Lifestyle Archives - Farina Witt
Auswandern nach Australien.- Wie ich mit Ängsten, Zweifeln und Sorgen umgehe.

Auswandern nach Australien.- Wie ich mit Ängsten, Zweifeln und Sorgen umgehe.

Ich muss zugeben, langsam bekomme ich wirklich Angst.

Australien rückt immer näher und meine große Klappe wird immer kleiner.

Ich bin schon fast froh so eingebunden und beschäftigt mit der Vorbereitung und Arbeit zu sein, um gar nicht zu viel Zeit zum Nachdenken darüber zu haben, was ich da eigentlich gerade mache. Aber in so Momenten wie jetzt, frage ich mich genau das.

Was zum Teufel mache ich hier?!  

 

Es ist schon verrückt wie groß Angst werden kann und wie klein sie unsere Träume und Visionen dann werden lässt. -Wenn man sie erstmal zugelassen hat.

Meine Situation ist dieselbe, denn im Oktober ziehe ich nach Sydney und bleibe, wenn alles klappt, auch langfristig dort.

Aber der Termin rückt immer näher und damit wird das Ganze auch immer ernster.

Erst jetzt merke ich so langsam, dass ich das wirklich mache. Das ich wirklich auswandere und mein altes Leben hier aufgebe, um dort unten eines zu beginnen, von dem ich keine Ahnung habe wie es wird.

Diese Ungewissheit, über das was auf mich zukommt, war mit Abstand immer leicht zu ertragen. Und auch vergangene Reisen und Herausforderungen, denen ich mich gestellt habe, waren anders und viel leichter zu meistern. Denn sie waren zumindest in meiner gewohnten Umgebung, oder ich wusste es ist nichts Langfristiges. Aber dieses Mal ist es anders.

Dieses Mal gehe ich nicht zu Besuch, oder nur für ein paar Monate runter, nein.

Ich will langfristig in Australien leben und arbeiten und meine Angst versucht gerade alles, um mich davon abzuhalten.

„Es geht dir doch gut hier! Du hast einen Job den du liebst, du hast tolle Freunde und deine Familie hier. Du bist glücklich. Schau mal wie viele tolle Dinge du auch hier erleben kannst.

Aber dort? Was wirst du machen, wenn es nicht klappt. Wie willst du dir dort einen neuen Freundeskreis aufbauen, oder deine Selbstständigkeit? Und selbst wenn es dann klappt, es wird doch nicht das gleiche sein,-oder?

Du wirst dich einsam fühlen und nicht mehr die Fary sein die du jetzt bist, hier bist. Da unten ist alles ungewiss, aber schau mal hier: Hier weißt du was du hast und es geht dir doch gut damit!“  

 

Das und noch so viel mehr spielt sich seit knapp 3 Wochen täglich in meinem Kopf ab und ich kann dir sagen, es macht mich  langsam wahnsinnig.

 

Ich weiß es ist ein großer Schritt, der ziemlich riskant ist. Und daher wäre es viel leichter hier zu bleiben.

Meine Angst hat es bereist geschafft, dass ich mittlerweile einen Heidenrespekt vor genau diesem bekommen habe und zweifle.

Ich mache mir Sorgen und frage mich, ob ich hier das richtige tue.

Manchmal frage ich mich auch, ob es meine Angst, oder eigentlich meine Intuition ist, die da mit mir spricht. Die schon weiß, dass es nichts für mich ist und ich es daher besser lassen sollte.

Was ist, wenn es so ist?

Wenn es nicht meine Angst ist von der ich weiß, dass das was sie mir sagt nicht stimmt sondern mich nur schützen will. Mich gleichzeitig aber auch ungemein limitiert.

Wenn es meine Intuition ist von der ich weiß,  sie lügt mich nicht an. Weil sie sowas wie ein siebter Sinn ist, der mehr als das ´hätte-wenn- und aber´ plant und durchschaut.

Was ist, wenn ich sie am Ende also überhöre, weil ich sie mit meiner Angst verwechsle. Die ich versuche aufzulösen, um meinen Traum zu leben?

Trotz all dieser zweifelnden Gedanken, Sorgen und Ängsten, versuche ich immer wieder an das Positive zu denken und daran wieso ich das ganze will.

Ich versuch mir auch schon den Druck zu nehmen in dem ich mir sage, dass ich zunächst ja erstmal nur ein halbes Jahr einplane. Um danach weiterzuschauen, ob es wirklich das ist, was ich will.

Ich versuche mich immer wieder, mich meiner Angst zu wiedersetzten und mir selbst einzureden, dass alles gut wird.

Und weißt du was? Das ist zur Zeit verdammt schwer!
Denn jedes Mal wenn ich das tue, meldet sich so eine kleine fiese Stimme in meinem Kopf die mir sagt:

„Natürlich rede es dir ruhig schön. Du weißt genau, dass es nicht klappen wird. Dass du Heimweh bekommst, so sehr, dass du zurück willst. Dass du dein Business gar nicht oder nur sehr schleppend aufbauen wirst. Und Am Ende einsam und allein am Strand sitzt und dir denkst ´wäre ich doch einfach zuhause geblieben´ .“

Das diese Gedanken im Grunde frei erfunden und kompletter Bullshit sind, weiß ich. Aber Logik hat neben Angst oft keine Chance.

Es ist, wie wenn man blind in eine Person verliebt ist, die einem alles andere als guttut. Man weiß genau, dass man gehen sollte. Weiß, was man zu tun hat/tun sollte. Und man weiß, was man seiner besten Freundin/dem besten Freund raten würde, denn rational gesehen macht das Ganze keinen Sinn.

Aber unsere Emotionen und Gefühle sind in solchen Situationen oft stärker. Und so bleibt man blind vor Liebe in einer Situation gefangen, anstatt sich zu lösen und das für sich richtige zu tun.

Oder man ist, so wie ich momentan, völlig blind vor Angst und daher unzugänglich für Realität und das was eigentlich ist. Vor allem aber blockiert man sich so langfristig für das Positive, den Optimismus und damit alles das was im guten Sinne sein kann.

„Das älteste und stärkste Gefühl ist Angst. Die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vorm Unbekannten.“

All das mache ich meist mit mir selbst aus. Denn ich merke, dass es anderen schwerfällt sich genau in meine Lage zu versetzen und nachzuempfinden, wie es mir geht und was sich in mir abspielt. Ich denke, dass könne auch nur die, die es selbst erleben/ erlebt haben. Und ich verstehe es, wahrscheinlich wäre ich nicht anders.

Doch so bekommt man die immer gleichen, liebgemeinten Ratschläge und aufmunternden Worte, anstatt das, was man viel eher braucht.-Verständnis.

