und egal was andere sagen. Weil nur du entscheidest was du daraus machst. 

Das ist es, was ich rausbringen will und warum ich meine Erfahrung mit dir teile.

Weil sie dir helfen soll, dich inspirieren soll, dich anregen und motivieren soll. Und zwar immer für dich und im positiven Sinne. Um das Leben zu leben was du verdienst,-das Beste.

Ich hoffe, dass ich nun besser auf den Punkt bringen konnte, wie ich mich fühle und wie ich dem letzten Jahr, und dieser großen Entscheidung gegenüberstehe.

Ich sehe mich nicht als Opfer meiner Umstände, im Gegenteil.

Ich fühle mich so stark und bin dadurch so sehr gewachsen, wie nie zuvor. Und ich würde es jeder Zeit wieder tun. Auch wenn ich das Outcome bereits wüsste.

„ Es ist verrückt, sagt der Kopf. Du könntest verletzt werden, sagt das Herz. Ich habe Angst, sagt der Bauch. Tu es, denn wir werden wachsen, sagt die Seele.“

Farina xx

Wie du endlich anfängst das Leben zu leben, von dem du träumst.

Wie du endlich anfängst das Leben zu leben, von dem du träumst.

„Stell dir vor Gott schenkt dir ein Leben. Was würdest du damit tun?“

Tag 5 | 365 in 2019.

Das Jahr hat eben erst begonnen und die Meisten haben ihre Vorsätze wahrscheinlich schon wieder über Bord geschmissen.

Der neue Job, und die damit einhergehende berufliche Weiterentwicklung.

Der Wunsch endlich fitter zu werden, mit dem Rauchen aufzuhören und dich für deinen aller ersten Halbmarathon anzumelden. 

Die Vorstellung finanziell unabhängig zu sein, das eigene Business zu starten und endlich all das umzusetzen, was dir schon so lang im Kopf rumschwirrt.

Oder der Entschluss Nägel mit Köpfen zu machen, zu den eigenen Gefühlen zu stehen und dem Langzeit-Schwarm endlich zu sagen, dass man ihn/ sie liebt.

 

Wie wäre dein Leben bis hier hin wohl verlaufen, wenn du all die Neujahrsvorsätze, die du dir in deinem Leben bereits gesetzt hast, tatsächlich auch umgesetzt hättest?

Die Antwort ist, du wirst es nie wissen. Und das ist doch irgendwie schade, denn es hätte großartig werden können!

Es hätte ein Game Changer werden können, der dein Leben um 180 Grad dreht.

Die eine Entscheidung, der eine Entschluss oder die eine, neue Gewohnheit, die dein Leben für immer verändert und dir ermöglicht, dein absolutes Traumleben zu leben.

„Es ist nie zu spät so zu sein, wie man es gern gewesen wäre.“

Das schöne ist, jeder Tag bietet dir die Chance neu anzufangen, dich zu trauen, etwas Neues zu wagen und die Dinge zu ändern.
Du brauchst dafür kein neues Jahr und es muss auch nicht erst ein einschneidendes Ereignis passieren, damit du dein Leben noch einmal komplett umkrempeln kannst. Oder eine wichtige Entscheidung fällst, die alles verändern würde.

Alles was du brauchst, ist der feste Entschluss es dieses Mal tatsächlich anzugehen. Ausgelöst durch eine Frage, die du dir so wahrscheinlich noch nie gestellt hast, aber die alles verändern kann.

Es hat einen Grund warum die eine Sache, die dir beim Lesen dieses Beitrags immer wieder in den Kopf kommt, sich ständig und wiederholt in dir bemerkbar macht.

„Go get it!“

Irgendetwas in dir versucht dich immer wieder darauf zu drängen, dass du es bitte tust! Dass du es angehst und endlich losgehst. Und daher nimmst du es dir immer und immer wieder vor, aber machst es dann doch nicht.

Du unterdrückst es, weil du denkst es geht nicht. Weil es dir vielleicht sogar Angst macht oder du dich ´noch nicht bereit´ fühlst.

Denn es könnte unangenehm und anstrengend werden.

„Wenn du immer nur tust, was du schon immer getan hast, bekommst du auch nur das, was du schon immer bekommen hast.“

Heute soll das hier mal kein ausführlicher, und durch eigene Erfahrungen & Erlebnisse inspirierter, Artikel werden. Heute geht es mal nicht um meine Erkenntnisse. 

 

Denn heute geht es um dich!

Heute bist du an der Reihe, denn ich habe eine Bitte an dich.

Etwas, was mir am Herzen liegt und ich mir für dich wünschen. Weil es so viel Positives für dich bewirken kann.

Aber das kann nicht ich für dich tun,  sondern nur du ganz allein. Ich kann dir durch diesen Beitrag nur einen kleinen Denkanstoß geben und dir damit den ersten nötigen Push geben, der dich losgehen lässt.

Fary jetzt sag schon was es ist!

Wenn du dich in dem oben beschriebenen Muster wieder erkennst, was wir alle tun, da wir Menschen sind und unheimlich gern Dinge aufschieben, die uns Angst machen oder uns aus unserer Komfortzone zwingen. 

Und wenn du eine Veränderung wünscht, dir ein Herzen fassen willst und endlich losgehen willst für dich und dein Traumleben.

Wenn du es satt hast dir selbst dein größtes Hindernis zu sein und keine Ahnung hast, wie du endlich aufhören kannst die Dinge aufzuschieben, abzubrechen oder gar nicht erst anzugehen.

Dann möchte ich dir heute eine kleine, aber sehr wichtige Starthilfe geben, um genau das in Zukunft zu verhindern. Und dich bitten, dass du dir folgende Frage stellst und sie ehrlich und so detailliert wie möglich für dich beantwortest. 

Stell dir vor Gott schenkt dir ein Leben. Was würdest du damit tun?

Nimm dir Zeit die Frage zu verstehen, wirklich zu verstehen!

Und dann schreibe deine Antwort (handschriftlich) auf.

Denke so groß und verrückt wie möglich, denn es gibt hierbei keine Begrenzungen.

Du darfst mit diesem Leben alles machen was du willst, es nach deiner Wunschvorstellung gestalten und dir Dinge vorstellen die dir im ersten Moment vielleicht sogar total absurd vorkommen.

Je absurder, desto besser!

Es wird dir helfen, wenn du dir dafür einen ruhigen Ort suchst und es dir gemütlich machst. Wenn du magst, dann stelle dir etwas Musik an.

