Wie du, durch Selbstliebe und Akzeptanz,auch an schweren Tagen wieder zurück in deinen Kraft kommst.

Wie du, durch Selbstliebe und Akzeptanz,auch an schweren Tagen wieder zurück in deinen Kraft kommst.

An Tage wie heute, möchte ich mich einfach nur vergraben. Möchte ich am liebsten iim Bett liegen bleiben und fühle mich ganz klein und ohnmächtig.

Irgendwie ist mir alles zu viel und ich möchte kapitulieren. Selbstzweifel entstehen, ich bin müde, lustlos und ohne Motivation. Warum das so ist und woher das kommt, weiß ich nicht. Vielleicht bin ich einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden. Aber es nervt. Es nervt so sehr und ich will es nicht!

Normalerweise ziehe ich mich an diesen Tagen zurück und warte ab, bis es besser wird. Und ich wieder in meiner Energie bin, wieder mehr ich bin. So, wie ich mich mag.

Aber all das gehört zu mir und daher möchte ich auch diese Tage, und Seiten an mir, nicht länger ablehnen.

Denn eines meiner größten Ziele ist es, zu 100% ich selbst zu sein, so wie ich bin. Und mich genau dafür zu lieben und zu akzeptieren. Also entscheide ich mich heute dafür, mich nicht zurück zu ziehen und stattdessen auch diese Seite an mir zu leben und mit dir zu teilen. 

Denn ich möchte nicht den Anschein erwecken, als sei ich immer auf der Überholspur. Als fiele mir alles immer super leicht, so als habe ich die Antwort auf jede Frage. Im Gegenteil, vieles fällt mir oft sogar total schwer. Ich tue es nur trotzdem.
Weil ich meinen inneren Schweinehund oder mein Ego nicht zu viel Macht über mich geben möchte. Und weiß, auch diese Tage, Stunden und Phasen gehen vorbei.

Außerdem sind genau an solchen Tagen, meine besten Blogartikel entstanden. War ich meist am erfolgreichsten in meiner Kreativität, weil mir alles egal war. In dem Sinne, dass ich mir erlaubt habe, einfach zu sein. 

Ich selbst zu sein, durch und durch. Und genau das mit dir zu teilen. 

Das sind die Artikel und Podcast Folgen, die Stories bei Instagram, zu denen ich meisten Feedback bekomme, weil die Menschen es spüren und lieben, wenn man zu 100% authentisch ist.

Es schafft Verbundenheit und ein Wir Gefühl. Es gibt dir das Gefühl nicht allein und normal zu sein, weil auch du diese Tage, Situationen und Erfahrungen kennst.

Wir wollen uns verstanden, richtig, gleichgesinnte und zugehörig fühlen. Mit all unseren Macken, Ängsten, Zweifeln und Fehlern. 

Und doch fällt es uns oft so schwer, genau diese zu zeigen. Weil wir Angst vor Ablehnung haben. Ist das nicht Paradox? Dabei ist der einzige Mensch, der uns tatsächlich ablehnt, wir selbst.

Weil wir uns eben diese Authentizität, nicht erlauben.

Genau deshalb teile ich hier auch schlechte und negative Gedanken und Gefühle mit dir. Damit du, wenn es dir ähnlich geht/ es kennst, anfängst eine wichtige Sache zu verinnerlichen:

Es ist ok!

Es ist ok, dass es so ist. 

Hör daher auf, es verändern und wegschieben zu wollen. Höre auf nur die ´gute´ Seite an dir annehmen und nach draußen tragen zu wollen. 

„ Es sind die dunklen Tage, die Stürme und Täler, durch die wir gehen, die uns ermöglichen das Glück zu erkennen. Die uns wachsen und reifen lassen. Und unseren unermesslichen Wert erkennen lassen.“

Denn es gibt kein Glück ohne Unglück, kein Schatten ohne Licht,

Du musst dich nicht zusammen reißen und schlechte Gedanken und Gefühle zwanghaft kontrollieren, um funktionieren zu können. 

Du musst diese Seite nicht ablehnen und verstecken, um gemocht zu werden. Und erst recht nicht musst du dich dafür schämen, dass es dir geht wie es dir geht. Weil es dir ´gar nicht zusteht´ und es anderen viel schlechter geht als dir. 

Du bist ein Mensch und du hast Empfindungen. Manchmal 120 verschiedenen an einem Tag. Mal sind es schlechte Empfindungen und Gefühle, mal gute und das ist großartig, denn sonst wären wir wie Roboter. 

Ferngesteuert und gefühlsneutrale Machinen.

Ich möchte dir sagen, an Tagen wie diesen, wo es dir nicht gut geht, wo du müde und erschöpft bist, traurig und enttäuscht, ängstlich und verzweifelt:

Sei besonders achtsam und liebevoll mit dir selbst. Drück es nicht weg sondern nimm es an. 

Negativer Gedanken und Gefühle werden sowieso nur größer, wenn wir sie zu ignorieren versuchen. 

Das kennst du, oder nicht?!

Wir ignorieren sie eine Weile, aber sie sind in uns und können uns langfristig krank machen, wenn wir sie nicht an die Oberfläche lassen. 

Indem wir uns verbieten sie zu fühlen, verbieten wir uns selbst ganz wir selbst zu sein. Und so drücken wir unsere wahren Bedürfnisse weg und verleugnen uns selbst.

Glaubst du, das macht dich glücklich?

Sicher nicht.

Also lass es zu, lass es raus. Schrei wenn du wütend bist, weine, wenn du traurig bist, so wie du lachst, wenn du glücklich bist und dich danach fühlst. 

Denn ein Gefühl kann nicht länger bei uns bleiben als 3 min, wenn wir es nicht festhalten.

„Be nice to yourself- its hard to be happy when someone is mean to you all the time.“

Ich weiß wie gern wir zu einem eher masochistischen Verhalten neigen. Und uns die Welt so, oft schwerer als nötig machen. Aber du kannst dich immer entscheiden und selbst wählen, ob du das tatsächlich willst. Jeden Tag aufs Neue, immer und immer wieder. 