„Du schaffst das schon! Du bist doch stark, du hast bisher doch auch immer alles gemeistert! Alles wird gut, mach dir keine Sorgen.;)“

Das sind wirklich liebgemeinte Worte. Aber vielleicht kennst du das, oft helfen sie einem nicht wirklich weiter. Letztlich weiß man ja sogar, dass man die Dinge und Herausforderungen am Ende selbst beschreiten muss, und zwar allein.

Keiner kann einem was abnehmen, oder dir wirklich helfen. Aber manchmal reicht einem ja auch schon ein wenig Verständnis. Oder besser noch, ein aufmunterndes Wort von einer Person, die das Ganze (oder ähnliches) bereits erlebt hat.

Tja, die gibt es in meinem Umfeld zur Zeit nicht, also heißt es Augen zu und durch.

Ich versuche es daher als neue Aufgabe zu sehen, an der ich wachsen darf.

´Always stay positive´-right!?

Mein Vater witzelt immer schon, dass ich doch einfach meine eigenen motivierenden Blogartikel lesen könnte.:D

Denn das ist es was man in solchen Zeiten braucht, um sein WARUM wieder größer werden zu lassen als die Angst.-Motivation.

Und am besten ganz viel davon.

Motivation, Mut, aufbauende Worte und der Glaube an einen selbst.

Tja, auch mal wieder auf der anderen Seite zu stehen zeigt mir erstmal wieder, dass es gar nicht immer so einfach  umzusetzen ist, was ich selbst gern predige.;P

Es ist nicht leicht! Es ist sch… schwer und es macht mir so sehr Angst (hatte ich das schon erwähnt:P). So sehr, dass ich schon oft genug darüber nachgedacht habe einen Rückzieher zu machen und alles abzublasen.

Ich fühle mich wie bei How I met your mother. In der Folge, wo plötzlich alles toll und wunderbar erscheint, nachdem man sich eigentlich dafür entschieden hat etwas zu beenden.

Aber ich weiß;

„To escape fear you have to go through it, not around.“

Das ist mir mittlerweile gottseidank wieder bewusst geworden. Es bringt nichts, die Angst wegzuschieben oder sie bekämpfen zu wollen. Man muss sie annehmen und einfach da sein lassen, um sie kleiner werden zu lassen.

„Mut bedeutet nicht, dass du keine Angst hast. Mut bedeutet, dass du dich vor der Angst nicht abhalten lässt.“

Selbst wenn alle schlechten Befürchtungen wahr werden und sich mein Traum nach nur wenigen Wochen oder Monaten in Luft aufgelöst hat. Muss und möchte ich diese Erfahrung machen. Und deshalb bin ich bereit sie auszuhalten und zu akzeptieren. Sie gehört nun mal dazu. Und ganz ehrlich; Wäre es nicht komisch, wenn sie nicht da wäre?

Und wie heißt es bei Whinny Pooh so schön?!

„How lucky I am to have something, that makes saying goodbye so hard.“

Wahre Worte, oder nicht?

Auch wenn mein WARUM momentan nicht immer präsent ist und ich nicht weiß, ob es das Richtige ist, was ich hier tue. Eines weiß ich:

Ich will in meinem Leben nichts bereuen, niemals! Denn:

„Fear ist temporary, regret is forever.“

Es kann also kommen was wolle, aber diese Herausforderung gehe ich an. Mit der Angst und Unsicherheit, dass es komplett in die Hose geht. Aber mit der Gewissheit, dass ich am Ende um eine Erfahrung reicher bin. Und mich niemals fragen werden muss, was wäre wenn?!

„Es gibt ein bleiben im Gehen, ein Gewinnen im Verlieren und im Ende einen Neuanfang.“

Genau so versuche ich meine Situation zu sehen. Versuche ich meine Angst anzunehmen und mit meinen Zweifeln und Sorgen umzugehen.

Es ist ok auch mal unsicher zu sein und auch unwohle Gefühle und Gedanken zu haben. Man muss nur lernen sie anzunehmen, zu akzeptieren und auch mal auszuhalten. Dann gehen sie von ganz allein wieder.

xx Farina

3 wertvolle Tipps, die dir ab sofort wieder mehr Glück und Gelassenheit schenken und sabotierende Glaubenssätze lösen.

Erwischt du dich auch viel zu oft dabei, wie du dich und dein Leben mit dem der anderen vergleichst?

Wie du versuchst Kontrolle über Situationen, Dinge und Menschen zu haben, weil du denkst nur dann läuft alles nach (deinem) Plan?

Und bist du auch unfassbar gut darin dich selbst und deine Fähigkeiten schlecht oder kleinzureden, weil man ja immer ´noch besser´ sein könnte?

Der Großteil von uns ist ziemlich gut darin sich das Leben, durch Selbstsabotage, schwer zu machen.

 

Doch egal ob bewusst oder unbewusst, es tut uns nicht gut, raubt uns unser Glück und ist meist auch noch völlig unnötig.

 

Denn mal im Ernst, hat es sich jemals gelohnt sich komplett verrückt über eine Sache zu machen, die am Ende dann doch ganz anders lief als gedacht?

Oder hat es dir jemals gute Laune und Gefühle verschafft, wenn du dein Leben mit dem Leben einer anderen, vermeintlich glücklicheren, erfolgreicheren oder schöneren, Person verglichen hast.

Eher nicht, oder?!

Eine gesunde Selbstkritik ist toll. Und noch toller ist es, wenn man sich regelmäßig selbst reflektiert und sich fragt, ob man denn noch der Mensch ist, der man sein möchte/ an der Stelle ist, an der man sein möchte.

Es ist allerdings überhaupt nicht gesund, sich selbst und sein Leben zum eigenen Feind zu machen.

Daher möchte ich dir 3 wertvolle Ratschläge geben, die du ab sofort beherzigen solltest, wenn du dich bis hierhin wiedererkannt hast und dir im Leben wieder mehr Gelassenheit und Glück, statt sabotierende Glaubenssätze wünscht.

Viel zu oft lassen wir uns, durch diverse Einflüsse manipulieren, ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst sind. Dabei wäre unser Leben viel einfacher und wir viel glücklicher, wenn wir aufhören würden uns selbst zu sabotieren. Und stattdessen anfangen würden, unser volles Potenzial zu leben.

Um diesen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, werde ich mich heute zunächst nur, dem für mich, größten Thema widmen. Und die anderen beiden Ratschläge, in der nächsten Woche, als Teil 2 veröffentlichen.

Tipp 1.

Höre auf dich zu vergleichen

„Jeder würde sein eigenes Leben gleich viel schöner finden, wenn er aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.“

Sich und das eigene Leben mit dem von anderen zu vergleichen ist nicht immer und zwangsläufig schlecht. Es kann auch motivierend und durchaus hilfreich in der eigenen Entwicklung sein.

Doch meist vergleichen wir uns nicht zu unserem Vorteil, sondern zu unserem Nachteil und das bringt oft unangenehme Gefühle und Gedanken mit sich. Denn wir fangen an, uns schlecht zu fühlen und unser Leben nicht für das zu schätzen, was es uns bereits gibt.