Musik macht kreativ und hilft uns Emotionen, Gefühle und Gedanken stärker zu empfinden. Und genau das ist so wichtig bei dieser Übung.

Dann schaue dir an, was du zu Papier gebracht hast und lass es zunächst einmal auf dich wirken.

Wie geht es dir, wenn du liest, was du aufgeschrieben hast? Wie fühlt es sich an, wenn all das Wirklichkeit wäre?

Stelle es dir bildlich vor und gehe in die jeweilige Empfindung rein. Denn unser Herz, also das was wir fühlen und empfinden, ist so viel machtvoller als wir denken.

Unser Herz besitzt ein Energiefeld das bei Weitem größer ist, als das unseres Gehirns. (Hier ein interessanter Artikel dazu.)

Wenn du fertig bist, und durch die schönen Gedanken & Gefühle wahrscheinlich schon vor positiver Energie glühst, dann suche dir aus deinen Wünschen die 3 Dinge raus, die dein Herz am Meisten begeistern.

Und überlege dir jeweils die ersten 3 Schritte, die du noch heute tun kannst, um ihnen ein Stück näher zu kommen.

  Nur 3 Dinge, die so simpel sein dürfen wie simple Jack in Tropic Thunder.;P

Und dann mache es! Und morgen machst du das selbst und übermorgen auch, und über über morgen und danach den Tag und so weiter und so weiter…

Ich hoffe, du hast durch diese Übung verstanden, dass du bereits ein Leben geschenkt bekommen hast und die Freiheit hast, alles damit zu machen!

„Life is a gift, make the most of it!“

Farina xx

Hinterlass mir gern einen Kommentar und berichte mir, ob diese Übung hilfreich für dich war. Und wenn ja, zu welcher Erkenntnis du dadurch gekommen bist.:)

Wenn Träume sich ändern und die Welt plötzlich Kopf steht.

Wenn Träume sich ändern und die Welt plötzlich Kopf steht.

Here I am, zurück in Deutschland.

Seit nun fast einem Monat bin ich wieder zuhause.

Wie geht es mir? Wie geht es mir so kurz nach dieser wohl größten und wichtigsten Entscheidung für mich?

Überwiegend bin ich unheimlich glücklich und freue mich wieder hier zu sein. Es ist so schön meine Liebsten wieder um mich zu haben und es fühlt sich noch immer richtig an. 

Und doch kommen zwischendurch Momente und Gefühle in mir hoch, die mich in kleine Angstmomente bringen und mich zweifeln lassen.

Am Besten kann ich meine Situation momentan wohl mit dem Beenden einer langjährigen, oder intensiven Beziehung vergleichen. Denn man fühlt sich ein bisschen so, wie in der Anfangszeit gerade nach der Trennung.

Man weiß es ist das Beste und der richtige Schritt, denn man hat es sich mehr oder weniger gut überlegt und zumindest weitermachen ist keine Option. Und dennoch tut es weh. Und so denkt man sich:

´Alles klar… Es tut weh, Ich bin traurig, ich bin enttäuscht, ich bin müde vom Kampf der letzten Wochen und bin vielleicht sogar an der ein oder anderen Stelle noch immer böse über den Verlauf mancher Dinge, die mir einfach missfallen. Aber überwiegend, bin ich einfach nur sau traurig und enttäuscht, denn hey, es war doch so anders geplant! Ich habe gedacht, das ist es. Ich hab so viel Potenzial gesehen und ich dachte ich täusch mich nicht. Und das schmerzt.´

Ja, am schlimmsten für das Herz, ist wohl der Schmerz der Enttäuschung. 

´Aber all good, ich wollte es so, es ist der richtige Schritt and I´ll get over it. Denn ich bin erwachsen und so ist das Leben. Nicht immer easy und angenehm, oder wie wir es uns wünschen und vor allem vorgestellt haben. Aber es wird schon das Beste für mich sein, also Augen zu und durch!´

Zumindest sagt das der Kopf, das rationale Denken.

 

Genau so, nur noch 10x mal intensiver empfinde ich diese Situation zur Zeit, in der man permanent hin und hergerissen ist, zwischen Gefühlen, Kopf, Herz und Verstand.

In der man so viel denkt und empfindet und dadurch ein absolutes Chaos in einem entsteht, weil sich all diese Gefühle und Gedanken ungefragt und 24/7 ausdrücken wollen. Und dabei keinen Wert darauf legen ob, wann und wie oft man damit überhaupt konfrontiert werden will.

Sie wollen raus und sie wollen gehört werden und am Besten alle gleichzeitig.

Wie eine Gruppe kleiner Vorschulkinder, die lieber reinrufen und sich lautstark bemerkbar machen, um Aufmerksamkeit und das Wort zu bekommen, statt abzuwarten und sich ruhig zu verhalten, bis sie  tatsächlich dran genommen werden.

Ja, das ist wohl ein gutes Bespiel dafür wie es aktuell in mir aussieht, laut und chaotisch.

Man trägt unfassbar viele Gedanken und Gefühle in sich, die permanent da sind und gehört werden wollen. Mal lauter mal leiser, mal kürzer, mal länger, mal positiver, mal negativer, aber immer da. 

Mit einem Richter im Schlepptau der sich zur Aufgabe gesetzt hat, jede/n einzelne/n dieser Emotionen und Gedanken zu kommentieren, zu beurteilen und einzuordnen, als gut oder schlecht. 

Nur leider hat dieser Richter keine Beständigkeit und ist nicht neutral genug, um ein zufriedenstellendes, friedvolles und gutes Urteil zu fällen. 

Denn dieser Richter ist mein Ego und handelt tagesformabhängig und immer so wie er meint.  Mal ist er klar und bewusst über gut und schlecht und mal wie ein Fähnchen im Winde. Das sich in seiner Meinung und seinem Urteil von jeder noch so kleine Empfindung und jedem noch so kurzen Gedanken verunsichern und beeinflussen lässt.

Vor knapp einem Monat habe ich mich dazu entschieden zurück nachhause zu kommen und meinen Traum, in Australien zu leben und zu arbeiten, nach nur kurzer Zeit aufzugeben und loszulassen. 

Um meinem Herzen zu folgen und das zu tun, was sich richtig anfühlte.  Um der Stimme zu folgen, die mir schon vor ein paar Monaten, noch leise flüsternd, gesagt hatte das sei gerade nicht mein Weg und ich solle noch zuhause bleiben. Die nun, wo ich sie so lang bewusst überhört hatte, immer lauter wurde. Bis ich sie irgendwann nicht mehr überhören konnte und ihr endlich die Beachtung schenkte, die sie die ganze Zeit eingefordert hatte.