Ja genau, du darfst entscheiden, ist das nicht toll!

Jeden Tag aufs Neue, egal welche Glaubenssätze du bisher in die getragen hast.

Denn du bist nicht deine Gedanken und Gefühle, sondern hast das Bewusstsein diese wahrzunehmen.

Es ist also gar nicht nötig dich und deine Gefühle und Gedanken zu verleugnen. Denn sie schwinden von ganz allein und so viel leichter, wenn du ihnen liebevoll und mit Akzeptanz begegnest.

Das ist wohl die wichtigste Erkenntnis die ich hierzu für mich getroffen habe. Die mir immer wieder hilft, auch an schlechten Tagen wieder zurück in meine Kraft zu kommen und wieder mehr bei mir zu sein. 

„ Gefühle müssen nicht bekämpft werden, sie dürfen gesehen und gelebt werden.“

Tue zur Abwechslung doch also einmal genau das, wenn es dir schlecht geht und schau was passiert. Wie schnell sich das Blatt dreht und du völlig zwanglos und ohne großen und unnötigen Energieverlust wieder in dir selbst ankommst.

„ Der einzige Kampf den du führst, ist der gegen dich selbst.“

Höre damit auf, um den Tag, die Stunde, die Woche, nicht noch schlimmer zu machen als nötig. Es ist nur ein Gefühl.

„ Its just a bad day, not a bad life.“

Du bist das Bewusstsein, nicht der Gedanke oder das Gefühl.

 

Nimm es an, nimm es wahr, lass es da sein. Und gib ihm ruhig für eine gewisse Zeit deine volle Aufmerksamkeit.

Gib ihm für 90 Sekunden mal so richtig Power und lass alles raus!

Die Wut, den Ärger, die Trauer.

Und das ist gut.

Resultat: es wird dir schon so viel besser gehen und du merkst, wie der Gedanke/ das Gefühl schwächer wird.- Bis er/es ganz weicht.

Ich merke es selbst beim Schreiben, dass ich mich schon viel besser fühle. Weil ich mir erlaube alles einfach mal rauszulassen und ehrlich zu mir selbst bin.

Mir und anderen nicht versuche einen vor zu machen und auf Happy Sunshine mache, obwohl ich gerade alles andere als das empfinde.

Wenn es dir schlecht geht- lass es raus & let it go!

Sei liebevoll mit dir selbst und behandle dich so, wie du auch deine beste Freundin/ deinen besten Freund behandeln würdest.

Denn wir sind oft viel zu hart zu uns selbst und wundern uns dann ,warum es uns immer schlechter geht.

Aber wie würde es deiner Freundin/deinem Freund gehen, wenn du sie/ihn nur noch wieder runter machen würdest. Anstatt sie/ ihn und ihre/ seine Bedürfnisse ernst zu nehmen?!

„Selbstliebe ist der Schlüssel zur Heilung.“

Wenn es dir schwer fällt dich auch an diesen Tagen akzeptieren oder sogar selbst lieben zu können, habe ich hier eine schöne Übung für dich. Die dir hilft, den Blickwinkeln etwas zu verändern und den Fokus dennoch bei dir zu halten:

(Bitte nur machen, wenn du gerade in Ruhe sitzt oder stehst und deine volle Aufmerksamkeit bei der Übung liegen kann.)

Schließe dafür einmal deine Augen und atme jetzt tief, durch die Nase, ein und durch den Mund wieder aus. 

Komme ganz bei dir an und stelle dir vor wie du selbst als 4-5 Jährigem Kind vor dir stehst.

So bockig, traurig oder wütend du gerade bist. Und beobachte dich so für einen Moment selbst.

Vielleicht musst du schon schmunzeln, weil du erkennst, was hier eigentlich los ist und passiert.

Schaue dich selbst nun einmal ganz liebevoll an und gehe einen Schritt auf das kleine Kind zu, um es fest in den Arm zu nehmen.

Und ihm die Liebe, Aufmerksamkeit und Geborgenheit zu geben, die es eigentlich braucht.

Sage ihm: Alles ist gut, ich bin hier für dich und ich passe auf dich auf. Ich sehe dich und werde alles tun, damit es dir weiter gut geht. Was auch immer es ist, das du brauchst. Denn ich liebe dich und das hast du verdient.

Du wirst merken, wie das kleine Kind ruhiger wird und plötzlich friedlich in deinem Arm liegt, weil es sich geliebt und sicher fühlt. 

Sage dem kleinen Wesen, dass wann immer es traurig, wütend oder verzweifelt ist, es sich nicht allein, ohnmächtig oder ängstlich fühlen muss. Weil du es beschützt und da bist. Und dann verabschiede dich und öffnen langsam deine Augen.

Du wirst merken, wie es auch in dir viel ruhiger geworden ist und du wieder mehr in deiner Mitte ankommst.

Eine anderer schöner Tipp den ich mit dir teilen möchte, um an schlechten Tagen, liebevoll und achtsam, zurück in deine Kraft zu kommen ist:

Dass du jemandem anderen hilfst/ etwas für jemand anderen tust.

Hilfsbereitschaft erdet ungemein und nimmt den Fokus von uns und lenkt ihn auf positive Art und Weise auf jemand anderen.

Indem wir helfen oder was schönes für eine andere Person machen, helfen wir uns selbst wieder positivere Gedanken und Gefühle zu erleben. 

„Helfen macht glücklich.“

Hast du deinen Eltern oder einem besonderen Menschen schon mal ein Geschenk oder eine kleine Freude gemacht?

Dann wirst du genau wissen was ich meine. 

Wir sind meist schon bei der Planung und Vorbereitung voller Vorfreude auf die glücklichen Gesichter, die uns erwarten. Und freuen uns, wenn sich jemand anderes freut.

Auch Erfolgserlebnisse müssen wir nicht aktiv selbst erleben. Es reicht, wenn wir jemand anderem helfen, diese zu erleben, da wir in Bildern denken und diesen Erfolg selbst visuell sehen und so auch ´leben ´können.

Das hebt die Stimmung und macht glücklich. 

