Warum aufgeben kein Scheitern ist und Rock Bottom immer auch eine Chance und Neuanfang sein kann.

Warum aufgeben kein Scheitern ist und Rock Bottom immer auch eine Chance und Neuanfang sein kann.

Und manchmal müssen wir aufgeben und loslassen und uns von all dem lösen, was wir so verzweifelt versuchen festzuhalten, weil wir so große Angst vor der vermeintlichen Niederlage und Enttäuschung haben, von der wir denken, dass sie uns zerreißen wird, wenn wir nicht weiterkämpfen. Um zu merken, dass wir bereits an der letzten Treppenstufe klammern und uns nichts mehr passieren kann, da unsere Füße längst wieder Boden berühren.

„Wenn du ganz unten bist, führt der einzige Weg wieder nach oben.“

Ich habe lange nachgedacht, ob ich diesen Post schreiben und veröffentlichen soll, da ich nicht wusste ob ich so tief und persönlich gehen kann und soll. Aber in den letzten zwei Wochen durfte ich Erfahrungen machen, die mich wirklich mehr als an meine Grenzen gebracht haben. Mir Lektionen erteilt und Energie abverlangt haben, wo ich nicht mehr wusste woher ich diese noch nehmen soll.

Ich war verzweifelt, besorgt, beängstigt, traurig und hab mich unheimlich einsam gefühlt. Vor allem aber wusste ich nicht mehr was ich noch tun kann, um all das nicht mehr zu fühlen, zu denken und zu leben. Und habe dadurch irgendwann einfach nur noch auf ´Überlebensmodus´ geschaltet um die Situation, so wie sie war, auszuhalten. Um irgendwie klarzukommen und einfach zu funktionieren, weil ich dachte, dass ich es sonst nicht anders aushalten würde. Weil ich dachte, Schwäche zeigen würde mich in die Knie zwingen und dann würde ich nicht mehr hochkommen.

„Manchmal kann man nichts machen, außer weiter.“

Ich möchte euch durch meinen Blog erreichen. Ich möchte euch nicht nur mit auf meinen Weg nehmen und euch durch meine Erfahrungen und Erlebnisse entertainen, sondern viel mehr inspirieren und motivieren. Euch damit helfen und etwas in euch bewegen, sodass ihr einen Mehrwert hieraus schöpft. Und das nicht nur aus den tollen, positiven Ereignissen und Posts.

Denn wachsen tut man bekanntlich an den Herausforderungen und schwierigen Zeiten im Leben. Und deshalb habe ich mich entschieden euch auch diese nicht vorzuenthalten und offen zu legen. In der Hoffnung den, der es gerade braucht, zu erreichen. Und wissen zu lassen, dass du nicht allein bist, denn wir haben alle unser Päckchen zu tragen. Und dennoch schaffen wir es alle tagtäglich das Beste daraus zu machen und unseren jeweiligen Weg zu gehen.

„Egal wo du bist, wenn du in den Himmel schaust, schauen wir alle in den Selben.“

Wenn du meine Reise der letzten Monate verfolgt hast weiß du bereits, dass ich mich Anfang des Jahres dazu entschieden habe zuhause alle Zelte abzubrechen, um in meinem absoluten Traumland, Australien, noch mal ganz von vorn anzufangen.

Und so habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen und alles in Gang gesetzt, um endlich zu leben, wovon ich so lang nur geträumt habe.

 

 

And here I am, zwei Wochen nach Ankunft, und noch völlig geplättet und überrollt von alle den Ereignissen die seitdem passiert sind.

 

Ich hatte es mir wirklich so schön ausgemalt. Ich dachte, alles wird genauso wie ich es mir wünsche. Dass sich meine Arbeit und Planung der letzten Wochen auszahlt und bemerkbar machen würde und ich dieses spannende Leben starten kann, was ich mir vorher gedanklich zurechtgeschustert hatte.

Schließlich wusste ich was mich erwartet, denn am 1.10.2018 stieg ich bereits zum 6 Mal in meinem Leben in den Flieger nach Sydney.

Ich kannte die ´Ups and Downs´, die das Leben Down Under mit sich bringen kann, schließlich hatte ich sie schon oft genug erlebt. Ich wusste, dass auf harte Zeiten tolle folgen und ich wusste damit umzugehen.

Ich war wirklich auf alle Eventualitäten und Ereignisse vorbereitet.

Nur nicht auf das, was das Leben tatsächlich für mich bereit hielt.

„Leben ist das was passiert, während du damit beschäftigt bist Pläne zu schmieden.“

Der Plan

Ich sollte in Sydney ankommen, würde die ersten 2-3 Wochen in Bondi leben und mir von dort aus in Ruhe eine Bleibe und einen Job suchen. Am 15.10 würde die Uni anfangen, was perfekt wäre, da ich bis dahin bereits den Jetlag überstanden hätte und die wichtigsten Angelegenheiten geklärt wären.

Und dann würde es beginnen, mein Leben Down Under. Ich würde meine tägliche Morgensession, in der Yogabar, mit einer Meditation am Strand abschließen. Würde zur Arbeit gehen und mir nebenbei, nach und nach, mein eigenes Geschäft als Hair & Makeup Artist aufziehen. Würde mich hier toll einfinden, neue Freundschaften schließen und meine Freizeit am Strand genießen.

So war der Plan, aber so sollte es nicht sein…

 

Im Nachhinein ist mir bewusst, wieso es gekommen ist wie es kommen musste und ich bin sogar dankbar dafür. Vielleicht fällt es mir dadurch auch leichter darüber offen und ehrlich zu schreiben, weil ich meine Lektion gelernt habe und mich wieder auf dem richtigen Weg befinde.

 

Aber hart war es dennoch und hier ist warum:

Heute ist der 16.10.2018, am 1.10 kam ich hier an und gestern erst ist der Knoten geplatzt, der mich fast hat verrückt werden lassen.

Einfach war der ganze Schritt schon lange nicht mehr, darüber hatte ich in einem vorherigen Post bereits berichtet. Wo man zu Beginn noch selbstsicher und voller Tatendrang ist, wächst die Angst vor der Veränderung mit jedem Tag der vergeht. Mit jedem Tag, der diese einschneidende Veränderung näher rücken lässt und dir bewusst macht, dass du das hier wirklich tust!

Und ja immer wieder hat man auch Momente der Vorfreude, in denen die Angst einen verlässt und der Mut zurückkehrt. Und man voller Zuversicht auf all die Dinge blickt, die einen erwarten.

„It´s a bit like a roller coaster. There are lots of twists and turns, and some of the hills are a bit scary, but you stay on the ride just to feel the thrill of that fall again.“

Aber es ist wirklich kräftezehrend und anstrengend, all diese Hochs und Tiefs der verschiedenen Gefühlslagen zu durchleben. Irgendwie fühlt man sich permanent ´zwischen den Stühlen´, denn man ist weder hier noch da unten ganz dabei. Man befindet sich in Warteschleife und weiß, alle Gefühle und Gedanken die kommen, muss man einfach aushalten, denn was willst du sonst tun?

Meine beste Freundin sagt immer so schön:

„Du musst es auch mal so sehen, da kannst du jetzt auch nichts machen.“ 😀

(Danke Isi, für diesen weisen und lebensverändernden Ratschlag!:*:D)

Während man gedanklich bereits am anderen Ende der Welt ist, ist man physisch noch hier und nimmt mental bereits von allem und jeden Abschied. Bereitet sich vor und fühlt sich irgendwie ziemlich verloren in dieser ´Zwischenwelt´.

Vielleicht kennst du das Gefühl. Das Gefühl nirgends mehr so richtig reinzupassen und dazuzugehören, weil du selbst deinen Platz noch nicht gefunden hast, in dieser neuen Situation, Rolle, Chance.

Nichts ist uns wichtiger als unsere Integrität. Und so fragt man sich, wer bin ich hier? Um zu wissen wer man dann dort sein wird.

Um festzustellen, dass die Veränderungen, die sich abspielen, nicht nur das Außen, sondern besonders die Innenwelt beeinflusse und es auf diese Frage keine Antwort gibt, da alles ´was sein kann´ nur eine Illusion von dem ist, was dann tatsächlich ist. Doch Fakt ist, der/die Gleiche wird man nicht mehr sein!

„Du musst das Leben, dass du geplant hast aufgeben, damit du das Leben führen kannst was auf dich wartet.“

 

Tja, so war diese Zeit, allein emotional gesehen, wirklich sehr schwer für mich. Da ich alles auch immer irgendwie doppelt und dreifach durchlebe und empfinde und mir ohnehin schon immer viel zu viele Gedanken mache, um alles was war, ist und kommt.

 

Und so bin ich vor zwei Wochen ziemlich ausgelaugt, müde und erschöpft und definitiv mit zwei weinenden Augen in den Flieger gestiegen.

Da ich so überwältigt von allem war und gespürt habe, wie sehr ich in dieser Situation eigentlich Halt und Sicherheit gebraucht hätte, anstatt das Abenteuer und die Ungewissheit, die mir geboten wurden.

Meine, sich ständig ändernden, Emotionen hatten mich ziemlich dünnhäutig und unsicher werden lassen. Letzteres besonders daher, weil man permanent zu verstehen versucht, was da gerade abgeht.

Im Außen, im Innen, gedanklich und gefühlsmäßig. So ist der Mensch, er möchte verstehe und begreifen. Möchte Kontrolle und am besten morgen schon wissen, was übermorgen passiert. Aber hier ging es nicht, denn das hier war größer, und das wusste ich. Und dadurch wusste ich auch, dass all diese komischen und neuen Emotionen einfach ausgehalten werden mussten, egal wie unangenehm und schmervoll sie teils waren. Ich merkte, dass ich alles andere als Herr meiner Lage war. Und so galt:

„Aushalten, atmen, ignorieren, weitermachen.“

Doch wie lang geht das gut?

 

In meinem Fall ein paar Wochen, zwei davon In Australien. Bis ich nicht mehr konnte und alles aus mir rausgebrochen ist, was ich so lang unterdrückt hatte.

 

Ich weiß ich weiß, man kann sich jetzt denken Fary, das hast du doch so gewollt und du warst doch auch immer so cool damit. Richtig, habe ich und war ich auch. Aber hey, ich bin auch nur ein Mensch, der all das hier gerade zum aller ersten Mal erlebt. Der mit diesem Schritt die wohl mutigste und einschneidenste Entscheidung seines Lebens getroffen hat. Und Mut bedeutet nicht, keine Angst, keinen Respekt und keine Sorgen und Zweifel zu haben. Sondern eben nur, dass man es dennoch tut. (Wenn auch nur noch ganz klein mit Hut.;))

1.10

In Sydney angekommen, wäre ich am liebsten gleich im Flieger geblieben, um wieder mit zurück nachhause zu fliegen, so unwohl fühlte ich mich bei all dem.

 

 

Ich fühlte mich dem Ganzen einfach nicht mehr gewachsen und stand völlig neben mir. Ich zweifelte meine Entscheidung, zuhause alles für ein dickes fettes Fragezeichen aufgegeben zu haben, an.

Ich war plötzlich nur noch ganz klein mit Hut und wollte am liebsten zurück ´auf Mamas Schoß´, um mich geborgen und sicher im großen Unbekannten zu fühlen.