„Folge deinem Herzen und deiner Intuition, sie wissen bereits was richtig für dich ist.“

Manchmal wollen wir auf diese Stimme, durch die sich unsere Intuition bemerkbar macht nicht hören, weil wir meinen es besser zu wissen. Obwohl wir insgeheim bereits wissen, dass es falsch ist. Weil sie, wie auch immer sie es macht, immer Recht hat. 

Aber davon will das Ego nichts wissen. Und da es ziemlich gut darin ist sich groß aufzubauen und sich die Aufmerksamkeit einzuholen, die es zu verdienen meint, lassen wir uns voll und ganz von ihm einnehmen. Und überhören oder missachten, teilweise sogar gern, das was uns unterbewusst eigentlich ganz klar ist. Um zu tun, was unser Ego sich für uns wünscht.

Wir wollen glauben was das Ego sagt, weil es leichter ist eine Maske zu tragen von der wir meinen, dass sie uns schöner aussehen lässt. Als sich der Angst vor der Wahrheit zu stellen, die unsere Intuition stattdessen für uns bereit hält. Da wir denken, dass sie uns hässlicher aussehen lassen könnte als wir zu verdienen meinen.

 

Und immer erst im Nachhinein verstehen wir, dass Authentizität schöner ist als jede Maske je sein könnte.

Mein Ego war groß, um nicht zu sagen riesig!

Schließlich war all das 7 Jahre lang mein größter Traum. Der Traum, der irgendwann so ein großer Teil von mir wurde, dass ich anfing mich mit ihm zu identifiziere und schließlich zu definieren.

So ist der Mensch. Wir definieren uns durch die unterschiedlichsten Dinge in unserem Leben.

Durch unsere Vergangenheit und alte Glaubensmuster, unseren Beruf, die Freunde und Familie, durch unsere Normen und Werte. All diese Einflüsse tragen mehr oder weniger dazu bei, dass wir ein Bild von uns und unserer Identität schaffen.

Im Herzen wissen wir alle, dass wir mehr als das sind. Aber es hilft uns, uns einzuordnen und unserer Seele ein Gesicht zu geben.

Denn wer sind wir ohne diese Einflüsse? Wer sind wir, wenn all das wegfällt? Wer ist dann der Mensch, der uns jeden Morgen im Spiegel anblickt ? Was macht Dich dann aus? Dich als Individuum. Frei von all den alten Glaubensmustern, den Einflüssen und festverankerten Vorstellung wie du zu sein hast?

Meist wissen wir es nicht, weil wir uns nur selten oder nie damit befasst haben.

Genauso war es bei mir auch.

Sieben Jahre lang, habe ich mich über meinen Traum definiert. War Fary ´the Aussi-girl. Ich war die, die den großen Traum hatte nach Sydney zu ziehen, in das für mich schönste Land der Welt. Die, die irgendwann den Mut aufbringen würde ihrem Herzen zu folgen, um ein außergewöhnliches Leben zu erschaffen.

Um das Leben zu erschaffen, was ich mir so lang nur erträumt hab.  Leben am Strand, leben da wo andere Urlaub machen. Ein Lifestyle der so locker, relaxed, cool und easy ist wie nirgends sonst.  Gepaart mit Glück, Freude, Spaß und Liebe. 

Ja, all das habe ich in der Erfüllung meines Traums gesehen.

Und dabei habe ich alles außer acht gelassen, was ich wirklich bin. Was jetzt schon ist und nicht erst mit der gewünschten Erfüllung meiner Zukunft kommt.

Und genau darin liegt wohl gerade das Problem. Genau das ist es nämlich, was es mir zur Zeit so schwer macht einfach einen Haken zu setzen als ´Konto Lebenserfahrung´. 

Denn, wer bin ich jetzt noch?

Und was hat mich, unter Berücksichtigung all dessen, dazu bewogen nach nur zwei Monaten meine 7 Sachen zu schnappen und zurück nachhause zu kommen. Wenn genau das doch alles war, was ich immer wollte und immer zu sein meinte?

So lang habe ich das ganze in meinem Kopf gehabt, so lang dafür gearbeitet, alles gegeben und so viel getan.

Wieso habe ich nicht ´durchgehalten´ und weiter gemacht? Schließlich ist doch klar, dass die Dinge nicht immer laufen wie geplant, denn aller Anfang ist schwer, richtig? Augen zu und durch! Weiter machen, nicht nachdenken, kämpfen, stark bleiben und durchhalten, auf bessere Zeiten warten und bis dahin das Beste draus machen.

Oh wie sehr ich versucht habe mich genau daran zu halten. Ja, zwingen wollte ich mich fast schon, um das Ideal meines jahrelang gehegten Traums nicht hinterfragen zu müssen.  Um weiter dran festzuhalten, an meiner Idee. Der Idee von dem besseren, schöneren, tolleren Leben Down Under. Nur um nicht zugeben zu müssen, dass sie nicht mehr mit mir resonierte.

„Je größer die Erkenntnis desto kleiner das Ego, je größer das Ego desto kleiner die Erkenntnis.“

Wenn du meinen letzten Beitrag gelesen hast, oder meine Videos schaust und meinen Start in Sydney verfolgt hast, weißt du bereits, dass ich mich anfangs schwerer getan habe als erwartet. Denn es wurden mir Steine in den Weg gelegt, mit denen ich nicht gerechnet habe und dementsprechend überfordert und herausgefordert war.

Man kann planen. Man kann sogar eine ganze Menge planen, wie, was und wie viel man auch will. Aber manchmal hat das Leben seine ganz eigenen Pläne, die in eine ganz andere Richtung gehen als gedacht. Und dann gilt es sich entsprechend anzupassen und das Beste draus zu machen. Denn alte Lösungsansätze, all der zuvor so gut bedachten möglichen Probleme, greifen dann nicht mehr.

Und ich habe gekämpft. So sehr, dass ich mehr als an meine eigenen Grenzen gestoßen bin. Ich habe viele Dinge eingesteckt und bin immer wieder aufgestanden, denn so bin ich eben.  Ich hab wohl ein größeres Ego als mir oft gut tut. Bevor ich mein Gesicht in einer Sache verlieren, muss wirklich einiges passieren.

Das ist nicht immer positiv, aber genau dadurch habe ich in meinem Leben auch schon so viel geschafft und auf die Beine gestellt, was mir anders gar nicht möglich gewesen wäre. Weil mir das Durchhaltevermögen und der Ehrgeiz gefehlt hätten.