Ich selbst bin in der Mitte des Artikels in die Stadt gefahren, weil ich mich heute danach gefühlt habe , mir mal wieder selbst was gutes zu tun und etwas bummeln zu gehen.

Denn ja, manchmal braucht die Seele das.

Und so bin ich los und habe das auch gleich damit verbunden, meiner Schwester für ein Geschenk für die Baby Party zu besorgen.

Und weißt du wie viel Spaß und Freude mir das gemacht hat!

Es war so schön, alles ganz in Ruhe und liebevoll zusammen zu stellen und mir Gedanken zu machen, wie ich ihr wohl am Besten eine Freude machen kann.

Ich kam sofort auf andere Gedanken und war ganz positiv und glücklich eingestellt, weil ich wusste, dass sie sich freut.

Und allein dadurch, habe auch ich mich direkt für sie mit gefreut.

Zum Schluss bin ich noch in einen Laden gegangen, um die letzte Besorgen zu machen und auch hier ist mir dann noch ein wichtiger Gedanke gekommen.

Der meinen Tag, als I-Tüpfelchen, um 180 Grad gedreht und ins Positive gewandelt hat.

Ich bin gerade mit der Rolltreppe runter gefahren um den Laden wieder zu verlassen, als mir ein Junge im Rollstuhl aufgefallen ist, der offenbar mit seinen Eltern kommuniziert hat.

Er war geistig behindert und hat sich daher auf seine eigene Art bemerkbar gemacht und wirkte dabei sehr lebhaft und aufgeweckt.

Er wirkte glücklich und ich wurde plötzlich ganz demütig. Weil er mich daran erinnerte wie einfach es sein kann, fröhlich und glücklich zu sein. 

Ich schämte mich ein bisschen, weil ich bemerkte wie viele Gründe ich habe um genau das zu sein. Ich war dankbar, dass er mich daran erinnert hatte dankbar zu sein.

Dankbar dafür, heute morgen gesund aufgewacht zu sein, ein Dach über dem Kopf zu haben, das Privileg zu haben selbst zu entscheiden, wie ich meinen Tag gestalte. Sehen und laufen zu können, genug Essen im Kühlschrank zu haben. Und Menschen in meinem Leben zu haben, die ich liebe und die mich lieben.

Ich dachte an all die vielen kleinen Dinge, die so eine große Bedeutung haben. Und ich ihnen dennoch viel zu oft, viel zu wenig Beachtung schenke. Weil ich sie als ´normal´ ansehe und für selbstverständlich nehme.

Doch das sind sie nicht, im Gegenteil. Diese ´einfachen´ Dinge, sind die Dinge die mein Überleben sichern, mein Leben bereichern und es lebenswert machen. Die mir Möglichkeiten bieten und Chancen sichern. Und ich sie daher immer bewusster als Geschenk sehe und voller Dankbarkeit lebe. 

„ Nicht die glücklichen sind dankbar, es sind die dankbaren die glücklich sind.“

Dankbarkeit ist die Beste Art wieder ins Hier und Jetzt zu kommen, seine Energie zu shiften und negative Gedanken und Gefühle, in positive zu verwandeln.

Denn sie wirkt sofort und ist daher super effektiv und ein wahrer Glücks- Macher!

Und vielleicht spürst du genau das auch selbst bereits. Indem du an all die Dinge denkst, für die du dankbar bist und sein darfst. Weil sie ein Geschenk sind und dir zeigen, wie viele Gründe es gibt glücklich und voller Freude zu sein. Statt niedergeschlagen und traurig.

Ein Professor steht vor seinen Studenten und erzählt ihnen einen Witz. Alle müssen lachen, denn der Witz ist ziemlich gut. Manche bekommen sogar Tränen, vor Lachen, in die Augen oder halten sich den Bauch.

Wieder erzählt der Professor den selben Witz und schon lachen deutlich weniger. Die die Lachen, lachen sogar eher künstlich oder aus Mittleid. Als der Professor den Witz zum dritten mal erzählt lacht keiner der Studenten mehr und er erntet nur noch genervte und gelangweilte Blicke.

Der Professor fängt an zu schmunzeln und sagt:

Sehen Sie, sie können über den selben Witz nur ein, vielleicht zweimal lachen. Danach kennen sie ihn und er ist einfach nicht mehr witzig für sie. Sie finden ihn gar unlustig oder betrachten ihn neutral. Also lachen sie nicht mehr.

Aber immer gleiche negative Gefühle und Gedanken, rufen Sie sich wieder und wieder in den Kopf und durchleben sie jedes Mal aufs Neue. Sie durchlaufen dann bewusst die selbe Empfindung, obwohl sie wissen, dass Sie dich danach schlecht, ohnmächtig oder ängstlich fühlen.

Ist das nicht bizarr?

In der Tat, das ist es oder?

Wir scheinen wohl doch eine leicht masochistische Ader zu haben. Wollen wir sie nicht endlich ziehen lassen?!

Hör auf damit, negative Gedanken und Gefühle größer zu machen als nötig oder sie immer wieder zu durchlaufe. Und dir so das Leben schwer zu machen. Lasse sie da sein und nehme sie an. Lasse sie raus und ignoriere sie nicht. Aber identifiziere dich auch nicht mit ihnen und bleib ganz in deiner Kraft.

Denn das macht dich großartig.

Live it up und stay in your magic-

xx Farina.

Wie du auch an schweren Tagen, durch Selbstliebe und Akzeptanz, wieder zurück in deinen Kraft kommst.

Wie du auch an schweren Tagen, durch Selbstliebe und Akzeptanz, wieder zurück in deinen Kraft kommst.

In der heutigen Folge geht es darum, wie du es schaffst negative Gedanken und Gefühle zu shiften und umzuwandeln, um an schweren Tagen wieder zurück in deine Kraft zu kommen. Und durch Selbstliebe und Akzeptanz wieder ganz bei dir zu sein.

Denn jeder kennt diese Tage, an denen es nicht so richtig laufen will und man sich einfach nicht gut fühlt. Meist gehen wir an diesen Tagen besonders auf negative Gedanken und Gefühlen, die uns dann begleiten, ein. Und lassen uns von ihnen runterziehen, wie in eine Art Spirale, aus der wir nur schwer wieder raus kommen. Und so entsteht ein Teufelskreis, der unsere Stimmung immer mehr drückt und wir wie gefangen in uns selbst sind.