Wir vergleichen uns mit Menschen, die vermeintlich ´besser´ sind als wir und streben einen Erfolg an, den wir so nie für uns selbst definiert haben. Durch diese Richtlinie meinen wir, einem gewissen Ideal entsprechen zu müssen, um liebenswert und ´genug´ zu sein. Dabei merken wir oft erst spät oder gar nicht, wie sehr wir selbst und unser Selbstwertgefühl darunter leiden.

 „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Ich weiß wie leicht es ist, sich im eigenen Können und Sein, verunsichern und beeinflussen zu lassen.

Instagram & Co machen uns dies auch nicht gerade leichter!

Es wird verherrlicht was das Zeug hält.  Denn jeder rückt sich und sein Leben in ein Licht, welches toll und beneidenswert wirkt, aber meist einfach nicht die Realität wiederspiegelt. Kaum einer zeigt sein wahres Ich. Stattdessen bleiben schlechte Gedanken und Gefühle verborgen und es wird eine heile Welt kreiert. Wodurch wir den Eindruck bekommen, dass bei anderen alles am Schnürchen läuft und Probleme und Sorgen nicht existieren.

Wir schauen uns all die tollen Bilder von ´glücklichen´Menschen an, und fragen uns was wir falsch machen.

Wieso sind wir nicht so glücklich? Was machen diese Menschen anders? Was haben sie, dass wir nicht haben und was können wir tun, um genauso zu sein?

 

Wir streben alle danach glücklich zu sein und suchen dabei an der falschen Stelle.

Wir suchen bei anderen, wir suchen im Außen. Wir fangen an zu kopieren, weil wir denken so gelangen wir zum Ziel, so würden auch wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Doch woher weißt du denn, ob diese Menschen tatsächlich glücklich sind? Wirken wir auf Social Media nicht alle glücklich und zeigen wir uns im Alltag nicht alle gern von unserer schönsten Seite?

Auch ich kann mich davon nicht freisprechen. Denn ich poste selbst unheimlich gern schöne Bilder auf meiner Seite, um euch mit auf meine Reise zu nehmen oder meine Arbeiten zu zeigen. Man freut sich über eine Sache/ Reise/ Arbeit ganz besonders, ist glücklich oder auch mal stolz und möchte es mit anderen teilen.

Aber wie oft ich zuhause sitze, mit beiden Händen über den Kopf zusammengeschlagen vor einem Haufen Arbeit und Herausforderungen denen ich mich nicht gewachsen fühle und völlig überfordert und gestresst bin, das bekommen nur meine Freunde und Familie mit.

(Wenn du meine Reise bis hier hin verfolgt hast, weißt du ja bereits was aktuell alles bei mir ansteht und sich in meinem Leben zur Zeit tut.)

Dabei kennt jeder Tage und Momente, an denen man zu kämpfen hat, einem zum Heulen zu mute ist, man private Probleme hat und nichts so leichtfällt, wie es nach außen hin wirkt. Aber posten tut man darüber nichts.

Und wieso?!

Aus Unsicherheit, Angst vor Ablehnung oder Scham? Oder weil es unangenehm ist und man denkt, dass es keiner sehen will?

Wahrscheinlich ist es ein Mix aus allem. Die eigene Verletzlichkeit zu zeigen und Fehler und Macken preiszugeben macht uns angreifbar. Und das wollen wir vermeiden. Wir wollen dazugehören und denken, dass wir das tun indem wir uns anpassen und einfach mitlaufen.

Und so schweigen wir über diese Dinge und beschäftigen uns lieber mit dem Glück von anderen, als unser eigenes zu finden.

„Es ist nicht leicht Glück in sich selbst zu finden, aber unmöglich es anderswo zu finden.“

Hör daher auf zu schauen was andere haben und du nicht und kehre den Blick regelmäßig nach innen. Anstatt dich im Außen Vergleichen zu unterziehen, die dich nicht weiterbringen und in dein Selbstbild schwächen.

 

Fange an wahrzunehmen, wie reich du bereits bist und sei dankbar für die vielen Momente, Menschen und Bereicherungen die dir in deinem Leben bereits geschenkt wurden.

 

Sehe wirklich einmal den Menschen der DU bist und schätze die vielen tollen Eigenschaften, die DU hast. und erkenne dich dafür an!

„Verliere nicht dein dir gegebenes Potenzial an besonderen Gaben und Talenten, indem du dich mit anderen vergleichst. Der Vergleich raubt dir augenblicklich jegliche Kraft und den Glauben an DICH.“

Es wird immer jemanden geben der sportlicher, schlauer, schöner oder reicher ist als du, aber darum geht es nicht. Vielmehr geht es darum zu erkennen, wer DU bereits bist und wer DU sein möchtest.

„Unterschätze dich nicht, indem du dich mit anderen vergleichst. Es sind die Unterschiede die uns einzigartig machen und uns zeigen, wie besonders wir sind.“

Würdest du alle Vergleiche bei Seite lassen und mal wirklich nur auf dich und DEINE Bedürfnisse und Wünsche achten, wie würde dein Leben dann aussehen?

 

Wie viele der Entscheidungen die du bisher in deinem Leben getroffen hast, würdest Du wieder treffen?

Oder viel mehr, was kannst Du heute dafür tun, um das Leben zu führen was Deinen Vorstellungen entspricht?

 

Indem du deine ganz eigene Definition von dir, deinem Leben und deinem Erfolg hast, schaltest du alle anderen Meinungen und Einflüsse automatisch aus, weil sie nicht mehr relevant für dich sind. Denn du weißt bereits, wer du bist und was du willst.

Halte den Fokus bei dir und du wirst merken, wie viel einfacher du dir damit dein Leben machst. Und vor allem, was sich dadurch alles ändert.

„Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemanden überholt werden.“

Was schätzt DU an dir? Was machst DU gern/ was macht DICH glücklich? Wer möchtest DU sein und wie möchtest DU dein Leben gestalten

Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels.

Deine perfekte Morgenroutine.-5 wertvolle Tipps für mehr Energie, Glück und Ausgleich im Alltag.

Deine perfekte Morgenroutine.-5 wertvolle Tipps für mehr Energie, Glück und Ausgleich im Alltag.

Auch wenn es für viele mehr nach Urlaub als nach Arbeit ausgesehen hat, habe ich zu 80% meiner Zeit in Australien gearbeitet. Und wenn ich gerade nicht gearbeitet habe, habe ich mir Gedanken gemacht was ich tun kann, um beruflich voran zu kommen.

Dadurch waren die 6 Wochen in Sydney zwar recht produktiv, aber auch ziemlich intensiv und auch kräftezehrend.

Das Schöne ist, dass es mir wirklich nichts ausgemacht hat die meiste Zeit am Laptop zu sitzen, anstatt am Strand zu liegen und das Wetter zu genießen. Denn ich hatte stets ein klares Ziel vor Augen und wusste, wofür ich es tue.