Und deshalb fiel es mir auch dieses Mal so unfassbar schwer mir selbst einzugestehen, ´Fary it´s over´…

 

Its over and that’s more than ok!

Ich wollte es so sehr, ich wollte es mir und anderen so sehr beweisen und wollte daher allen und mir selbst zeigen, dass ich es kann.

Ich war so eingenommen und überzeugt von meiner Idee und dem Bild was ich von ihr hatte. Ich war so drauf eingefahren, dass es so und nicht anders zu sein hat! So wie ich es mir vorgestellt hab, so wie ich es so lang wollte, dass alles andere gar nicht in Frage kam!

Ich wollte meinen Kopf durchsetzen, während mein Herz immer wieder zu mir flüsterte, um mir zu sagen was ich längst wusste.

´Go home, it´s not meant to be yet.´

Mein Gefühl sagte mir klar und deutlich, das nichts aber auch gar nichts hier zusammen passte für mich. Das meine Idee ja toll sei, aber dies gerade nicht mein Weg. Und das es daher manchmal besser ist loszulassen, als sich komplett in einer Sache zu verlieren, nur um seinen eigenen Stolz zu wahren.

Auf der einen Seite stand dann also meine Erkenntnis und die Klarheit darüber, dass ich nicht glücklich werde, wenn ich dennoch weiter mache wie geplant. Und auf der anderen war da immer noch dieses wunderschöne Land, dessen Lifestyle, Menschen und Natur ich ja immer noch so sehr liebte! Denn meine Erkenntnisse und Werte, die ich neu geschöpft hatte, hatten ja nichts an meiner Liebe zu Australien geändert. 

Ich hoffe du kannst mir noch folgen…

Es war nicht mehr mein Weg und dennoch liebe ich das Land und Leute nach wie und immer noch!

Und dann steht man da und soll eine Entscheidung treffen und wissen, was genau jetzt das Richtige ist.

Den Kopf entscheiden lassen und die Liebe aufrecht erhalten, in der Hoffnung das Gefühl kommt schon wieder irgendwann und eines Tages. Oder der leisen Stimme des Herzens horchen, die einem sagt:

´Ich weiß es ist nicht logisch. Aber vertraue mir und tue es trotzdem, denn es ist das Richtige für dich.´

Und es machte logisch gesehen keinen Sinn. Alles dafür getan, so viel gespart, so viel Zeit und Mühe investiert, über Monate alles in Bewegung gesetzt und es über Jahre so sehr gewollt! Und dort unten ja noch immer die Liebe zum Land gespürt, den Lifestyle und das Land so geliebt, mit der Aussicht, es wird besser irgendwann. Es wird.

Doch es war nicht mehr meins. Nicht so, nicht jetzt.

Es ist verdammt hart und schwer etwas loszulassen, das man so sehr liebt. Und dabei ist es egal, ob es ein jahrelang gehegter Traum ist, die Schulliebe, die man doch eigentlich heiraten wollte oder der rote Flitzer, den man schweren Herzens gegen die neue Familienkutsche eintauscht.

Loslassen tut weh, immer!

Denn man lässt damit ja immer auch einen Teil von sich selbst los.

Einen Lebensabschnitt, eine Hoffnung, einen Traum, eine Vorstellung, eine Lebensweise, ein Teil von dem, was deine Seele irgendwann mal hat strahlen lassen. Was dich glücklich gemacht und vielleicht sogar erfüllt hat.

Und das ist schmerzvoll, weil es immer auch wie eine kleine Beerdigung ist. Bei der man Goodbye sagen muss, ob gewollt oder ungewollt, und weiß, so wie es war wird es nie mehr werden. Es war wunderbar, ich habe es geliebt und jetzt wird es nie wieder so sein.

Wir alle kennen das. Und es tut meist so weh, weil wir im Gegenzug oft nicht wissen, was wir stattdessen bekommen.

Ob sich dadurch eine Türe öffnet die wir nie in Betracht gezogen haben, aber die alles ist was wir immer wollten!

Ob wir plötzlich frei für eine neue Partnerschaft sind, die nicht die alte ist, aber dafür alles und noch so viel mehr!

Oder ob die neue Familienkutsche auch einen Lebensabschnitt mit sich bringt, der durch Ausflüge und Kinderlachen, so viel mehr Wärme, Liebe und Freude in dein Leben bringt wie kein rote Flitzer es je gekonnt hätte.

Das wissen wir nicht und das macht uns Angst. Angst vor dem Verlust dessen was wir einst liebten, im Tausch gegen etwas was schön werden kann aber ooooh auch so schrecklich ! Viel schrecklicher als wir wohlmöglich verdienen.

„ What if I fall? Oh but darling, what if you fly!“

Ich bin viel am Trauern. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde nach meiner Entscheidung wurde alles besser. Das wurde es nicht und wird es auch eine Weile nicht sein. Denn ich denke, es war nicht das Weggehen was so schwer war, es ist das Zurückkommen. 

 

Jetzt gerade hier zu sein, auch wenn es das Richtige ist, ist wohl das schwerste zur Zeit für mich. Denn ich habe vieles hinter mir gelassen, was mir so viel bedeutet hat und ich habe keine Ahnung, was ich im Gegenzug bekomme…Mal wieder.

Ich denke oft an Australien und hinterfrage viel, eben weil so vieles hier ungewiss ist. Es wäre einfacher gewesen einen falschen Weg zugehen, dessen Richtung man bereits kennt, als einen völlig neuen einzuschlagen, der ungeplant war und absolut ungewiss ist.

Ich habe keine Ahnung wie es nun weitergeht und wer ich gerade bin oder sein möchte, Ich weiß nicht wo die Reise hingeht und habe vor allem keine Ahnung ob es gut wird. 

Ich weiß nur das ich darauf vertraue, dass es schon wird. Und ich weiß, dass ich diese Aufgabe nicht bekommen hätte, wenn ich sie nicht meistern könnte.

„Das Leben ist immer für dich.“

Und wie war das noch mit den Zitronen ?

Ich versuche da jetzt mal Lemonade draus zu machen. Und dann schauen wir mal, was 2019 alles für mich bereit hält.

So viel steht fest, es wird nicht langweilig!

Farina x

Warum aufgeben kein Scheitern ist und Rock Bottom immer auch eine Chance und Neuanfang sein kann.

