Was Würdest Du Tun, Wenn Du Dein Leben Noch Einmal Leben Könntest? Briefe Von Meinem 90 Jährigen Ich

Was Würdest Du Tun, Wenn Du Dein Leben Noch Einmal Leben Könntest? Briefe Von Meinem 90 Jährigen Ich

Manchmal, müssen wir uns daran erinnern, dass uns alle Türen offen stehen. Und wir jeden Tag und jede Sekunde neu entscheiden können, was wir im Leben wirklich wollen.
 
Die heutige Folge, soll dich an deine Träume erinnern. Und dich motivieren, loszugehen für dich und das, was du dir im Leben wirklich wünscht.
 
Manchmal hilft es dabei, einen Brief an uns selbst, von unserem 90 jährigen Ich, zu schrieben.
Das uns daran erinnert, dass wir großes erschaffen können. Und das alles was wir dafür brauchen, wir selbst sind.
 
Und jetzt, lasse dich einfach nur inspirieren und hole dir eine Portion Motivation ab. Vor allem, wenn du sie heute ganz besonders brauchst.
 
Live it up & stay in your magic.
 
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr über eine 5 Sterne  Rezension bei iTunes, damit der Podcast noch mehr Menschen erreichen kann.
 
 
Und vor allem freue ich mich über dein Feedback, zur Folge, unter meinem letzten Post bei Instagram. Join the team-
 
 
xx Farina
 

Warum es so wichtig ist, deine Wahrheit zu leben.

Warum es so wichtig ist, deine Wahrheit zu leben.

„Sag mir was hast du vor mit deinem einen, wilden, kostbaren Leben.“

Bist du bereit deine Wahrheit zu sprechen und zu 100% zu leben, oder hast du noch immer zu viel Angst davor, was andere von dir denken könnten und ob du das denn überhaupt darfst?

Ich selbst kenne es nur zu gut, wenn man sich die eigene Wahrheit nicht erlaubt. Und anfängt eine Rolle einzunehmen, um dazuzugehören und akzeptiert zu werden. Nur eben nicht, wie man ist, sondern vorgibt zu sein. Manchmal ist es aber auch etwas anderes, in dem wir uns unsere Wahrheit noch nicht ganz erlauben.

Doch beeinflussen, tut es uns alle gleich. Denn es schwächt uns, lässt uns in Schuld und Scham leben, oder gibt uns ein Gefühl von Angst und Unzugehörigkeit. Weil wir nicht bereit sind auszusprechen und auch danach zu handeln, was unser Herz sich wirklich wünscht.

Das Interessante ist, niemand verurteilt dich selbst so sehr wie du selbst. Und ich verspreche dir, dass es dich am Ende immer glücklicher macht und erfüllter sein lässt, wenn du endlich zu 100% zu dir, deinen Gedanken, Gefühlen und dem Leben stehst, was du dir eigentlich für dich wünscht.

Wie du das machst und welche Erfahrungen und Erkenntnisse ich, zu diesem Thema, mit dir teilen kann, erfährst du jetzt. Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei und denke immer dran:

Live it up & stay in your magic!

Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr über eine 5 Sterne  Rezension bei itunes,

Und vor allem über dein Feedback und deine Erfahrung, zum Thema, unter meinem letzten Post bei Instagram. Join the team-

xx Farina

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Generation Y | Wieso es uns so schwer fällt Entscheidungen zu treffen und wie wir das ändern können.

Generation Y | Wieso es uns so schwer fällt Entscheidungen zu treffen und wie wir das ändern können.

20 something, Millennials oder einfach, die Generation, die nicht wusste was sie wollte.

Wenn man auf die letzten 100 Jahre zurückblickt und das eigene Leben, mit dem der Generationen vor uns, vergleicht. Merkt man schnell, dass nichts mehr ist wie es einmal war.

Die Dinge haben sich geändert, grundlegend. Und in so vieler Hinsicht. 

Technology hat Überhand gewonnen und eröffnete uns, erst vor 3 Dekaden, eine völlig neue Welt. Die heute so normal für uns ist.

Die Gesellschaft, Beziehungen, Jobs und alle damit einhergehenden Ansprüche und Erwartungen, haben sich geändert. Und erlauben uns groß zu träumen.

Ruhig verrückt zu sein und zu spinnen.

Jeder Zeit zu tun, was wir wollen. Wann wir wollen, wie wir wollen, weshalb und warum.