Denn diesmal war alles anders, diesmal wollte ich bleiben und so war der Druck groß. Nicht im Außen, aber in mir. Ich wollte es schaffen und es mir selbst beweisen und ich merkte, dass ich keine Ahnung hatte wie und am liebsten kapituliert hätte. Um mir das nicht einzugestehen, spielte ich stark und machte mir vor, alles sei ok so wie es ist. Da ich ähnliches doch schon mal erlebt und ´überlebt´ hatte.

Also stell dich nicht so an, das wird sich schon legen und schon bald ändern! Ein wenig Heimweh und schlechte Gefühle, wer kennt das nicht.

Jaja, herunter spielen kann ich die Dinge gut, wenn es darum geht mein Ego zu erhalten.

Zur gleichen Zeit dann hat es sich leider auch ergeben, dass ich mir früher als geplant eine neue Bleibe suchen musste und ich plötzlich keine Unterstützung mehr, durch noch eine weitere Person, hatte.

Und mich nicht mehr nur noch allein und irgendwie isoliert von mir und der Außenwelt fühlte, sondern es auch tatsächlich war.

Ich war völlig auf mich allein gestellt, was definitiv nicht Teil des Plans war! Was war hier los? Ich wusste es nicht und wusste daher auch nicht damit umzugehen.

Aber irgendwann fragte ich nicht mehr, sondern handelte einfach und suchte mir so, in kürzester Zeit, das nächstbeste Airbnb. Um die nächsten Tage erstmal ´ irgendwie´ klarzukommen.

Wohl wissend, dass ich alles andere als zurechtkam. Aber wenn man plötzlich in eine unvorhersehbare Situation geschmissen wird, funktioniert man nur noch, weil man sich alles andere nicht leisten kann.

„Du weißt nie wie stark du bist, bis stark sein deine einzige Option ist.“

 

So saß ich da, allein, ohne festen Wohnsitz, ohne Job, ohne Familie und Freunde und nahm Tag für Tag hin, so wie er kam.

 

Am liebsten hätte ich aufgegeben und wäre nachhause gekommen. Ich war so traurig und gleichzeitig wütend, weil ich nicht akzeptieren wollte was war. Dass meine Erwartungen und Vorstellungen von dem, wie es sein sollte, so fernab der Realität waren, war für mich nicht zu begreifen.

Ich machte weiter, weil ich mir die Blöße nicht hätte geben können. Nicht einmal vor den anderen, sondern eher vor mir selbst nicht.

Das kann es doch nicht gewesen sein! Keine zwei Wochen im Land und schon hast du Rock Bottom erreicht und willst einen Rückzieher machen? Weil die Dinge anders gekommen sind, als geplant? Reiß dich zusammen Fary und steh für dich und deine Träume ein!

Spielte sich ein Teil in mir ab, während der andere winzig klein und zusammengekauert in der Ecke saß und aus dem Spieleparadies abgeholt werden wollte.

Stur wie ich bin und getrieben vom Ehrgeiz suchte ich mir schon bald eine neue Bleibe, da mein derzeitiges Airbnb recht teuer war und auch nicht die Beste Lage und Möglichkeiten versprach.

Weißt du, erst in solchen Momenten merkt man wie wichtig eine Base ist/ ein Zuhause.

Wie ein Normade von A nach B reisen ´is all fun and games´, bis es nicht mehr deine freie Entscheidung und teil des Reisens ist, sondern deine einzige Option wieder irgendwo unterzukommen und Tag für Tag zu überstehen. Um sich selbst wenigstens etwas Halt, in einem anderen Land und völlig aussichtslos scheinenden Situation, zu geben.

9 Tage hatte ich in dieser neuen Unterkunft. Neun Tage, um mir ein langfristiges Zuhause zu suchen, einen Job zu finden und endlich wieder einen roten Faden in all dem zu sehen. Ich atmete auf, weil ich froh und dankbar für die Zeit war, die ich mir damit selbst geben konnte. Alles erstmal sacken zu lassen, runterzukommen und mich neu zu sortieren.

Die Rechnung hatte ich allerdings ohne Sydneys Wohnungsmarkt gemacht, der mir in die Karten spielte und mich immer wieder nach rechts und links blicken lies, um die versteckte Kamera zu suchen, die ich zu finden hoffte. Denn langsam konnte das alles doch einfach nur noch ein schlechter Scherz sein!

 

 

Was zum Teufel passierte hier gerade?

 

„Es sind nicht die Umstände die uns enttäuschen, sondern die nicht erfüllten Erwartungen die wir haben.“

Ich war gerade erst umgezogen, auf einen anderen Kontinent, ans andere Ende der Welt. Hatte alles hinter mir gelassen, um einen Traum zu jagen, von dem ich nicht wusste ob und wie er funktioniert. Und als sei all das noch nicht schwer genug, durchlief ich gleichzeitig auch noch eine Trennung, die auch so schon schwer genug gewesen wäre. Doch all das, auch noch weit weg von zuhause, 16400km entfernt von Freunden und Familie, die einen normalerweise den Rücken stärken, aufmuntern und ablenken können, war einfach zu viel für mich.

Eine Wohnung wollte sich einfach nicht finden, da immer irgendwas war, das nicht passte, oder eine Absage kam. Und klar hätte ich auch die nächstbeste nehmen können. Aber ich kenne mich, ich muss mich wohlfühlen, brauche ein Zuhause, einen Wohlfühl- und Rückzugsort. Zudem wollte ich eine langfristige Base, denn es macht echt keinen Spaß, mit zig Sachen im Gepäck, von A nach B zu ziehen. Wenn diese auch noch gefühlt 6749173981720 kg wiegen.

Und sich schon beim Einzug mental auf den Auszug vorbereiten zu müssen, weil man auch hier wieder nur ein paar Tage oder Wochen bleiben würde, wollte ich nun wirklich nicht.

Nein die Situation sollte sich bessern und dafür brauchte ich endlich Beständigkeit, zumindest in einer Sache!

Beständigkeit die ich mir, wie ich in dieser Zeit merkte, selbst nicht geben konnte. Aber so sehr gebraucht hätte.

So suchte ich weiter und weiter. Bekam Absagen oder musste selbst absagen. Kehrte abends nachhause zurück, um weiter nach Wohnungen zu schauen und bewarb mich gleichzeitig auf Jobs. Denn Wohnungen wollen auch bezahlt werden und mit ca. 250-400$ die Woche, muss man da schnellstmöglich gucken wo man bleibt.

 

 

Mein Alltag war ein eingespielter Ablauf von Dingen die getan werden mussten. Und der Traum, für den ich hierhergekommen war, war irgendwie eher zum Albtraum geworden.

Es war kaum auszuhalten und fühlte sich nicht gut an, meine Emotionen und wahren Gefühle zu ignorieren, weil in mir eigentlich die Hölle los war und all diese Energie endlich raus wollte.

Aber ich dachte ich würde es noch weniger aushalten, wenn ich all meine Verzweiflung, Angst, Trauer, Wut und Enttäuschung rauslasse. Denn wenn es jetzt schon kaum zu ertragen war, würde es mir komplett den Boden unter den Füßen wegreißen, -dachte ich…

15.10

Yea, der erste Tag an der Uni stand an. Das ist…macht so viel Spaß hier!

Wir alle kennen die Phasen, in denen es uns elend dreckig geht und wir uns am liebsten für Tage und Wochen zuhause einbunkern würden, bis der Sturm an uns vorbeigezogen ist und wir wieder Kontakt zur Zivilisation aufnehmen können. Bis dahin denken wir brauchen wir ihn nicht, wollen wir ihn nicht und daher soll uns auch bitte jeder einfach nur in Ruhe lassen. Denn nichts ist ekliger, als im Außen so zu tun als sei alles fein, wenn die eigene Welt gerade dabei ist zusammen zu fallen. Und wo man sich selbst meist noch gut einen vorspielen kann, wird es in der Interaktion mit anderen immer schwerer die eigene Fassade aufrecht zu erhalten.

Doch so ist das nun mal, wenn man Erwachsen ist. Dann agiert man nach dem Motto ´lächeln-aushalten-weitermachen´, weil man sich die Blöße nicht geben will und es ja irgendwie auch keinen was angeht, geschweige denn wissen soll. Und so hält man die Lüge aus die man da lebt, um dem Schein nach außen zu bewahren.

Ich glaube das war es letztlich auch, was mir den letzten Kick gegeben hat.

In dem ich mich zwingen wollte, ´happy und normal´ zu sein, wollten sich meine eigentlichen Gefühle nur noch mehr ausdrücken. Und so wurde es immer schwerer diese zu unterdrücken und zu ignorieren. Bis es abends beim Sykpen nur noch einen einzigen Blick meiner Mutter brauchte und ich völlig verzweifelt und aufgelöst in Tränen ausbrach.

Da waren sie, all die angestauten Emotionen, die ich so lang unterdrückt hatte.

 

 

Die pure Verzweiflung, Überforderung, die Scham, die Verletztheit, die Trauer, die Wut, die Angst und Hilflosigkeit. Alles brach wie ein Wasserfall aus mir heraus.

Wovor hast du noch Angst Fary? Lass doch einfach los. Gib doch einfach mal auf und gestehe dir ein, dass du nicht mehr kannst. Dass du keine Kraft mehr hast und nicht mehr kämpfen kannst, weil dein Akku seit Wochen leerer als leer ist. Es ist ok! Es ist alles gut, es passiert dir nichts, wenn du loslässt.

True…

Und so erkannte ich leicht schmunzelnd:

„Considering to how my life has been going lately, it turns out that ROCK BOTTOM has a basement.“

Als ich alle Krokodilsträhnen geweint hatte und alle, mir so unfair erscheinenden, Dinge losgeworden war. Merkte ich, dass es mir bereits besser ging.

(Mein eigenes Fenster im Bildschirm ignorierte ich dabei gekonnt, denn bei dem verheulten Maulwurfsgesicht hätte ich sonst wahrscheinlich gleich wieder angefangen zu weinen.:D)

Vor allem merkte ich aber, dass meine Mutter recht hatte.

 

Es geht nicht tiefer als tief. Und wo mein Motto sonst immer lautet, aufgeben ist keine Option, war es jetzt meine einzige Chance wieder klarzukommen und mich zu fangen.

Cause:

„When we hit the lowest point, we are open to the greatest change.“

Ich musste nichts mehr beweisen, ich musste nicht mehr stark sein und musste nicht mehr so tun als ob, wenn nichts war wie es sein sollte. Ich musste nicht mehr kämpfen und ich musste nicht mehr überleben. Ich hatte bereits für mich gesorgt und so ging es mir vorerst gut. So konnte ich endlich einfach akzeptieren was war und die Situation auch genauso annehmen.

Sie war zwar einfach nur scheiße, sagen wir wie es ist, aber das war ok.

Und indem ich das tat, löste sich endlich der festgezogene Knoten in mir, der mir zuletzt fast die Luft zum Atmen geklaut hatte. Und mit ihm lösten sich alle Hoffnungen und Erwartungen, an all das was sein sollte, aber nicht war. Und alles durfte einfach nur sein.