Warum aufgeben kein Scheitern ist und Rock Bottom immer auch eine Chance und Neuanfang sein kann.

Und manchmal müssen wir aufgeben und loslassen und uns von all dem lösen, was wir so verzweifelt versuchen festzuhalten, weil wir so große Angst vor der vermeintlichen Niederlage und Enttäuschung haben, von der wir denken, dass sie uns zerreißen wird, wenn wir nicht weiterkämpfen. Um zu merken, dass wir bereits an der letzten Treppenstufe klammern und uns nichts mehr passieren kann, da unsere Füße längst wieder Boden berühren.

„Wenn du ganz unten bist, führt der einzige Weg wieder nach oben.“

Ich habe lange nachgedacht, ob ich diesen Post schreiben und veröffentlichen soll, da ich nicht wusste ob ich so tief und persönlich gehen kann und soll. Aber in den letzten zwei Wochen durfte ich Erfahrungen machen, die mich wirklich mehr als an meine Grenzen gebracht haben. Mir Lektionen erteilt und Energie abverlangt haben, wo ich nicht mehr wusste woher ich diese noch nehmen soll.

Ich war verzweifelt, besorgt, beängstigt, traurig und hab mich unheimlich einsam gefühlt. Vor allem aber wusste ich nicht mehr was ich noch tun kann, um all das nicht mehr zu fühlen, zu denken und zu leben. Und habe dadurch irgendwann einfach nur noch auf ´Überlebensmodus´ geschaltet um die Situation, so wie sie war, auszuhalten. Um irgendwie klarzukommen und einfach zu funktionieren, weil ich dachte, dass ich es sonst nicht anders aushalten würde. Weil ich dachte, Schwäche zeigen würde mich in die Knie zwingen und dann würde ich nicht mehr hochkommen.

„Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.“

Ich möchte euch durch meinen Blog erreichen. Ich möchte euch nicht nur mit auf meinen Weg nehmen und euch durch meine Erfahrungen und Erlebnisse entertainen, sondern viel mehr inspirieren und motivieren. Euch damit helfen und etwas in euch bewegen, sodass ihr einen Mehrwert hieraus schöpft. Und das nicht nur aus den tollen, positiven Ereignissen und Posts.

Denn wachsen tut man bekanntlich an den Herausforderungen und schwierigen Zeiten im Leben. Und deshalb habe ich mich entschieden euch auch diese nicht vorzuenthalten und offen zu legen. In der Hoffnung den, der es gerade braucht, zu erreichen. Und wissen zu lassen, dass du nicht allein bist, denn wir haben alle unser Päckchen zu tragen. Und dennoch schaffen wir es alle tagtäglich das Beste daraus zu machen und unseren jeweiligen Weg zu gehen.

„Egal wo du bist, wenn du in den Himmel schaust, schauen wir alle in den Selben.“

Wenn du meine Reise der letzten Monate verfolgt hast weiß du bereits, dass ich mich Anfang des Jahres dazu entschieden habe zuhause alle Zelte abzubrechen, um in meinem absoluten Traumland, Australien, noch mal ganz von vorn anzufangen.

Und so habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen und alles in Gang gesetzt, um endlich zu leben, wovon ich so lang nur geträumt habe.

 

 

And here I am, zwei Wochen nach Ankunft, und noch völlig geplättet und überrollt von alle den Ereignissen die seitdem passiert sind.

 

Ich hatte es mir wirklich so schön ausgemalt. Ich dachte, alles wird genauso wie ich es mir wünsche. Dass sich meine Arbeit und Planung der letzten Wochen auszahlt und bemerkbar machen würde und ich dieses spannende Leben starten kann, was ich mir vorher gedanklich zurechtgeschustert hatte.

Schließlich wusste ich was mich erwartet, denn am 1.10.2018 stieg ich bereits zum 6 Mal in meinem Leben in den Flieger nach Sydney.

Ich kannte die ´Ups and Downs´, die das Leben Down Under mit sich bringen kann, schließlich hatte ich sie schon oft genug erlebt. Ich wusste, dass auf harte Zeiten tolle folgen und ich wusste damit umzugehen.

Ich war wirklich auf alle Eventualitäten und Ereignisse vorbereitet.

Nur nicht auf das, was das Leben tatsächlich für mich bereit hielt.

„Leben ist das was passiert, während du damit beschäftigt bist Pläne zu schmieden.“

Der Plan

Ich sollte in Sydney ankommen, würde die ersten 2-3 Wochen in Bondi leben und mir von dort aus in Ruhe eine Bleibe und einen Job suchen. Am 15.10 würde die Uni anfangen, was perfekt wäre, da ich bis dahin bereits den Jetlag überstanden hätte und die wichtigsten Angelegenheiten geklärt wären.

Und dann würde es beginnen, mein Leben Down Under. Ich würde meine tägliche Morgensession, in der Yogabar, mit einer Meditation am Strand abschließen. Würde zur Arbeit gehen und mir nebenbei, nach und nach, mein eigenes Geschäft als Hair & Makeup Artist aufziehen. Würde mich hier toll einfinden, neue Freundschaften schließen und meine Freizeit am Strand genießen.

So war der Plan, aber so sollte es nicht sein…

 

Im Nachhinein ist mir bewusst, wieso es gekommen ist wie es kommen musste und ich bin sogar dankbar dafür. Vielleicht fällt es mir dadurch auch leichter darüber offen und ehrlich zu schreiben, weil ich meine Lektion gelernt habe und mich wieder auf dem richtigen Weg befinde.

 

Aber hart war es dennoch und hier ist warum:

Heute ist der 16.10.2018, am 1.10 kam ich hier an und gestern erst ist der Knoten geplatzt, der mich fast hat verrückt werden lassen.

Einfach war der ganze Schritt schon lange nicht mehr, darüber hatte ich in einem vorherigen Post bereits berichtet. Wo man zu Beginn noch selbstsicher und voller Tatendrang ist, wächst die Angst vor der Veränderung mit jedem Tag der vergeht. Mit jedem Tag, der diese einschneidende Veränderung näher rücken lässt und dir bewusst macht, dass du das hier wirklich tust!

Und ja immer wieder hat man auch Momente der Vorfreude, in denen die Angst einen verlässt und der Mut zurückkehrt. Und man voller Zuversicht auf all die Dinge blickt, die einen erwarten.