Ein Studium, samt Auslandssemester in Budapest? Easy, es kostet nicht mal viel.

Neuer Job, neue Stadt? Kein Problem! Such dir eine aus und dann los.

Wenn du magst, wandere doch gleich aus. Ich meine, die Welt steht uns offen.

Wir müssen nicht mal tief in die Taschen greifen, geschweige denn vor Ort Wohnungen suchen und hoffentlich auch bekommen.

Panik haben, dass wir keine Freunde finden oder uns für immer Verlaufen. Eben weil wir uns nicht auskennen und naja, sowas mal passiert.

Denn wir haben ein Tool in der Hand, was uns täglich die Antwort auf all unsere Fragen ermöglicht.

Es zeigst uns die günstigsten Wohnungsangebote, ermöglicht uns schnelle Kontaktaufnahme, sogar bis ans Ende der Welt! Und navigiert uns sowohl durch unsere neue Heimat, als auch durchs Leben.

Es ist wie ein Zauberstab, der uns das Leben ungemein vereinfacht und so leicht wie nie zuvor macht.

Und die meisten ahnen nicht einmal, welche Fähigkeiten ihnen das verschafft. Was für einen Einfluss sie dadurch auf das eigene Leben und das von so vielen anderen haben können, im positiven Sinne. 

Und dass sie durch den alleinigen Besitz, eines solchen Magic Wands, bereits reicher als 75% der Weltbevölkerung sind.

Na, wovon rede ich? Richtig, von deinem Handy.

Wir haben also die Wahl, jeden Tag! Wir müssen sie nur noch treffen.

Kuala Lumpur, Bali, Neuseeland oder doch Thailand?

I don´t know, just pick one. Or chose all together!

Aber was ist, wenn ich die falsche Wahl treffe. Mich Fehlentscheide und am Ende bereue zu erst nach Neuseeland und dann nach Bali gereist zu sein?

Dann hätte ich wohlmöglich Zeit und Geld verschwendet. Und eine weniger aufregende Zeit gehabt, als es möglich gewesen wäre.

Was sagen dann meine Freunde zu Hause und was kann ich tun, um diesen Fehler von vorne herein zu umgehen?!

„ Die Welt liegt uns zu Füßen, denn wir gehen drauf.“

Wir leben also in einer Zeit, wo es uns so gut geht wie lange nicht.

Wir haben genug zu Essen, ein Dach über dem Kopf, dürfen uns wertvollen Luxus erlauben und leben in einem der sichersten Länder der Welt.

Wir sollten vor Glück und Dankbarkeit platzen und jeden Tag Feuer und Flamme sein. Für all die Möglichkeiten und Optionen, die sich uns dadurch bieten.

Warum also fällt es uns überhaupt noch so schwer, uns zu entscheiden?

Weil wir undankbar sind und keine Ahnung haben, wie gut es uns eigentlich geht. 

Und es uns gut tun würde, auch nur einen Tag in die Vergangenheit zu reisen. Oder eine völlig andere Welt, auf unserer Welt, kennenzulernen.

Zum Beispiel in die Jugend unserer Großeltern, die sich mitten im Krieg abspielte. Wo tägliches Überleben auf der Tagesordnung stand, statt das schönste und beste Instagram Foto hochzuladen.

Wo es wichtig war, überhaupt etwas zu essen, statt wo und was!

Oder werfen wir doch mal einen Blick in die Dritte Welt die, just in diesem Moment, noch immer mit Wasserknappheit kämpft. Nicht weiß, wie sie den nächsten Monat überlebt, oder nicht genügend Mittel für Bildung hat.

Bildung, die wir umsonst bekommen und auch noch als lästig und unnötig ansehen.

Bildung die uns all die Türen öffnet, durch die wir nun noch hindurchgehen müssen.

Die Welt deiner Großeltern scheint so weit entfernt und dabei liegen keinen 100 Jahre zwischen ihrer und deiner Jugend. Und doch, ist sie so anders.

Die 3 Welt spielt sich, während du das hier liest, im echten Leben ab. In Echtzeit und auf dem gleichen Planeten, den du dein Zuhause nennst. Sie ist wahrscheinlich nicht mal so weit von dir entfernt, wie du annimmst. Und doch kommt sie dir so surreal vor.

Denn deine Leben, ist deine Realität, ist deine Wahrheit. 

Und du hast keine Ahnung, zu was für einem glücklichen Menschen dich das macht!

Denn du musst dieses Leid nicht leben und ertragen. Du hast eine Wahl. Wie gut es dir dadurch geht, oder?