Doch das muss nicht so sein und ich möchte heute ein paar hilfreiche Tipps und Übungen mit dir deinen, wie du das für dich ändern kannst. Denn du bist weder deine Gedanken, noch deine Gefühle und du kannst dich jede Sekunde aufs Neue entscheiden, wie du dich und die Welt siehst. Warum dann nicht gleich positiv!

Also live it up und viel Freude beim Hören, deine Farina.

Wie immer freue ich mich über deine Gedanken und Meinung zum Thema bei Instagram und meinem Blog.<3

xx Farina

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Blog

Warum du, auf dem Weg zum Ziel, regelmäßig Pausen einlegen solltest.

Warum du, auf dem Weg zum Ziel, regelmäßig Pausen einlegen solltest.

„Manchmal sollte man weder mit, noch gegen den Strom schwimmen. Sondern einfach aus dem Fluss klettern, sich ans Ufer setzen und eine Pause machen.“

123399 Emails, die unbeantwortet im Postfach liegen und beantwortet werden müssen, täglich kommen neue dazu.

278390 Aufgaben, die längst hätten erledigt werden sollen, aber von wem, wenn einem selbst die Zeit fehlt und man daher einfach nicht dazu kommt.

3829128 eingetragene Erinnerungen und immer wieder neu aufkommende Gedanken, die einen leise mahnen, die To Do List endlich und dringend abzuarbeiten.

512389 neue Ideen, Wünsche, Träume und Pläne, die angegangen und fokussiert werden wollen, doch am Ende des Tages die Energie, Motivation und Lust fehlt, nach all dem oben genannten, überhaupt noch was zu tun.

Mach mal Pause!

Vielleicht kennst du das oben genannte Muster nur selbst all zu gut. Auch, wenn du den ein oder anderen Punkt durch etwas anderes ersetzen kannst. Aber du wirst es kennen, oder nicht?

Dieses Chaos im Kopf, das einen nicht mehr klar durchblicken lässt, wo man anfangen und wo aufhören soll.

Wenn dein Alltag kein einfacher Alltag mehr ist, sondern eine ständige Herausforderung, die immer länger werdende To Do Liste abzuarbeiten. Und noch mehr, als Vollgas, Richtung …

Richtung…

Ja, Richtung was eigentlich, zu geben. 

Was steuerst du an, was ist so weit weg und vergraben unter all diesen Aufgaben, die du täglich bewältigst, dass es sich lohnt, ständig gestresst zu sein, kaum noch zu schlafen und am Ende des Tages nichts weiter geschafft zu haben, als deine Gesundheit aufs Spiel zu setzen?

Zugegeben, ich kenne das Spiel. Ich selbst würde mich als einer der Top player bezeichnen und mir selbst einen Orden überreichen, wenn es denn einen gäbe.

Nur stolz könnte ich darauf nicht sein, oder?

„ Stress: aus Gründen ewiger Jagd, schneller zu den ewigen Jagdgründen.“-Vladimir Nabokov

Man jagd und jagd einem Traum oder Ziel hinterher, der/das in der Zukunft liegt. Und von dem man keine Ahnung hat, ob und wann er/es sich erfüllen wird.

Getrieben von der Stimme im Kopf, die einem sagt:

´Es reicht noch nicht, gib noch mehr.´

Und man tut es, denn man kennt diese Stimme und vertraut ihr blind.  Sie ist Teil von uns und ´weiß´ , was gut für uns ist. 

Meinen wir zumindest.

Also geben wir alles, jeden Tag. Gestern, heute, morgen und Über…

…Übermorgen?!

Ja, übermorgen wachen wir auf und wollen am liebsten liegen bleiben. 

Wir sind müde, antriebslos,  völlig fertig. Und fühlen uns, als wäre eine Dampfwalze über unseren gesamten Körper gefahren. Dessen Knochen gebrochen und Muskeln  nun völlig ausgelaugt auf dem Boden liegen. Wie in einem der zahlreichen Cartoons, die wir als Kind so gern geschaut haben.

Wir können nicht mehr. Und nur der pure Gedanke an eine der heute anstehenden Arbeiten macht uns fix und fertig. Und raubt uns auch unsere letzte Energiereserve.

Wir würden so gern weiter schlafen, uns so gern erholen. Oh wie schön wäre es, heute eine Pause zu machen, aber…

…das geht doch nicht!

Wer erledigt dann unsere To Do´s? Wer kümmert sich um unsere, selbst auferlegten, viel zu vielen und völlig unbedeutenden, Aufgaben? Wer macht den Haushalt, wer erledigt die Arbeit, wer kümmert sich um das tägliche Schaffen, zum Erreichen unserer Ziele?

Wer, wenn nicht wir ?

„Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran, als eine Pause.“

Wenn wir nicht anfangen zu begreifen, dass keine Aufgabe, keine Arbeit und kein Ziel der Welt, so eine hohe Bedeutung hat, als das wir dafür unsere Gesundheit aufs Spiel setzen sollten, bewegen wir uns immer weiter im Hamsterrad.

Eines, das wir uns selbst gebaut haben, um Tag für Tag unsere Runden zu drehen.

Ist es das was du willst? 

Willst du so mit dir selbst umgehen. Mit deinem Körper, deinem Geist, deiner Seele. Und macht dich das glücklich?

Mich, macht es das nicht!

Ich möchte nicht länger mein eigener Gefangener sein. Und ich wünsche mir nichts mehr, als endlich auszubrechen aus meinem Hamsterrad, welches so klein und fürchterlich einengend ist.

Ich möchte heute nicht nur für eine Zukunft leben, die es morgen eventuell nicht geben wird. 

Ich möchte nicht kämpfen müssen und all meine Ressourcen verbrauchen. Um am Ende auf mein Ziel zu blicken, welches mich in keinster Weise mehr erfüllt. Weil ich nichts weiter als ein Schatten meiner selbst geworden bin.