Und weißt du was das Witzige ist? Am gleichen Abend hatte ich noch zwei Wohnungsbesichtigungen zu denen ich, unübersehbar verheult aber so gut es ging zurecht gemacht, hin ging.

(Denn meine Oma hat immer gesagt, wenn es einem scheiße geht, muss man ja nicht auch noch so aussehen!)

 

Zu verlieren hatte ich eh nichts mehr. Jetzt konnte ich auch noch zwei weitere Absagen einstecken. Und daher war es mir egal, dass ich an diesem Abend kein Strahlemann war, sondern einfach nur ich. Fix und fertig, aber wieder mehr im Reinen mit mir selbst.

Und so wollte ich die Eindrücke einfach nur mitnehmen, da sie hilfreich für die weitere Suche sein könnten,-dachte ich mir. Und so ging ich unbedarft hin und war dabei, nach Wochen, endlich einfach nur noch ich selbst und damit authentisch. Versuchte weder wem zu gefallen, noch wen zu beeindrucken. Vor allem aber mich selbst nicht, weil ich mich so annahm wie ich war. Weil ich mich so lieb haben konnte wie ich war. So verletzlich, schwach und leer wie ich in diesem Moment war.

„When you accept yourself, the universe accepts you.“

So wahr, so wahr!

Two out of two boten mir das jeweilige Zimmer an, was ich besichtigte. Und nur einen Tag nach meinem Zusammenbruch sitze ich hier und kann wieder lächeln. Nicht nur, weil ich ein wunderschönes Zimmer mit eigenem Bad gefunden habe, sondern auch, weil ich wieder ein Stück mehr zu mir selbst gefunden habe.

Ich habe angenommen was ist und habe mich angenommen wie ich jetzt gerade bin, wer ich gerade bin. Und habe verstanden, dass alles wie es ist ok und richtig ist. Habe meine Erwartungen an mich selbst fallen lassen und mir erlaubt einfach wieder nur zu sein.

Und so gefalle ich mir selbst so so so viel besser!

„The worst loneliness is not to be comfortable with yourself.“

Ja, das habe ich die vergangenen Wochen gemerkt, in denen ich nicht mehr ganz zu mir selbst gestanden habe. Und ich habe erkannt, dass ich die unperfekte und oft auch unsichere Fary, die ich so lang unterdrückt habe, viel lieber mag. Weil sie echt ist, weil sie sich selbst mit all ihren Macken und Fehlern treu bleibt und authentisch ihren Weg geht. Egal wie steinig, uneben und unperfekt dieser auf dem ersten Blick scheint.

Und damit fahre ich so viel besser, als ich es mit jeder noch so coolen und starken Fassade je könnte.

Remember,

„There´s always sunshine after the rain.“

16.10

Heute wache ich auf und plötzlich scheint, nach zwei Wochen Dauerregen, die Sonne wieder. Nicht nur draußen, sondern auch in mir.  Und es ist als ob jemand, im wahrsten Sinne des Wortes, das Licht eingeschaltet hat.

Und ich weiß, ich bin wieder auf dem richtigen Weg, weil ich wieder mehr ich selbst bin.

Nach dem Motto: Du hast deine Lektion gelernt, auf ins nächste Level!

„Wir bekommen nicht immer was wir wollen, aber immer was wir brauchen.“

 

Nichts hat sich geändert, außer meine innere Einstellung und Haltung zu mir selbst. Und doch hat sich damit meine ganze Welt verändert.

„Die große Herausforderung im Leben liegt darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals hättest träumen lassen.“

Farina

xx

Das Gesetz der Anziehung. Wie du Träume, Ziele und Wünsche visualisierst und der Erschaffer deines eigenen Lebens wirst.

Das Gesetz der Anziehung. Wie du Träume, Ziele und Wünsche visualisierst und der Erschaffer deines eigenen Lebens wirst.

Manchmal wünschen wir uns etwas so sehr, dass wir bereit sind alles dafür zu tun. Um es irgendwann nicht mehr nur noch zu träumen, sondern zu leben.

Dann brennen wir voller Leidenschaft nur noch für diese eine Sache, dieses Ziel,- unseren Traum. 

Und dabei vergessen wir das Wie und kennen nur noch unser Warum. Und wir stellen fest, dass genau dadurch alles einen Sinn ergibt, sich alles fügt und für uns ebnet. Bis wir leben, wovon wir so lang nur geträumt haben.

“When your why is big enough, you will find your how.”  

Das funktioniert durch das Gesetz der Anziehung und es funktioniert für jeden.

„The law of attraction is always working, whether you believe it is or not..” 

Alles fängt mit einem einfachen Gedanken an, an den wir so lang glauben und festhalten bis unsere Vorstellung zur Realität wird.

Weil wir ihn fühlen, sehen und im Kopf durchleben, again and again-immer wieder. Bis er sich gefestigt hat, greifbar wird und endlich echt wird. Dieser Traum, der irgendwann mit einem winzigen Gedanken begonnen hat.

-Gleiches zieht gleiches an-

Denkst, fühlst und handelst du danach, was du dir für dich wünscht, wird es sich in deinem Leben manifestieren und du wirst noch mehr von eben dieser Energie anziehen.

„Alles was ist, ist Energie und diese will sich freisetzen.“

Bist du z.B. dankbar und glücklich, wirst du noch mehr davon anziehen, da die Frequenz auf der du aussendest es gar nicht anders erlaubt. So wirst du viele tolle und schöne Erfahrungen machen, Menschen treffen die dein Leben positiv bereichern und Dinge erleben die du dir schon immer für dich gewünscht hast. Weil du deinen Fokus positiv ausrichtest, positive Energie ausstrahlst und dadurch eben diese zurückbekommst.

 Doch gleiches gilt auch andersrum. 

Oder hast du dich noch nie gewundert, weshalb du manchmal Glückssträhnen durchlebst und manchmal vom ´Pech´ verfolgt zu sein scheinst?!

Das ist kein Zufall, sondern das Resultat von dem was zu ausgestrahlt und dadurch angezogen hast.

Wenn du morgens scheinbar schon ´mit dem falschen Fuß´aufstehst, du zu spät zur Arbeit kommst, weil das Auto erst nicht anspringt und dann auch noch alle Ampeln rot sind. Die Kassiererin bei Rewe an der Kasse unfreundlich ist und dich damit extra zu provozieren scheint, und später am Tag auch noch die Waschmaschine den Geist aufgibt.

Dann ist das echt nervig und ärgerlich, aber nur ein harmloses Beispiel dafür, wie das Gesetz der Anziehung auch andersrum wirken kann.

Du hast dich schon morgens entschieden, dass das hier ein schlechter Tag wird und damit deinen Fokus dementsprechend ausgerichtet. Und so ziehst du noch mehr davon an, während du es auf die Ereignisse schiebst die dir widerfahren sind. 

Dabei sind solche Tage voll und ganz uns selbst zu zuschreiben. Und das ist es, was die Meisten nicht verstehen.

Sie denken, dass das Leben ihnen passiert und sie keinerlei Einfluss darauf haben. Doch du kennst doch den schönen Spruch:

„Das Leben besteht zu 10% aus dem, was dir passiert, und zu 90% daraus, wie du darauf reagierst.“

Wir allein sind verantwortlich für alles was in unserem Leben ist, war und sein wird. Das Beste aber daran ist, dass du genau das für dich nutzen kannst, um die Dinge in dein Leben zu ziehen, die du dir schon immer gewünscht hast. Und so zu leben, wie du schon immer wolltest.

„If you can imagine it in your mind, you can experience it in your reality.”

Alles was ist, ist weil du es erschaffen hast. Weil du an irgendeinem Punkt in deinem Leben entsprechend gehandelt oder reagiert hast, hast du bestimmte Erfahrungen machen dürfen.

„Everything is energy and that´s all there is to it. Match the frequency oft he reality you want and you can not help but get that reality. It can be no other way. This is not philosophy, this is physics.“

Die meiste Zeit senden wir unsere Energie jedoch unbewusst aus, besonders wenn wir uns bislang nicht weiter mit diesem Thema befasst haben. Und nicht selten kommt es dadurch vor, dass wir so genau das in unser Leben ziehen was wir uns nicht wünschen. 

Wir denken daran diesen Test doch bitte- bitte zu bestehen, um nicht durch zufallen und das Schuljahr wiederholen zu müssen.

Wir machen uns Sorgen, ob wir weiterhin gut über die Runden kommen werden, jetzt wo wir den Kredit für das Haus aufgenommen haben, das wir kürzlich gekauft haben. Und hoffen dabei insgeheim auf keine weiteren, unvorhersehbaren, anfallenden Kosten, die uns in den Ruin treiben würden.

Und was ist mit der Diät die wir neuerdings machen, von der wir uns so viel erhoffen, weil wir uns nicht länger unwohl in unserem Körper fühlen wollen und der Badeurlaub doch schön, anstatt von Schamgefühlen überdeckt, sein soll. 

Was dadurch jedoch passiert ist, dass du deine Aufmerksamkeit auf das richtest, was du nicht haben willst. 

Auf das ´Nicht-haben-wollen´, anstatt das was du dir wirklich wünscht.

Wenn du das Gesetz der Anziehung kennst und es vielleicht sogar schon des Öfteren bewusst für dich angewendet hast, weißt du bereits wie sehr es dein Leben positiv bereichern kann.

Solltest du es noch nicht kennen, empfehle ich dir wirklich, dich mehr in das Thema einzulesen oder dir bei Netflix folgenden Film anzuschauen „The Secret“,  um das Gesetz und seine Wirkung mehr zu verstehen.

Vor 5 Jahren hab ich das erste Mal ein Buch zu diesem Thema gelesen und es seitdem nie mehr vergessen. Es hatte einen dieser typisch bescheuerten Selbsthilfebücher-Titel, dass ich es erst gar nicht lesen wollte, weil ich mir so doof vorkam. Aber meine Mutter hatte es mir zur richtigen Zeit in die Hand gedrückt, als es mir persönlich wirklich nicht gut ging. Sodass ich es doch las, anstatt belustigt zur Seite zu legen. Aufwachen dein Leben wartet, hat mich im wahrsten Sinne wachgerüttelt und mich erkennen lassen, dass allein ich für mein Leben verantwortlich bin. Dass ich kein Opfer meiner Umstände bin, sondern der Erschaffer von allem sein kann, was ich mir für mich und mein Leben wünsche. 

Ich habe seitdem Erfahrungen gemacht die mich so sehr bereichert haben, Dinge in mein Leben gezogen, die ich mir schon immer gewünscht habe und mein Leben so erschaffen, wie ich es schon immer wollte. 

 

Und falls du jetzt denkst, dass das wovon ich rede totaler Quatsch und der letzte Blödsinn ist, solltest du weiterlesen und einmal hinterfragen, warum du das Ganze als Schwachsinn abstempelst? Warum verwehrst du dir selbst, genau das Leben zu kreieren von dem du träumst. Ich meine probiere es doch mal aus, was hast du schon zu verlieren.;)

Als ich vor über 3 Jahren den Entschluss gefasst habe mich als Hair & Makeup Artist selbstständig zu machen, hatte ich keine Ahnung wie ich das Ganze angehen soll und ob es klappen wird.

Finanziell hatte ich keine großen Mittel und einen Plan hatte ich schon mal gar nicht.