„It´s a bit like a roller coaster. There are lots of twists and turns, and some of the hills are a bit scary, but you stay on the ride just to feel the thrill of that fall again.“

Aber es ist wirklich kräftezehrend und anstrengend, all diese Hochs und Tiefs der verschiedenen Gefühlslagen zu durchleben. Irgendwie fühlt man sich permanent ´zwischen den Stühlen´, denn man ist weder hier noch da unten ganz dabei. Man befindet sich in Warteschleife und weiß, alle Gefühle und Gedanken die kommen, muss man einfach aushalten, denn was willst du sonst tun?

Meine beste Freundin sagt immer so schön:

„Du musst es auch mal so sehen, da kannst du jetzt auch nichts machen.“ 😀

(Danke Isi, für diesen weisen und lebensverändernden Ratschlag!:*:D)

Während man gedanklich bereits am anderen Ende der Welt ist, ist man physisch noch hier und nimmt mental bereits von allem und jeden Abschied. Bereitet sich vor und fühlt sich irgendwie ziemlich verloren in dieser ´Zwischenwelt´.

Vielleicht kennst du das Gefühl. Das Gefühl nirgends mehr so richtig reinzupassen und dazuzugehören, weil du selbst deinen Platz noch nicht gefunden hast, in dieser neuen Situation, Rolle, Chance.

Nichts ist uns wichtiger als unsere Integrität. Und so fragt man sich, wer bin ich hier? Um zu wissen wer man dann dort sein wird.

Um festzustellen, dass die Veränderungen, die sich abspielen, nicht nur das Außen, sondern besonders die Innenwelt beeinflusse und es auf diese Frage keine Antwort gibt, da alles ´was sein kann´ nur eine Illusion von dem ist, was dann tatsächlich ist. Doch Fakt ist, der/die Gleiche wird man nicht mehr sein!

„Du musst das Leben, dass du geplant hast aufgeben, damit du das Leben führen kannst was auf dich wartet.“

 

Tja, so war diese Zeit, allein emotional gesehen, wirklich sehr schwer für mich. Da ich alles auch immer irgendwie doppelt und dreifach durchlebe und empfinde und mir ohnehin schon immer viel zu viele Gedanken mache, um alles was war, ist und kommt.

 

Und so bin ich vor zwei Wochen ziemlich ausgelaugt, müde und erschöpft und definitiv mit zwei weinenden Augen in den Flieger gestiegen.

Da ich so überwältigt von allem war und gespürt habe, wie sehr ich in dieser Situation eigentlich Halt und Sicherheit gebraucht hätte, anstatt das Abenteuer und die Ungewissheit, die mir geboten wurden.

Meine, sich ständig ändernden, Emotionen hatten mich ziemlich dünnhäutig und unsicher werden lassen. Letzteres besonders daher, weil man permanent zu verstehen versucht, was da gerade abgeht.

Im Außen, im Innen, gedanklich und gefühlsmäßig. So ist der Mensch, er möchte verstehe und begreifen. Möchte Kontrolle und am besten morgen schon wissen, was übermorgen passiert. Aber hier ging es nicht, denn das hier war größer, und das wusste ich. Und dadurch wusste ich auch, dass all diese komischen und neuen Emotionen einfach ausgehalten werden mussten, egal wie unangenehm und schmervoll sie teils waren. Ich merkte, dass ich alles andere als Herr meiner Lage war. Und so galt:

„Aushalten, atmen, ignorieren, weitermachen.“

Doch wie lang geht das gut?

 

In meinem Fall ein paar Wochen, zwei davon In Australien. Bis ich nicht mehr konnte und alles aus mir rausgebrochen ist, was ich so lang unterdrückt hatte.

 

Ich weiß ich weiß, man kann sich jetzt denken Fary, das hast du doch so gewollt und du warst doch auch immer so cool damit. Richtig, habe ich und war ich auch. Aber hey, ich bin auch nur ein Mensch, der all das hier gerade zum aller ersten Mal erlebt. Der mit diesem Schritt die wohl mutigste und einschneidenste Entscheidung seines Lebens getroffen hat. Und Mut bedeutet nicht, keine Angst, keinen Respekt und keine Sorgen und Zweifel zu haben. Sondern eben nur, dass man es dennoch tut. (Wenn auch nur noch ganz klein mit Hut.;))

1.10

In Sydney angekommen, wäre ich am liebsten gleich im Flieger geblieben, um wieder mit zurück nachhause zu fliegen, so unwohl fühlte ich mich bei all dem.

 

 

Ich fühlte mich dem Ganzen einfach nicht mehr gewachsen und stand völlig neben mir. Ich zweifelte meine Entscheidung, zuhause alles für ein dickes fettes Fragezeichen aufgegeben zu haben, an.

Ich war plötzlich nur noch ganz klein mit Hut und wollte am liebsten zurück ´auf Mamas Schoß´, um mich geborgen und sicher im großen Unbekannten zu fühlen.

Denn diesmal war alles anders, diesmal wollte ich bleiben und so war der Druck groß. Nicht im Außen, aber in mir. Ich wollte es schaffen und es mir selbst beweisen und ich merkte, dass ich keine Ahnung hatte wie und am liebsten kapituliert hätte. Um mir das nicht einzugestehen, spielte ich stark und machte mir vor, alles sei ok so wie es ist. Da ich ähnliches doch schon mal erlebt und ´überlebt´ hatte.

Also stell dich nicht so an, das wird sich schon legen und schon bald ändern! Ein wenig Heimweh und schlechte Gefühle, wer kennt das nicht.

Jaja, herunter spielen kann ich die Dinge gut, wenn es darum geht mein Ego zu erhalten.

Zur gleichen Zeit dann hat es sich leider auch ergeben, dass ich mir früher als geplant eine neue Bleibe suchen musste und ich plötzlich keine Unterstützung mehr, durch noch eine weitere Person, hatte.

Und mich nicht mehr nur noch allein und irgendwie isoliert von mir und der Außenwelt fühlte, sondern es auch tatsächlich war.

Ich war völlig auf mich allein gestellt, was definitiv nicht Teil des Plans war! Was war hier los? Ich wusste es nicht und wusste daher auch nicht damit umzugehen.

Aber irgendwann fragte ich nicht mehr, sondern handelte einfach und suchte mir so, in kürzester Zeit, das nächstbeste Airbnb. Um die nächsten Tage erstmal ´ irgendwie´ klarzukommen.

Wohl wissend, dass ich alles andere als zurechtkam. Aber wenn man plötzlich in eine unvorhersehbare Situation geschmissen wird, funktioniert man nur noch, weil man sich alles andere nicht leisten kann.