Ein funktionierender Roboter, der alle Gefühle ausgeschaltet hat, um noch mehr leisten, noch mehr geben zu können. Seine Arbeiten, seine To Do´s, seine Ziele emotionslos abhakt und als erledigt anerkennt. Wohlwissend, dass diese, auf dem Weg dort hin, mit keinerlei Freude und Erfüllung in Verbindung stehen.

„ Der Weg ist das Ziel.“

Remember !

Aber was können wir tun, um diesem Schrecken endlich ein Ende zu setzen?

Den aller ersten Schritt haben wir bereits geschafft, denn wir sind uns dessen bewusst geworden.

Wir wissen was wir nicht wollen und daher auch genau, was wir uns stattdessen wünschen. 

 

 

Wir wissen, dass das was wir tun, nicht gut für uns ist. Und daher wissen wir auch, dass sich etwas ändern muss. ASAP!

Nur was?

„Wahre Lebenskunst bedeutet eine Pause zu machen, bevor jemand sagt: du solltest eine Pause machen!“

Das ist unser Ziel. Darauf steuern wir ab heute zu, bewusst und voller Freude und Leichtigkeit.

In einer meiner letzten Podcastfolgen, habe ich davon erzählt, wie wichtig Freude und Leichtigkeit sind. Um sich selbst und das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Spaß zu haben, jeden Moment zu leben, um den Weg zum Ziel schon heute zelebrieren und lieben zu können. Um schon heute der Mensch zu sein und das Leben zu führen, der einem/ das einem in der Zukunft so sympathisch erscheint.

„Du bist nicht auf dieser Welt um zu funktionieren, du bist hier um zu leben.“

Also fang endlich an!

Gib acht auf dich, nimm dir Zeit für dich selbst. Richte dir regelmäßige und ausreichend lange Pausen ein, um aufzutanken und neue Kraft zu sammeln.

Ein ziemlich cooler Life Coach, bei dessem Seminar ich kürzlich war, hat das mal so verglichen:

Stell dir vor du fährst ein Auto, 100, 200, 400, vielleicht 500km weit. Du fährst und fährst, ohne eine Pause zu machen, denn du ´musst´ ja (am besten schon gestern) an dein Ziel kommen. Also fährst du noch weiter und vergisst dabei völlig…:

Zu tanken.

Und nun stehst du da, aufgeschmissen und völlig allein, mitten in der Nacht und ohne jegliche Spritreserven. 

Keine Tankstelle, keine Menschenseele, in Sicht, die dir helfen könnte.

Die Pause die du nicht einlegen wolltest, um Zeit zu sparen, wäre jetzt das einzige gewesen, was dir geholfen hätte weiter voran zu kommen. Um näher Richtung ´Ziel´ zu steuern.

Stattdessen, hast du dich selbst ziemlich weiter ins Aus geschossen. Wodurch du am Ende mehr Zeit ´verschwendest´ als jede Pause es gemacht hätte.

Das sind die Momente in denen du erschöpft bist. Die Tage, an denen du völlig motivationslos und einfach nur müde bist. Wo du aufgeben willst und keine Kraft, geschweige denn Lust, mehr hast.

Du siehst also, es sind nicht die Pausen, die uns Zeit klauen und verschwendete Zeit sind. Im Gegenteil, sie sind unser Antrieb, der uns hilft weiter voran zukommen. In dem wir neue Kraft TANKEN, neu aufladen und dann weiter machen können, weil wir wieder voller Energie sind!

„Take a break.“

Take a break und zelebriere es! Freue dich darauf und genieße sie.

Ich weiß wie schwer das sein kann, ist man es doch gewohnt sich selbst ständig und immer von A nach B zu scheuchen.

Daher bin ich so dankbar und froh, dass mich Freund regelmäßig daran erinnert, wenn ich es selbst mal wieder vergessen habe.

Und ja das kommt vor. 

Auch ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und sitze heute, erleuchtet und ohne jegliche Probleme, im Schneidersitz auf dem Boden und freue mich meines Lebens. 

Schön wäre es, aber darum geht es im Leben nicht.

Das Leben ist ein ständiges Wachstum und unser bester Lehrer, wenn es darum geht sich neuen Herausforderungen zu stellen. Um seinen Horizont zu weiten und, immer wieder neu zu gestalten.

Es ist wichtig zu lernen die Auszeit, die man braucht, schon gestern zu erkennen. Um heute nicht erschöpft auf die Nase zu fallen und sich zu wundern, warum man nicht mehr, oder nur schwer, auf die Beine kommt.

Plane sie dir daher ein und schriebe sie dir am Besten verbindlich auf. In deinen Kalender, ins Handy oder auf ein Schmierblatt, dass du dir an den Spiegel hängst.

Und fange an zu verstehen, dass sie ein wichtiger Teil deiner Reise ist. Denn ohne sie, kommst du nirgendwo hin.

Es ist ok mal nichts zu tun, mal ´unproduktiv´zu sein. 

Und einfach nur, ja, zu sein.

Und du wirst sehen, mit wie viel neu gewonnener Freude, Energie und Motivation du plötzlich weiter machen kannst. Weil du dir hier und da erlaubt hast, hier und da eine Auszeit zu machen.

„ Wenn ich mein Leben noch mal leben könnte:Im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen. Ich würde mich mehr entspannen. 

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. (…)

Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten. Freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, viel mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt:

Aus diesen besteht nämlich das Leben; Nur aus Augenblicken- vergiß nicht den jetzigen.“

-Jorge Louis Borges

Nimm dir Zeit zum Atmen. Nimm dir Zeit für dich. Sei gut zu dir selbst und vergiss deinen einzigartigen Wert nicht.

Du bist mehr als das, dein Leben ist mehr als das. Mehr, als jede noch so wichtige Aufgabe je sein kann.

Und Ps: Du bist genug. Schon jetzt, schon heute, in diesem Moment.

xx Farina

Was sind deine Erfahrungen zu diesem Thema? Ich freue mich über deine Gedanken in den Kommentaren und bei Instagram.