Und doch sitzt du rum und jammerst Tag ein Tag aus über die immer gleichen, selbsterschaffen Probleme. Weil du nicht weißt was du willst und dich einfach nicht entscheiden kannst.

Nehme ich das Traumleben, oder mache ich ein upgrade für das Traumleben Deluxe?!

Well well well, what a hard decision to make!

Aber weißt du, bevor du mich jetzt erbost verurteilst und dir denkst, was für eine Blöde Kuh. Was denkt sie eigentlich wer sie ist?! Sie hat ja keine Ahnung, wie schwer mein Leben tatsächlich ist und das auch die vermeintlichen Luxus Probleme, echte Probleme sind.

Lass mich dir sagen;

Ich gehöre zum Club.

Ja, ich bin eine von euch und gehöre zum Team.

Das Team, der undankbaren mitt-20er, Generation X, Y, Z, Millenials, what so ever.

Die mit all ihren Möglichkeiten und den wunderbaren Chancen, in der wohl wirklich schwersten Zeit, der letzten 2 Jahrhunderte Lebt.

Denn anders als unsere Vorgänger, dürfen, Pardon, müssen wir uns selbst entscheiden. Und tragen auch noch die volle Verantwortung über das, was wir wählen.

Anders als Oma und Opa, müssen wir nicht parieren und funktionieren, um zu überleben. Und wir müssen auch nicht nehmen, was wir kriegen. Nein, wir können uns alles nehmen!

Wir können selbst entscheiden, wer wir sein wollen, was, wo und warum. Wann und wieso.

Völlig unabhängig von unserer Vergangenheit, dürfen wir in jedem Moment neu entscheiden:

 

Mache ich so weiter, oder ändere ich meine Situation?

Nicht nur Langfristig, sondern vor allem auch kurzfristig.

Sprunghaftigkeit und Spontanität begleiten uns durchs Leben. 

Und egal ob wir uns heute für einen Lebensstil entscheiden, wir können morgen einen völlig anderen wählen.

Ich glaube es ist an der Zeit, dass wir aufwachen und all das, endlich erkennen. 

Dass wir sehen, was wir haben. Und das Geschenk nutzen welches uns, zu beginn unseres Lebens, kostenlos in die Wiege gelegt wurde.

Dass wir aufhören uns selbst so wichtig und ernst zu nehmen und einfach machen, statt alles zu zerdenken.

Dass wir Verantwortung übernehmen über uns und das Leben. Das Leben was wir führen und darüber, dass wir manchmal echt beschissen gewählt haben. 

Aber wir erkennen, dass wir wieder neu wählen dürfen. Und dankbar sind, statt Angst zu haben, erneut falsch zu entscheiden.

Und dass wir anfangen aufzuhören, nur uns selbst zu sehen. 

Während wir nur ein winziger Stritz, in der Unterhose der Gesellschaft sind.

Und stattdessen helfen, anderen helfen und der Welt helfen.

Ich meine, wenn deine Probleme dich überfordern, leg sie bei Seite. Die Welt hat weitaus größere, wichtigere und andere. Die wesentlich dringender behoben werden müssen. Wirf doch mal einen Blick darauf. Und nutze deine Entscheidungslosigkeit, für das Wohl aller.

Vielleicht wirst du dir dann doch erstmal nicht das tollste Auto, die schönste Tasche oder die beste Reise ermöglichen. Aber mit Sicherheit, wird es dich glücklicher machen und deinem Leben einen tieferen Sinn geben.

Weil du aufhörst diesen in falschen Werten zu suchen. Und erkennst, wie wertvoll dein Dasein für andere und uns sein kann. Und was für einen immensen Mehrwert du dazu beiträgst, dass diese Welt, unser zuhause, zu einem besseren Ort wird.

Ja, vielleicht solltest du aufhören, immer nur dich selbst glücklich machen zu wollen.

Wenn du damit ganz offensichtlich überfordert bist. 

Dir das Brett vorm Kopf abnehmen, um wieder sehen zu können, was klar vor deinen Augen liegt.

Nämlich, dass Geben so viel mehr Glück und Freude schenkt, als nehmen. Und dass du selbst immer mehr gelächelt hast, wenn du die strahlenden Augen eines anderen Menschen gesehen hast.

Und dieses Strahlen, dann zu deinem wurde. Weil es dich erfüllt hat und dir, letztlich, den Sinn, das Glück und die Freude schenkt, die du verzweifelt suchst.