Aber ich wusste ich will es. Ich wollte meine Kreativität wieder leidenschaftlicher ausleben, wollte Menschen glücklich machen und wollte selbst wieder glücklicher werden. Indem ich frei und flexibel dem nachgehe, was ich liebe und was mein Herz erfüllt.

Und daher wusste ich, dass ich einen Weg finden werde, um es möglich zu machen.

Ich war unzufrieden mit mir und meinem Job und wollte mehr. Denn das sollte es noch nicht gewesen sein. Da war doch noch mehr! Ich war doch noch so viel mehr als das, was ich bis dato gelebt hatte.

Das Leben was ich mir wünschte war so anders, als das was ich tatsächlich lebte. Und die Fary die ich war, war so weit entfernt von der, die ich sein konnte und wollte.

Ich wusste nicht was ich machen muss und wie das alles gehen soll. Aber ich wusste, so kann es nicht bleiben und so will ich nicht sein.

Ich hatte diese Vision von mir, in der ich glücklich, erfolgreich und frei war. In der ich mein Ding machte, voller Power und Schaffenskraft war. Und in völliger Harmonie mein Wesen, mein Sein und meine Leidenschaft ausleben konnte.

Ich wollte selbstständig arbeiten, mein eigener Boss sein, selbst entscheiden wann ich arbeite und wie lang. Ich wollte Menschen glücklich machen und das am Besten in derselben Branche in der ich bereits arbeitete. Ich wollte kreativ sein und schöne Dinge erschaffen und ich wollte eine Menge Geld damit machen.

Doch wo fängt man an, wo hört man auf? Wie lebt man dieses Leben, was so fern ab der Realität zu sein scheint? Fernab dadurch, weil man es sich selbst nicht erlaubt so glücklich und erfolgreich zu sein.

Schließlich ist das Leben doch kein Ponyhof, das hört man doch immer wieder!

Pass dich an, gliedere dich ein, fall nicht auf, folge der Masse und verhalte dich still. Harte Arbeit hat noch keinem geschadet und manchmal muss man eben Dinge tun die man gar nicht tun will, denn hey:

So ist das Leben, oder nicht?

Ich weiß nicht, ob es mein rebellisches ´Wittsches´ Gen war, was sich da in mir bemerkbar machte. Was noch nie das machen wollte was es ´sollte´. Oder ich, Gott sei Dank, einfach nur schlau genug war mich diesem Stumpfsinn nicht zu fügen und ich stattdessen lieber meinem Freigeist nachgehen wollte, der sich ausleben und entfalten sollte.

Was auch immer der Grund war, ich bin dankbar dass ich es gemacht habe und mir dadurch selbst treu geblieben bin.

Denn oh ja, das Leben ist ein Wunschkonzert! Und wir dürfen einfordern was wir uns wünschen und wir dürfen vor allem das Leben leben, von dem wir schon immer träumten! 

Und so tauchte ich voll ein in diese Welt, die mir durch das Buch geöffnet wurde. Und versuchte das umzusetzen, was darin stand. Ob es klappte, wusste ich bis dato noch nicht und kam mir daher oft genug auch ziemlich bescheuert vor. Aber hey, was hatte ich schon zu verlieren?!

„To live your greatest life, you must first become a leader within yourself. Take charge of your life.Begin attracting and manifasting all that you desire in life.“

Ich sah mich da wo ich hin wollte, fühlte wie es ist dort zu sein und glaubte fest an den Traum den ich hatte. 

Selbstständig sein, Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, weiterhin in meiner Branche zu arbeiten aber mich dabei nicht mehr tot ackern und auch noch gutes Geld verdienen. Das war es was ich wollte. Ich wollte nicht auf Freitag warten, um glücklich zu sein. Ich wollte langanhaltendes Glück, Zufriedenheit und Erfüllung.

Und so kannte ich die Gefühle und Emotionen, die ich mir für die Zukunft wünschte und hatte bereits schon ein genaueres Ziel vor Kopf. Jedoch hatte ich keine Ahnung, wie ich da hinkommen sollte.

Ich meine wie ist man, ohne jegliche Vorkenntnisse und von jetzt auf gleich, selbstständig? Wie betreibt man Kundenakquise und stellt man Rechnungen aus? Ganz zu schweigen von der Steuererklärung die jährlich ansteht und von der ich keine Ahnung hatte, wie man diese macht. 

Wo fängt man an und wo hört man auf?!

Ich wusste es nicht, aber ich habe es einfach gemacht. Ohne jede Sicherheit was daraus wird, aber mit so viel Vertrauen, dass es klappen wird. 

Weil ich es gefühlt und gesehen habe, bevor es überhaupt da war. Weil ich daran geglaubt habe und es zu meiner Wahrheit wurde, die ich fest in mir verankert hatte. 

„Ey es wär schön blöd nicht an Wunder zu glauben und es wär zu schön, um es nicht zu riskieren. Und auch wenn viel zu viel dagegensteht, wir wissen eigentlich wie´s besser geht.“

Es reicht zu wissen was wir wollen, denn der Weg zum Ziel entsteht von allein. Alles was wir brauchen ist eine klare Vision, ein Päckchen Mut und blindes Vertrauen. Vertrauen in uns und das Leben. 

Und das schaffen wir entweder schon so oder spätestens dann, wenn der Drang unser Traumleben zu leben größer ist, als es nicht zu riskieren.

Und klar, meistens gibt es da noch eine kleine Stimme in uns, die versucht uns davon abzuhalten. Und diese gilt es zu beruhigen oder schlichtweg ganz zu ignorieren. Denn sie ist nicht immer unser Freund. 

Sondern nur unser Ego, das die Angst aufsteigen lässt die dich lähmen soll, um es nicht zu tun. Um sicher zu bleiben, weil Risiko Unsicherheit bedeutet, und diese könnte ´das Ende´ sein. 

Dabei ist es genau andersrum. Würdest du dich trauen und losgehen, für das was du willst, weil du fest davon überzeugt bist, dass es klappt. Würdest du merken, dass dir nichts passieren kann.

„Das größte Risiko auf Erden laufen die Menschen, die nie das kleinste Risiko eingehen wollen.“

Mut und der feste Glaube an dich und deine Träume, können dich nur dahin führen wo du sein willst. 

Ich hatte damals all das. Wahrscheinlich auch nur, weil mir nichts Anderes übrig blieb. Da die Situation, so wie sie war, nicht länger für mich auszuhalten war und ich daher nichts zu verlieren hatte. 

Ich meine, von schlecht zu was?

Ich stellte mir also immer wieder vor, wie es sich anfühlen würde, dort zu sein wo ich hin wollte. Hatte eine genaue Idee in meinem Kopf, von dem wie mein Leben dann sein würde. Wie ich mich fühlen würde, wie ich denken und handeln würde. Vor allem aber war ich überzeugt davon, dass es klappen würde und es ganz wunderbar sein wird. Und diese tiefe Überzeugung hatte sich in mir über Tage und Wochen gefestigt, dass ich sie überhaupt nicht hinterfragte, weil sie zu meiner Realität geworden war. Ich wusste so ist es und nicht anders!

Und plötzlich fingen die Dinge an sich zu entwickeln und Gestalt anzunehmen. Ich lernte Menschen kennen, die mich auf meinem Weg unterstützten und zu hilfreiche Kontakte in die Branche wurden. Wodurch ich relativ schnell die ersten Erfahrungen in meinem Traumberuf sammelte. Und plötzlich ging alles ganz schnell. Durch den einen, lernte ich den anderen kennen. Dadurch ergaben sich wieder neue Möglichkeiten und Optionen und ich wurde immer aufmerksamer und hungriger auf alles was sich da gerade für mich auftat.

Ich war bemüht und bereit alles an Zeit und Arbeit in diesen Traum zu investieren, das ich hatte. Und voll in meinem Element und merkte, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 

Sinn haben diese Begegnungen und Erlebnisse, die mich dahin gebracht habe wo ich heute bin, nicht gemacht. Logisch zu erklären sind sie auch nicht. Die Meisten würden es daher wohl eher als Schicksal abtun. Aber an das glaube ich, seit ich das Gesetz der Anziehung verstanden habe, schon lang nicht mehr.

„Your thoughts are the architects of your destiny.“

Im Nachhinein ist es so witzig, wie ein einziger Gedanke, wie mein Wunsch plötzlich eine Lawine von Ereignissen in mein Leben gerufen hat, die bis heute so starken Einfluss auf mich hat.

Denn mittlerweile bin ich seit 3,5 Jahren selbstständig und ja ich kann sehr gut davon leben. Und das seit Beginn!

Ja, ein logisch betrachtet war das alles damals weit weg von meiner tatsächlichen Situation. 

Ungelernte Makeup Artist, keine Schule besucht, keine großen Vorkenntnisse, keine Kontakte, keine Ahnung von Selbstständigkeit und am aller wenigsten Ahnung davon, was sie da eigentlich gerade tut.

Aber das Leben besteht eben nicht nur aus Logik. Dazu brauchen wir uns alle nur einmal umzusehen, brauchen wir uns nur einmal selbst anzusehen. 

Was wir sind und was wir tagtäglich sehen und erleben dürfen, ist ein Wunder. Und daher dürfen wir das Leben auch als solches sehen und uns erlauben, uns dementsprechend zu verhalten.

Das Leben ist ein Ponyhof, es ist ein Wunschkonzert!

Es gibt diese eine hollywoodreife Traumbeziehung, wenn du sie dir wünscht. Es gibt diesen einen Traumjob, der deine Leidenschaft entfacht und dein Herz erfüllt. Und wenn du schon immer den Traum hattest, deine Haare pink zu färben, nach LA zu ziehen und eine Karriere als Rockstar zu starten, dann wirst du einen Weg finden diesen Traum wahr werden zu lassen.

„Once you make a decision, the univers conspires to make it happen.“

Glaub an dich, glaub an deinen Traum und erschaffe dir das Leben, von dem du schon immer geträumt hast.

Hole dir hier weitere Inspiration, sowie Tipps und Tricks rund um das Thema Das Gesetz der Anziehung´,lese dich ein und mache dich schlau. Am Anfang wird es dir nicht immer leicht fallen und vielleicht auch mal frustrierend sein, weil es Kontinuität und Langmut braucht, um das in dein Leben zu ziehen was du dir wünscht.

Aber das ist es wert. Das bist du dir wert!

Farina

 

Wie sich Werte und Normen auf dem Weg zum Ziel ändern können und du wirklich glücklich und zufrieden wirst.

Wie sich Werte und Normen auf dem Weg zum Ziel ändern können und du wirklich glücklich und zufrieden wirst.

Wie sehr habe ich mich auf diesen Urlaub gefreut! 10 Tage Portugal und damit Sonne, Strand, Meer und gaaanz viel gute Laune. Endlich mal abschalten und neu auftanken, um im September wieder richtig durchzustarten und da weiter zu machen, wo ich vor dem Urlaub aufgehört hatte.

Die Pause hatte ich auch bitter nötig, das hatte ich bereits gemerkt. Denn meine Produktivität wurde immer magerer und führte eher ins nichts, statt richtung Ziel. Meine Kreativität hatte mich auch schon längst verlassen und scheinbar bereits 2-3 Wochen vor dem eigentlichen Urlaub frei gemacht.