Selbstbestimmt & frei.Trotz Angst & Zweifel in die Selbstständigkeit.-Interview mit Marie Y. Ulhas

Selbstbestimmt & frei.Trotz Angst & Zweifel in die Selbstständigkeit.-Interview mit Marie Y. Ulhas

In der heutigen Folge, möchte ich dir eine ganz besondere Power Frau vorstellen, die ich vor knapp 2 Jahren kennenlernen durfte, als ich auf der Suche nach einer Hair & Makeup Artist Assistentin war. Und mit Marie, nicht nur eine großartige Unterstützung und Kollegin gefunden habe, sondern heute auch eine wunderbare und gleichgesinnte Freundin .

Mittlerweile hat sich Marie selbst ein erfolgreiches Business als Hair & Makeup Artist aufgebaut, welches sie mit Leib und Seele lebt und liebt. Und teilt heute, in diesem Interview, ihren ganz persönlochen Weg in die Selbstständigkeit mit uns.

Du erfährst warum du vor dem Sprung, von der Festanstellung in die Selbstständigkeit, keine Angst haben musst, wie du selbst deinen ganz persönlichen, authentischen und erfolgreichen Weg einschlägst. Und welche Wunder und Möglichkeiten dir das Leben schenkt, wenn du bereit bist dich dafür zu öffnen. Und anfängst, dich für das Leben zu entscheiden, welches du wirklich leben willst.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Hören und hoffe, die Folge bietet dir viel Inspiration und Motivation für dich und deinen eigenen, persönlichen Weg.

Wie immer freue ich mich, wenn du deine Gedanken, unten in den Kommentaren, oder bei Instagram, mit mir teilst.

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Free your mind- und gehe deinen eigenen authentischen Weg. || Teil 2

Free your mind- und gehe deinen eigenen authentischen Weg. || Teil 2

In Teil 2, des Free Your Mind Podcast Specials, erzähle ich dir unteranderem davon, warum ein beruflicher und/oder privater Wandel völlig ok, und manchmal unumgänglich, sind. Um sich selbst treu zu bleiben und, mit Leidenschaft und Herz, das eigene Glück zu leben.

Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, sich im Hamsterrad zu bewegen und das Gefühl zu haben, nicht voran zu kommen. Doch das gilt es endlich zu ändern. Und meine Story soll dich inspirieren, wie.

Außerdem berichtige ich dir von einer riesigen Leidenschaft und Liebe von mir. Die ich unbedingt mit dir Teilen möchte, um diesen Podcast zukünftig noch wertvoller und authentischer für dich zu machen. Um dich, für deinen weiteren Weg, noch mehr dazu zu inspirieren, an dich und deine Träume zu glauben. Und Scheitern und Rückschläge fortan als Entscheidung, statt Schicksal zu sehen.

Also raus aus dem Hamsterrad und rein in dein persönliches Abenteuer.

Live it up!

xx Farina.

Instagram: @farina_mariposa

Warum deine Angst dein bester Lehrer und dein größtes Wachstum ist.

Warum deine Angst dein bester Lehrer und dein größtes Wachstum ist.

„The greatest amount of wasted time, is the time not getting started.“

Da gibt es diese eine Sache die schon viel zu lang in deinem Kopf rumschwirrt, die längst überfällig ist und du sie daher schon vorgestern hättest starten sollen. 

Der eine Wunsch, die eine Idee, das eine Ziel, was sich so richtig anfühlt. Und genau das wäre, was dich jetzt gerade begeistern würde.

Und du hast die Zeit (und wenn es täglich nur 5 min. sind), du hast die Mittel, du hast das Wissen und du weißt,dass nichts perfekt sein muss, um begonnen zu werden.

Und doch tust du nichts.

Warum?

Du hast keinen Antrieb, mal zu viel zu tun. An anderen Tagen steht ´wichtigeres´ an und gestern noch, da war doch der Geburtstag deiner Schwester. Etwas Freizeit muss ja auch noch sein, richtig ?!

Und wenn du mal keine Ausrede mehr hast, redest du dir selber ein, dass es ja gar nicht so wichtig sein kann. Denn würdest du es wirklich wollen, würdest du starten! Würdest du dafür brennen, endlich zu handeln und keine weitere Sekunde verschwenden, denn du weißt:

„Wer ein Warum hat, dem ist fast jedes Wie egal.“

Dann würdest du nicht zweifeln, geschweige denn hinterfragen. Dann würdest du deiner Leidenschaft blind folgen, die dich täglich daran erinnern, was du willst und wie du es bekommst. 

Doch so ist es ja nicht, oder? 

Wofür also all der Aufwand, all der Stress und all die schlaflosen Nächte, die dich deinem Ziel ein Stück näher bringen würden.

„ If you work on something really exciting that you really care about, you don’t have to be pushed. The vision pulls you.“

Ist es nicht so?

 

Ist das nicht genau das, was Life Coaches und Gurus uns immer wieder predigen?

Da muss doch also irgendwas dran sein!

Ich würde dir jetzt sehr gern beipflichten und sagen „Ja klar, so ist es!

Und so lang du dieses überaus mächtige Warum nicht gefunden hast, solltest und musst du keinen Finger rühren.

Aber nein, sorry. Das werde ich nicht. Weil es ein anderer Grund ist, der dich abhält ins Handeln zu kommen.

And let me tell you… Ich weiß wie du dich fühlst! 

Schließlich beruhen meine Artikel ausschließlich auf eigener Erfahrung und Erkenntis. 

Also, auch ich war da, bin da und werd da immer wieder hin kommen. Und ja, ich weiß wie nervig und blöd das ist. Und das es doch viel schöner wäre stattdessen 24/7 auf einer Comfort cloud rumzuschweben und tanzende Einhörner zu beobachten.

Nur verpasst du dann dein Leben und all das, was es für dich bereit hält. Und wäre es dir das wert?!

Auch in mir spielt sich aktuell immer wieder und in regelmäßigen Abständen oben genanntes Muster ab.

Wo sich ein Teil in mir, ständig und lautstark, bemerkbar macht und sagt `Los, do it!!´

Während ein anderer Teil alle möglichen Gründe findet, es nicht zu tun. Und lieber genau da zu bleiben, wo ich jetzt gerade stehe. 