„Du weißt nie wie stark du bist, bis stark sein deine einzige Option ist.“

 

So saß ich da, allein, ohne festen Wohnsitz, ohne Job, ohne Familie und Freunde und nahm Tag für Tag hin, so wie er kam.

 

Am liebsten hätte ich aufgegeben und wäre nachhause gekommen. Ich war so traurig und gleichzeitig wütend, weil ich nicht akzeptieren wollte was war. Dass meine Erwartungen und Vorstellungen von dem, wie es sein sollte, so fernab der Realität waren, war für mich nicht zu begreifen.

Ich machte weiter, weil ich mir die Blöße nicht hätte geben können. Nicht einmal vor den anderen, sondern eher vor mir selbst nicht.

Das kann es doch nicht gewesen sein! Keine zwei Wochen im Land und schon hast du Rock Bottom erreicht und willst einen Rückzieher machen? Weil die Dinge anders gekommen sind, als geplant? Reiß dich zusammen Fary und steh für dich und deine Träume ein!

Spielte sich ein Teil in mir ab, während der andere winzig klein und zusammengekauert in der Ecke saß und aus dem Spieleparadies abgeholt werden wollte.

Stur wie ich bin und getrieben vom Ehrgeiz suchte ich mir schon bald eine neue Bleibe, da mein derzeitiges Airbnb recht teuer war und auch nicht die Beste Lage und Möglichkeiten versprach.

Weißt du, erst in solchen Momenten merkt man wie wichtig eine Base ist/ ein Zuhause.

Wie ein Normade von A nach B reisen ´is all fun and games´, bis es nicht mehr deine freie Entscheidung und teil des Reisens ist, sondern deine einzige Option wieder irgendwo unterzukommen und Tag für Tag zu überstehen. Um sich selbst wenigstens etwas Halt, in einem anderen Land und völlig aussichtslos scheinenden Situation, zu geben.

9 Tage hatte ich in dieser neuen Unterkunft. Neun Tage, um mir ein langfristiges Zuhause zu suchen, einen Job zu finden und endlich wieder einen roten Faden in all dem zu sehen. Ich atmete auf, weil ich froh und dankbar für die Zeit war, die ich mir damit selbst geben konnte. Alles erstmal sacken zu lassen, runterzukommen und mich neu zu sortieren.

Die Rechnung hatte ich allerdings ohne Sydneys Wohnungsmarkt gemacht, der mir in die Karten spielte und mich immer wieder nach rechts und links blicken lies, um die versteckte Kamera zu suchen, die ich zu finden hoffte. Denn langsam konnte das alles doch einfach nur noch ein schlechter Scherz sein!

 

 

Was zum Teufel passierte hier gerade?

 

„Es sind nicht die Umstände die uns enttäuschen, sondern die nicht erfüllten Erwartungen die wir haben.“

Ich war gerade erst umgezogen, auf einen anderen Kontinent, ans andere Ende der Welt. Hatte alles hinter mir gelassen, um einen Traum zu jagen, von dem ich nicht wusste ob und wie er funktioniert. Und als sei all das noch nicht schwer genug, durchlief ich gleichzeitig auch noch eine Trennung, die auch so schon schwer genug gewesen wäre. Doch all das, auch noch weit weg von zuhause, 16400km entfernt von Freunden und Familie, die einen normalerweise den Rücken stärken, aufmuntern und ablenken können, war einfach zu viel für mich.

Eine Wohnung wollte sich einfach nicht finden, da immer irgendwas war, das nicht passte, oder eine Absage kam. Und klar hätte ich auch die nächstbeste nehmen können. Aber ich kenne mich, ich muss mich wohlfühlen, brauche ein Zuhause, einen Wohlfühl- und Rückzugsort. Zudem wollte ich eine langfristige Base, denn es macht echt keinen Spaß, mit zig Sachen im Gepäck, von A nach B zu ziehen. Wenn diese auch noch gefühlt 6749173981720 kg wiegen.

Und sich schon beim Einzug mental auf den Auszug vorbereiten zu müssen, weil man auch hier wieder nur ein paar Tage oder Wochen bleiben würde, wollte ich nun wirklich nicht.

Nein die Situation sollte sich bessern und dafür brauchte ich endlich Beständigkeit, zumindest in einer Sache!

Beständigkeit die ich mir, wie ich in dieser Zeit merkte, selbst nicht geben konnte. Aber so sehr gebraucht hätte.

So suchte ich weiter und weiter. Bekam Absagen oder musste selbst absagen. Kehrte abends nachhause zurück, um weiter nach Wohnungen zu schauen und bewarb mich gleichzeitig auf Jobs. Denn Wohnungen wollen auch bezahlt werden und mit ca. 250-400$ die Woche, muss man da schnellstmöglich gucken wo man bleibt.

 

 

Mein Alltag war ein eingespielter Ablauf von Dingen die getan werden mussten. Und der Traum, für den ich hierhergekommen war, war irgendwie eher zum Albtraum geworden.

Es war kaum auszuhalten und fühlte sich nicht gut an, meine Emotionen und wahren Gefühle zu ignorieren, weil in mir eigentlich die Hölle los war und all diese Energie endlich raus wollte.

Aber ich dachte ich würde es noch weniger aushalten, wenn ich all meine Verzweiflung, Angst, Trauer, Wut und Enttäuschung rauslasse. Denn wenn es jetzt schon kaum zu ertragen war, würde es mir komplett den Boden unter den Füßen wegreißen, -dachte ich…

15.10

Yea, der erste Tag an der Uni stand an. Das ist…macht so viel Spaß hier!

Wir alle kennen die Phasen, in denen es uns elend dreckig geht und wir uns am liebsten für Tage und Wochen zuhause einbunkern würden, bis der Sturm an uns vorbeigezogen ist und wir wieder Kontakt zur Zivilisation aufnehmen können. Bis dahin denken wir brauchen wir ihn nicht, wollen wir ihn nicht und daher soll uns auch bitte jeder einfach nur in Ruhe lassen. Denn nichts ist ekliger, als im Außen so zu tun als sei alles fein, wenn die eigene Welt gerade dabei ist zusammen zu fallen. Und wo man sich selbst meist noch gut einen vorspielen kann, wird es in der Interaktion mit anderen immer schwerer die eigene Fassade aufrecht zu erhalten.

Doch so ist das nun mal, wenn man Erwachsen ist. Dann agiert man nach dem Motto ´lächeln-aushalten-weitermachen´, weil man sich die Blöße nicht geben will und es ja irgendwie auch keinen was angeht, geschweige denn wissen soll. Und so hält man die Lüge aus die man da lebt, um dem Schein nach außen zu bewahren.