Und so war ich die letzten Wochen vor dem Urlaub, sowohl beruflich als auch privat, energetisch nur noch auf Sparflamme unterwegs. Während ich immer noch versuchte damit höchste Leistung abzurufen und meine geliebten 120% zu geben. Und so kam es wie es kommen musste. Im Urlaub wurde ich erstmal eine Runde krank und wurde nicht nur körperlich gezwungen nun aber wirklich mal Pause zu machen und runter zu kommen, sondern bekam gleich auch eine wichtige Erkenntnis mit auf dem Weg.

Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten, wie ein Maler von seinem Bild 

Kennst du das, wenn du Tage, Wochen oder sogar Monate so bestrebt auf etwas hinarbeitest und vollkommen im Flow bist.

Dass du irgendwann einfach nur noch machst und funktionierst, um eines Tages da zu sitzen und dein Schaffen der letzten Zeit zu hinterfragen, weil es sich plötzlich komisch und nicht mehr so gut wie anfangs anfühlt?

Seitdem ich Anfang des Jahres den Entschluss gefasst habe nach Australien zu ziehen, habe ich die letzten Monate wirklich alles dafür gegeben diesen Traum in die Realität umzusetzen. Ich habe mir mein genaues Ziel definiert und klar vor Augen geführt, habe alle nötigen und wichtigen Schritte eingeleitet, um meinem Ziel jeden Tag ein Stück näher zu kommen.

Immer und immer wieder- again and again.

Und plötzlich saß ich in Portugal am Strand und wusste nicht was los ist.

Warum ich mich so unwohl und überfordert fühlte.

Wieso ich so traurig und unzufrieden war, ohne dass es einen wirklichen Grund dafür gab. Denn hey, ich war im Urlaub!

Sollte es mir hier nicht ganz besonders gut gehen? Sollte ich nicht pure Freude und Glück empfinden hier zu sein und diese Zeit einfach nur genießen, um dann mit neuer Energie und Tatendrang dort weiterzumachen wo ich aufgehört hatte?

You wish!

Mal wieder sollte ich stattdessen etwas Wichtiges lernen und mich komplett neu sammeln, anstatt ohne nachzudenken und mit Voll Karacho weiterhin nach vorne zu preschen.

Und so saß ich da also, wie ein kleines Häufchen Elend und tat mir selbst leid. Weil ich absolut keine Ahnung hatte was eigentlich los war. Irgendwann fing ich an nach dem Auslöser meiner Gemütslage zu suchen und schaute mir die vergangenen Wochen rückblickend an, in denen sich scheinbar irgendetwas in mir verändert hatte und sich jetzt bemerkbar machte.

 

Und dabei wurde mir klar, dass nicht nur ich mich ziemlich stark verändert hatte, sondern auch meine Werte und Ansichtsweisen  bezüglich meiner Pläne, Ziele und Persönlichkeit.
Wo ich vor Monaten noch so bestrebt war eine der besten Makeup Artist in Sydney zu werden, groß Karriere zu machen und ganz weit vorne mitzuspielen, wünschte ich mir jetzt viel mehr genau das ein paar Gänge runter zu fahren. Und stattdessen meinen Blog und Youtube weiter aufzuziehen.

Wie es mein Job schon zeigt liebe ich das Schaffen und Kreieren von schönen Dingen und das wollte ich nicht mehr nur als Makeup Artist umsetzen.

Ich wollte beruflich alles etwas runter schrauben nicht mehr permanent 120% geben und mich an der Zukunft orientieren, sondern die Dinge die ich liebe wieder mehr leben, anstatt sie nur zu machen. If that makes sense…

Ich liebe z.B. das Schreiben! Es macht mir so viel Spaß und erfüllt mich, wenn ich über Dinge schreibe die mich bewegen und die dir Inspiration schenken, helfen oder einfach nur eine schöne Lektüre beim Frühstück oder vor dem Schlafengehen bescheren.:)

Und daher sollte mein Job zukünftig eher als Mittel zum Zweck dienen, um Geld zu verdienen und mich weiterhin flexibel in meiner zeitlichen Wochengestaltung zu halten und meine Kreativität auch in anderen Bereichen auszuleben.

Versteh mich nicht falsch, ich liebe meinen Job noch immer sehr. Aber ich liebe eben auch andere Dinge. Und zur Zeit möchte ich meine Kreativität und mein Schaffenskraft viel lieber dafür nutzen. Ich bin so dankbar so einen tollen Beruf zu haben, der mir genau das ermöglicht!

Selbstständig sein ist nicht immer easy, aber wenn ich die Möglichkeiten betrachte die es mir bietet, ist es noch immer die beste Entscheidung die ich in meinem Leben bisher getroffen habe. Denn die Freiheit, Flexibiiät und Freizeit, die mir mein Beruf ermöglicht ist für mich nach wie vor unbezahlbar!

Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns etwas gibt.

Allerdings hatten sich nicht nur beruflich neue Werte entwickelt, sondern auch privat hatte ich jede Menge gelernt und mitgenommen. Was mir bewusst wurde, als ich mit ein paar getrockneten Kullertränen aufs Meer schaute. Und plötzlich merkte, wie es mir mit dieser Erkenntnis mit jede Sekunde besser ging.
Weißt du, es war mir immer schon wichtig voran zu kommen, mehr zu geben als andere, meine Ziele zu erreichen, stets bestrebt zu sein und mir das Leben aufzubauen von dem ich meinte, es würde mich glücklich machen, wenn ich es endlich lebe.

Wenn sich all meine harte Arbeit endlich auszahlt und ich meine Träume und Visionen leben darf. Wenn ich an der Spitze angekommen bin und nur noch mit Stolz und Freude, nach hinten blicke.

Weil ich dachte, dann habe ich es geschafft, erst dann bin ich glücklich. -Doch so funktioniert das nicht.

Wir sind nicht glücklich, wenn wir eine bestimmte Sache erreicht haben.

Wenn wir in unserem Traumland/unserer Traumstadt leben, wenn wir unsere Traumfigur erreicht haben,

wenn wir unser Wunschgehalt erarbeitet haben

und wir uns all die tollen Dinge leisten können, die wir immer schon haben wollten, weil wir dachten sie würden uns glücklicher machen.

Ja es ist toll seine Ziele und Träume zu erreichen und zu leben. Denn es erfüllt uns mit Stolz, Freude und Glück, weil wir tatsächlich etwas erreicht haben, von dem wir lange Zeit nur geträumt haben.

Aber sei dir bewusst, dass diese Gefühle nur temporär sind und dich auf Dauer nicht zufriedener machen werden.

Denn du bist entweder schon vorher glücklich, oder du wirst es mit allen erreichten Zielen und Wünsche nie sein.

Denn die Träume und Ziele die wir anstreben sind Dinge die im Außen passieren, sind Dinge die uns für den Moment mit Glück erfüllen. Aber sie werden nie so lang halten, wie wir es uns vorstellen, werden nie dauerhaft da sein.

Denn hast du die eine Sache erreicht, peilst du bereits die Nächste an. Weil du merkst, dass diese Art von Freude und Glück relativ schnell nachlässt und dann das leere Gefühl wiederkommt, welches du erneut füllen willst.

Und das machst du so lang bis du merkst, was dich im Leben wirklich glücklich und zufrieden macht, und zwar dauerhaft.

Bis du merkst, was wirklich für dich zählt.

Was dir wirklich wichtig ist und dich ausmacht und erfüllt.

Wer du bist und was du willst.

 Es gibt keinen Weg zum Glück, glücklich sein ist der Weg.

Meist ist es am Ende nicht viel, was uns dieses Gefühl beschert.

Oft sind es sogar die selbstverständlichsten Dinge, die direkt vor unseren Augen liegen und wahrscheinlich genau deshalb viel zu häufig übersehen und missachtet werden.

Wenn du das für dich erkannt hast wirst du merken, dass es egal ist was du im Außen erreichst denn dein Glück liegt längst in dir. Du bist bereits erfüllt von Freude Glück und Dankbarkeit für das, was dir dein Leben schenkt. Und alles was im Außen dazu kommt, ist plötzlich nur noch ein zusätzlicher Bonus, aber kein Lückenfüller mehr, kein Muss.

 

Wir sollten auf unserem Weg also regelmäßig anhalten, um zu schauen ob wir noch in die richtige Richtung gehen.

Ob unser Herz noch erfüllt ist und unsere Augen noch strahlen, wenn wir nur dran denken oder drüber sprechen.

Mir ist klar geworden, dass ich mich nicht mehr wohl gefühlt habe, weil ich mir etwas weggerutscht bin auf meinem Weg ´nach oben´.

Weil ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr ganz in meiner Mitte war, da die Dinge die ich angestrebt habe mich nicht mehr erfüllt haben. Und sie an Wert verloren hatten und mir gleichgültig wurden. Weil es Werte waren, mit denen ich mich nicht mehr identifizieren konnte und die ich so nicht mehr vertreten konnte.

Denn in den letzten Wochen und Monaten in denen ich täglich mental bereits von Allem und Jedem Abschied genommen habe und mich auf Australien vorbereitet habe, ist mir bewusst geworden was wirklich für mich zählt.

Wenn du meinen letzten Blogbeitrag gelesen hast weißt du bereits, dass mir viele Dinge, bezüglich meines großen Traumes, auch Sorgen und Zweifel bereiten. Dass ich Unsicherheiten habe und oft auch Angst vor dem was kommt.

Doch genau diese haben mir in den vergangenen Monaten ermöglicht, bewusst im Hier und Jetzt zu leben. Den Moment voll auszukosten und die Zeit die ich hier noch mit meinen Freunden, meiner Familie und in meinem ´altenLeben´ habe, voll und ganz zu nutzen und fest in mein Herz zu schließen.

Damit ich etwas habe an das ich mich in schweren Zeiten erinnern kann, wenn es mir mal nicht so gut geht. Etwas das mir Halt und Zuversicht gibt und mich stärkt. Worauf ich mit einem Lächeln zurück schauen kann und das Gefühl wieder aufgreifen kann, welches mir die Erinnerung schenkt.

Glück kann man nicht kaufen und Liebe ist umsonst.

Aber gleichzeitig habe ich gemerkt, wie diese bewusst gelebten Momente das waren, was mich tatsächlich erfüllt.

Mir ist es nicht mehr wichtig die Beste in meinem Job zu sein, ganz nach oben zu kommen und ein Highlife zu leben.

 

Mir ist es nicht mehr wichtig nach außen hin zu präsentieren, wer ich bin und was ich alles kann oder schon erreicht habe.

Und mir ist es auch nicht mehr wichtig, dieses eine Ziel zu erreichen und diesen einen Status zu erzielen.

Das sind nun vielmehr schöne Nebeneffekte in meinem Leben.
Was mir stattdessen wichtig ist, sind zu aller erst meine Familie und meine Freunde. Die Momente und Zeit die ich mit ihnen erleben und verbringen darf.

Die Freude und das Glück, welche ich in mir trage wenn wir lachen, Spaß haben, füreinander da sind, neue Erinnerungen schaffen.