„Do what you love, love what you do.“

Ich liebe meinen Beruf und arbeite daher unheimlich gern und auch viel. Dadurch passiert es mir jedoch schnell, dass ich kein Ende finde und sowohl die Zeit als auch mich selbst vergesse.

Das merke ich jedoch leider oft zu spät. Denn das Gefühl eine neue Idee, ein Konzept oder ein Projekt anzugehen und am Ende erfolgreich umzusetzen, vitalisiert und erfüllt mich und macht mir unheimlich viel Freude.

So nehme ich es zunächst nicht wahr, dass ich dafür all meine Zeit und Energie investiere und dabei vor allem letzteres verbrauche. Bis mein Nervenkostüm immer dünner wird und meine Belastbarkeit immer geringer. Erst dann bemerke ich den enormen Kraftaufwand den ich betreibe, und den damit einhergehenden Stress, der mir zusetzt.

Und so weichen meine Power und mein Enthusiasmus bald der Müdigkeit und Erschöpfung. Meine Motivation lässt immer mehr nach und nichts geht mir mehr so leicht von der Hand. Schnell macht sich dann eine gewisse Unzufriedenheit in mir breit und ich fühle mich schließlich völlig unausgeglichen.

„Einige Minuten Ärger und Stress kosten uns mehr Energie als ein ganzer Tag körperlicher Arbeit.“

Ja, Stress kennen wir in unserer schnelllebigen Gesellschaft alle nur zu gut. Er zeigt sich in unterschiedlichen Situationen und macht sich dabei in verschiedenen Formen bemerkbar.

Doch eines bleibt dabei immer gleich;

 

Negativer Stress tut uns nicht gut und kann uns auf Dauer krank machen. Wenn wir nicht auf uns aufpassen und anfangen, uns gut um uns selbst zu kümmern.

„Erst wenn dein Körper streikt und dich zur Ruhe zwingt, wirst du aufwachen und merken, was für dich wirklich wichtig ist. Gesundheit kann man für kein Geld der Welt kaufen. Pass auf dich auf!“

In Australien habe ich daher relativ schnell gemerkt, dass ich einen Ausgleich brauche, um wieder mehr Ruhe und Gelassenheit in meinen Alltag zu bringen und mein Stresslevel zu reduzieren.

 

Denn nur wer seine Akkus auflädt, kann dauerhaft effektiv und produktiv arbeiten und wird langfristig ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen.

 

So habe ich mir eine Morgenroutine geschaffen die mich in Balance hält, indem sie mir genau das ermöglicht. Sie hilft mir, schon morgens mit mehr Ruhe und Gelassenheit in den Tag zu starten. Und ihn mit guter Laune, sowie Tatendrang anzugehen und zu gestalten.

Seitdem fühle ich mich weniger gestresst und bin stattdessen viel glücklicher, positiver und vor allem achtsamer für mich, aber auch meinen Körper geworden.

„Harmony is a beautiful balance between mind, body and soul measured in tender peaceful moments.“

Falls du dir für dich und deinen Alltag ebenfalls mehr Ausgleich und Harmonie wünscht, und dich zukünftig nicht mehr von deiner Energie kontrollieren lassen möchtest, sondern sie ab sofort für dich nutzen willst, findest du im Folgenden 5 wertvolle Anregungen zur Gestaltung deiner ganz eigenen, individuellen Morgenroutine. Sage Stress und Erschöpfung ´Adé´ und komme endlich in deine volle Power, um jeden Tag so zu erleben, wie du es dir wünscht.

„Alles ist Energie, gleiche dich der Frequenz der Realität an, die du möchtest und du kreierst diese Realität. Das ist keine Philosophie, das ist Physik.“

 

Schaffe dir dafür eine Routine, die sich einfach und bequem in deinen Alltag einbringen und umsetzen lässt. Die individuell auf dich und deine berufliche und private Situation abgestimmt ist, und auf die du dich jeden Morgen freust. Weil du weißt, dass sie dir Power gibt und dir hilft, deinen Alltag entspannter und mit mehr Leichtigkeit anzugehen0

 

Ich empfehle dir, dein Handy immer erst nach deiner Morgenroutine zu benutzt. Denn der große Informationsfluss, der uns schon morgens mit dem Blick aufs Handy erwartet, löst unbewusst Stress in uns aus und lenkt unsere Aufmerksamkeit direkt auf alles andere, als auf uns selbst.

Tipp 1.

Mache dir mindestens 3 Dinge bewusst für die du heute dankbar bist.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren die glücklich sind.“

Um schon morgens in ein positives Mindset zu kommen und meinen Tag mit guten Gedanken und Gefühlen zu starten, mache ich mir direkt nach dem Aufwachen 3 Dinge bewusst, für die ich an diesem Morgen dankbar bin. Das kann alles Mögliche sein und kann daher täglich variieren. Manchmal sind es situationsbedingte Dinge und manchmal welche, die wir nur all zu gern für selbstverständlich nehmen. (Wie z.B. Dankbarkeit für eine ganz bestimmte Person in deinem Leben, deine Gesundheit oder, dass du einen weiteren Tag geschenkt bekommen hast, um dein Leben so zu gestalten wie du es dir wünscht.)

Indem wir uns täglich daran erinnern, wofür wir dankbar sind lenken wir unseren Fokus auf das Gute und bringen unsere Gedanken schon morgens auf eine positive Energiefrequenz. Welche sich dann auf unseren restlichen Tag und langfristig auf unser ganzes Leben  auswirken kann.

Kleiner Tipp: Lächle dabei, um dein Gehirn zu informieren, dass es dir gut geht. Schließe die Augen oder lasse sie geöffnet und mache dir deine Dankbarkeit bewusst.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Tipp 2.

´Keep calm and drink tea´

„Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.“

Nachdem ich mir bewusst gemacht habe, wofür ich an diesem Morgen dankbar sein darf, stehe ich auf und mache mir erstmal eine Tasse Tee. Entweder trinke ich einen leckeren Ingwer Tee oder eine heiße Zitrone und mache es mir damit auf der Couch oder gern auch noch mal im Bett gemütlich. Das entspannt mich und lässt Gedanken besser fließen.

(Ingwer und Zitrone geben dir nicht nur einen ordentlichen Energiekick, sondern stärken auch dein Immunsystem. So tust du dir und deiner Gesundheit direkt am Morgen schon was Gutes und kannst zudem kraftvoll in den Tag starten.)

Meist nutze ich die Zeit, um schon mal grob meinen Tag durchzugehen und mir gedanklich einen Überblick darüber zu verschaffen, was alles ansteht.

Dabei fokussiere ich die Dinge die ich gern erreichen möchte und lasse den Tag vor meinem inneren Auge ablaufen.