„ Maybe its not that far away. Maybe you are just walking in the wrong direction.“

Was kannst du heute tun, um dich selbst weniger wichtig und ernst zu nehmen. Und stattdessen einem anderen, das Leben zu erleichtern?

Was kannst du tun, um nicht länger Sinn suchend und unzufrieden zu sein, sondern reich an Erkenntnis und erfüllt.

Und was würde dir jetzt gerade Freude bereitet?

Ich meine, warum schwer wenn es auch leicht geht. Brich die großen Entscheidungen runter, denk nicht so viel. Mach nicht alles schon kaputt, bevor auch nur irgendwas begonnen hat.

Mach einfach das, was dir Spaß macht. Und der Rest, ergibt sich ganz von allein.

Und wer hat eigentlich gesagt, dass das Leben perfekt und eine gerade Linie sein muss?`

Ist es nicht viel spannender, wenn es Berge und Täler hat, Steine und wunderschön ebene Pfade. Wenn es so wild und belebend wie eine Achterbahn ist.

Und dich am Ende der Fahrt denken lässt:

Wow, what a ride. Let’s do it again!

Das Leben ist kurz, wähle.

Es muss nicht schwer, sondern kann so einfach sein.

Du musst dich nur dafür entscheiden einfach loszugehen und das zu tun, was dir Freude macht.

Und wenn das mal nicht hilft, hilf anderen. Sie freuen sich immer und geben deine Selbstlosigkeit automatisch weiter. Wodurch du zu dem Stein wirst, der eine wundervolle Energie ins Rollen bringt.

„The law of giving is very simple: If you want joy, give joy. If love is what you seek, offer love. If you crave material affluence, help others become prosperous.“ – Deepak Chopra

xx Farina 

Wie stehst du zu dem Thema? Hinterlasse mit super gern deine Meinung, unten in den Kommentaren.

Wenn dein ganzes Leben plötzlich Kopf steht und dir den Stecker zieht…

Gerade bin ich auf dem Flughafen in Berlin Tegel gelandet. Die Maschine rollt langsam von der Landebahn zu ihrem endgültigen Stopp.

Es ist Sonntagabend um 23.00 Uhr.

Ich bin erschöpft aber glücklich und voller fantastischer Erlebnisse, die ich in den letzten beiden Tagen bei lieben Freunden in der Schweiz erleben durfte. Hinter mir liegt ein wunderschönes, verrücktes, lustiges und tiefsinniges Wochenende.

Warum erzähle ich das und wer bin ich eigentlich?

Vor einiger Zeit bin ich über einen Beitrag von Farina gestolpert, der mich so sehr angesprochen hat, dass ich direkt einen langen Kommentar dazu hinterlassen habe. Und das mache ich äußerst selten.

So haben wir uns gefunden.

Ihre Art zu schreiben finde ich wunderschön, ihre Themen sind meinen ähnlich und so habe ich einem Gastartikel auf ihrem Blog gerne zugestimmt.

Da bin ich nun. Ich heiße Sandra und lebe zusammen mit meinem Mann glücklich in Berlin. 

Ich bin verrückt nach Himbeeren, liebe das Meer, möchte noch die ganze Welt bereisen und kann bis heute nicht mit dem Auto gerade rückwärtsfahren.

Außerdem habe ich keinerlei Orientierungssinn, weshalb ich immer mal wieder neue Orte kennenlerne. 

Ich liebe es meinen Gedanken nachzuhängen und die Freiheit zu haben, Dinge zu hinterfragen. Daraus hat sich eine große Leidenschaft, eine neue Liebe entwickelt. Das Schreiben. Eigentlich hat es mich gerettet.

Vor was? Das erzähle ich euch gern. 

Schreiben ist für mich zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden. Dabei fing alles mit einer lebensverändernden Entscheidung vor einigen Jahren an.

Wenn mir das jemand vor 3 Jahren gesagt hätte, hätte ich denjenigen für völlig verrückt erklärt und ihn zum Teufel gejagt.

 

Noch vor 3 Jahren sah meine Welt ganz anders aus, denn nach außen hin war scheinbar alles toll. Besser hätte es nicht laufen können, würden viele Menschen sagen. Innen jedoch, war alles schwarz.

Wie so oft, trügt der Schein, dem wir von Zeit zu Zeit auf den Leim gehen. Wir sind alle nur Menschen und lassen uns nur allzu gern von einer schönen bunten Glitzerwelt blenden. 