Mein Ego, dass Veränderungen meidet und gern in seiner Komfortzone bleibt. Denn da fühlt es sich sicher und geborgen, da fühlt es sich wohl.

Und es weiß genau, welche Knöpfe es bei mir drücken und welche Gedanken es aussenden muss, um genau die Ängste und Sorgen in mir zu schüren die mich davon abhalten, für mich und meine Vision loszugehen.

Und dann gibt es noch den Anteil in mir, der an mich und meine Fähigkeiten glaubt und weiß, was ich kann. Mein Higherself, wie manche gern sagen. Und dieses treibt mich immer wieder an und hilft mir motiviert und zielstrebig an meinen Träumen zu arbeiten, auch wenn ich es eigentlich überhaupt nicht bin und mich alles andere, als danach fühle.

„Constantly torn between faith and fear.“

Und ich glaube, genau da liegt bei uns allen das Problem.

Klar ist es schön ein Warum zu haben. Und ich weiß von mir selbst nur allzu gut, wie leicht einem plötzlich die schwierigsten Dinge fallen, wenn man genau das hat und weiß wofür. Dann braucht man gar keine große Motivation, dann prokrastiniert man nicht bis in die Unendlichkeit. Dann macht man einfach!

Aber was, wenn das Warum nunmal nicht größer ist als die eigenen Ängste, Sorgen und Zweifel?

Bedeutet das dann, dass man ab sofort bitte nur noch auf Sparflamme unterwegs ist und dem Ruf des Herzens nicht weiter folgt, obwohl man es doch immer wieder ganz klar hört?

Ich glaube in all dem geht es um viel mehr. Oder eher, um etwas ganz anderes.

Es geht nicht um dein Warum, das dir fehlt oder das zu klein ist.

Denn das scheint ja in irgendeiner Form gegeben zu sein, sonst würdest du dein Herz nicht immer wieder, leise und aus der Ferne, danach rufen hören.

Du hast Angst. Und du weißt nicht mal genau warum und wovor.

Oder?

Dein Ego hat, mit deiner Entscheidung dich zu zeigen, neu anzufangen oder dein Leben in bestimmten Bereichen um 180 Grad zu drehen, ein riesiges Problem!

Du machst ihm Angst, denn du scheinst es ja wirklich ernst zu meinen. Das weiß es, weil du unglücklich bist und Gedanken und Gefühle hast, die nach Sinn und Erfüllung schreien.

Deine Seele will mehr und dein Herz weiß das längst. Und so macht es dich immer wieder darauf aufmerksam und zwingt dich hinzusehen.

Das sind die Momente in denen du losgehst für dich.Die Tage an denen du ´einfach machst´. Und die Stunden, in denen du voll und ganz bei dir bist.

Dann, wenn du in deiner wahren Essenz bist und in deinem vollen Potenzial.

Manchmal sind es Zeichen im Außen, mal ein Lied mal ein ahnungsloser Mensch der uns mit den richtigen Worten trifft. Mal ist es ein Zeichen deines Körpers, der durch Krankheit deine Aufmerksamkeit schärfen und in die richtige Richtung lenken will.

Und mal ist es das kurze stechen in der Brust, jedes Mal wenn wir einen Gedanken haben, oder ein Wort sprechen, dass nicht mit unserer tatsächlichen Wahrheit räsoniert. Gefühle und Gedanken die uns gesendet werden und uns wieder erinnern sollen.

Und du weißt das, denn du kennst diese Momente. Du kennst die Zeichen und hast sie wahrscheinlich schon oft genug ignorieren wollen.

Und das Universum wird dir diese Zeichen so lange schicken, bis du bereit bist hinzusehen und anfängst loszugehen.

Ich stelle mir das oft sogar so vor, dass es in Wahrheit eine weisere und erfahrenere Fary aus einem parallel Universum wie bei Interstellar ist. Die mir diese Zeichen sendet und mich so versucht anzutreiben, endlich zu starten. Weil sie bereits weiß, was für ein grandioses Outcome mich am Ende erwartet.

Nur, wie geht man nun mit diesem Anteil in sich um, der mit aller Macht dafür kämpft, dass gefälligst alles bleibt wie es ist!

 

 

Der Teil der am anderen Ende des Taus steht und daran zieht, wann immer dein Mut und dein Selbstvertrauen zu stark werden und das Spiel für sich entscheiden könnten.

„Das Ego hasst Veränderung. Es wird alles, wirklich alles tun, um die Veränderung, die du in dein Leben ziehen willst, zu verhindern.“

Zu aller erst, mach dich selbst nicht so verrückt. Mach dich locker und lach ruhig einmal über dich selbst. Noch nie hat etwas geklappt, wenn man es auf biegen und brechen erzwingen wollte. Und das wird auch dein Rumpelstilzchen move, den du zur Zeit an den Tag legst, nicht ändern.;)

„ Fülle, Glück und Erfolg entsteht aus Liebe. Und doch agieren die meisten Menschen stets aus dem Mangel heraus und wundern sich dann, warum sie ihr Ziel niemals erreichen.“

Also, take it easy und mit Leichtigkeit, indem du dir die Situation noch einmal ganz objektiv und bewusst betrachtest.

Was du da hast ist ein Problem, ja. Aber es ist ein ´first world problem´, was dich nicht spontan morgen unter der Brücke leben lässt oder dir alles nimmt, was du je besessen hast.

Das wird dein Ego erstmal nicht verstehen und es ist ihm auch ziemlich egal, denn es kennt nur ´Himmel und Hölle´.

Also nimm es ruhig ernst, aber gib ihm nicht zu viel Macht. 

Sondern zeige ihm, dass seine Angst unbegründet ist und befreie dich nach und nach von den Fesseln, die du nie freiwillig gewählt, aber stillschweigend akzeptiert hast.

Winke deinem Ego bildlich zu und danke ihm, dass es so gut auf dich aufpasst. Und frage es einmal, was genau ihm denn so viel Angst macht.