Kleiner Tipp: Das kannst du wunderbar nutzen, um bestimmte Dinge ganz bewusst zu manifestieren. (Du wünscht dir eine Sache z.B. ganz besonders anzugehen/zu erreichen? Siehe dich selbst, wie du sie an diesem Tag/in naher Zukunft erfolgreich umsetzt und empfinde das Gefühl nach, welches dadurch in dir ausgelöst werden würde.)

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Tipp 3.

Nimm dir Zeit zum Meditieren

„The thing about meditation is, you become more and more you.“

In einem vorherigen Blogpost habe ich bereits angeschnitten, was für einen positiven Effekt Meditation auf dein Leben hat.

Sich regelmäßig nach innen zu kehren und die eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu empfinden und zu beobachten, tut deinem Körper und Geist unheimlich gut. Denn Meditation senkt nachweislich den Cholesterinspiegel und stärkt die emotionale Stabilität und das positive Denken. Gleichzeitig steigert sie die Achtsamkeit und Geduld und stärkt zudem unser Immunsystem.

Probiere es mal aus, du wirst sehen wie gut es dir und deinem Körper tut, sich täglich für 15-20 Minuten nur auf dich, deine Gedanken und Gefühle zu konzentrieren.

Kleiner Tipp: Es gibt mittlerweile viele tolle Apps, Podcasts oder auch Tutorials, die dich durch die Meditation führen und es dir dadurch leichter machen fokussiert zu bleiben.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Tipp 4.

Bewege dich und treibe Sport

„Motion creates emotion.“

Ja es ist nicht leicht sich direkt morgens dazu aufzuraffen und sich körperlich zu betätigen. Aber wenn du es erstmal geschafft hast und den Sport fest und regelmäßig in deinen Alltag integrierst, möchtest du es nicht mehr missen.

Ich zähle Sport mittlerweile fest zu meiner Morgenroutine und freue mich abends sogar immer schon wie ein kleines Kind auf meine morgendliche Yoga Session. Das frühe Aufstehen macht mir nichts mehr aus, denn ich weiß ich tue mir und meinem Körper etwas Gutes. Denn es hilft mir nicht nur besser in den Tag zu kommen, sondern schenkt mir auch jede Menge Energie und Kraft, die ich für den Tag gut gebrauchen kann.

Ob Yoga, Joggen, Schwimmen oder Gewichte stemmen, finde deinen Sport und bauen ihn fest in deine Morgenroutine ein. Du wirst sehen, dass du dich langfristig viel vitaler, ausgeglichener, fitter und vor allem glücklicher fühlst.

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Tipp 5.

Zeit für dich

Nach dem Sport habe ich meist noch 20- 30 Minuten bis zur Arbeit. Diese Zeit nutze ich oft unterschiedlich. Entweder für ein leckeres und gesundes Frühstück oder aber auch dafür, um aufzuschreiben was mir an dem Tag besonders wichtig ist. Letzteres hilft mir, um meinen Tag zu strukturieren und bestimmte Aufgaben etc. zu priorisieren. So erspare ich mir jede Menge Stress und Chaos, da ich eine klare Linie habe, wie ich was und wann am Besten umsetzen.

Manchmal schnappe ich mir aber auch ein Buch und lese noch ein paar Zeilen, bevor ich für den Rest des Tages womöglich nicht mehr dazu komme. Dadurch tauche ich noch mal für kurze Zeit in meine ganz eigene Welt ein, tue was für meinen Intellekt und beschäftige mich mit Themen, die mich wirklich interessieren, anstatt mich von äußeren Einflüssen wie dem TV ablenken und berieseln zu lassen.

Falls du dich wunderst, dass mein Frühstück kein eigener Punkt geworden ist. Und ich nicht predige, dass wir unseren Körper schon morgens unbedingt mit vielen tollen Vitaminen füllen sollen, damit es uns gut geht:

Das liegt daran, dass ich morgens eben nicht immer hungrig bin und daher auch manchmal erst am Mittag esse. Denn ich möchte meinem Körper dann Energie liefern, wenn er sie braucht und nicht, weil die Uhr es mir sagt. Das hat mich für mein Körper und Hungergefühl sensibilisiert und achtsamer dafür gemacht, was und welche Nahrungsmittel mein Körper tatsächlich braucht. Essen aus Langeweile oder Stress kann dir so nicht mehr so einfach passieren und gehört schon bald der Vergangenheit an.

Falls dich das Thema ebenfalls interessierst, kannst du hier mehr dazu erfahren.

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.
 

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Morgenroutine ein paar wertvolle Anregungen geben, wie auch du zukünftig mehr Ausgleich und Ruhe in deinen Alltag bringen kannst.

Damit du einen langfristigen und dauerhaften Effekt erzielst, solltest du deine ´Morgenroutine´ auch wirklich Wort wörtlich nehmen und sie zu einem festen, morgendlichen Bestandteil deines Tages machen.

Nur so kannst du Stress präventiv entgegen wirken und dich Sorgen und Problemen gegenüber weniger ausgeliefert fühlen.

Fange stattdessen an dich, in dir und mit dir, ausgeglichen und wohl zu fühlen. Werde zufriedener und glücklicher und schaffe dir ein völlig neues Lebensgefühl.

„Positive mind- positive vibes- positive life.“

Hier findest du ein paar schöne Anregungen, um auch deinem Erscheinungsbild/deinem Körper regelmäßig etwas gutes zu tun.

 

Hast du deine Morgenroutine bereits gefunden und kennst weitere, wertvolle Tipps und Anregungen, für mehr Balance im Alltag? Dann hinterlasse mir hier gern einen Kommentar dazu.

Falls eine Morgenroutine sich einfach nicht in deinen Alltag integrieren lässt, kannst du dir natürlich auch eine Abendroutine/Mittagsroutine schaffen. Schaue einfach, was sich für dich gut und am Besten anfühlt und dann setze es individuell für dich um. Wichtig ist nicht, wann oder wie du dir den Ausgleich zum stressigen Alltagsgeschehen schaffst sondern, dass du ihn dir schaffst!
Fliegen lernen wir, wenn wir bereit sind loszulassen.

Fliegen lernen wir, wenn wir bereit sind loszulassen.

Als wir letzte Woche Donnerstag klettern waren, habe ich einen dieser ´Aha Momente´erlebt.

Einen dieser Augenblicke, die dir wie ein Geistesblitz durch den Kopf schießen und dir eine bestimmte Sache plötzlich ganz klar und deutlich erscheinen lassen. Obwohl du dachtest, dass du sie bereits längst begriffen hast, weil du sie schon zigmal in jeglicher Form gelesen und gehört hast.

Aber in diesem Moment verstehst du es wirklich, weil dein theoretisches Wissen durch ein praktisches Ereignis bestärkt wird.

Ich war gerade auf den letzten Zügen der 15 Meter hohen Kletterwand, als ich plötzlich den Halt verlor und abrutschte.