Dabei hatten wir das, was die Meisten von uns als schönes Leben bezeichnen würden. Und das war es auf den ersten Blick auch.

Mein Mann und ich haben damals in der Schweiz gelebt und sehr viel Geld verdient. Wir hatten eine wunderschöne große Wohnung mitten in einer hübschen kleinen historischen Altstadt. Gelegen an einem kristallklaren Fluss, umgeben von wunderschöner Natur, klarer Luft und netten Menschen.

Das klingt wie eine Postkarten-Idylle und das war es auch.

Dennoch war ich jahrelang tief unglücklich, oft verzweifelt und teilweise depressiv, wie ich heute weiß. 

Alles fing vor 7 Jahren an.

Der Umzug aus Deutschland in die Schweiz war keine geplante Auswanderung.

Eher durch Zufall erhielt mein Mann ein Angebot für einen sehr interessanten Job.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir mit unserer kleinen Firma bereits 10 Jahren selbstständig. Finanziell waren es schwierige Zeiten, da kam das Angebot gerade recht. Wir haben damals Familienrat gehalten und ohne groß drüber nachzudenken uns alle dafür entschieden. 

 

Keiner von uns konnte zum damaligen Zeitpunkt ahnen, was diese Entscheidung wirklich bedeutete, was auf uns zukam und wie sehr wir alle auf die Probe gestellt würden.

Über meine Schweizer Zeit habe ich noch nie erzählt. Nur für mich ganz alleine gibt es Aufzeichnungen darüber.

Nur ganz wenige Menschen aus meinem engsten Umfeld ahnten wie es mir damals wirklich ging.

Fast 5 Jahre haben wir dort gelebt. Mental war das der bisher tiefste und dunkelste Punkt in meinem Leben.

Ich hatte meine Wurzeln verloren, war rausgerissen aus allem, was ich bisher kannte. In ein Land, dessen Sprache und Kultur ich nicht verstand und dessen Menschen ich ablehnte. Durch diesen Umbruch änderte sich alles von heute auf morgen für mich. Nichts war mehr wie vorher, Familie, Freunde, mein Job, unser ganzes Leben war gefühlt weg.

Ich hatte keinen Boden mehr unter den Füssen und fiel für lange Zeit in ein tiefes dunkles Loch. Meine Tochter und meinen Mann hätte ich fast mit heruntergerissen. Und ich habe es nicht mal bemerkt. Ich war zu sehr mit mir beschäftigt.

Nicht im Geringsten war ich auf dieses Abenteuer vorbereitet. Ich wusste nicht, was es anrichten kann, wenn du dich heimatlos, wurzellos, abgeschnitten und im freien Fall befindest.

Ich war meinen Gefühlen und Gedanken viele Monate und Jahre gnadenlos ausgeliefert. Ich war gefangen zwischen zwei Welten und irgendwann so abgeschnitten von mir selbst, dass ich mich nur noch als leere Hülle wahrgenommen habe. Und irgendwo in dieser Hülle war ich, ganz tief, ganz weit unten, ganz klein und elend.

Ich war mir selbst ausgeliefert und habe einfach nicht erkannt, dass ich es selbst in der Hand hatte.

Ich selbst war die Ursache für all mein Leid. Ich war wie blind und taub. Die Umstände, meine Familie, die Schweiz, einfach alles habe ich dafür verantwortlich gemacht. Mir ging es mental unglaublich schlecht und irgendwas oder irgendjemand musste dafür bezahlen.
Wenn ich diese Zeilen lesen kommen mir die Tränen. Aber das war meine Realität damals. 

In meiner Wut habe ich so vielen Menschen in meiner dunklen Welt Unrecht getan.

Ich habe sie verflucht und meine Entscheidung tausendmal bereut und gehasst. Sie alle waren Schuld an meinem Leid, allen voran mein Mann. Wegen ihm bin ich damals in die Schweiz gegangen, nur für seine Karriere.

Dabei hatte der Schmerz, der mich so gequälte, absolut nichts mit ihm zu tun. Der war schon lange vorher da. Nie hatte ich mich bis dahin mit meinen Träumen, Wünschen und Werten beschäftigt. Nie hatte ich mich bis dahin gefragt wer ich bin, was mich ausmacht und wohin ich im Leben möchte. Mein Leben plätscherte einfach nett vor sich hin. 