Setze dich wirklich einmal hin, schließe deine Augen und frage dich:

Was macht mir so viel Angst, dass ich mich immer wieder davon abhalte in mein volles Potential zu gehen und nicht das lebe, was ich eigentlich leben möchte?

Ist es die Angst zu scheitern? Denkst du, du bist nicht gut genug? Oder hast du das Gefühl, es steht dir nicht zu ein Leben zu erschaffen, was dich durch und durch erfüllt?

Was auch immer es ist, schreib dir die Antwort die kommt auf und schau sie dir dann noch mal an.

Ist sie wahr?

Wenn ja: Was lässt dich das denken?

Alte Glaubensmuster, die dich limitieren und negativ beeinflussen, solltest du endlich und dringend hinterfragen. Damit sie nicht länger dein Leben bestimmen. 

Wenn nein, super! Dann schreib dir auch das einmal auf und mach es dir ganz klar bewusst!

 

Eine weitere Methode dir mir selbst immer sehr dabei hilft, meine Ängste ernst zu nehmen und ihnen dennoch nicht die Macht über mich zu geben ist, dass ich mir aufschreibe, was im schlimmsten Fall passieren könnte.

Wenn ich, so wie ich es aktuell mache, rausgehe und meinen Podcast starte. Mich zeige und darin all mein Herzblut und meine Leidenschaft investiere.

Das schlimmste was passieren kann ist:

Dass ich nicht ernstgenommen werde oder man mich doof findet. Allerdings können das definitiv nicht alle Menschen dieser Welt sein, denn dazu sind wir alle viel zu verschieden. Also wird es genauso auch Menschen geben, die meinen Podcast lieben.

Fazit: Ich sterbe nicht, auch mein Ego darf weiter leben und ich muss nicht aufhören. Denn, indem ich das klar vor mir habe, entscheide ich mich dafür weiter zu machen. Für die Menschen, die meine Leidenschaft teilen, die mir gern zuhören, die mich mögen und die meine Vision für sich aufgreifen und umsetzen wollen.

Allen andere wünsche ich weiterhin alles gute und darf voller Selbstvertrauen meinen Weg bestreiten.

Weißt du, dein Herz weiß es längst. Es ist sich seiner Sache zu 1000% sicher und weiß genau, dass es das Richtige ist. Und das, was dich glücklich macht. Und nicht nur dich, sondern auch so viele andere Menschen, die du mit deiner Arbeit, deinen Worten, deiner Energie und manchmal nur deinem Dasein erreichst. Denn selbst wenn du dein Leben dahingehend änderst, dass es nur dich selbst glücklicher und zufriedener macht. Hat das gleichzeitig auch immer einen positiven Effekt auf die Menschen in deiner Umgebung. Weil sie von deinem Glück, deiner Freude, sowie deinen Vibes ebenfalls profitieren und es wiederum an ihr Umfeld weitergeben.

Was ein schöner Gedanke oder?!

Auch dein Verstand hat nun endlich begriffen wovon du träumst.

Du musst also nur noch loslegen und es angehen, um es irgendwann auch zu erreichen. Denn dein Ego ist nicht dein Gegner, sondern nur der Teil in dir, der für dein Überleben sorgen will. Immer und zu jeder Zeit.

Mache es also nicht zum Feind, indem du es abgrenzt als wäre es der böse Zwilling in dir. Sondern nehme es ernst. Mit all seinen Zweifeln und Sorgen. Aber behandle es dabei ruhig wie ein Kind, dem du geduldig erklärst, dass es keine Angst vor der Dunkelheit des Ungewissen haben muss. Denn Monster existieren nur in unserem Kopf. 

Und du bist da, du bist achtsam und passt auf, dass dir nichts passiert.

Und du wirst merken, wie es ruhiger wird. Wie es plötzlich ganz leise wird. Zwischendurch kommen seine Ängste wieder, weil es noch nicht weiß, ob es dir auch wirklich vertrauen kann. Aber dann zeigst du ihm ganz einfach wieder all das auf, was du, durch die oben genannte Übung, nun ganz klar hast für dich. 

Und die letzte Möglichkeit, die dir dabei hilft deine Ängste zu überwinden und endlich loszugehen, für das wofür du brennst, ist, dass du es einfach machst. Und genau dadurch anfängst Selbstvertrauen aufzubauen, weil du es, täglich und mit jeder neuen Herausforderung, fütterst.

So habe ich bisher noch jede Angst überwunden. Weil ich Dinge trotz meiner Angst gemacht habe und obwohl ich nicht wusste, welches Outcome mich erwartet, wenn ich es wage. Und siehe da, ich lebe noch! Ich lebe noch und es geht mir gut. Und noch viel besser:

Ich bin daran gewachsen und habe mein Vertrauen in mich selber, mit jedem Mal gestärkt.

Das ist der Grund warum ich auf viele oft mutig oder angstlos wirke. 

Doch das bin ich nicht. Im Gegenteil! Auch ich habe viele Ängste, Sorgen und Zweifel in mir, die mir genau das gleiche zuflüstern wollen wie dir. Ich höre nur nicht hin, oder entscheide mich, es dennoch zu tun. Denn ich weiß, dass ich mich auf mich selbst verlassen kann, immer. Punkt!

Und wenn mal neue Situationen kommen, schaffe ich es mir durch dieses Wissen selbst gut zuzusprechen oder hole mir Hilfe im Außen. Von Menschen, die mich kennen und das Potenzial, dass meinen Augen in dem Moment verborgen ist, kennen und sehen.

So dass sie mich an das erinnern, was ich tief in mir weiß, aber mir immer wieder bewusst machen muss. Manchmal eben durch andere.

„ Its like a toddler, who is learning how to walk. He stumbles, he falls, he gets up and repeats until he walks as if he has never done anything else before.“

Also höre ruhig auf deine Angst und höre zu, was sie dir sagt. Aber identifiziere dich nicht mit ihr. Denn du bist nicht deine Angst! Im Gegenteil:

Deine Angst ist dein bester Lehrer und dein größtes Wachstum. Denn sie zwingt dich hinzusehen und ermöglicht es dir, über dich selbst hinauszuwachsen.

Und hey:

You have to think anyway, so why not positive!

xx Farina

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