Sofort schoss mir Adrenalin durch meinen Körper und mein Herz fing an wie wild zu pochen.

Für eine Millisekunde dachte ich, ich falle.
Eine Millisekunde, die sich wie eine Ewigkeit anfühlte und in mir einen ordentlichen Schock auslöste.

Tatsächlich war es nur ein winziger Augenblick und ich hang noch immer geschützt und sicher in meinem Klettergurt. Nur wenige Centimeter von der Kletterwand entfernt und noch immer auf derselben Höhe, auf der ich auch abgerutscht war.

Ich musste lachen.

Zum einen über mich selbst, weil ich mich für meinen viel zu lauten Angstschrei schämte, und zum anderen weil mir auf einmal wieder etwas klar wurde.

„Du kannst gar nicht fallen!- Du bist sicher!“
Nicht nur jetzt gerade und durch Paul, der unten stand und das Kletterseil fest in beiden Händen hielt, sondern generell.

„Vertraue und lass los.“

Bist du schon mal geklettert?

Dann kennst du dieses Gefühl sicher.

Das Gefühl ist irgendwie angsteinflößend und vitalisierend zu gleich, oder?

Von unten sieht doch alles viel leichter aus und auch gar nicht so hoch und beängstigend. Klettert man dann aber nach oben, hat man plötzlich das Gefühl den Mount Everest zu besteigen. Und nur zwei Meter wirken schon wie zehn.

Obwohl dein Verstand weiß, dass du gesichert bist steigt deine Angst. Denn dein Instinkt erkennt nur die Gefahr vor dem Fall.

Eine geringe Chance, doch sie besteht.

Aber warum begeben wir uns in solche Situationen?

Warum springen wir hunderte von Metern in die Tiefe, durch nichts gesichert als durch ein Seil?

Was bewegt uns dazu nur mit einem Fallschirm auf dem Rücken aus einem Flugzeug zu springen, auf die Gefahr hin, dass dieser nicht aufgeht?

Weshalb setzen wir uns in nervenaufreibende Fahrgeschäfte im Freizeitpark oder schauen uns gruselige Horrorfilme an. Obwohl wir wissen, dass sie uns Angst machen werden und unwohle Gefühle in uns aufbringen?

Wieso kündigen wir unseren Job, erfinden uns noch mal neu, machen eine Weltreise oder wandern aus und setzen alles auf eine Karte, um unsere Träume zu realisieren. Ohne zu wissen, ob es klappt?

Weil wir genau deshalb hier sind!

 

Wir lieben die Kombination aus Abenteuer und Angst, die uns den Nervenkitzel und Spaß in unserem Leben bringt.

Wir lieben den Adrenalinkick und das Gefühl, was am Ende in uns aufkommt, wenn wir uns etwas wagen.

„Das Leben beginnt da, wo die Furcht endet.“ -Osho

Der Mut den wir empfinden, wenn wir die Angst und Unsicherheit überwinden und stattdessen unsere Abenteuerlust und Risikofreude ausleben.

Denn dadurch fühlen wir uns lebendig und wie kleine Helden. Wir sind stolz und beflügelt, von all den positiven Gefühlen die der Mut und Nervenkitzel in uns auslöst.

Wir haben keine Kontrolle darüber, was tatsächlich passieren könnte. Das haben wir nie, egal wie banal die Dinge und Umstände auch sind. Aber in dem Moment ist es uns egal, weil wir auf unser Urvertrauen hören.

„Alles Wird gut posaunt das positive Denken. Alles Ist gut, flüstert das Urvertrauen.“

Unser Urvertrauen weiß bereits, dass wir es schaffen und keine Angst haben brauchen. Und deshalb flüstert es uns zu, es zu wagen.

Was wäre, wenn du dieses Vertrauen ab jetzt immer und in jeder Lebenslage hättest?

 

Wie würde dein Leben in einem Jahr von heute aussehen, wenn du von nun an immer an dich und deine Fähigkeiten glaubst. Und mit Zuversicht in die Zukunft blickst weil du weißt, dass dir gar nichts passieren kann?

Wenn du wüsstest, dass das Leben immer für dich ist, wäre dann nicht plötzlich alles möglich?

„What if I fall? Oh but Darling, what if you fly?“

Manchmal passieren uns im Alltag Dinge, die uns unbedeutend erscheinen und oft auch bleiben, wenn wir sie nicht weiter beachten. Aber wenn wir wirklich mal hinschauen erkennen wir, dass sie uns was sagen wollen.

In dem Moment als ich abgerutscht bin und gemerkt habe, dass ich nicht fallen kann wurde mir klar, dass sich das auch auf mein Leben beziehen lässt.

Meine aktuelle Situation ist wirklich nicht immer leicht und angenehm.

Ich habe meine Wohnung aufgegeben und 90% meiner Sachen verkauft. Somit besitze ich aktuell noch meine Kleidung, mein Auto und mein Makeup Kit.

Manchmal etwas beängstigend, oder?

 

Nicht unbedingt!

Das Klettern hat mir eine Sache wieder ganz bewusst gemacht:

Egal was ich bisher angegangen bin und was ich dafür vermeintlich auf´s Spiel gesetzt habe, ich bin noch nie ´gefallen´.

>>Ich bin nach der Schule nach Australien gegangen und habe 9 Monate in einer völlig fremden Familie gelebt, die ich bis dato nur über Skype kannte. Um am Ende ein zweites Zuhause am anderen Ende der Welt zu haben.<<

>>Ich habe eine Ausbildung angefangen und nach nur 1,5 Wochen abgebrochen, weil ich es Schrecklich fand. Um ein Studium anzufangen, was ich noch viel schrecklicher fand. Aber nur so konnte ich den Mut entwickeln endlich das zu machen, was mir wirklich Spaß macht. Und so habe ich letztlich eine Ausbildung begonnen, die mich erfüllt hat und mir den Weg zu meinem heutigen Traumberuf geebnet hat.<<

>>Ich habe Menschen getroffen, die mir unheimlich viel bedeutet haben, mir jedoch nicht gut taten. Und ich hatte Angst, dass wenn ich sie loslasse, ein Teil von mir fehlen wird. Um am Ende zu merken, dass ich erst vollständig wurde, als ich mich von ihnen abgewandt habe.<<

Und nun bin ich wieder am anderen Ende der Welt, in Sydney.

Da wo meine erste große Entscheidung, vor sieben Jahren, mein komplettes Leben verändert hat.

Da, wo mir mein Urvertrauen das erste Mal so richtig bewusst wurde und mir den Mut gegeben hat, neues zu wagen um zu wachsen.

Da, wo ich zukünftig leben und arbeiten möchte und dafür gerade alles andere aufgebe.

Und ich stehe vor dieser riesigen Herausforderung. Und fühle mich manchmal ganz winzig und klein, weil ich keine Ahnung habe wie ich sie angehen soll und ob ich es schaffe sie zu bewältigen.