Die Schweiz war nur der Auslöser mein bisheriges Leben zu hinterfragen und damit meinem Leben eine völlig neue Richtung zu geben.
Die Entscheidung zur Auswanderung haben wir damals alle zusammen getroffen, aber das wollte ich nicht wahrhaben. Mein Schmerz war einfach zu groß und hat mich völlig blind für die Realität gemacht.

Irgendwann habe ich mich selbst gehasst, dafür dass ich es nicht schaffte, uns dort ein neues Leben aufzubauen. Die Veränderungen anzunehmen und diese als Chance statt als Zerstörung zu verstehen. Die Bedingungen dafür waren perfekt. Doch ich habe es einfach nicht hinbekommen. Je mehr ich es wollte, desto größer wurde der Hass auf alles und auf mich.

Wie ein verwundetes Tier habe ich mich mehr und mehr zurückgezogen, um meine Wunden zu lecken.

 

 

Es war so einfach, die Schuld für alles auf meinen Partner zu schieben.

Er hat all meine Launen tagein tagaus geduldig ertragen. Er war immer da und damals mein einziger Freund. Die alten Freunde waren weit weg und neue Freunde hatten wir nicht. Dabei habe ich nicht bemerkt, dass er selber leidet. Wenn mein Mann nicht gewesen wäre, hätte ich diese schwierige Zeit nicht überstanden.

Er hat immer zu mir gehalten, egal wie es mir ging. Er hat unermüdlich versucht, mich aus meinem Loch wieder herauszuholen und hat nie aufgeben. Dabei hat er selber einige Beulen, Schrammen und auch tiefere Wunden davon getragen, bis hin zu seinem Burnout, weil er mir nicht wirklich helfen konnte. Plötzlich brauchte er meine Hilfe mehr als ich seine. Der Spieß drehte sich damit um. Dieser Vorfall hat mich durchgeschüttelt und regelrecht wachgerüttelt.

Ich bin wie aus einer langen Trance aufgewacht und habe im wahrsten Sinne des Wortes seit langer Zeit wieder klare Bilder gesehen. Nach und nach begriff ich, was ich angerichtet hatte. Ich konnte es einfach nicht glauben. Ich war so erschrocken und erschüttert über mich, weil ich erst jetzt langsam kapiert hatte, was wirklich passiert war………

Es würde wohl den Rahmen sprengen und könnte vermutlich ein ganzes Buch füllen, wenn ich die ganze Geschichte erzählen wollte. Nur so viel sei an dieser Stelle noch gesagt. Wir haben alles zusammen als Familie überstanden. Als mein Mann krank wurde musste ich funktionieren, schon alleine für unsere Tochter, damals 14 Jahre alt und für ihn. Plötzlich hatte ich keine Zeit mehr, ständig nur um mich selber zu kreisen. Da waren zwei Menschen, die mich mehr brauchten. 

Und das war der Anfang einer wunderbaren langen Reise, die schon längst begonnen hatte und jetzt eine ganz neue Richtung nahm. 

Genau zwei Jahre sind jetzt seit unserer Rückkehr aus der Schweiz vergangen.

Heute lebe ich mit meiner Familie in Berlin und freue mich jedes Mal, wenn wir wieder in unsere zweite Heimat zu Besuch fahren. Ich bin sehr gerne in der Schweiz. Wir haben dort Freunde fürs Leben gefunden. Ich und die Schweiz haben uns ausgesöhnt. Heute liebe ich es dort zu sein, denn sie war ein wichtiger Lehrer für mich. Außerdem ist sie wunderschön.

So schwer diese Zeit für mich auch war, sie ist der Schlüssel zu meinem heutigen glücklichen Leben. Ohne diese wichtige Zeit wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Mein Leben wäre niemals so erfüllt und glücklich, wie es das jetzt schon ist. So viele Dinge waren mir vorher nicht bewusst, so viele Erfahrungen und Erkenntnisse hätte ich nicht gehabt.

Ich habe Freunde verloren und neue Freunde dazugewonnen. All die tollen Menschen auf meinem Weg hätte ich niemals kennengelernt. Manchmal glaube ich, dass es vorbestimmt und wichtig für mich war, diesen „Umweg“ im Leben zu gehen. Um zu erkennen, wer ich wirklich bin und was ich vom Leben eigentlich will. Für mich gibt es keine Zufälle mehr, alles ergibt früher oder später einen Sinn.

Es ist an der Zeit darüber zu erzählen und anderen Menschen damit Mut zu machen. Ich habe aus dieser Zeit so unfassbar viel über mich selbst, meine Werte und meine Grenzen gelernt.