-Und sei es nur ein gemütlicher Mädelsabend im kleinen Kreis. Oder ein sonst so lästiges Familientreffen, das man am liebsten verschieben würde.-

Das Gefühl im Hier und Jetzt zu leben, jeden Moment voll auszukosten und zu genießen, erfüllt mich und macht mich glücklich.

Und zwar innerlich. Und genau deshalb schenkt es mir so viel mehr, als all die Dinge die ich im Außen angestrebt habe jemals könnten.

Was macht dich glücklich und erfüllt dein Herz?

Farina xx

 

Auswandern nach Australien.- Wie ich mit Ängsten, Zweifeln und Sorgen umgehe.

Auswandern nach Australien.- Wie ich mit Ängsten, Zweifeln und Sorgen umgehe.

Ich muss zugeben, langsam bekomme ich wirklich Angst.

Australien rückt immer näher und meine große Klappe wird immer kleiner.

Ich bin schon fast froh so eingebunden und beschäftigt mit der Vorbereitung und Arbeit zu sein, um gar nicht zu viel Zeit zum Nachdenken darüber zu haben, was ich da eigentlich gerade mache. Aber in so Momenten wie jetzt, frage ich mich genau das.

Was zum Teufel mache ich hier?!  

 

Es ist schon verrückt wie groß Angst werden kann und wie klein sie unsere Träume und Visionen dann werden lässt. -Wenn man sie erstmal zugelassen hat.

Meine Situation ist dieselbe, denn im Oktober ziehe ich nach Sydney und bleibe, wenn alles klappt, auch langfristig dort.

Aber der Termin rückt immer näher und damit wird das Ganze auch immer ernster.

Erst jetzt merke ich so langsam, dass ich das wirklich mache. Das ich wirklich auswandere und mein altes Leben hier aufgebe, um dort unten eines zu beginnen, von dem ich keine Ahnung habe wie es wird.

Diese Ungewissheit, über das was auf mich zukommt, war mit Abstand immer leicht zu ertragen. Und auch vergangene Reisen und Herausforderungen, denen ich mich gestellt habe, waren anders und viel leichter zu meistern. Denn sie waren zumindest in meiner gewohnten Umgebung, oder ich wusste es ist nichts Langfristiges. Aber dieses Mal ist es anders.

Dieses Mal gehe ich nicht zu Besuch, oder nur für ein paar Monate runter, nein.

Ich will langfristig in Australien leben und arbeiten und meine Angst versucht gerade alles, um mich davon abzuhalten.

„Es geht dir doch gut hier! Du hast einen Job den du liebst, du hast tolle Freunde und deine Familie hier. Du bist glücklich. Schau mal wie viele tolle Dinge du auch hier erleben kannst.

Aber dort? Was wirst du machen, wenn es nicht klappt. Wie willst du dir dort einen neuen Freundeskreis aufbauen, oder deine Selbstständigkeit? Und selbst wenn es dann klappt, es wird doch nicht das gleiche sein,-oder?

Du wirst dich einsam fühlen und nicht mehr die Fary sein die du jetzt bist, hier bist. Da unten ist alles ungewiss, aber schau mal hier: Hier weißt du was du hast und es geht dir doch gut damit!“  

 

Das und noch so viel mehr spielt sich seit knapp 3 Wochen täglich in meinem Kopf ab und ich kann dir sagen, es macht mich  langsam wahnsinnig.

 

Ich weiß es ist ein großer Schritt, der ziemlich riskant ist. Und daher wäre es viel leichter hier zu bleiben.

Meine Angst hat es bereist geschafft, dass ich mittlerweile einen Heidenrespekt vor genau diesem bekommen habe und zweifle.

Ich mache mir Sorgen und frage mich, ob ich hier das richtige tue.

Manchmal frage ich mich auch, ob es meine Angst, oder eigentlich meine Intuition ist, die da mit mir spricht. Die schon weiß, dass es nichts für mich ist und ich es daher besser lassen sollte.

Was ist, wenn es so ist?

Wenn es nicht meine Angst ist von der ich weiß, dass das was sie mir sagt nicht stimmt sondern mich nur schützen will. Mich gleichzeitig aber auch ungemein limitiert.

Wenn es meine Intuition ist von der ich weiß,  sie lügt mich nicht an. Weil sie sowas wie ein siebter Sinn ist, der mehr als das ´hätte-wenn- und aber´ plant und durchschaut.

Was ist, wenn ich sie am Ende also überhöre, weil ich sie mit meiner Angst verwechsle. Die ich versuche aufzulösen, um meinen Traum zu leben?

Trotz all dieser zweifelnden Gedanken, Sorgen und Ängsten, versuche ich immer wieder an das Positive zu denken und daran wieso ich das ganze will.

Ich versuch mir auch schon den Druck zu nehmen in dem ich mir sage, dass ich zunächst ja erstmal nur ein halbes Jahr einplane. Um danach weiterzuschauen, ob es wirklich das ist, was ich will.

Ich versuche mich immer wieder, mich meiner Angst zu wiedersetzten und mir selbst einzureden, dass alles gut wird.

Und weißt du was? Das ist zur Zeit verdammt schwer!
Denn jedes Mal wenn ich das tue, meldet sich so eine kleine fiese Stimme in meinem Kopf die mir sagt:

„Natürlich rede es dir ruhig schön. Du weißt genau, dass es nicht klappen wird. Dass du Heimweh bekommst, so sehr, dass du zurück willst. Dass du dein Business gar nicht oder nur sehr schleppend aufbauen wirst. Und Am Ende einsam und allein am Strand sitzt und dir denkst ´wäre ich doch einfach zuhause geblieben´ .“

Das diese Gedanken im Grunde frei erfunden und kompletter Bullshit sind, weiß ich. Aber Logik hat neben Angst oft keine Chance.

Es ist, wie wenn man blind in eine Person verliebt ist, die einem alles andere als guttut. Man weiß genau, dass man gehen sollte. Weiß, was man zu tun hat/tun sollte. Und man weiß, was man seiner besten Freundin/dem besten Freund raten würde, denn rational gesehen macht das Ganze keinen Sinn.

Aber unsere Emotionen und Gefühle sind in solchen Situationen oft stärker. Und so bleibt man blind vor Liebe in einer Situation gefangen, anstatt sich zu lösen und das für sich richtige zu tun.

Oder man ist, so wie ich momentan, völlig blind vor Angst und daher unzugänglich für Realität und das was eigentlich ist. Vor allem aber blockiert man sich so langfristig für das Positive, den Optimismus und damit alles das was im guten Sinne sein kann.

„Das älteste und stärkste Gefühl ist Angst. Die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vorm Unbekannten.“

All das mache ich meist mit mir selbst aus. Denn ich merke, dass es anderen schwerfällt sich genau in meine Lage zu versetzen und nachzuempfinden, wie es mir geht und was sich in mir abspielt. Ich denke, dass könne auch nur die, die es selbst erleben/ erlebt haben. Und ich verstehe es, wahrscheinlich wäre ich nicht anders.

Doch so bekommt man die immer gleichen, liebgemeinten Ratschläge und aufmunternden Worte, anstatt das, was man viel eher braucht.-Verständnis.

„Du schaffst das schon! Du bist doch stark, du hast bisher doch auch immer alles gemeistert! Alles wird gut, mach dir keine Sorgen.;)“

Das sind wirklich liebgemeinte Worte. Aber vielleicht kennst du das, oft helfen sie einem nicht wirklich weiter. Letztlich weiß man ja sogar, dass man die Dinge und Herausforderungen am Ende selbst beschreiten muss, und zwar allein.

Keiner kann einem was abnehmen, oder dir wirklich helfen. Aber manchmal reicht einem ja auch schon ein wenig Verständnis. Oder besser noch, ein aufmunterndes Wort von einer Person, die das Ganze (oder ähnliches) bereits erlebt hat.

Tja, die gibt es in meinem Umfeld zur Zeit nicht, also heißt es Augen zu und durch.

Ich versuche es daher als neue Aufgabe zu sehen, an der ich wachsen darf.

´Always stay positive´-right!?

Mein Vater witzelt immer schon, dass ich doch einfach meine eigenen motivierenden Blogartikel lesen könnte.:D

Denn das ist es was man in solchen Zeiten braucht, um sein WARUM wieder größer werden zu lassen als die Angst.-Motivation.

Und am besten ganz viel davon.

Motivation, Mut, aufbauende Worte und der Glaube an einen selbst.

Tja, auch mal wieder auf der anderen Seite zu stehen zeigt mir erstmal wieder, dass es gar nicht immer so einfach  umzusetzen ist, was ich selbst gern predige.;P

Es ist nicht leicht! Es ist sch… schwer und es macht mir so sehr Angst (hatte ich das schon erwähnt:P). So sehr, dass ich schon oft genug darüber nachgedacht habe einen Rückzieher zu machen und alles abzublasen.

Ich fühle mich wie bei How I met your mother. In der Folge, wo plötzlich alles toll und wunderbar erscheint, nachdem man sich eigentlich dafür entschieden hat etwas zu beenden.

Aber ich weiß;

„To escape fear you have to go through it, not around.“

Das ist mir mittlerweile gottseidank wieder bewusst geworden. Es bringt nichts, die Angst wegzuschieben oder sie bekämpfen zu wollen. Man muss sie annehmen und einfach da sein lassen, um sie kleiner werden zu lassen.

„Mut bedeutet nicht, dass du keine Angst hast. Mut bedeutet, dass du dich vor der Angst nicht abhalten lässt.“

Selbst wenn alle schlechten Befürchtungen wahr werden und sich mein Traum nach nur wenigen Wochen oder Monaten in Luft aufgelöst hat. Muss und möchte ich diese Erfahrung machen. Und deshalb bin ich bereit sie auszuhalten und zu akzeptieren. Sie gehört nun mal dazu. Und ganz ehrlich; Wäre es nicht komisch, wenn sie nicht da wäre?

Und wie heißt es bei Whinny Pooh so schön?!

„How lucky I am to have something, that makes saying goodbye so hard.“

Wahre Worte, oder nicht?

Auch wenn mein WARUM momentan nicht immer präsent ist und ich nicht weiß, ob es das Richtige ist, was ich hier tue. Eines weiß ich:

Ich will in meinem Leben nichts bereuen, niemals! Denn:

„Fear ist temporary, regret is forever.“

Es kann also kommen was wolle, aber diese Herausforderung gehe ich an. Mit der Angst und Unsicherheit, dass es komplett in die Hose geht. Aber mit der Gewissheit, dass ich am Ende um eine Erfahrung reicher bin. Und mich niemals fragen werden muss, was wäre wenn?!

„Es gibt ein bleiben im Gehen, ein Gewinnen im Verlieren und im Ende einen Neuanfang.“

Genau so versuche ich meine Situation zu sehen. Versuche ich meine Angst anzunehmen und mit meinen Zweifeln und Sorgen umzugehen.

Es ist ok auch mal unsicher zu sein und auch unwohle Gefühle und Gedanken zu haben. Man muss nur lernen sie anzunehmen, zu akzeptieren und auch mal auszuhalten. Dann gehen sie von ganz allein wieder.

xx Farina

3 wertvolle Tipps, die dir ab sofort wieder mehr Glück und Gelassenheit schenken und sabotierende Glaubenssätze lösen.