… Um am Ende zu merken, dass …(?)

„Wenn du mutig genug bist ´Lebewohl´ zu sagen, wird das Leben dich mit einem neuen ´Hallo´belohnen.“

Das wissen wir. -Das weiß dein Urvertrauen.

Dafür bist du hier.

Wir sollten uns viel öfter in ´Gefahr´ bringen und mutig sein.

Wenn du wissen möchtest, was ich außerdem alles erlebe und in meinem Alltag hier unternehme, findest du hier einen neuen, spannenden Travel Beitrag.

Viel Spaß beim Lesen!

3 Buchtipps, die dein Leben verändern können.

3 Buchtipps, die dein Leben verändern können.

„ Ich glaube, man sollte überhaupt nur noch Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“ – Franz Kafka

Heute möchte ich dir drei Bücher vorstellen die meinen Horizont ungemein erweitert haben, mir Denkanstöße gegeben haben und mein Leben dadurch in vieler Hinsicht verändert haben.

Diese Bücher sind ein absoluter Game Changer und werden dir helfen nicht länger darauf zu warten, dass sich was ändert, sondern Verantwortung zu übernehmen und dein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

“ Creat a life you love.“

Ich empfehle dir diese Bücher in der gelisteten Reihenfolge zu lesen, da die Inhalte in gewisser Hinsicht aufeinander aufbauen und es dir so leichter fallen wird, das Gelesene für dich und dein Leben umzusetzen.

Tipp 1.

´Das Café am Rande der Welt´- John Strelecky 

Dieses Buch ist mit Abstand mein Lieblingsbuch, denn es verdeutlicht kurz und knapp worauf es im Leben ankommt und warum es wichtig ist sich drei essenzielle Fragen klar beantworten zu können. Eine kleine Geschichte die zum Nachdenken anregt und große Veränderungen für dich und dein Leben mit sich bringen wird, wenn du dazu bereit bist.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Online oder im Buchhandel erhältlich.

Tipp 2.

´Der Alchimist´- Paulo Coelho

Ein wahnsinnig toller Autor der in seinem Bestseller dazu aufruft seinem Herzen zu folgen, sich seine Träume zu erfüllen und keine Angst davor zu haben zu scheitern. Dieses Buch ist schnell und leicht gelesen und hinterlässt dabei eine klare Botschaft. Diese wird dir dabei helfen dein Selbstvertrauen und deine Zuversicht aufs Leben zu stärken, um endlich für deine Träume und Visionen loszugehen.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Online oder im Buchhandel erhältlich.

Tipp 3.

´Denke nach und werde Reich´- Napoleon Hill

Last but not least, die Anleitung für ein Leben im materiellen Wohlstand mit Erfolg in Beruf und Privatleben. Es ist kein Zufall, dass manche Menschen scheinbar mehr Erfolg im Leben haben als andere. Sie sind weder klüger noch besser ausgebildet, sondern sind lediglich durch einige Gemeinsamkeiten verbunden, die Napoleon Hill in diesem Buch sachlich und einfach zusammenfasst. Erfolgsmethoden, die es dir ermöglichen werden genau das Leben zu erschaffen was du dir wünscht.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Online oder im Buchhandel erhältlich.

Viel Spaß beim Lesen und Erschaffen.;)

Hast du eines der Bücher oder vielleicht sogar alle schon gelesen? Wenn ja, was ist deine Meinung dazu?

Gibt es weitere Bücher, die du empfehlen kannst und die dir dabei geholfen haben, dich persönlich weiterzuentwickeln?

Dann hinterlasse mir hier gern einen Kommentar mit deiner Meinung. Ich freu mich drauf!

Kapstadt 2018-Das Leben ist eine Reise.Wichtig ist nicht was du siehst, sondern was du erkennst.

Kapstadt 2018-Das Leben ist eine Reise.Wichtig ist nicht was du siehst, sondern was du erkennst.

„Ich bin nicht mehr dieselbe, seitdem ich den Mond auf der anderen Seite der Welt gesehen habe.“

Welche Reise hat dein Leben verändert?

Es ist kein Mythos, dass Reisen uns und unser Leben verändert. Die vielen Erfahrungen und Erlebnisse die wir sammeln, ermöglichen uns zu wachsen und zu reifen und erweitern unseren Horizont ungemein.

Das Schöne daran ist, es ist immer zu unserem Vorteil! Denn selbst die weniger angenehmen Erfahrungen und Momente bereichern uns und formen uns zu dem Menschen der wir sind.

Es ist interessant, dass man das eigene Wachstum währenddessen erst überhaupt nicht wahrnimmt und es sich zunächst anfühlt, als wenn alles beim Alten ist.

Wenn du meinen Blog und Instagram verfolgst weißt du ja bereits, dass meine erste Australien Reise 2011 und nun vor allem mein letzter Aufenthalt im vergangenen Januar, viel Einfluss auf mich und mein Leben hatte. Denn ich gehe nun endlich meinen großen Traum an, in Sydney zu leben und zu arbeiten.

Ein gewaltiger Schritt, der viele Herausforderungen und Veränderungen mit sich bringen wird.

Ja, Australien ist und bleibt der ´Game Changer´. Kein Land hat mich je so gepackt und keine Reise je so geprägt. Doch mittlerweile ist mir klargeworden, dass erst die Summe aus all den Reisen, die ich in meinem Leben bereits gemacht habe, der Grund dafür ist warum ich die Person geworden bin die ich heute bin.

 „Es liegt eine Art Magie über dem Fortgehen, um dann völlig verändert zurückzukehren.“

Vor einer Woche bin ich, in Kapstadt, auf dem Weg vom Supermarkt zurück nachhause gewesen und habe die vergangenen 4 Wochen Revue passieren lassen. Dabei ist mir bewusst geworden, was sich in der letzten Zeit eigentlich alles verändert hat.

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob es sich ausgezahlt hat nach Kapstadt zu gehen. Und das leider nicht buchstäblich, denn auch diese Reise war eine reine Investition, die mich Geld gekostet hat statt es mir einzubringen.

Viel mehr ging es um die Frage, ob ich die Zeit schlau und sinnvoll nutze, um mich berufliche weiterzuentwickeln. Und ich muss gestehen, dass es sich zwischenzeitlich nicht danach angefühlt hat.

Denn irgendwie lief alle anders als gedacht.

Aber fangen wir von vorne an…

In den letzten 2 Monaten habe ich einen riesen Sprung gemacht und so viel dazu gelernt.

Ich habe zwei Kontinente bereist und insgesamt 29,600 km zurückgelegt, (Wow, ich muss Flugmeilen sammeln! Ein Uprade winkt mir praktisch jetzt schon zu.:D).

Ich habe Chancen und Möglichkeiten ergriffen, die mich in vieler Hinsicht weitergebracht haben. Und habe sowohl beruflich als auch privat Momente erlebt, die mich sehr geprägt haben.