Ich habe gelernt ganz tief zu fallen und wieder aufzustehen. Ich habe dadurch gelernt dem Leben und mir vollkommen zu vertrauen. 

Und ich habe das Schreiben für mich entdeckt, eines der wertvollsten Entdeckungen in meinem Leben. Das Schreiben ist für mich der Fels in der Brandung, mein Anker, mein Retter. Beim Schreiben bin ich frei. 

Schreiben entlastet meine Seele und ist die Verbindung zu ihr.

Wie ein guter Freund steht mir das Schreiben bei. Einem Freund, dem ich alles anvertrauen kann. Ihm kann ich alles erzählen. Ganz egal, wie verrückt, traurig, schlimm, elend, jämmerlich, schmerzlich oder angsteinflößend meine Gedanken sind. Dieser Freund wertet niemals oder verurteilt mich gar. Er ist geduldig und tröstet mich. Er nimmt meinen Schmerz zu jeder Zeit auf und ist für mich da. Er ordnet meine Gedanken und bringt Licht in das ewige Gedankenchaos in meinem Kopf.

Beim Schreiben kann ich alles rauslassen, was mich beschäftigt, mich quält, mir Angst macht oder ich nicht verstehe. Und ich kann es danach wieder vernichten, ohne jemandem wehzutun.

Er nimmt mir den Schleier von meinen Augen, der mir so oft die Sicht auf das Wesentliche versperrt. Schreiben hilft mir immer wieder, die Dinge klarer zu sehen. Aus losen Gedankenfezen, die ständig unkontrolliert in meinem Kopf herumhetzen, setzt sich beim Schreiben nach und nach ein schlüssiges Bild zusammen. Es lässt mich neue Möglichkeiten, Wege und Lösungen erkennen.

Schreiben ist für mich wie Atmen. Ohne geht es nicht. 

Am Anfang habe ich nur für mich selbst geschrieben. Letztes Jahr im Dezember 2018 habe ich meinen Blog „Träume-Sinn-Wirklichkeit“ gestartet. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es noch mehr Menschen da draußen gibt, denen es so geht wie mir.

Mittlerweile ist sogar ein erstes Buch daraus entstanden. Vielleicht findet sich der eine oder andere in meinen Geschichten wieder. Vielleicht mache ich dem einen oder anderen Mut. Oft hilft es schon zu wissen, dass es anderen Menschen ähnlich geht und man nicht alleine damit ist. Wenn ich nur einen einzigen Menschen da draußen erreiche, ist es das Beste, was ich mir nur wünschen kann.

Durch all die Höhen und Tiefen, durch die ich bisher in meinem Leben gehen durfte, liebe ich das Leben mehr denn je und freue mich über jeden einzelnen Tag, den ich es leben darf. 

Das Leben ist ein einzigartiges Privileg für dich und mich und wartet nur darauf entdeckt und gelebt zu werden. 

Dieses Geschenk zu begreifen und zu erkennen, dabei hat mir das Schreiben einen unschätzbaren Dienst erwiesen und wird es weiterhin tun.

Für Farina wollte ich einen ganz besonderen Gastartikel schreiben. Einen sehr persönlichen.

Dafür bin ich Ihr von ganzem Herzen dankbar.

Genau das ist meine Geschichte. Nicht die Ganze, aber ein wichtiger Teil aus meinem Leben, den ich gerne mit Euch teile.

Alles Liebe,

Sandra  

Auf ihrem Blog teilt Sandra wunderschöne Texte. Mit ganz viel Herz und Gefühl, nimmt sie dich mit in ihre Welt. Schau unbedingt vorbei und überzeug dich selbst. xx Farina. (Werbung)

5 Tipps was du tun kannst, wenn du nicht weißt was du willst.

5 Tipps was du tun kannst, wenn du nicht weißt was du willst.

In der letzten Woche habe ich davon erzählt, dass es völlig normal und auch ok ist, nicht zu wissen was du willst. Warum das so ist und wie du damit umgehen kannst, habe ich dir hier bereits genausten beschrieben. Um dir endlich wieder einen klaren und objektiven Blick auf dich und dein Leben zu geben, der für, statt gegen dich ist.