Erwischt du dich auch viel zu oft dabei, wie du dich und dein Leben mit dem der anderen vergleichst?

Wie du versuchst Kontrolle über Situationen, Dinge und Menschen zu haben, weil du denkst nur dann läuft alles nach (deinem) Plan?

Und bist du auch unfassbar gut darin dich selbst und deine Fähigkeiten schlecht oder kleinzureden, weil man ja immer ´noch besser´ sein könnte?

Der Großteil von uns ist ziemlich gut darin sich das Leben, durch Selbstsabotage, schwer zu machen.

 

Doch egal ob bewusst oder unbewusst, es tut uns nicht gut, raubt uns unser Glück und ist meist auch noch völlig unnötig.

 

Denn mal im Ernst, hat es sich jemals gelohnt sich komplett verrückt über eine Sache zu machen, die am Ende dann doch ganz anders lief als gedacht?

Oder hat es dir jemals gute Laune und Gefühle verschafft, wenn du dein Leben mit dem Leben einer anderen, vermeintlich glücklicheren, erfolgreicheren oder schöneren, Person verglichen hast.

Eher nicht, oder?!

Eine gesunde Selbstkritik ist toll. Und noch toller ist es, wenn man sich regelmäßig selbst reflektiert und sich fragt, ob man denn noch der Mensch ist, der man sein möchte/ an der Stelle ist, an der man sein möchte.

Es ist allerdings überhaupt nicht gesund, sich selbst und sein Leben zum eigenen Feind zu machen.

Daher möchte ich dir 3 wertvolle Ratschläge geben, die du ab sofort beherzigen solltest, wenn du dich bis hierhin wiedererkannt hast und dir im Leben wieder mehr Gelassenheit und Glück, statt sabotierende Glaubenssätze wünscht.

Viel zu oft lassen wir uns, durch diverse Einflüsse manipulieren, ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst sind. Dabei wäre unser Leben viel einfacher und wir viel glücklicher, wenn wir aufhören würden uns selbst zu sabotieren. Und stattdessen anfangen würden, unser volles Potenzial zu leben.

Um diesen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, werde ich mich heute zunächst nur, dem für mich, größten Thema widmen. Und die anderen beiden Ratschläge, in der nächsten Woche, als Teil 2 veröffentlichen.

Tipp 1.

Höre auf dich zu vergleichen

„Jeder würde sein eigenes Leben gleich viel schöner finden, wenn er aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.“

Sich und das eigene Leben mit dem von anderen zu vergleichen ist nicht immer und zwangsläufig schlecht. Es kann auch motivierend und durchaus hilfreich in der eigenen Entwicklung sein.

Doch meist vergleichen wir uns nicht zu unserem Vorteil, sondern zu unserem Nachteil und das bringt oft unangenehme Gefühle und Gedanken mit sich. Denn wir fangen an, uns schlecht zu fühlen und unser Leben nicht für das zu schätzen, was es uns bereits gibt.

Wir vergleichen uns mit Menschen, die vermeintlich ´besser´ sind als wir und streben einen Erfolg an, den wir so nie für uns selbst definiert haben. Durch diese Richtlinie meinen wir, einem gewissen Ideal entsprechen zu müssen, um liebenswert und ´genug´ zu sein. Dabei merken wir oft erst spät oder gar nicht, wie sehr wir selbst und unser Selbstwertgefühl darunter leiden.

 „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Ich weiß wie leicht es ist, sich im eigenen Können und Sein, verunsichern und beeinflussen zu lassen.

Instagram & Co machen uns dies auch nicht gerade leichter!

Es wird verherrlicht was das Zeug hält.  Denn jeder rückt sich und sein Leben in ein Licht, welches toll und beneidenswert wirkt, aber meist einfach nicht die Realität wiederspiegelt. Kaum einer zeigt sein wahres Ich. Stattdessen bleiben schlechte Gedanken und Gefühle verborgen und es wird eine heile Welt kreiert. Wodurch wir den Eindruck bekommen, dass bei anderen alles am Schnürchen läuft und Probleme und Sorgen nicht existieren.

Wir schauen uns all die tollen Bilder von ´glücklichen´Menschen an, und fragen uns was wir falsch machen.

Wieso sind wir nicht so glücklich? Was machen diese Menschen anders? Was haben sie, dass wir nicht haben und was können wir tun, um genauso zu sein?

 

Wir streben alle danach glücklich zu sein und suchen dabei an der falschen Stelle.

Wir suchen bei anderen, wir suchen im Außen. Wir fangen an zu kopieren, weil wir denken so gelangen wir zum Ziel, so würden auch wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Doch woher weißt du denn, ob diese Menschen tatsächlich glücklich sind? Wirken wir auf Social Media nicht alle glücklich und zeigen wir uns im Alltag nicht alle gern von unserer schönsten Seite?

Auch ich kann mich davon nicht freisprechen. Denn ich poste selbst unheimlich gern schöne Bilder auf meiner Seite, um euch mit auf meine Reise zu nehmen oder meine Arbeiten zu zeigen. Man freut sich über eine Sache/ Reise/ Arbeit ganz besonders, ist glücklich oder auch mal stolz und möchte es mit anderen teilen.

Aber wie oft ich zuhause sitze, mit beiden Händen über den Kopf zusammengeschlagen vor einem Haufen Arbeit und Herausforderungen denen ich mich nicht gewachsen fühle und völlig überfordert und gestresst bin, das bekommen nur meine Freunde und Familie mit.

(Wenn du meine Reise bis hier hin verfolgt hast, weißt du ja bereits was aktuell alles bei mir ansteht und sich in meinem Leben zur Zeit tut.)

Dabei kennt jeder Tage und Momente, an denen man zu kämpfen hat, einem zum Heulen zu mute ist, man private Probleme hat und nichts so leichtfällt, wie es nach außen hin wirkt. Aber posten tut man darüber nichts.

Und wieso?!

Aus Unsicherheit, Angst vor Ablehnung oder Scham? Oder weil es unangenehm ist und man denkt, dass es keiner sehen will?

Wahrscheinlich ist es ein Mix aus allem. Die eigene Verletzlichkeit zu zeigen und Fehler und Macken preiszugeben macht uns angreifbar. Und das wollen wir vermeiden. Wir wollen dazugehören und denken, dass wir das tun indem wir uns anpassen und einfach mitlaufen.

Und so schweigen wir über diese Dinge und beschäftigen uns lieber mit dem Glück von anderen, als unser eigenes zu finden.

„Es ist nicht leicht Glück in sich selbst zu finden, aber unmöglich es anderswo zu finden.“

Hör daher auf zu schauen was andere haben und du nicht und kehre den Blick regelmäßig nach innen. Anstatt dich im Außen Vergleichen zu unterziehen, die dich nicht weiterbringen und in dein Selbstbild schwächen.

 

Fange an wahrzunehmen, wie reich du bereits bist und sei dankbar für die vielen Momente, Menschen und Bereicherungen die dir in deinem Leben bereits geschenkt wurden.

 

Sehe wirklich einmal den Menschen der DU bist und schätze die vielen tollen Eigenschaften, die DU hast. und erkenne dich dafür an!

„Verliere nicht dein dir gegebenes Potenzial an besonderen Gaben und Talenten, indem du dich mit anderen vergleichst. Der Vergleich raubt dir augenblicklich jegliche Kraft und den Glauben an DICH.“

Es wird immer jemanden geben der sportlicher, schlauer, schöner oder reicher ist als du, aber darum geht es nicht. Vielmehr geht es darum zu erkennen, wer DU bereits bist und wer DU sein möchtest.

„Unterschätze dich nicht, indem du dich mit anderen vergleichst. Es sind die Unterschiede die uns einzigartig machen und uns zeigen, wie besonders wir sind.“

Würdest du alle Vergleiche bei Seite lassen und mal wirklich nur auf dich und DEINE Bedürfnisse und Wünsche achten, wie würde dein Leben dann aussehen?

 

Wie viele der Entscheidungen die du bisher in deinem Leben getroffen hast, würdest Du wieder treffen?

Oder viel mehr, was kannst Du heute dafür tun, um das Leben zu führen was Deinen Vorstellungen entspricht?

 

Indem du deine ganz eigene Definition von dir, deinem Leben und deinem Erfolg hast, schaltest du alle anderen Meinungen und Einflüsse automatisch aus, weil sie nicht mehr relevant für dich sind. Denn du weißt bereits, wer du bist und was du willst.

Halte den Fokus bei dir und du wirst merken, wie viel einfacher du dir damit dein Leben machst. Und vor allem, was sich dadurch alles ändert.

„Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemanden überholt werden.“

Was schätzt DU an dir? Was machst DU gern/ was macht DICH glücklich? Wer möchtest DU sein und wie möchtest DU dein Leben gestalten

Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels.

Deine perfekte Morgenroutine.-5 wertvolle Tipps für mehr Energie, Glück und Ausgleich im Alltag.

Deine perfekte Morgenroutine.-5 wertvolle Tipps für mehr Energie, Glück und Ausgleich im Alltag.

Auch wenn es für viele mehr nach Urlaub als nach Arbeit ausgesehen hat, habe ich zu 80% meiner Zeit in Australien gearbeitet. Und wenn ich gerade nicht gearbeitet habe, habe ich mir Gedanken gemacht was ich tun kann, um beruflich voran zu kommen.

Dadurch waren die 6 Wochen in Sydney zwar recht produktiv, aber auch ziemlich intensiv und auch kräftezehrend.

Das Schöne ist, dass es mir wirklich nichts ausgemacht hat die meiste Zeit am Laptop zu sitzen, anstatt am Strand zu liegen und das Wetter zu genießen. Denn ich hatte stets ein klares Ziel vor Augen und wusste, wofür ich es tue.

„Do what you love, love what you do.“

Ich liebe meinen Beruf und arbeite daher unheimlich gern und auch viel. Dadurch passiert es mir jedoch schnell, dass ich kein Ende finde und sowohl die Zeit als auch mich selbst vergesse.

Das merke ich jedoch leider oft zu spät. Denn das Gefühl eine neue Idee, ein Konzept oder ein Projekt anzugehen und am Ende erfolgreich umzusetzen, vitalisiert und erfüllt mich und macht mir unheimlich viel Freude.

So nehme ich es zunächst nicht wahr, dass ich dafür all meine Zeit und Energie investiere und dabei vor allem letzteres verbrauche. Bis mein Nervenkostüm immer dünner wird und meine Belastbarkeit immer geringer. Erst dann bemerke ich den enormen Kraftaufwand den ich betreibe, und den damit einhergehenden Stress, der mir zusetzt.

Und so weichen meine Power und mein Enthusiasmus bald der Müdigkeit und Erschöpfung. Meine Motivation lässt immer mehr nach und nichts geht mir mehr so leicht von der Hand. Schnell macht sich dann eine gewisse Unzufriedenheit in mir breit und ich fühle mich schließlich völlig unausgeglichen.

„Einige Minuten Ärger und Stress kosten uns mehr Energie als ein ganzer Tag körperlicher Arbeit.“

Ja, Stress kennen wir in unserer schnelllebigen Gesellschaft alle nur zu gut. Er zeigt sich in unterschiedlichen Situationen und macht sich dabei in verschiedenen Formen bemerkbar.