Kapstadt spielt dabei eine große Rolle.

Über den Deutschen Winter fliehen ca. 90% der Fotografen, Models und Makeup Artists ins sonnige Kapstadt, um hier zu arbeiten. Und dieses Jahr war auch ich dabei. Ich habe mir für einen Monat ein Airbnb gemietet, um von hier aus Shootings zu organisieren die der Aufwertung meines Portfolios dienen sollten. Und da in Kapstadt jeder das gleiche Ziel verfolgt, ist es unheimlich leicht Kontakte zu knüpfen und tolle Bilder zu machen.

Du musst wissen, dass mein Portfolio meine Referenz, und damit die Eintrittkarte für Jobs ist. Daher sollte es immer auf dem neusten Stand sein. Denn keiner fragt nach einem Lebenslauf oder will ein Diplom sehen. Der Kunde möchte sehen, was man kann und das zeigt man durch Bilder der eigenen Arbeit. Es kommt natürlich immer gut an auch international zu arbeiten und unterwegs zu sein und so konnte ich mit der Reise gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Langfristig möchte ich mein Portfolio so aufbauen, dass ich mit Kusshand von australischen Agenturen aufgenommen werde und so      an   die ganz großen Beauty & Fashion Kampagnen gelange.

Das war der Plan und darauf habe ich mich gefreut, denn es würde mich meinem großen Ziel, SYDNEY, wieder ein Stück näherbringen.

Allerdings war die anfängliche Euphorie nach ein paar Tagen verflogen und ich war frustriert, als die Dinge nicht ganz laufen wollten wie gedacht.

Nachdem ich eine so wunderbare und erfolgreiche Zeit in Sydney hatte und mit viel Power und Tatendrang zurückgekehrt bin, hatte ich angenommen mit eben dieser Energie in Kapstadt weiter zu machen.

Ich hatte angenommen auch hier täglich 120% zu geben und durch meine Erfahrung aus Sydney noch viel schneller an viel mehr Shootings zu kommen.

Außerdem dachte ich, dass ich hier ebenfalls mit so viel Feuer und Leidenschaft bei der Sache sein werde wie in Down Under.

Aber irgendwas war anders. Mein Ehrgeiz und meine Motivation wollten scheinbar lieber Urlaub machen und haben sich daher nicht wirklich oft gezeigt.

Ich habe gemerkt, dass mir alles schwerer viel und habe zudem mein Leben in Sydney sehr vermisst. Das wiederum hat mich wütend gemacht, denn ich kam mir undankbar vor und konnte letztlich die anfängliche Zeit in Kapstadt nicht so genießen wie gedacht.

Dabei ist die Stadt so wunderschön und hat ihren ganz eigenen Zauber. Hier fühlt man sich so frei und unbeschwert. Der Lifestyle und die Menschen sind total locker und ´easy going´, nach dem Motto:

„Kommst du heut nicht, kommst du morgen.“

Nur war genau das wahrscheinlich mein Problem.

Denn sonst lebe ich ja eher nach dem Motto ´work hard- play hard´ und gebe lieber mehr als zu wenig.

Ja, ich bin ein sehr ambitionierter Mensch und wenn ich mir etwas vorgenommen habe gehe ich es an, komme was wolle. Deshalb fällt es mir umso schwerer, wenn ich meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden kann. Und so zieht es mich schnell runter, wenn die Dinge nicht laufen wie ich es mir vorgenommen habe.

Eine Eigenschaft die mich oft sehr streng mit mir selbst sein lässt und mir oft mehr Druck und Stress als nötig macht.

Doch Kapstadt hat mich gelehrt, dass ich nicht immer mit dem Kopf durch die Wand muss, sondern auch mal ausprobieren sollte außen rum zu laufen.

Ich habe ich es mir dann endlich eingestanden, dass der Kapstädter Lifestyle mich gepackt hat und habe ihn sogar lieben gelernt. Vor allem aber habe ich es einfach mal hingenommen, eine Weile nur 80% zu geben.

Du lachst jetzt vielleicht, aber ja das fiel mir wirklich schwer. Ich hatte das Gefühl zu wenig für meinen Traum zu tun und am Strand meine Zeit zu vergeuden, statt sie sinnvoll mit Arbeit zu verbringen, um weiterzukommen.

Doch irgendwann dachte ich ´fuck it´. Es hatte keinen Sinn mehr, mich selbst zu stressen und deshalb ein schlechtes Gewissen zu haben. Denn es änderte nichts an meinem geringeren Energielevel.

Stattdessen habe ich es akzeptiert, dass ich nicht immer ganz oben mitspielen kann und auch nicht muss. Und dass es sogar nötig ist auch einfach mal 1-2 Gänge runter zu fahren und relaxter zu sein.

Und wer außer mir selbst erwartet eigentlich ständige Produktivität?

Richtig, keiner!

Ich habe also gelernt die Ruhe, Gelassenheit und entspannte Atmosphäre in vollen Zügen zu genießen, anstatt sie zu verteufeln und für meine weniger produktive Lebensweise verantwortlich zu machen. Und schließlich habe ich es echt genossen da ich wusste, dass die kommenden Monate hart genug werden und noch genug Stress auf mich zukommt. Eine kleine Pause konnte ich daher gut gebrauchen.

 

„The Spirit of Cape Town.“

Ja diese Stadt packt dich einfach und holt Eigenschaften in dir hervor, die du sonst eher weniger an den Tag legst. Und das ist gut so gewesen! Mehr Ruhe, Gelassenheit, kein Stress, kein Druck, einfach nur sein und die Dinge geschehen lassen. Ich denke das ist genau das, was ich nach 4 intensiven Wochen in Sydney gebraucht habe.

Tolle Shootings habe ich dennoch gemacht, aber nebenbei noch viel mehr gelebt als ich es mir in Sydney erlaubt habe.

Ich denke jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden und sollte schauen, welche Arbeitseinstellung sich richtig anfühlt und einen, ohne auszubrennen, vorantreibt.

Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, dass mir Kapstadt etwas den Wind aus den Segeln genommen hat und mich hat ruhiger werden lassen.

Zukünftig werde ich weiterhin fokussiert mein Ziel verfolgen. Ich werde weiterhin meine heißgeliebte Bücher zur Persönlichkeitsweiterentwicklung lesen, mir motivierende Youtube Videos anschauen und mir Blogbeiträge von Menschen durchlesen, die schon da sind wo ich hin möchte. Nur entspannter, denn;

„Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.“

Erfahre hier, was ich alles in Kapstadt erlebt habe und warum ich dir die Stadt als Reiseziel nur wärmsten empfehlen kann. Es warten viele interessante Sehenswürdigkeiten, atemberaubende Strände und die besten Restaurants auf dich!

Viel Spaß beim Lesen.:)