In der heutigen Folge geht es nun darum, was du konkret tun kannst, wenn du merkst, dass du dich in einer Endlosspirale befindest. Die dir nach und nach alle Energie klaut und dich denken lässt, du bist falsch, schlecht und einfach nicht gut genug. Weil du der scheinbar einzige Mensch auf Erden bist, der keine Ahnung hat, was genau er/sie eigentlich will.

Ich kenne das Gefühl nur zu gut und weiß, wie es ist, wenn die eigenen Gedanken und Gefühle dabei der ständige Gegener sind. Und dazu beitragen, dass wir uns mit jedem Tag, an dem wir nicht wissen wo die Reise hingehen soll, noch miserabler fühlen. Anstatt uns zu helfen in unser volles Potenzial zu kommen und endlich unsere Wahrheit zu leben.

Um da wieder rauszukommen und für zukünftige Identitätskrisen vorzusorgen, habe ich einige wertvolle und sehr hilfreiche Tipps. Die ich selbst regelmäßig und erfolgreich anwende, wenn ich im selbstgebuddelten Loch bin und scheinbar nur schwer wieder raus komme.

Denn ich habe erkannt, ich muss mich nicht so fühlen, will es auch nicht und darf es daher jeder Zeit ändern. Sodass ich mein Leben wieder in beide Hände nehme und es aktiv gestalte. Mich gut fühle und zurück zu meinem wahren Kern komme, der mir den richtigen Weg weisen wird.

Wenn du all das kennst, dich aktuell oder immer mal wieder ähnlich fühlst und bereit bist, einen neuen Blick auf deine Situation einzunehmen. Um ab sofort wieder in deiner vollen Schöpferkraft zu sein, dann höre jetzt unbedingt rein.

Und hinterlasse mir super gern dein Feedback auf Itunes, wenn dir dir Folge gefallen hat.

Wie immer freue ich mich natürlich auch, wenn du Teil der Community auf Instagram wirst und wir uns auch hier austauschen können. Und gemeinsam großes schaffen können!

Du bist bereit, endlich herauszufinden, was du wirklich willst?! Dann höre unbedingt in diese Folge rein. In der ich dir die zwei, wohl wertvollsten Fragen stelle, um herauszufinden, was du im Leben wirklich willst.

And always remember, du bist toll und großartig so, wie du bist.

Also stay in your magic und live it up,

xx Farina.

Warum es ok ist, nicht zu wissen was du willst. Und wie du dein Glück dennoch findest.

Warum es ok ist, nicht zu wissen was du willst. Und wie du dein Glück dennoch findest.

Immer mehr Menschen sind verwirrt darüber, was sie im Leben wirklich wollen. Geschweige denn, wer sie sein oder nicht sein wollen.

Man lässt sich beeinflussen, bereden und beschallen und hält noch dazu, an den immer gleichen Glaubensmustern und Worten des eigenen Egos fest. Die man nie hinterfragt hat und dennoch glaubt.

Dabei bemerken die Wenigsten, wie sehr sie sich dadurch selbst hemmen und blockieren, in ihr wahres Potenzial zu kommen und endlich ihre volle Essenz zum Ausdruck zu bringen. Weil sie sich all dem, einfach nicht bewusst sind.

Und so fühlen sie sich weiterhin schlecht, unzureichend und sind unglücklich darüber, nicht zu wissen was sie wollen. Während die Antwort und Lösung, auf all ihre Fragen, längst in ihnen steckt. Und so viel leichter ist, als sie wohl vermuten…

Na, erkennst du dich wieder?

Bist du auch einfach nur noch verwirrt darüber, was da gerade in deinem Kopf und Leben passiert. Und fragst dich, warum du der vermeintlich einzige Mensch der Welt bist, der keine Ahnung hat, was er im Leben eigentlich wirklich will?

Dann ist diese Folge perfekt für dich!

Sie hilft dir, wieder zurück zu deinem wahren Kern zu kommen, indem sie dir blockierende Glaubensmuster aufweist. Und ganz klar zeigt, warum dein Leben gerade so ist wie es ist und du dich so fühlst wie du fühlst.

Und viel wichtiger; sie hilft dir dabei, den verzerrten Blick auf dich selbst, zu entwirren und wieder klar auszurichten. Und dir ein völlig neues und befreiendes Gefühl, in einer noch so schweren Phase zu schenken.

Denk immer dran: You are not alone!;) Also live it up & stay in your magic,
Deine Farina.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Hören und freue mich wie immer über eine positive Rezension bei iTunes.
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Meinen Blog und noch mehr inspirierende Podcastfolgen und Blogartikel, findest du hier.