Doch eines bleibt dabei immer gleich;

 

Negativer Stress tut uns nicht gut und kann uns auf Dauer krank machen. Wenn wir nicht auf uns aufpassen und anfangen, uns gut um uns selbst zu kümmern.

„Erst wenn dein Körper streikt und dich zur Ruhe zwingt, wirst du aufwachen und merken, was für dich wirklich wichtig ist. Gesundheit kann man für kein Geld der Welt kaufen. Pass auf dich auf!“

In Australien habe ich daher relativ schnell gemerkt, dass ich einen Ausgleich brauche, um wieder mehr Ruhe und Gelassenheit in meinen Alltag zu bringen und mein Stresslevel zu reduzieren.

 

Denn nur wer seine Akkus auflädt, kann dauerhaft effektiv und produktiv arbeiten und wird langfristig ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen.

 

So habe ich mir eine Morgenroutine geschaffen die mich in Balance hält, indem sie mir genau das ermöglicht. Sie hilft mir, schon morgens mit mehr Ruhe und Gelassenheit in den Tag zu starten. Und ihn mit guter Laune, sowie Tatendrang anzugehen und zu gestalten.

Seitdem fühle ich mich weniger gestresst und bin stattdessen viel glücklicher, positiver und vor allem achtsamer für mich, aber auch meinen Körper geworden.

„Harmony is a beautiful balance between mind, body and soul measured in tender peaceful moments.“

Falls du dir für dich und deinen Alltag ebenfalls mehr Ausgleich und Harmonie wünscht, und dich zukünftig nicht mehr von deiner Energie kontrollieren lassen möchtest, sondern sie ab sofort für dich nutzen willst, findest du im Folgenden 5 wertvolle Anregungen zur Gestaltung deiner ganz eigenen, individuellen Morgenroutine. Sage Stress und Erschöpfung ´Adé´ und komme endlich in deine volle Power, um jeden Tag so zu erleben, wie du es dir wünscht.

„Alles ist Energie, gleiche dich der Frequenz der Realität an, die du möchtest und du kreierst diese Realität. Das ist keine Philosophie, das ist Physik.“

 

Schaffe dir dafür eine Routine, die sich einfach und bequem in deinen Alltag einbringen und umsetzen lässt. Die individuell auf dich und deine berufliche und private Situation abgestimmt ist, und auf die du dich jeden Morgen freust. Weil du weißt, dass sie dir Power gibt und dir hilft, deinen Alltag entspannter und mit mehr Leichtigkeit anzugehen0

 

Ich empfehle dir, dein Handy immer erst nach deiner Morgenroutine zu benutzt. Denn der große Informationsfluss, der uns schon morgens mit dem Blick aufs Handy erwartet, löst unbewusst Stress in uns aus und lenkt unsere Aufmerksamkeit direkt auf alles andere, als auf uns selbst.

Tipp 1.

Mache dir mindestens 3 Dinge bewusst für die du heute dankbar bist.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren die glücklich sind.“

Um schon morgens in ein positives Mindset zu kommen und meinen Tag mit guten Gedanken und Gefühlen zu starten, mache ich mir direkt nach dem Aufwachen 3 Dinge bewusst, für die ich an diesem Morgen dankbar bin. Das kann alles Mögliche sein und kann daher täglich variieren. Manchmal sind es situationsbedingte Dinge und manchmal welche, die wir nur all zu gern für selbstverständlich nehmen. (Wie z.B. Dankbarkeit für eine ganz bestimmte Person in deinem Leben, deine Gesundheit oder, dass du einen weiteren Tag geschenkt bekommen hast, um dein Leben so zu gestalten wie du es dir wünscht.)

Indem wir uns täglich daran erinnern, wofür wir dankbar sind lenken wir unseren Fokus auf das Gute und bringen unsere Gedanken schon morgens auf eine positive Energiefrequenz. Welche sich dann auf unseren restlichen Tag und langfristig auf unser ganzes Leben  auswirken kann.

Kleiner Tipp: Lächle dabei, um dein Gehirn zu informieren, dass es dir gut geht. Schließe die Augen oder lasse sie geöffnet und mache dir deine Dankbarkeit bewusst.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Tipp 2.

´Keep calm and drink tea´

„Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.“

Nachdem ich mir bewusst gemacht habe, wofür ich an diesem Morgen dankbar sein darf, stehe ich auf und mache mir erstmal eine Tasse Tee. Entweder trinke ich einen leckeren Ingwer Tee oder eine heiße Zitrone und mache es mir damit auf der Couch oder gern auch noch mal im Bett gemütlich. Das entspannt mich und lässt Gedanken besser fließen.

(Ingwer und Zitrone geben dir nicht nur einen ordentlichen Energiekick, sondern stärken auch dein Immunsystem. So tust du dir und deiner Gesundheit direkt am Morgen schon was Gutes und kannst zudem kraftvoll in den Tag starten.)

Meist nutze ich die Zeit, um schon mal grob meinen Tag durchzugehen und mir gedanklich einen Überblick darüber zu verschaffen, was alles ansteht.

Dabei fokussiere ich die Dinge die ich gern erreichen möchte und lasse den Tag vor meinem inneren Auge ablaufen.

Kleiner Tipp: Das kannst du wunderbar nutzen, um bestimmte Dinge ganz bewusst zu manifestieren. (Du wünscht dir eine Sache z.B. ganz besonders anzugehen/zu erreichen? Siehe dich selbst, wie du sie an diesem Tag/in naher Zukunft erfolgreich umsetzt und empfinde das Gefühl nach, welches dadurch in dir ausgelöst werden würde.)

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 1. Das Café am Rande der Welt.

Tipp 3.

Nimm dir Zeit zum Meditieren

„The thing about meditation is, you become more and more you.“

In einem vorherigen Blogpost habe ich bereits angeschnitten, was für einen positiven Effekt Meditation auf dein Leben hat.

Sich regelmäßig nach innen zu kehren und die eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu empfinden und zu beobachten, tut deinem Körper und Geist unheimlich gut. Denn Meditation senkt nachweislich den Cholesterinspiegel und stärkt die emotionale Stabilität und das positive Denken. Gleichzeitig steigert sie die Achtsamkeit und Geduld und stärkt zudem unser Immunsystem.

Probiere es mal aus, du wirst sehen wie gut es dir und deinem Körper tut, sich täglich für 15-20 Minuten nur auf dich, deine Gedanken und Gefühle zu konzentrieren.

Kleiner Tipp: Es gibt mittlerweile viele tolle Apps, Podcasts oder auch Tutorials, die dich durch die Meditation führen und es dir dadurch leichter machen fokussiert zu bleiben.

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Tipp 4.

Bewege dich und treibe Sport

„Motion creates emotion.“

Ja es ist nicht leicht sich direkt morgens dazu aufzuraffen und sich körperlich zu betätigen. Aber wenn du es erstmal geschafft hast und den Sport fest und regelmäßig in deinen Alltag integrierst, möchtest du es nicht mehr missen.

Ich zähle Sport mittlerweile fest zu meiner Morgenroutine und freue mich abends sogar immer schon wie ein kleines Kind auf meine morgendliche Yoga Session. Das frühe Aufstehen macht mir nichts mehr aus, denn ich weiß ich tue mir und meinem Körper etwas Gutes. Denn es hilft mir nicht nur besser in den Tag zu kommen, sondern schenkt mir auch jede Menge Energie und Kraft, die ich für den Tag gut gebrauchen kann.

Ob Yoga, Joggen, Schwimmen oder Gewichte stemmen, finde deinen Sport und bauen ihn fest in deine Morgenroutine ein. Du wirst sehen, dass du dich langfristig viel vitaler, ausgeglichener, fitter und vor allem glücklicher fühlst.

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.

Tipp 5.

Zeit für dich

Nach dem Sport habe ich meist noch 20- 30 Minuten bis zur Arbeit. Diese Zeit nutze ich oft unterschiedlich. Entweder für ein leckeres und gesundes Frühstück oder aber auch dafür, um aufzuschreiben was mir an dem Tag besonders wichtig ist. Letzteres hilft mir, um meinen Tag zu strukturieren und bestimmte Aufgaben etc. zu priorisieren. So erspare ich mir jede Menge Stress und Chaos, da ich eine klare Linie habe, wie ich was und wann am Besten umsetzen.

Manchmal schnappe ich mir aber auch ein Buch und lese noch ein paar Zeilen, bevor ich für den Rest des Tages womöglich nicht mehr dazu komme. Dadurch tauche ich noch mal für kurze Zeit in meine ganz eigene Welt ein, tue was für meinen Intellekt und beschäftige mich mit Themen, die mich wirklich interessieren, anstatt mich von äußeren Einflüssen wie dem TV ablenken und berieseln zu lassen.

Falls du dich wunderst, dass mein Frühstück kein eigener Punkt geworden ist. Und ich nicht predige, dass wir unseren Körper schon morgens unbedingt mit vielen tollen Vitaminen füllen sollen, damit es uns gut geht:

Das liegt daran, dass ich morgens eben nicht immer hungrig bin und daher auch manchmal erst am Mittag esse. Denn ich möchte meinem Körper dann Energie liefern, wenn er sie braucht und nicht, weil die Uhr es mir sagt. Das hat mich für mein Körper und Hungergefühl sensibilisiert und achtsamer dafür gemacht, was und welche Nahrungsmittel mein Körper tatsächlich braucht. Essen aus Langeweile oder Stress kann dir so nicht mehr so einfach passieren und gehört schon bald der Vergangenheit an.

Falls dich das Thema ebenfalls interessierst, kannst du hier mehr dazu erfahren.

 

Farina Witt, Makeup Artist, Buchtipp 3. Denke nach und werde reich.
 

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Morgenroutine ein paar wertvolle Anregungen geben, wie auch du zukünftig mehr Ausgleich und Ruhe in deinen Alltag bringen kannst.

Damit du einen langfristigen und dauerhaften Effekt erzielst, solltest du deine ´Morgenroutine´ auch wirklich Wort wörtlich nehmen und sie zu einem festen, morgendlichen Bestandteil deines Tages machen.

Nur so kannst du Stress präventiv entgegen wirken und dich Sorgen und Problemen gegenüber weniger ausgeliefert fühlen.

Fange stattdessen an dich, in dir und mit dir, ausgeglichen und wohl zu fühlen. Werde zufriedener und glücklicher und schaffe dir ein völlig neues Lebensgefühl.

„Positive mind- positive vibes- positive life.“

Hier findest du ein paar schöne Anregungen, um auch deinem Erscheinungsbild/deinem Körper regelmäßig etwas gutes zu tun.

 

Hast du deine Morgenroutine bereits gefunden und kennst weitere, wertvolle Tipps und Anregungen, für mehr Balance im Alltag? Dann hinterlasse mir hier gern einen Kommentar dazu.

Falls eine Morgenroutine sich einfach nicht in deinen Alltag integrieren lässt, kannst du dir natürlich auch eine Abendroutine/Mittagsroutine schaffen. Schaue einfach, was sich für dich gut und am Besten anfühlt und dann setze es individuell für dich um. Wichtig ist nicht, wann oder wie du dir den Ausgleich zum stressigen Alltagsgeschehen schaffst sondern, dass du ihn dir schaffst!