Ich glaube das war es letztlich auch, was mir den letzten Kick gegeben hat.

In dem ich mich zwingen wollte, ´happy und normal´ zu sein, wollten sich meine eigentlichen Gefühle nur noch mehr ausdrücken. Und so wurde es immer schwerer diese zu unterdrücken und zu ignorieren. Bis es abends beim Sykpen nur noch einen einzigen Blick meiner Mutter brauchte und ich völlig verzweifelt und aufgelöst in Tränen ausbrach.

Da waren sie, all die angestauten Emotionen, die ich so lang unterdrückt hatte.

 

 

Die pure Verzweiflung, Überforderung, die Scham, die Verletztheit, die Trauer, die Wut, die Angst und Hilflosigkeit. Alles brach wie ein Wasserfall aus mir heraus.

Wovor hast du noch Angst Fary? Lass doch einfach los. Gib doch einfach mal auf und gestehe dir ein, dass du nicht mehr kannst. Dass du keine Kraft mehr hast und nicht mehr kämpfen kannst, weil dein Akku seit Wochen leerer als leer ist. Es ist ok! Es ist alles gut, es passiert dir nichts, wenn du loslässt.

True…

Und so erkannte ich leicht schmunzelnd:

„Considering to how my life has been going lately, it turns out that ROCK BOTTOM has a basement.“

Als ich alle Krokodilsträhnen geweint hatte und alle, mir so unfair erscheinenden, Dinge losgeworden war. Merkte ich, dass es mir bereits besser ging.

(Mein eigenes Fenster im Bildschirm ignorierte ich dabei gekonnt, denn bei dem verheulten Maulwurfsgesicht hätte ich sonst wahrscheinlich gleich wieder angefangen zu weinen.:D)

Vor allem merkte ich aber, dass meine Mutter recht hatte.

 

Es geht nicht tiefer als tief. Und wo mein Motto sonst immer lautet, aufgeben ist keine Option, war es jetzt meine einzige Chance wieder klarzukommen und mich zu fangen.

Cause:

„When we hit the lowest point, we are open to the greatest change.“

Ich musste nichts mehr beweisen, ich musste nicht mehr stark sein und musste nicht mehr so tun als ob, wenn nichts war wie es sein sollte. Ich musste nicht mehr kämpfen und ich musste nicht mehr überleben. Ich hatte bereits für mich gesorgt und so ging es mir vorerst gut. So konnte ich endlich einfach akzeptieren was war und die Situation auch genauso annehmen.

Sie war zwar einfach nur scheiße, sagen wir wie es ist, aber das war ok.

Und indem ich das tat, löste sich endlich der festgezogene Knoten in mir, der mir zuletzt fast die Luft zum Atmen geklaut hatte. Und mit ihm lösten sich alle Hoffnungen und Erwartungen, an all das was sein sollte, aber nicht war. Und alles durfte einfach nur sein.

Und weißt du was das Witzige ist? Am gleichen Abend hatte ich noch zwei Wohnungsbesichtigungen zu denen ich, unübersehbar verheult aber so gut es ging zurecht gemacht, hin ging.

(Denn meine Oma hat immer gesagt, wenn es einem scheiße geht, muss man ja nicht auch noch so aussehen!)

 

Zu verlieren hatte ich eh nichts mehr. Jetzt konnte ich auch noch zwei weitere Absagen einstecken. Und daher war es mir egal, dass ich an diesem Abend kein Strahlemann war, sondern einfach nur ich. Fix und fertig, aber wieder mehr im Reinen mit mir selbst.

Und so wollte ich die Eindrücke einfach nur mitnehmen, da sie hilfreich für die weitere Suche sein könnten,-dachte ich mir. Und so ging ich unbedarft hin und war dabei, nach Wochen, endlich einfach nur noch ich selbst und damit authentisch. Versuchte weder wem zu gefallen, noch wen zu beeindrucken. Vor allem aber mich selbst nicht, weil ich mich so annahm wie ich war. Weil ich mich so lieb haben konnte wie ich war. So verletzlich, schwach und leer wie ich in diesem Moment war.

„When you accept yourself, the universe accepts you.“

So wahr, so wahr!

Two out of two boten mir das jeweilige Zimmer an, was ich besichtigte. Und nur einen Tag nach meinem Zusammenbruch sitze ich hier und kann wieder lächeln. Nicht nur, weil ich ein wunderschönes Zimmer mit eigenem Bad gefunden habe, sondern auch, weil ich wieder ein Stück mehr zu mir selbst gefunden habe.

Ich habe angenommen was ist und habe mich angenommen wie ich jetzt gerade bin, wer ich gerade bin. Und habe verstanden, dass alles wie es ist ok und richtig ist. Habe meine Erwartungen an mich selbst fallen lassen und mir erlaubt einfach wieder nur zu sein.

Und so gefalle ich mir selbst so so so viel besser!

„The worst loneliness is not to be comfortable with yourself.“

Ja, das habe ich die vergangenen Wochen gemerkt, in denen ich nicht mehr ganz zu mir selbst gestanden habe. Und ich habe erkannt, dass ich die unperfekte und oft auch unsichere Fary, die ich so lang unterdrückt habe, viel lieber mag. Weil sie echt ist, weil sie sich selbst mit all ihren Macken und Fehlern treu bleibt und authentisch ihren Weg geht. Egal wie steinig, uneben und unperfekt dieser auf dem ersten Blick scheint.

Und damit fahre ich so viel besser, als ich es mit jeder noch so coolen und starken Fassade je könnte.

Remember,

„There´s always sunshine after the rain.“

16.10

Heute wache ich auf und plötzlich scheint, nach zwei Wochen Dauerregen, die Sonne wieder. Nicht nur draußen, sondern auch in mir.  Und es ist als ob jemand, im wahrsten Sinne des Wortes, das Licht eingeschaltet hat.

Und ich weiß, ich bin wieder auf dem richtigen Weg, weil ich wieder mehr ich selbst bin.

Nach dem Motto: Du hast deine Lektion gelernt, auf ins nächste Level!

„Wir bekommen nicht immer was wir wollen, aber immer was wir brauchen.“

 

Nichts hat sich geändert, außer meine innere Einstellung und Haltung zu mir selbst. Und doch hat sich damit meine ganze Welt verändert.

„Die große Herausforderung im Leben liegt darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals hättest träumen lassen.“

Farina

xx